15/05/2026
Manchmal braucht ein Hund keine fünf Meter, um eine Entscheidung zu treffen.
Und genau das sieht man in diesem Video ziemlich schön. Der Hund kommt im T auf den Trail, nimmt die Spur auf und arbeitet sich in die Richtung hinein. Dabei sieht man dieses typische „Eintauchen“ mit der Nase — und dann diesen kleinen U-Turn mit dem Körper.
Für mich ist das ein richtig spannender Moment, weil der Hund hier nicht einfach irgendwie dreht. Er nimmt Geruch auf, folgt kurz der Spur, merkt aber: „Moment, hier wird es gerade nicht frischer.“ Und dann kommt diese körperliche Veränderung. Er dreht ein, sortiert sich neu und nimmt die richtige Richtung.
Ein Tipp, den ich auch meinen Kunden immer wieder gebe: Schaut euch solche Sequenzen in Zeitlupe an. 🔎
Ich bin ein super großer Freund davon, Trainingsvideos nicht nur einmal in normaler Geschwindigkeit anzuschauen, sondern ganz bewusst langsamer.
In Zeitlupe sieht man plötzlich viel mehr: Wann taucht die Nase ein? Wann verändert sich die Körperachse? Wann ist der Hund noch am Prüfen? Und wann wird aus Suchen plötzlich eine Entscheidung?
Gerade bei der Richtungsbestimmung passiert unheimlich viel in sehr kurzer Zeit. Hunde brauchen manchmal nur wenige Schritte, um von alt nach frischer zu arbeiten und sich die Richtung zu holen.
Videoaufnahmen können dich beim Lesenlernen im Mantrailing unterstützen.
Das machen wir u.a auch in der Mantrailing online Masterclass, die am 1. Juli startet.🚀
Wir schauen uns sechs Monate lang intensiv an, wie Hunde arbeiten, wie Trailverhalten aussieht und wie du deinen Hund besser lesen lernst. In den Q&A-Sessions könnt ihr auch eigene Videos einreichen, die wir gemeinsam analysieren. Dazu gibt's jeden Monat mehrere Stunden Input, den du dir in deinem Tempo anschauen kannst. Damit du Mantrailing noch besser in der Tiefe verstehst.
Infos zur Masterclass findest du über den Link in meiner Bio.