Equus-via Reiten im Naturpark Hohe Mark
dem grünen Band zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Komm mit und sei dabei.

- Mobiler Unterricht :
- Kommunikation/ Körpersprache Mensch-Pferd
- Bodenarbeit, Gelassenheitstrainig
- Angstexpertin für Pferd und Mensch
- bilaterale Stimulation Listen to your Horse and lern to understand
„dein Weg ist mein Ziel“
unter diesem Motto begleite ich dich bei der Pferdeausbildung mit Bodenarbeit als Mentaltrainer helfe dir und deinem Pferd wenn Blockaden /Traumata vorliegen. Laß

dich auf dem Rücken deines Pferdes durch eine einzigartige Naturlandschaften führen. Wir bieten vom Einsteigen ins Wanderreiten, Ausritte, Tagesritte, Stern und Wanderritte.

17/06/2026

„Na, die hellste Leuchte ist das Pferd nun wirklich nicht …“
Ganz ehrlich?
Solche Aussagen finde ich nicht besonders witzig.

Ob über das eigene oder ein fremdes Pferd
ein Tier als „dumm“ zu bezeichnen,
sagt oft mehr über den Menschen aus als über das Pferd selbst.

Denn woran machen wir Intelligenz eigentlich fest?
Daran, dass ein Pferd unsere Erwartungen erfüllt?
Dass es schnell lernt?
Oder dass es sich so verhält, wie wir es gerne hätten?

Das Problem ist: Wir denken menschlich.
Pferde handeln pferdisch.

Sie lernen von ihren Artgenossen,
von ihrer Umwelt und von uns Menschen.
Sie lösen Aufgaben, erkennen Muster und passen ihr Verhalten an Erfahrungen an.
Ihre Art zu denken unterscheidet sich von unserer,
aber das macht sie nicht weniger intelligent.

Ein Beispiel:
Fünf Pferde werden auf die Weide gebracht.
Zwei rennen sofort los, die anderen zwei laufen gemütlich über die Wiese und
eines bleibt kurz stehen, beobachtet die Situation und geht erst später hinterher.
-> Viele würden sagen:
„Typisch. Der hat mal wieder nichts verstanden.“

Aber was, wenn dieses Pferd einfach anders entscheidet?
Vielleicht ist es vorsichtig.
-> konfliktvermeidend.
-> beobachtet es erst die Gruppe.
Vielleicht hat es gelernt, dass am Ende noch genug Gras da ist.

Nicht jedes Verhalten, das wir nicht verstehen
ist Ausdruck mangelnder Intelligenz.
Oft fehlt uns einfach der Blick für den Zusammenhang.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie schnell Pferde abgestempelt werden:
„stur“
„dominant“
„faul“
„dumm“
Nicht selten steckt dahinter:
ein Missverständnis,
ein körperliches Problem, Stress oder
es ist schlicht seine Art,
❗️Informationen zu verarbeiten.

💚 Vielleicht sollten wir aufhören zu fragen, ob ein Pferd intelligent ist und
anfangen zu fragen, ob wir seine Perspektive/ Wahrnehmung / Denken
wirklich verstanden haben.

Und falls du das nächste Mal hörst:
„Mein Pferd ist einfach zu blöd“ …
… dann denk daran, dass wir Menschen täglich Dinge tun, die aus Sicht eines Pferdes vermutlich ebenso rätselhaft wären. 😂

Welchen Satz kannst du nicht mehr hören ?

Pferdetraining
Pferdepsychologie
Kommunika

11/06/2026

Wie kann es sein, dass hoch erfolgreiche Sportpferde und viele Freizeitpferde,
die optimal versorgt, regelmäßig behandelt und planvoll trainiert werden,
trotzdem mit Problemen kämpfen?
- Schiefe.
- Rückenprobleme.
- Widersetzlichkeit.
- Nervosität.
- Wiederkehrende Lahmheiten.
Und das, obwohl augenscheinlich alles richtig gemacht wird?

Genau an diesem Punkt beginne ich genauer hinzusehen.

Denn nicht jede Ursache lässt sich auf einem Röntgenbild erkennen.
Nicht jede Problematik trägt einen eindeutigen Namen.
Nicht jede Einschränkung entsteht dort, wo sie sichtbar wird.

Pferde sind keine Ansammlung einzelner Symptome.
Biomechanik, Nervensystem,
Psyche, Training,
Haltung und die Beziehung zum Menschen
beeinflussen sich jeden Tag gegenseitig.

Wird ein Bereich übersehen, beginnt das Pferd häufig zu kompensieren.
Es funktioniert weiter.
❌Manchmal über Monate.
❌Manchmal über Jahre.
Bis der Körper irgendwann keine Antworten mehr findet.

Deshalb betrachte ich in meiner Arbeit nie nur das sichtbare Problem.
Ich analysiere das Gesamtbild.
-> Von der Hufsituation über Bewegungsmuster
-> Trainingsaufbau bis hin zum Nervensystem und
-> der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

🌱Denn oftmals liegen die eigentlichen Ursachen nicht dort, wo wir sie vermuten.

Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist die bilaterale Stimulation.
Sie unterstützt das Nervensystem dabei, körperliche und emotionale Belastungen besser zu verarbeiten und wieder mehr Regulation zu entwickeln.

Denn wahre Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch mehr Druck.
Sie entsteht dann:
🌱wenn Körper, Geist und Nervensystem wieder miteinander arbeiten können.

Manchmal braucht ein Pferd deshalb nicht mehr Training
sondern ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge hinter seinem Verhalten.
Auch du als Pferdebesitzer lernst dein Pferd von einem anderen Standpunkt aus zu sehen und fühlen.

❓Gab es bei deinem Pferd schon einmal ein Problem,
dessen wahre Ursache ganz woanders lag als zunächst gedacht?
-> schreib mir deine Geschichte in die Kommentare




10/06/2026

Du kennst sie !
Menschen oder Pferde,
die scheinbar nie wirklich zur Ruhe kommen.

Oder genau das Gegenteil?

Sie wirken müde, zurückgezogen, abwesend,
und dennoch steht ihr Nervensystem permanent unter Spannung.

Man könnte es sich wie eine gespannte Feder vorstellen:
Egal wie oft Entspannung oder auch eine scheinbare Verbesserung eintritt
-> das System schnellt ab einem bestimmten Punkt immer wieder zurück.

Warum?
Weil das Nervensystem gelernt hat, ständig auf Gefahr vorbereitet zu sein.

In der Psychologie und Nervensystemarbeit sprechen wir dabei von
-> einer autonomen Dysregulation.

Das bedeutet:

➡️ Das autonome Nervensystem kann nicht mehr flexibel zwischen Aktivierung und Entspannung wechseln.
Es bleibt in bestimmten Überlebensmustern hängen.
Ein möglicher Zustand ist der sogenannte chronische Freeze-Zustand.

Freeze bedeutet Erstarrung.
Dieser Zustand kann entstehen, wenn Kampf oder Flucht subjektiv nicht möglich erscheinen.

Von außen wirkt ein Mensch oder Pferd oft ruhig.
Im Inneren herrscht jedoch häufig hoher Stress.

Viele Betroffene beschreiben es wie:
Gas geben und gleichzeitig auf der Bremse stehen.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist das Stresstoleranzfenster (Window of Tolerance).
Darunter versteht man den Bereich, in dem ein Nervensystem Reize verarbeiten kann, ohne in Überforderung zu geraten.

Ist dieses Fenster stark eingeschränkt, reichen oft schon kleine Auslöser:
🌱 eine Veränderung der Umgebung
🌱 ein Geräusch
🌱 sozialer Druck
🌱 eine unerwartete Situation

und das System reagiert mit Stress, Übererregung oder Rückzug.
Das betrifft nicht nur Menschen.
Auch Pferde verfügen über ein hochkomplexes Nervensystem und können langfristige Stressmuster entwickeln.

Deshalb lohnt es sich manchmal, hinter ein Verhalten zu schauen.
Denn nicht jedes „Problemverhalten“ ist ein Trainingsproblem.

Manchmal versucht ein Nervensystem lediglich,
mit einer Situation umzugehen, die es als überwältigend empfindet.

💚 Regulation beginnt dort, wo Sicherheit erlebt wird,
für Mensch und Pferd



Darüber solltest du einmal nachdenken.Wenn ich zu einem Pferd gerufen werde, um Ursachen für Blockaden, Probleme oder wi...
01/06/2026

Darüber solltest du einmal nachdenken.

Wenn ich zu einem Pferd gerufen werde,
um Ursachen für Blockaden, Probleme oder wiederkehrende Widersetzlichkeiten zu finden, zeigt sich oft etwas Überraschendes:
Der Auslöser liegt nicht immer beim Pferd.

Im Laufe einer Anamnese und/ oder im laufe des Gespräche werden Zusammenhänge sichtbar, die dem Pferdebesitzer häufig selbst nicht bewusst sind.
Sätze wie:

➡️ „Wenn ich Angst habe …“
➡️ „Seit diesem Ereignis ist alles anders …“
➡️ „Früher war das nie ein Problem …“
fallen oft ganz nebenbei.

-> ein Thema daraus, das mich immer wieder berührt:

💔Wenn das Herzpferd stirbt und das neue Pferd keine Chance bekommt,
es selbst zu sein.

Der Verlust eines geliebten Pferdes hinterlässt Spuren und
manchmal wünschen wir uns unbewusst,
dort weiterzumachen,
wo wir gemeinsam aufgehört haben.

Die Ausritte.
Die Abenteuer.
Die Vertrautheit.
Das Gefühl von Zuhause.

Doch der neue Partner ist nicht das alte Pferd.
Genau hier beginnt häufig ein unsichtbarer Konflikt.

Das neue Pferd soll Erwartungen erfüllen,
die eigentlich dem verstorbenen Pferd gehören.

Es wird verglichen.
Bewertet.
Unbewusst in eine Rolle gedrängt,
-> die nie seine eigene war.

In der Psychologie sprechen wir unter anderem von Übertragung:
Gefühle,
Erinnerungen und
Erwartungen aus einer vergangenen Beziehung werden auf eine neue Beziehung übertragen.

Das Problem dabei:
Der Mensch sieht sein neues Pferd oft nicht wirklich.

Er sieht die Unterschiede.
Das, - was fehlt.
Das, - was früher einfacher war.

Und versteht nicht, warum die Beziehung nicht wächst.

Dabei muss niemand sein verstorbenes Pferd verraten,
um sich auf einen neuen Partner einzulassen.

Denn Liebe 💕ist kein begrenzter Raum.

Aber es braucht die Bereitschaft zu erkennen:
Dies ist kein Ersatz.
🌱Dies ist ein Neubeginn.

Jedes Pferd bringt seine eigene Persönlichkeit mit.
Seine eigenen Stärken.
Seine eigenen Bedürfnisse.

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Realität.
Selbst wenn vier Menschen dieselbe Situation erleben,
entstehen vier unterschiedliche Wahrnehmungen und Erinnerungen.

Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel.

Nicht zu suchen, was das neue Pferd - nicht - ist.
Sondern zu entdecken, wer es „wirklich“ ist.

Ich helfe deshalb nicht nur Pferden dabei,
aus Erwartungsdruck und Missverständnissen herauszufinden.
Ich begleite gleichzeitig ihre Menschen dabei,
sich wieder zu öffnen.

Damit sie ihr Pferd wirklich sehen können.

Manchmal können wir erstaunlich blind sein für das,
was direkt vor uns steht

❓Hast du schon einmal erlebt, dass ein Pferd erst dann sichtbar wurde,
als du aufgehört hast, es mit einem anderen zu vergleichen?




20/05/2026

Ich erwische mich immer öfter dabei, daß ich mich immer weiter zurück zieh.�Nicht aus der Arbeit mit den Pferden
–> sondern aus den Bereichen, die mich persönlich treffen.

Ich schreibe Texte, von denen ich glaube,
dass sie für Pferdefreunde und Leser wichtig sein könnten,
um Wechselwirkung zwischen Mensch und Pferd besser zu verstehen,�doch landen viele davon am Ende nur im Dateiordner.

Warum❓
Weil ich oft das Gefühl habe, dass es vielen gar nicht darum geht,
wirklich etwas zu verändern.�Etwas anders zu machen�Für eine tiefe, vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Pferd.
->Nicht unter Zwang.�->Nicht durch Druck.�->Nicht mit Methoden, die dem Pferd emotional oder körperlich nicht gerecht werden.

Ich frage mich oft, wie sich ein Pferd dabei fühlen muss.�Wie es diese Zeit aushält, in der es „funktionieren“ oder „trainiert“ werden soll.

Was mich zu diesen Gedanken bringt?
Bilder.�Nicht nur auf Social Media – sondern auch in der realen Welt.
Reiter, die ihre Pferde mit schärferen Gebissen reiten,
weil irgendjemand gesagt hat:�„So nimmt er endlich mal den Kopf runter.“

-> Methoden werden übernommen, ohne sie zu hinterfragen.�Pferde werden körperlich und nervlich überfordert,
entwickeln Stresssymptome oder sind bereits chronisch krank,
weil sie dem dauerhaften Druck nicht entkommen können.

Wenn ich durch die Social Media scrolle,
sehe ich immer häufiger Content, der nur noch unterhalten soll.�Show. Sensation. Austauschbarkeit.

Aber ich bin nicht austauschbar
und ich werde mich auch nicht verbiegen, nur weil es heißt:�„Du musst das so machen, um Reichweite zu bekommen.“�„Du musst dich ständig neu erfinden.“
❌Nein.

Ich bin authentisch.
Mein Stil ist keinem Trend entsprungen.
Er hat sich über Jahre entwickelt – innerlich wie äußerlich.

Vielleicht möchte ich dir damit sagen:�Lass dich nicht von anderen formen.
�💚Folge deinem Gefühl.
Natürlich darfst du andere nach ihrer Meinung fragen.�Doch lass dich niemals auf Dinge ein, die sich innerlich falsch anfühlen,
denn es bricht nicht nur dich selbst.

Suche den Weg des Verstehens und
dein Pferd schenkt dir mehr als nur sein Vertrauen.

11/05/2026

Ich weiß nicht, ob ich wütend oder einfach nur traurig sein soll.

In den letzten Wochen höre ich von Pferdebesitzern immer wieder
Das diese selbst Statements zuhören bekommen
die eigentlich aus einer anderen Zeit stammen:
🚫„Der muss nur mal richtig gearbeitet werden.“
🚫„Das ist ein Dominanzproblem – da muss man mal durchgreifen.“
🚫„Lass den mal richtig laufen, dann ist die Energie raus.“

Und jedes Mal passiert dasselbe:
Das eigentliche Problem des Pferdes wird nicht gesehen.

In der Psychologie sprechen wir hier von einem vereinfachten,
oft fehlgeleiteten Erklärungsmodell, das komplexe emotionale und körperliche Zustände auf „Verhalten“ reduziert. Dabei wird übersehen, dass viele dieser Reaktionen keine Unwilligkeit sind, sondern Ausdruck von innerer Überforderung, Angst, Umstellung oder fehlender Verarbeitung.

Ein Pferd, das sich entzieht oder scheinbar „unerzogen“ ist,
zeigt nicht automatisch Widerstand.
Es zeigt ein Nervensystem, das keine andere Strategie mehr findet,
➡️um mit Druck,
➡️Unsicherheit oder
➡️innerer Anspannung umzugehen.

Trotzdem werden genau in diesen Momenten alte Muster aktiviert:
🔻mehr Druck,
🔻mehr Arbeit,
🔻mehr Kontrolle.
In der Verhaltenspsychologie verstärkt das häufig genau das, was eigentlich reduziert werden soll
-> weil das Pferd nicht lernt, sich sicher zu fühlen, sondern nur
-> zu funktionieren.

😕genau das macht mich betroffen.

Nicht, weil Menschen es „böse“ meinen,
sondern weil Verständnis fehlt.

Mein Tipp ist deshalb so einfach wie entscheidend:

💚Du kennst dein Pferd.
Vertraue deiner Wahrnehmung mehr als den schnellen Aussagen anderer.

Lass dich nicht von alten Konzepten verunsichern,
die dein Pferd auf „Fehler“ reduzieren.
Sei der Mensch, der hinschaut, der hinterfragt und der sein Pferd schützt
-> vor Erwartungen, die nicht deine sind.

Denn echte Pferdearbeit beginnt nicht
mit „mehr Druck“.
-> mit mehr Verstehen.
-> die Bereitschaft, hinzusehen, bevor man reagiert.

Welchen Statements wurdest du schon ausgesetzt und wie gehst du damit um?



Pferdetraining
Kommunikation zwischen Men

09/05/2026

Hustet dein Pferd plötzlich auf der Weide?

Sofort beginnt die Sorge.
Infekt? Allergie? Etwas Ernstes?
Dabei liegt die Ursache oft nicht in einer Krankheit,
sondern in einer enormen Umstellung für den Körper.

🌿Frisches Gras ist nicht einfach nur „Gras“.
Es enthält Wasser, Zucker, Mineralstoffe, Vitamine,
aber vor allem große Mengen an Eiweißen und Pflanzenstoffen.
Genau dieser plötzliche Überschuss bringt den Stoffwechsel vieler
Pferde an seine Grenzen.

❗️Der Organismus muss lernen, all das wieder zu verarbeiten.

Und genau in dieser Phase entstehen bei manchen Pferden Symptome wie:
→ Husten
→ geschwollene Schleimhäute
→ Juckreiz
→ vermehrtes Schwitzen
→ Atemprobleme
→ häufiges Urinieren oder Äppeln

Was viele vergessen:
❤️‍🩹Nicht jedes hustende Pferd ist sofort krank.

Oft zeigt der Körper einfach, dass er versucht
✋sich anzupassen.
✋etwas loszuwerden

Der Wechsel von Heu zu frischem Gras bedeutet für Darm, Stoffwechsel und Nervensystem enorme Arbeit. Deshalb macht langsames Anweiden so viel Sinn.
Der Körper braucht bis zu 8 Wochen Zeit Enzyme aufzubauen um
🌱die „frischen“ Stoffe überhaupt verarbeiten zu können.
Besonders sensible Pferde reagieren zusätzlich auf
🌾Pollen, Samen oder Pilzsporen direkt im Gras.

Meine eigene Stute zeigt seit 2 Jahren ebenfalls deutliche Reaktionen auf starken Graswuchs
* geschwollene Schleimhäute und starkes Kopfschlagen.
Obwohl sie nahezu das ganze Jahr grasen darf.

Was ihr hilft:
→ Ruhe
→ langsame Anpassung
→ kühlende Umschläge
→ ein Nasenschutz
→ Unterstützung des Stoffwechsels mit Mash, Leinsamenschrot, Flohsamenschalen oder Trinkmoor

Denn manchmal braucht der Körper keine „Bekämpfung“,
sondern Unterstützung beim Verarbeiten.

Und genau dort beginnt für mich Pferdeverständnis:
Nicht nur Symptome zu sehen, sondern zu verstehen,
warum der Körper überhaupt so reagiert.

Reagiert dein Pferd auf das saftige Grün ?
Wenn - ja - wie und was machst du ?




Pferdepsychologie
Pferdegesundheit
Pferdetraining
Pferdewissen

06/05/2026

Herzlich willkommen zur Premiere meines Minipodcasts! 🎙️✨
Nimm dir kurz 3 Minuten Zeit
und tauche mit mir ab in die Welt der Pferde.
Was erwartet dich hier in Zukunft?
Wir schlagen die Brücke zwischen fundierter Wissenschaft und echtem Training.
Es geht um feine Wahrnehmung, das Nervensystem und alles,
was die Verbindung zu deinem Pferd tiefer macht.

Hör direkt mal rein! 🐴💡

Jedes neue Poddi wird mit diesem Bild angezeigt.

Wenn es dir gefallen hat, lass ein ❤️ da
Und schreib mir deine Meinung in die Kommentare.





04/05/2026

Was passiert eigentlich in dir, wenn du in den Sattel steigst?

Warum fühlen sich 30 Minuten mit deinem Pferd oft stimmiger an als ein ganzes Wochenende Ruhe?

In unserem Alltag ist unser System dauerhaft unter Spannung. Stresshormone wie Cortisol halten uns funktionsfähig – aber sie entfernen uns immer mehr vom Spüren.

Und dann kommt dein Pferd.

Du wirst präsent.
Dein Fokus verändert sich.
Du bist nicht mehr im Gedankenkarussell, sondern im Moment.

Dein Nervensystem beginnt sich zu regulieren.
Zustände wie Flow entstehen – klare Wahrnehmung, weniger Grübeln, mehr Verbindung.

Du kommst zurück in deinen Körper.
Zurück in die Bewegung.
Zurück zu dir.

Reiten ist keine Therapie.
Aber es kann ein Raum sein, in dem genau das entsteht, was uns im Alltag oft fehlt:

Ruhe.
Klarheit.
Echte Verbindung.

Und vielleicht ist es genau das, was wir eigentlich suchen.

Wie fühlt sich für dich die Zeit bei deinem Pferd an?




26/03/2026

Das Auge deines Pferdes sieht nicht nur.
Es ist Empfänger und Sender zugleich.
Jede kleinste Veränderung im Auge ist ein direkter Ausdruck
des aktuellen emotionalen Zustands.
-> ein Zucken
-> Abwenden des Blicks.
oder dieses typische „Augenrollen“ das viele vorschnell als Ungehorsam deuten.
All das sind keine Zufälle.
Es sind Reaktionen des Nervensystems.
Das Pferdeauge mit seiner horizontale Pupille ermöglicht ein nahezu vollständiges Sichtfeld bis zu 340 Grad.
Bewegungen werden extrem sensibel wahrgenommen
besonders im seitlichen Bereich.
➡️Dein Pferd lebt in einer Welt, in der jede Bewegung Bedeutung haben kann.
Das prägt sein Reaktionsverhalten.

Vielleicht hast du schon einmal erlebt, dass dein Pferd den Blickkontakt meidet „wegschaut“
-> Viele interpretieren das als Desinteresse
doch in Wahrheit bedeuten es:
❌ Ablehnung
❌Der emotionale Druck ist gerade zu hoch.
❌Der Blickkontakt würde das Nervensystem zusätzlich überfluten.
Das Verlassen des sogenannten
„Fensters der Toleranz“
dem Bereich, in dem ein Lebewesen Reize noch gut verarbeiten kann.

❗️Und genau hier entsteht ein wichtiger Perspektivwechsel:
Das Auge zeigt dir nicht, ob dein Pferd „mitmacht“.
Es zeigt dir,
💚ob es sich sicher fühlt.
👁️Das Auge kann nicht nur Ausdruck
sondern auch Zugang zur Verarbeitung.
In der Traumatherapie beim Menschen wird genau das genutzt,
z. B. durch EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
Menschen folgen mit den Augen den schnellen Fingerbewegungen des Therapeuten während sie sich an das Trauma erinnern.
Dieser Zustand ähnelt der REM-SchlafPhase.
Ein Zustand in dem Erlebtes verarbeitet und neu interpretiert werden kann.
Die emotionale Ladung des Erlebten kann sich lösen.

Bei Pferden funktioniert das über die ⛓️‍💥bilaterale Stimulation
-> durch taktile, Asynchrone Impulse mit den EquiBeats
Das Nervensystem bekommt die Möglichkeit,
feststeckende Blockaden zu öffnen und zu verarbeiten.
Nicht durch Zwang.
Sondern durch Regulation.

Mein Ansatz verbindet verschiedene Methoden mit dem Ziel,
zu verstehen, Vertrauen, Klarheit und echte Verbindung entstehen zu lassen.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest,
➡️folge mir.

Adresse

Oer-Erkenschwick
45739

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Equus-via erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie