Hunde im Raum Öhringen und Umgebung

Hunde im Raum Öhringen und Umgebung Hunde Physiotherapie, geprüfte Hundetrainerin nach Paragraph 11, lizenzensierte Degility Trainerin

08/06/2026

🐋 DER ABSOLUTE GIPFEL DER MÄRCHENSTUNDE: Warum die „Experten“ beim Wal-Drama ein fittes Kraftpaket erfanden – und die dänische Obduktion die bittere Wahrheit enthüllt!

​Liebe Community,
​wir müssen dieses Wal-Drama noch einmal in seiner vollen, epischen und leider auch traurigen Länge aufrollen. Was sich in den letzten Wochen rund um unseren gestrandeten Buckelwal abgespielt hat, schlägt dem Fass der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit endgültig den Boden aus.
​Erinnert ihr euch noch an die großen, heroischen Töne der „Spezialisten“ und Tierärzte vor Ort in Deutschland? Da wurde die Öffentlichkeit mit einem fast schon rührenden Zweckoptimismus gefüttert. Es hieß offiziell: „Der Wal ist stark! Er hat noch ungeheure Kraft, er ist absolut nicht abgemagert und er wird es ganz sicher hinbekommen, aus eigener Stärke zurück in den offenen Ozean zu schwimmen!“ Dazu gab es romantische Geschichten über einen singenden Bullen auf Brautschau.

​Heute liegen die knallharten, offiziellen Ergebnisse der wissenschaftlichen Obduktion von der dänischen Ostküste vor. Und sie zeigen: Die deutschen Vorab-Prognosen waren kein fachliches Gutachten, sondern pures Wunschdenken für die Medien. Die dänischen Pathologen haben das Tier gedreht, geöffnet und untersucht – und dabei ein Bild vorgefunden, das die Behauptungen der hiesigen Experten komplett ad absurdum führt.
​Nehmt euch die Zeit für diesen sehr großen, ungeschönten und aufklärenden Report über den gewaltigen Spalt zwischen PR-Märchen und nackter Biologie!

​ KAPITEL 1: Das erfundene Kraftpaket – Was uns erzählt wurde
​Wenn ein großes Wildtier in Not gerät, blickt die ganze Nation auf die Experten vor Ort. Man erwartet eine nüchterne, ehrliche und tierärztliche Einschätzung. Doch statt Fakten gab es eine regelrechte Beruhigungspille für die Bevölkerung.
​Die Tierärzte und Verantwortlichen vor Ort behaupteten steif und fest:
​„Der Wal ist nicht abgemagert!“ – Man attestierte dem Tier einen vermeintlich guten Ernährungszustand, rein optisch vom Strand aus.
​„Er hat noch viel Kraft!“ – Jede verzweifelte Bewegung des im flachen Wasser sterbenden Tieres wurde als „ungeheure Energie“ interpretiert.
​„Er schafft das zurück in den Ozean!“ – Es wurde der Eindruck erweckt, der Wal müsse sich nur kurz ausruhen und würde dann elegant zurück in den Atlantik segeln.
​Warum macht man das? Ganz einfach: Ein starker, singender Wal-Bulle verkauft sich als Nachricht tausendmal besser als die brutale Realität. Hätte man damals schon ehrlich gesagt: „Das Tier hat hier keine Chance, es ist geschwächt und die Ostsee ist eine Todesfalle“, hätte man sich unangenehmen Fragen über Rettungs- oder Euthanasiemaßnahmen stellen müssen. Also erfand man das unzerstörbare Kraftpaket.

KAPITEL 2: Die anatomische Bauchlandung – Der „Bulle“, der eine Kuh war
​Bevor wir zu den dänischen Todesursachen kommen, müssen wir noch einmal über den wohl peinlichsten Fehler der deutschen Vorab-Untersuchung sprechen: das Geschlecht.
​Wie wir im letzten Beitrag erklärt haben, lag der Wal flach auf dem Bauch (Ventralseite). Bei Walen liegen die Geschlechtsmerkmale gut geschützt in einer Hautfalte genau auf dieser Unterseite. Man kann von oben oder von der Seite schlichtweg nichts sehen.
​Anstatt einfach den Mut zu haben und ehrlich zu sagen: „Leute, wir können das Geschlecht aktuell nicht bestimmen, weil das Tier tonnenschwer auf dem Bauch liegt und wir nicht herankommen“, wurde der Wal blind zum „Bullen“ deklariert. Und um die Story perfekt zu machen, wurde ihm auch gleich noch der wunderschöne Walgesang angedichtet (obwohl Buckelwal-Damen ebenfalls komplexe Laute von sich geben).

​KAPITEL 3: Die harten Fakten aus Dänemark – Die Demontage der Märchen
​Als die dänischen Veterinärpathologen den Kadaver systematisch sezierten, kam die ganze, schmerzhafte Wahrheit ans Licht. Von wegen „viel Kraft“ und „nicht abgemagert“! Das offizielle Protokoll liest sich wie die Chronik eines angekündigten Todes:
​1. Akutes Verhungern (Inanition): Die Behauptung, das Tier sei „nicht abgemagert“, wurde radiert. Der Magen-Darm-Trakt des Wals war komplett leer – und zwar seit Wochen! Die lebenswichtige Fettschicht (der Blubber), die den Wal wärmt und energetisch versorgt, war katastrophal heruntergezehrt und degeneriert. In der flachen Ostsee gibt es für Bartenwale schlichtweg keine Krill- und Planktonmengen, die sie zum Überleben brauchen.
​2. Innere Austrocknung (Dehydration): Wale trinken kein Meerwasser. Sie gewinnen ihre gesamte Flüssigkeit aus der Nahrung. Da die Wal-Kuh keine Nahrung mehr fand, ist sie im Wasser schlichtweg innerlich verdurstet.
​3. Immunkollaps & Parasiten: Durch den permanenten Stress und den Nahrungsmangel brach das Immunsystem der Kuh völlig zusammen. Die dänischen Mediziner fanden einen massiven, hochgradigen Befall mit Endoparasiten in den inneren Organen und den Atemwegen.
​Das Tier war zum Zeitpunkt, als man in Deutschland noch von „viel Kraft“ sprach, ein todkrankes, hochgradig leidendes Lebewesen, das am Ende schlichtweg die Kraft verlor, das Atemloch über Wasser zu halten, und entkräftet ertrunken ist.

KAPITEL 4: Warum falsche Hoffnungen der Wissenschaft schaden
​Dieser Fall zeigt ein riesiges, strukturelles Problem: Wenn Storytelling und mediale Gefälligkeit die harte tiermedizinische Wissenschaft ersetzen, verliert die gesamte Profession ihre Glaubwürdigkeit.
​Wahre Expertise zeichnet sich dadurch aus, dass man unangenehme Wahrheiten ausspricht. Ein schwerkrankes, in einer ökologischen Sackgasse gefangenes Wildtier wird nicht dadurch gesund, dass man ihm in der Presse „viel Kraft“ attestiert. Als Tierärzte blutet uns das Herz, wenn wir sehen, dass ein Tier im flachen Wasser über Tage hinweg qualvoll verhungert und austrocknet, während an Land Interviews über ein vermeintliches „Kraftpaket“ gegeben werden.

Fakten statt Disney-Fantasien!
​Wir fordern endlich wieder eine Rückkehr zu wissenschaftlicher Ehrlichkeit. Wenn ein Wal auf dem Bauch liegt, kann man sein Geschlecht nicht bestimmen – Punkt. Und wenn ein Bartenwal wochenlang in der Ostsee schwimmt, dann ist er abgemagert und in Lebensgefahr – auch Punkt. Die dänischen Kollegen haben gezeigt, wie saubere, nüchterne Wissenschaft funktioniert. Hoffen wir, dass die Experten vor Ort in Deutschland beim nächsten Mal das Rückgrat besitzen, die nackte Wahrheit zu sagen, anstatt der Öffentlichkeit biologischen Blödsinn aufzutischen.

​Die Wal-Kuh hatte keine Chance. Sie hat keinen Liebeskummer besungen, sie hat schlichtweg um ihr Überleben gekämpft und verloren. Möge sie nun in Frieden ruhen.
​Wie denkt ihr über diesen krassen Widerspruch zwischen den deutschen „Prognosen“ und den dänischen Fakten? Findet ihr es auch erschreckend, wie sehr die Öffentlichkeit hier an der Nase herumgeführt wurde? Schreibt uns eure Meinung sachlich und direkt in die Kommentare!

​LIKEN, für kompromisslose wissenschaftliche Ehrlichkeit!

KOMMENTIEREN, um eure Meinung zu den echten Fakten zu teilen!

TEILEN – damit die Wahrheit über den Wal die erfundenen Märchen einholt!

Wichtiger Hinweis zum Obduktionsbericht von Timmy: Eine im Rahmen der Sektion festgestellte Diagnose ist nicht automatisch mit der tatsächlichen Todesursache gleichzusetzen.
​Bei einer Obduktion werden zunächst alle sichtbaren Veränderungen an den Organen erfasst und als Befund oder Diagnose dokumentiert. Ob genau dieser Befund aber auch der akute Auslöser für das Versterben war, ist damit noch nicht gesagt. Hierfür sind oft noch weiterführende, feingewebliche (histologische) oder laborchemische Untersuchungen notwendig.
​Kurz gesagt: Die anatomische Diagnose steht fest, aber nach der exakten Todesursache wird aktuell noch gesucht.

29/05/2026

Dein Gartenteich ertränkt Tiere. Jede Nacht. Igel, Kröten, Spitzmäuse, Eidechsen, Vögel — sie fallen ins Wasser und KÖNNEN NICHT RAUS, wenn die Ränder glatt sind. → Igel schwimmen gut, können aber nicht an glatten Rändern klettern → Sie schwimmen im Kreis bis zur Erschöpfung → Sie ertrinken in wenigen Stunden → Kröten kommen zum Laichen — und kommen nicht mehr raus EINFACHE LÖSUNGEN: → BRETT: ein Holzbrett vom Grund zum Rand (Ausstiegsrampe) → STEIN: am Rand platziert, aus dem Wasser ragend → GITTER: am Rand befestigt, ins Wasser reichend (Halt für Pfoten) → FLACHE ZONE: eine Seite mit sanfter Neigung gestalten Kosten: 0€ (ein altes Brett reicht) Zeit: 2 Minuten Gerettete Leben: Dutzende pro Saison Dein Teich soll LEBEN in deinen Garten bringen. Ohne Rampe bringt er den Tod. Ein Brett. Heute Abend.

14/05/2026
Hast du auch so einen felligen Genießer Typ zuhause?
15/03/2026

Hast du auch so einen felligen Genießer Typ zuhause?

Manche Bilder beeindrucken auf den ersten Blick. Sie wirken stark, emotional und scheinbar eindeutig. Doch gerade in ein...
08/03/2026

Manche Bilder beeindrucken auf den ersten Blick. Sie wirken stark, emotional und scheinbar eindeutig. Doch gerade in einer Zeit, in der Informationen in Sekundenschnelle auf uns einströmen, gerät etwas Wichtiges immer häufiger in den Hintergrund: das kritische Hinterfragen.

Ein Bild kann viel erzählen – aber eben nie die ganze Geschichte. Perspektive, Ausschnitt, Zeitpunkt oder Kontext können eine Botschaft völlig verändern. Wer nur kurz hinschaut, übersieht oft genau das, was wirklich entscheidend ist.

Gleichzeitig leben wir in einer Welt, in der alles schnell gehen muss. Scrollen statt verweilen, überfliegen statt verstehen. Lange Texte wirken auf den ersten Blick anstrengend – dafür fehlt angeblich die Zeit oder die Geduld. Doch manchmal lohnt es sich, genau hier einen Moment länger stehen zu bleiben.

Denn hinter manchen Bildern steckt mehr, als man auf den ersten Blick erkennt. Mehr Hintergrund, mehr Zusammenhänge, mehr Wahrheit. Und genau deshalb lohnt es sich, ein paar Minuten zu investieren, genauer hinzuschauen und auch den Text dazu zu lesen.

Versprochen: In diesem Fall lohnt es sich. 🤞

„Beeindruckend ruhig – oder systematisch eingeschüchtert?“

Warum kollektiver Gehorsam in großen Hundegruppen kein Beweis für Vertrauen ist.

Es gibt diese Videos, die in sozialen Netzwerken tausendfach geteilt werden: Eine Person schreitet voran, hinter ihr oder neben ihr laufen fünfzehn, zwanzig oder noch mehr Hunde. Kein Ziehen, kein Ausscheren, kein sichtbares Chaos. Ein leises Wort, ein kurzes Handzeichen – und die gesamte Gruppe reagiert nahezu synchron. Viele empfinden das als beeindruckend. Als Beweis außergewöhnlicher Führungsqualität.

Mich machen diese Bilder zunehmend sauer.

Denn was dort als perfekte Harmonie inszeniert wird, wirkt bei genauerem Hinsehen oft wie etwas anderes: wie kollektive Hemmung.

Auffällig ist, was fehlt. Kaum ein Hund zeigt ausgeprägtes Explorationsverhalten. Es wird wenig geschnüffelt, selten innegehalten, kaum individuell entschieden. Die Körper wirken kompakt, teilweise angespannt, die Köpfe eher tief getragen als neugierig erhoben. Spiel oder lockerer sozialer Austausch zwischen den Hunden ist selten zu sehen. Stattdessen entsteht der Eindruck einer Marschformation – funktional, diszipliniert, kontrolliert.

In großen Gruppen wirken andere Kräfte als im Einzelsetting. Gruppendynamiken können Verhalten massiv beeinflussen. Hunde lernen nicht nur durch direkte Erfahrung, sondern auch durch Beobachtung – durch soziales Lernen. Es genügt unter Umständen, wenn ein einzelnes Individuum deutlich korrigiert oder sanktioniert wird, um der gesamten Gruppe zu vermitteln, welches Verhalten unerwünscht ist. Die übrigen Hunde müssen die Strafe nicht selbst erlebt haben, um daraus Schlüsse zu ziehen. Sie sehen, was passiert, wenn jemand ausschert – und fügen sich vorsorglich.

Dieses Prinzip ist keineswegs auf Hunde beschränkt. Auch in menschlichen Gruppen lässt sich beobachten, dass die öffentliche Herabsetzung oder Bestrafung eines Einzelnen eine regulierende Wirkung auf die übrigen Mitglieder haben kann. Wer gesehen hat, was mit dem „Abweichler“ geschieht, entscheidet sich oft für Anpassung – nicht aus Überzeugung, sondern aus Vermeidung.

Übertragen auf große Hundegruppen bedeutet das: Vielleicht wurden nicht zwanzig Hunde eingeschüchtert. Vielleicht reichten ein oder zwei deutliche Interventionen. Der Rest reguliert sich selbst, um nicht ebenfalls in Konflikt zu geraten. Das Resultat wirkt wie perfekte Führung, kann aber in Wahrheit auf präventiver Unterwerfung beruhen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hundeführer laut oder leise agiert. Manche arbeiten mit klarer Stimme, andere nahezu wortlos, mit minimalen Handzeichen oder Körpersperren. Doch auch subtile Signale können auf einem aversiven Lernprozess beruhen. Wenn ein kaum sichtbares Zeichen ausreicht, um eine große Gruppe abrupt zu stoppen, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie konsequent zuvor verdeutlicht wurde, was geschieht, wenn man nicht reagiert.

Was mich besonders stört, ist die Einseitigkeit dieser Darstellung. Man sieht das fertige Ergebnis, nie den Weg dorthin. Keine Lernphase, keine Konflikte, keine Stressreaktionen einzelner Hunde. Vor allem sieht man nicht, was diese Form der Führung langfristig mit dem Individuum macht.

Denn Hunde sind keine homogene Masse. Jeder von ihnen bringt ein eigenes Temperament, eigene Erfahrungen, eigene Unsicherheiten mit. In stark kontrollierten Großgruppen verschwindet diese Individualität zwangsläufig hinter der Funktionsfähigkeit des Kollektivs. Der sensible Hund, der konfliktscheue Hund, der leicht verunsicherte Hund – sie alle passen sich möglicherweise besonders stark an. Nicht, weil sie innerlich ruhig sind, sondern weil sie gelernt haben, dass Zurückhaltung Sicherheit bedeutet.

Chronischer Anpassungsdruck kann Spuren hinterlassen. Ein Hund mag äußerlich „funktionieren“ und dennoch innerlich unter erhöhter Anspannung stehen. Stress endet nicht automatisch, wenn der Spaziergang vorbei ist. Er kann sich in Reizbarkeit, vermehrter Sensibilität oder erhöhter Erschöpfung zeigen – auch zu Hause, fernab der Gruppe.

Bleibt die Frage: Wofür braucht es solche Formationen überhaupt? Welcher zwingende Grund erfordert Spaziergänge mit fünfzehn oder zwanzig Hunden gleichzeitig in enger, hochgradig kontrollierter Struktur? Hundebetreuung lässt sich auch anders organisieren – in kleineren, stabilen Gruppen, mit mehr Raum für individuelle Bewegung, für Schnüffeln, für Entscheidungsspielräume.

Oft wird argumentiert, Hunde seien schließlich soziale Wesen. Das stimmt. Doch soziale Strukturen bedeuten nicht permanente Gleichschaltung. Frei lebende Hunde oder Straßenhunde bewegen sich nicht in starren Großverbänden, in denen jede individuelle Entscheidung unterdrückt wird. Ihre Zusammenschlüsse sind flexibel, durchlässig, dynamisch. Individuen können sich lösen, Abstand gewinnen, eigene Wege einschlagen.
Genau diese Möglichkeit geht in stark kontrollierten Großgruppen verloren.

Was mich an solchen Videos letztlich so irritiert, ist die Ästhetisierung von Macht. Gehorsam wird als Ideal präsentiert, ohne dass hinterfragt wird, auf welcher emotionalen Grundlage er entstanden ist. Das Bild des souveränen „Anführers“ überstrahlt die Frage nach dem Wohlbefinden der Geführten.
Ich halte es deshalb für wichtig, genauer hinzusehen – und als Hundehalter kritisch zu prüfen, in welche Strukturen man sein eigenes Tier gibt. Große, perfekt funktionierende Gruppen sind kein automatisches Qualitätsmerkmal. Sie sind ein Managementmodell. Und wie jedes Modell tragen sie Risiken in sich.

Hunde sind soziale Wesen – aber sie sind vor allem Individuen. Und jede Form der Betreuung sollte diesem Umstand gerecht werden.

Quellen (Auswahl):
• Fugazza, C. et al. (2018). Social learning in dogs (Canis familiaris): Imitation of conspecific and human demonstrators. Scientific Reports.
• Range, F., & Virányi, Z. (2015). Tracking the evolutionary origins of dog-human cooperation: The role of social learning. Behavioral Processes.
• Bonanni, R. et al. (2010). Free-ranging dogs’ social organization and dominance relationships.
• Huber, L. et al. (2018). Social learning and imitation in dogs. Scientific Reports.
• Miklósi, Á. (2015). Dog Behaviour, Evolution, and Cognition. Oxford University Press.
• Studie zu frühen negativen Erfahrungen und Verhaltensfolgen bei Hunden (Finnische Kohortenstudie, 2020/2021).

Hinweis zur Kommentarfunktion:
Ich habe die Kommentare zu diesem Beitrag eingeschränkt. Nicht, um Diskussionen zu vermeiden – sondern um zu verhindern, dass sich endlose, sich im Kreis drehende Debatten vom eigentlichen Inhalt ablenken.
Der Text soll zum Nachdenken anregen.

Das Bild ist KI generiert

27/02/2026

🚨In Rheinland-Pfalz wurde bei einem aus Russland importierten Hund Tollwut nachgewiesen. Es besteht der Verdacht, dass Impf- und Altersnachweise gefälscht waren.
Deutschland gilt seit 2008 als tollwutfrei – dennoch zeigt dieser Vorfall: Ein Restrisiko besteht. Und manchmal wird es schneller relevant, als man erwartet.

⚠️Tollwut ist eine virale, immer tödlich verlaufende Erkrankung, die Tiere und Menschen betrifft. Die Ansteckung erfolgt meist durch Bissverletzungen oder Speichelkontakt.

Für Hunde, Katzen und Frettchen besteht in Deutschland keine allgemeine Impfpflicht, solange sie sich nur im Inland aufhalten. Für Reisen innerhalb der EU ist eine gültige Tollwutimpfung im EU-Heimtierausweis jedoch verpflichtend.

Wichtig außerdem:
• Viele Tierpensionen und Hundeschulen verlangen einen gültigen Impfschutz.
• Im Verdachtsfall müssen ungeimpfte Tiere bei Kontakt mit einem tollwutkranken Tier gemäß Verordnung getötet werden. Geimpfte Tiere sind hier deutlich besser abgesichert.

👉🏻Unser Appell: Informieren Sie sich bewusst, vor allem auch über die Impfung. Sprechen Sie mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. Treffen Sie eine fundierte Entscheidung für Ihr Tier und Ihr Umfeld.

🚨Bedenken Sie darüber hinaus: Dieses Problem geht weiter über die Tollwut hinaus, viele zuletzt unwesentliche Erkrankungen sind wieder auf dem Vormarsch, immer häufiger werden uns vor allem schwerkranke Welpen aus dubiosen Zuchten - häufig aus dem Ausland - vorgestellt. Nur wenn wir hier alle verantwortungsbewusst handeln, können wir diese Spirale von Krankheit und Tierleid unterbrechen!

Mehr zu dem Fall in der aktuellen Pressemitteilung:https://bundestieraerztekammer.de/presse/2026/02/Auslandstierschutz-mit-Risiko.php?fbclid=IwY2xjawQCovFleHRuA2FlbQIxMABicmlkETF4YUZuWTMwZWIyVTFDeWZMc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHi6XkyXh6OS19o9b6PCbmN5lgHHiMb3yFB6-h0oLvlGh0uiPJCKlH6ADy3FE_aem_zetW8HGmv6_pfc7dnsrKHQ

Gesundheit beginnt mit Aufmerksamkeit. 🤍

26/02/2026

Viele Haustiere sind heute deutlich zu dick, ohne dass es ihren Menschen wirklich bewusst ist. Und das, obwohl Übergewicht kein Schönheitsproblem ist, sondern ein ernstzunehmender Gesundheitsfaktor.
Mit dieser Beitragsreihe möchten wir aufklären, sensibilisieren und Zusammenhänge verständlich machen.
Unser Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen: für gesunde Körperformen, für Risiken von Übergewicht und für die Verantwortung, die wir als Tierhalter:innen tragen.

Heute: Adipositas bei Mops, Frenchie & Co.

Gerade bei den beliebten Kurzschnauzen stellt Übergewicht eine lebensbedrohliche Gefahr dar. Jedes Gramm mehr wirkt wie ein Brandbeschleuniger für das sowieso schon rassetypische Leiden dieser Patienten.
Kurznasige Hunde und Katzen kämpfen bereits mit verengten Atemwegen. Fettansammlungen im Nasenrachen und am Brustkorb engen die Luftzufuhr weiter ein. Dies führt zu einer Progression des sogenannten „Brachycephalic Obstructiv Airway Syndroms“ (BOAS). Damit verbunden sind progressiv lauter werdende Atemnebengeräusche wie Schnarchen im Wachzustand und Röcheln, und - im schlimmsten Fall - Erstickungsanfälle. Bei übergewichtigen Tieren steigt außerdem das Risiko eines tödlichen Hitzschlags rapide an.
Jedes Kilo zu viel belastet zudem die Gelenke und die Wirbelsäule massiv, kann zu frühzeitiger Arthrose führen sowie Bandscheibenvorfälle – für die diese Rassen eh schon ein stark erhöhtes Risiko tragen – noch einmal begünstigen.
Übergewichtige Kurzschnauzen haben also eine deutlich verringerte Lebensqualität und wissenschaftlich belegt sterben sie ca. 2,5 Jahre früher als Ihre normalgewichtigen Artgenossen.
Ein guter Grund, auf ausgeglichene Fütterung und ausreichend Bewegung zu achten.

16/02/2026

⚠️ Sachliche Information & Aufklärung zum Tollwut-Risiko ⚠️

Wir möchten faktenbasiert über einen aktuellen Vorfall informieren und gleichzeitig zur verantwortungsvollen Adoption sensibilisieren.

Im November 2025 wurde über eine Organisation mit Sitz in Berlin ein Welpe aus Russland nach Deutschland importiert. Laut vorliegenden Unterlagen wirkte der Vorgang zunächst vollständig und seriös: Impfpass, Tollwutimpfung, Tollwut-Titernachweis sowie Transportdokumente sollen vorhanden gewesen sein.

Bei diesem Hund wurde durch das zuständige Veterinäramt ein Tollwutausbruch bestätigt. Der Welpe verstarb kurze Zeit später im Tierheim. Ein durchgeführter Schnelltest war negativ ausgefallen; erst eine weiterführende Blutuntersuchung konnte Tollwut-Erreger nachweisen. Zuvor hatte der Welpe seine Besitzerin gebissen.

Nach aktuellem Stand waren vermutlich zwei Transporte aus Russland betroffen. Alle Tiere dieser Transporte werden behördlich nachverfolgt. Für sie ist eine Tollwutquarantäne angeordnet, einschließlich Blutentnahmen zur Titerbestimmung.

Zusätzlich bestehen erhebliche Unstimmigkeiten bei den Altersangaben des Hundes: Im Impfausweis ist März 2025 als Geburtsdatum vermerkt, in den Vermittlungsunterlagen hingegen Juli 2025. Screenshots der vermittelnden Person liegen vor, in denen der Juli als korrekt bezeichnet wird. Dadurch ist ein wirksamer Tollwutschutz zum Zeitpunkt des Transports medizinisch kaum erreichbar gewesen. Dieser Widerspruch wurde den zuständigen Behörden gemeldet und wird dort geprüft, einschließlich der Frage, ob die Dokumentation ordnungsgemäß erstellt wurde.

Darüber hinaus wurde einem Veterinäramt in Berlin bereits ein früherer Fall im Zusammenhang mit derselben Organisation gemeldet, bei dem vermittelte Angaben nicht mit dem tatsächlichen Zustand eines Hundes übereingestimmt haben sollen. Die behördliche Bewertung liegt auch hier bei den zuständigen Stellen.

Dieser Fall zeigt, wie ernst das Tollwut-Risiko ist.

Für Kontakt­tiere bedeutet das häufig wochen- oder monatelange Isolation, tierärztliche Maßnahmen und nicht unerhebliche Kosten für Halter.

Tollwut ist eine lebensgefährliche und bei Ausbruch fast immer tödlich verlaufende Erkrankung für Tiere und Menschen.

Dokumente und Nachweise reduzieren Risiken, schließen sie jedoch nicht vollständig aus — etwa durch Dokumentationsfehler oder lange Inkubationszeiten.

Unser Anliegen ist Sensibilisierung, nicht Verurteilung: Wer sich für ein Tier entscheidet, sollte mögliche gesundheitliche und rechtliche Folgen kennen und sich gut vorbereiten.

Eine Adoption über ein deutsches Tierheim oder einen seriösen Tierschutzverein kann zusätzliche Sicherheit bieten, da Tiere hier untersucht, tierärztlich betreut und nach deutschen Vorgaben abgesichert werden.

Unser Ziel ist sachliche Aufklärung — damit Mensch und Tier bestmöglich geschützt sind.

(Ein Gemeinschaftstext verschiedener Tierheime und Tierschutzvereine)

Adresse

Pfedelbach

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Freitag 09:00 - 17:00

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