25/10/2021
Auch für uns geht nun eine Prüfungssaison zu Ende und die Saison der Gesellschaftsjagden los. Sebastian und ich haben in dieser Saison 12 Hunde geführt, eine große Aufgabe die wir zum Glück mit Erfolg und ein paar Suchensiegen bewältigt haben.
Der Sommer war definitiv arbeitsintensiv. Die Hundeführer durften bei uns erst ab Juni wieder in den Gruppenunterricht starten, etwas Anderes ließ die Corona-Pandemie nicht zu. Es war großer Übungsbedarf bei den Gespannen und die Zeit lief. Umso erfreulicher das unsere HZP Teams super gelaufen sind: 80% über 180 Punkte,15% über 170 Punkte und 5% über 150 Punkte. Alle DK die bei uns trainiert haben sind im ersten Preis gelaufen. An der VGP Front schaut es auch super aus, bis auf drei Teams die dieses Wochenende noch laufen, haben alle bestanden. Davon 7 im ersten Preis, zwei im zweiten Preis und drei im dritten Preis. Ein Hund ist bei der VGP durchgefallen, er wiederholt nun dieses Wochenende, ebenfalls sind auch bei der HZP drei Gespanne durchgefallen, von denen ein Gespann noch nachführt und ein Gespann mit sehr großen Erfolg im zweiten Anlauf bestanden hat. Ein Gespann wird nächstes Jahr zur Brauchbarkeit starten. Auch dieses Thema gehört dazu. Mittlerweile ist es leider in den sozialen Medien Trend geworden, nur die höchsten Punkte und top Ergebnisse zu posten. Jedoch gilt nie zu vergessen: Suchenglück und Suchenpech liegen sehr nah beieinander und wer noch nie durchgefallen ist hat noch nicht viel geführt!!! Wir arbeiten mit Tieren und wer ist schon selber perfekt 🤷🏻♀️ich versuche dies immer in meinen Lehrgängen zu vermitteln. Der Anspruch alles mit „Full House“ zu führen und der Erfolgsdruck den sich viele Hundeführer machen hat leider ungesunde Ausmaße angenommen. Ich denke die wenigsten Hundeführer brauchen für ihre jagdlichen Belange einen Ferrari, sondern eher einen soliden Volkswagen. Auch hier gilt mehr Realität auf Instagram und Facebook….es geht nicht nur um tolle Zensuren und bomben Formwerte, sondern um Hunde die uns in der Praxis zur Seite stehen