Tierärzte an den Drei Hasen

Tierärzte an den Drei Hasen Im Gewerbegebiet An den Drei Hasen kümmern sich die Tierärzte Dr. Olaf Hattenhauer und Valerie Flach verantwortungsvoll um Ihre Lieblinge.

Unterstützt werden sie hierbei von ihrem kompetenten Team. In unserer modernen Praxis untersuchen und behandeln wir sämtliche Erkrankungen der kleinen Säugetieren. Um die rasche Genesung Ihres besten Freundes sicherzustellen, legen wir großen Wert auf individuelle Betreuung und bieten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen an. Um Diagnostik und Therapeutik auf hohem Niveau gewährleisten zu können,

sind wir mit modernster medizinischer Technik ausgerüstet und besuchen mehrmals jährlich nationale und internationale Fortbildungsveranstaltungen. Falls es notwendig wird, betreuen wir unsere Patienten auch in unserer Krankenstation.

02/04/2026
09/07/2025

Liebe Tierbesitzer, leider befinden wir uns zZ in der Situation übergangsweise keine Neukunden annehmen zu können

Unsere Praxis wächst und wir suchen Verstärkung in Form einer/s freundlichen TFAs zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Vollzei...
16/04/2025

Unsere Praxis wächst und wir suchen Verstärkung in Form einer/s freundlichen TFAs zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Vollzeit sowie auch Teilzeit.
Bewerbungen gerne per Email.
Wir freuen uns auf Sie!

05/04/2025

Librela: Paranoia, schlechter Journalismus, mal wieder Social-Media-Hysterie

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Diesen Artikel schreibe ich gegen meinen Willen und wirklich nur auf vielfachen Wunsch von Leserinnen und Lesern! Ich habe eigentlich überhaupt keinen Bock auf das Thema, weil ich dabei automatisch „Brandolinis Gesetz“, also dem „Bu****it-Asymmetrie-Prinzip“ zum Opfer falle.

„The amount of energy needed to refute bu****it is an order of magnitude bigger than to produce it.” („Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion.“)

Das mit dem Bu****it bezieht sich in diesem Fall auf den in meinen Augen sowohl wissenschaftlich als auch journalistisch unglaublich schwachen Zeitungsartikel eines Friedemann Diederichs mit dem Titel „Ein tödliches Wundermittel macht Hundebesitzern Angst“, der vor einigen Wochen in irgendeiner Regionalzeitung erschienen ist. Dieser Artikel scheint wohl der Anlass dafür zu sein, dass ich gerade jeden Tag mehrere PNs bekomme, die mich nach meiner Meinung zu dem Präparat „Librela“ (Wirkstoff Bedinvetmab, Hersteller Zoetis) fragen.

Gut, wenn ich ausschließlich meine aus vielhundertfacher Anwendung des Präparats gewonnenen Erfahrungen kundtun soll: Es hat nicht allen, aber den meisten Hunden, denen wir Librela wegen ihrer Osteoarthritis-Schmerzen verabreicht haben, sehr befriedigend geholfen. Wirklich nennenswerte Nebenwirkungen haben wir dabei nicht erlebt, von unerklärlichen Todesfällen ganz zu schweigen. Nach allem, was ich weiß – und ich kann im Gegensatz zu dem oben genannten Journalisten Zulassungsunterlagen, Fachinformationen und Arzneimittelagentur-Meldungen nicht nur lesen, sondern auch verstehen – kombiniert mit meinen persönlichen Erfahrungen halte ich Librela für ein vergleichsweise sicheres Präparat, das ich zum Beispiel seinerzeit auch meinem eigenen Hund gegen Ende seiner Lebensspanne mit gutem Erfolg verabreicht habe und unter den gleichen Voraussetzungen auch wieder verabreichen würde.

Natürlich gibt es auch zu Librela und seiner angeblichen Gefährlichkeit lautstarke Social-Media-Gruppen. Das Grundproblem ist immer das gleiche, ob nun bei den Leuten in solchen Gruppen oder bei Journalisten wie diesem Herrn Diederichs: Das Gehirn vieler Menschen scheint mit dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität einfach nicht klar zu kommen! Daran lässt sich meiner Erfahrung nach auch nicht viel ändern, weshalb es viele von uns auch gar nicht mehr versuchen.

Trotzdem – und so einfach wie möglich - erneut: Egal, was da in so einem Artikel oder auf Facebook für Todesfälle in irgendeinem zeitlichen Zusammenhang mit Librela-Injektionen berichtet werden, ohne pathologische Untersuchung, die eine definitive Kausalität beweist, bringt das rein gar nix. Ganz, ganz einfaches und hoffentlich für alle verständliches Beispiel: Vor einem halben Jahr habe ich ein neues Hüftgelenk bekommen. Das ist heutzutage ein Routineeingriff, aber auch nicht unbedingt von Pappe, also schon eine recht große OP. Wäre ich nun fünf Tage nach der Operation plötzlich mit einem Hirnschlag umgefallen, würden die entsprechenden Leute natürlich sofort sagen: Siehste, hätte er mal besser die Zähne zusammengebissen und mit seiner kaputten Hüfte weiter gelebt! Jetzt isser tot wegen seiner OP!

Was diese Leute aber nicht wüssten: Ich habe neben meiner Hüftgelenkarthrose seit einigen Jahren auch gelegentliches Vorhofflimmern. Patienten mit diesem Krankheitsbild müssen immer eine Gerinnselbildung in den Herzvorhöfen und damit ein deutlich erhöhtes Risiko für Hirnschläge fürchten, weshalb sie auch blutgerinnungshemmende Dauermedikamente bekommen, die das verhindern sollen. Wäre ich also eine Woche nach meiner OP tot umgefallen, wäre zwar ein kausaler Zusammenhang mit dem Eingriff selbst möglich gewesen; viel wahrscheinlicher aber wäre ein Zusammenhang mit meinem Vorhofflimmern gewesen. Davon abgesehen können 65jährige Menschen (genau so wie 13jährige Hunde) wegen einer Vielzahl von Ursachen spontan versterben. Nur eine pathologische Untersuchung hätte die Frage nach der wirklichen Ursache meines plötzlichen Todes beantworten können. Solche Untersuchungen finden in der Tiermedizin leider meist nicht statt.

Librela wird entsprechend seinem Anwendungszweck zu einem überwiegenden Prozentsatz an schon ältere Hunde verabreicht. Ältere Hunde haben, ebenso wie ältere Menschen, häufig nicht nur eine Baustelle im Körper. Wie wir Mediziner:innen immer sagen: Jeder hat ein Recht auf zwei Krankheiten! Es kann also in jedem alten Hund, der wegen seiner Gelenkschmerzen Librela bekommt, eine damit überhaupt nicht verknüpfte und eventuell bis dahin gar nicht bekannte Problematik nur darauf warten, dass sie zuschlagen kann. Im Fachsprech wird sowas als Komorbidität bezeichnet. Alte Menschen und Tiere können sogar multimorbide sein, also unter einigen voneinander abgrenzbaren Krankheitsbildern gleichzeitig leiden. Daraus folgt, wie schon erwähnt: Ohne pathologische Untersuchung eines Patienten, der verdachtsweise im Zusammenhang mit der Verabreichung von Librela verstorben ist, ist eben dieser Zusammenhang einfach weder bewiesen noch ausgeschlossen!

Niemand bei klarem Verstand bestreitet, dass Medikamente, die deutliche gewünschte Wirkungen erzielen, meist auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Damit muss die Medizin immer schon leben und umgehen. Wir alle tun das, und zwar routinemäßig! Wer von uns schmeißt bei Kopfweh, Zahnschmerzen und diversen anderen Wehwehchen nicht mal schnell Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen ein, obwohl auch diese so weit verbreiteten und leicht erhältlichen Medikamente ein ganz erhebliches Potenzial für schwere Nebenwirkungen haben?

Natürlich hat Librela ebenfalls unerwünschte Nebenwirkungen! Eventuell hat es auch welche, die extrem selten auftreten und trotz weltweit zigmillionenfacher Anwendung immer noch nicht bekannt oder endgültig geklärt sind. Für solche Fragestellungen gibt es das Konzept der Pharmakovigilanz. Sowohl Patient:innen als auch Mediziner:innen sind gefordert, einen Verdacht auf eine bisher unbekannte Nebenwirkung an den Hersteller oder andere zuständige Stellen zu melden. Dieses Konzept hat sich sehr gut bewährt. Also ist die richtige Herangehensweise bei solchen Vorfällen, erstens – wenn irgendwie möglich – eine pathologische Untersuchung zu ermöglichen und zweitens den Verdacht auf unerwünschte Wirkungen entweder selber oder über die Tierarztpraxis des Vertrauens zu melden.

Nicht richtig ist es dagegen, sich ohne irgendeinen Beweis eines kausalen Zusammenhangs in die entsprechenden paranoiden Social-Media-Gruppen zu begeben, um möglichst viele andere Leute zu verunsichern und Hunde, die von einer Therapie mit Librela deutlich profitieren könnten, davon abzuhalten. Nicht richtig ist es für Journalisten, die ihren Berufsethos hoch halten und weiter als seriös gelten wollen, einfach mal schnell einen dreist rufschädigenden Artikel rauszuhauen, ohne die dafür notwendigen wissenschaftlichen Basics auch nur ansatzweise recherchiert und verstanden zu haben.

Eine befreundete Kollegin hat die Librela-Situation neulich sehr treffend zusammengefasst:

„Ein paar Möchtegern-Spezialisten, die meinen, sie hätten den Gipfel der Weisheit erklommen, sich in Wahrheit aber nur auf dem Mount Stupid der Dunning-Kruger-Kurve befinden, zwingen eine Firma dazu, wortreich und mit zig Veröffentlichungen bewaffnet, die Wahrheit zu vertreten. Diese Gleichmacherei von Laien auf der einen Seite und einer Fülle von Wissenschaft sowie 20 Millionen ohne wesentliche Nebenwirkungen angewendetes Medikament auf der anderen Seite ist eigentlich kaum auszuhalten.“

Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

Bildquelle: Screenshot Facebook

© Ralph Rückert
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Unsere Praxis wächst und wir suchen Verstärkung in Form einer/s TFAs zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Vollzeit sowie auch ...
27/09/2023

Unsere Praxis wächst und wir suchen Verstärkung in Form einer/s TFAs zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Vollzeit sowie auch Teilzeit.
Bewerbungen gerne per Email.
Wir freuen uns auf Sie!

Die allererste Azubine unserer Praxis hat diesen Monat 10jähriges Jubiläum gefeiert und wir durften alle dabei sein. Vie...
31/07/2023

Die allererste Azubine unserer Praxis hat diesen Monat 10jähriges Jubiläum gefeiert und wir durften alle dabei sein.
Vielen Dank für 10 jahre und auf viele weitere , Cintia Rodino!

27/08/2022

Wichtige Informationen im Septemper!
Liebe Kunden,
die Praxis ist am Samstag den 24.09.2022 geschlossen.
Bitte holen Sie benötigte Medikamente, Vorbestellungen und Futter rechtzeitig ab.
Dies können Sie bis Freitag den 23.09.2022 ganz normal zu unseren Öffnungzeiten tun.
Ab Montag sind wir wieder wie gewohnt besetzt.

Bitte Beachten Sie auch, dass wegen Kranarbeiten am Dienstag den 27.09.2022 unsere Parkplätze blockiert sind.
Zusätzlich kann es eventuell zu Wartenzeiten kommen da aus Sicherheitsgründen zwischenzeitlich der Eingang der Praxis ebenfalls blockiert sein könnte.

Am Freitag den 30.09.2022 ist die Praxis über Mittag geschlossen und nicht besetzt. Ebenfalls können Sie uns erst am Nachmittag wieder telefonisch erreichen. Die vereinbarten Termine finden selbstverständlich wie gewohnt statt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
mit freundlichen Grüßen
Das Praxisteam

17/01/2022

Liebe Patientenbesitzer, leider wird unsere Praxis die ganze Woche lang über Mittag (12-15h) unbesetzt sein müssen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

13/01/2022

Liebe Patientenbesitzer, leider muss unsere praxis morgen (14.1.) von 11.30 - 15.00 Uhr geschlossen bleiben

12/01/2022

Liebe Patientenbesitzer

aufgrund unserer aktuellen Mitarbeitersituation werden wir es in absehbarer Zukunft nicht schaffen den gewohnten Service aufrechtzuerhalten.
Das heißt, dass wir es nicht immer schaffen werden Anrufe zu beantworten, dass wir weniger Termine vergeben können, Wartezeiten für Sie entstehen werden und es ab und zu nicht möglich sein wird, dass eine TFA während den Behandlungen assistiert.

Eventuell müssen auch unsere Öffnungszeiten vorübergehend geändert werden.

Bitte denken Sie daran die notwendigen Medikamente und/oder Futtermittel für Ihre Tiere frühzeitiger zu bestellen als bisher gewohnt. Gerne auch per Email.

Für etwaige Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen und hoffen auf Ihr Verständnis.

28/07/2021

Unsere Praxis wächst und wir suchen eine*n TFA zum nächstmöglichen Zeitpunkt (Vollzeit oder Teilzeit).
Bewerbung gerne per Email.
Bei Fragen rufen Sie uns am besten einfach an.
Wir freuen uns auf Sie.

Adresse

Karl-Hermann-Flach-Strasse 36
Oberursel
61440

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 12:00

Telefon

+4961715031827

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