Red Bone - Hundeschule und Verhaltensberatung

Red Bone - Hundeschule und Verhaltensberatung Priorität hat bei Red Bone immer der einzelne Hund mit seinem Menschen. Unsere Aufgabe besteht in e

Eine ausführliche Beschreibung folgt in wenigen Tagen...

Bis dahin dürfen sich Interessierte gerne auf der Hp umschauen: http://www.hundeschule-redbone.de/

24/10/2024

Von aggressiven Hunden durch „positives“ Hundetraining…

Aggressives Verhalten bei Hunden entsteht nicht durch eine „zu freundliche“ oder auf positiver Verstärkung basierenden Erziehung. Tatsächlich zeigen zahlreiche Studien, dass gerade aversive Trainingsmethoden, die auf Strafen basieren (wie Leinenruck oder körperliche "Korrekturen"), das Risiko für aggressives Verhalten erhöhen.

Aversive Techniken, wie das Bestrafen eines Hundes für unerwünschtes Verhalten, unterdrücken oft nur kurzfristig das Verhalten. Langfristig haben sie jedoch oft schwerwiegende negative Folgen wie erhöhte Angst, Meideverhalten und sogar Aggression gegenüber Menschen und anderen Hunden. Untersuchungen zeigen, dass Hunde, die mit harschen Methoden erzogen wurden, ein höheres Risiko haben, Aggressionen zu zeigen, im Vergleich zu Hunden, die mit positiver Verstärkung trainiert wurden.

PJH Dog Training
https://www.pjhdogtraining.com/blog-1-1/positive-reinforcement-vs-aversive-training-techniques-on-dog-behavior-insights-and-implications

Faithfully Yours Dog Training
https://fydogtraining.com/training-tips/aversive-dog-training-methods-the-fallout-and-why-it-matters

Eine Studie fand heraus, dass Hunde, die mit aversiven Techniken trainiert wurden, deutlich häufiger aggressives Verhalten gegenüber Familienmitgliedern und Fremden zeigten:

A Different Dog
https://www.adifferentdog.co.uk/uploads/5/5/4/4/55440423/effects_of_aversives_-_scientific_review.pdf

Im Gegensatz dazu führt positive Verstärkung, bei der gewünschtes Verhalten durch Belohnungen wie Leckerlis, Lob oder Spiel verstärkt wird, zu einem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Hund und Besitzer und verringert die Wahrscheinlichkeit aggressiven Verhaltens deutlich.

AVSAB
https://avsab.org/wp-content/uploads/2021/08/AVSAB-Humane-Dog-Training-Position-Statement-2021.pdf

AVMA
https://www.avma.org/javma-news/2021-11-01/veterinary-behaviorists-no-role-aversive-dog-training-practices

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass aggressives Verhalten eher durch aversive, bestrafungsbasierte Trainingsmethoden verursacht wird und nicht durch eine freundliche oder positive Erziehung. Positive Verstärkung ist sowohl für das Wohl des Hundes als auch für den Trainingserfolg die effektivste und humanste Methode.

Das Zusammenleben von Mensch und Hund und das gegenseitige Lernen durch Anpassung ist vielfältig und lässt sich durch verschiedene Lerntheorien beschreiben. Wenn ich einem Hund aber direkt etwas beibringen möchte, was ich als Mensch für wichtig halte, sollte ich den Weg der positiven Verstärkung wählen. Also über Belohnungen für das Verhalten, was ich für richtig erachte. Die aktuellen Studien weisen eindeutig darauf hin, dass dadurch weniger Aggressionen beim Hund entstehen als bei unfreundlicher Ausbildung durch Strafen.

Persönlich bekannt und empfehlenswert.
17/07/2024

Persönlich bekannt und empfehlenswert.

23/12/2023
Ganz genau so ist das richtig!
19/08/2023

Ganz genau so ist das richtig!

KNURREN
… oder die Höflichkeit unserer Hunde

Wenn mein Hund mich anknurrt, dann ist das nichts anderes, als eine Bitte um Distanz:
„Bitte komm mir nicht so nah!“
„Bitte lass mich in Ruhe essen!“
„Bitte fass mich da nicht an!“

Wenn das passiert, habe ich bereits eine ganze Reihe subtilerer Signale übersehen:
Die Körperspannung hat sich erhöht, der Blick ist weniger weich, seine Mimik weicht zurück ... oder aber, mein Hund hat schon gelernt, dass ich dezente Hinweise nicht verstehe, und wird sofort deutlicher.

Was geschieht nun, wenn ich empört reagiere und ihm das Knurren verbiete?
Mein Hund lernt, dass auch sein Knurren mich nicht dazu bewegt, seine Bitten, seine Bedürfnisse zu erfüllen.
Jetzt können zwei Dinge passieren:
Mein Hund schließt aus dieser Erfahrung, dass er noch deutlicher werden muss und beißt mich bei der nächsten Gelegenheit. Ohne Vorwarnung!
Denn er hat gelernt, dass ich freundliche Bitten nicht wahrnehme und deutlichere verbiete.
Oder aber, es ist mir gelungen, ihn mit meinem Verbot so sehr einzuschüchtern, dass er es nicht mehr wagt, seine Bedürfnisse zu äußern.
Ich für mein Teil möchte das nicht.

Was ich stattdessen tue:
Ich weiche auf sein Knurren hin sofort zurück!
Ja, dann lernt er, dass er mit Knurren seinen Willen durchsetzen kann.
Und genau das darf er auch ruhig lernen. Er darf lernen „spätestens wenn ich laut werde, versteht sie, was ich möchte“.
Zukünftig werde ich in ähnliches Situationen aufmerksamer sein, auf feinere Signale achten und mich früher entsprechend verhalten.
Auch dadurch lernt mein Hund etwas: „Ich darf knurren, aber ich muss nicht – sie versteht mich auch so“.

Und jetzt wird es spannend!
Hunde (und andere Tiere), die gelernt haben, dass ihre Signale verstanden und ihre Bedürfnisse respektiert werden, lassen sich auf Kompromisse ein!
Sie halten eine unangenehme Situation länger aus, weil sie wissen, dass sie diese jederzeit auflösen können. Bei uns Menschen ist das übrigens nicht anders. ;-)

Wenn ich möchte – und wenn es überhaupt noch notwendig ist – kann ich nun beginnen, diesen Lernprozess weiterzuführen, indem ich die unangenehme Situation angenehmer gestalte (und zum Beispiel dem Hund hochwertige Futterbröckchen zuwerfe, wenn ich mich ihm beim Fressen nähern muss) und/oder Kooperationssignale trainiere.

Iris

Foto © jonnysek via canva

Trainieren statt dominieren

Bei mehreren Hunden in einem Haushalt ist die Fütterung nicht immer unproblematisch. Wie man damit umgehen kann, zeigt e...
17/04/2023

Bei mehreren Hunden in einem Haushalt ist die Fütterung nicht immer unproblematisch. Wie man damit umgehen kann, zeigt euch Manuela mit ihren beiden Hunden.

Wenn zwei Hunde im Haus leben, kann es zu unterschiedlichen Arten von Konflikten kommen. Mein Welpe war mit dem Fressen immer schneller fertig als der Alt-Hu...

https://www.facebook.com/176432610986/photos/a.10150091655550987/10151663839860987/
06/04/2023

https://www.facebook.com/176432610986/photos/a.10150091655550987/10151663839860987/

Soziales Lernen ist anders als individuelles Lernen (auch Konditionierung genannt)? Soziales Lernen ist "besser"? Nun, mit ein wenig Nachdenken kommt man darauf: Soziales Lernen stellt Wissen zur Verfügung. Ob dieses Wissen dem Individuum nützlich ist, kann es nur durch Konditionierung lernen. Ein überall aktuell beobachtbares Beispiel aus der Tierwelt: die ersten jungen Haussperlinge sind flügge. Ihre Eltern führen sie zu Futterstellen und füttern sie vorläufig noch. So lernen die Jungtiere am Beispiel ihrer Eltern (Soziales Lernen), wo sie Futter finden können und was fressbar ist. Dies ist der Start ins selbstständige Leben. Aber erst die eigenen Erfahrungen - finde ich dort tatsächlich Futter? Ist alles, wonach ich picke auch essbar? - vervollständigen den Lernprozess. Und genau deswegen ist auch Extinktion möglich: eine Futterquelle versiegt? Nach einigen erfolglosen Besuchen wird diese nicht mehr angeflogen.
Es ist wenig durchdacht, unfruchtbar und falsch, einen grundlegenden Gegensatz zwischen sozialen und individuellen Lernen anzunehmen!

27/02/2023

Energie ist endlich!
Christine Miserandino hat zum besseren Verständnis dafür, die Löffeltheorie entwickelt.
Die verfügbare Energie am Start eines Tages wird mit 12 Löffeln symbolisiert. Unterschiedliche Situationen und Aktivitäten, kosten unterschiedlich viele Löffel bzw. Energie.
Viele Hundehalter fragen sich warum ihr Hund bei der 5 Hundebegegnung auf einmal reagiert, obwohl die vier davor kein Problem waren.
Oder warum er sich beim Training am Abend gar nicht mehr konzentrieren kann – genau das kann mit der Löffeltheorie erklärt werden.
💡Es ist wichtig, Energiefresser im Alltag mit Hund zu erkennen und sich dessen bewusst zu sein.
➡️ Steht am Nachmittag ein Begegnungstraining an, welches viele Löffel braucht, sollten in der Zeit davor Löffel gespart werden.
➡️ Ist auf dem Spaziergang schon das 3 Reh über den Weg gesprungen, kann der Spaziergang auch einfach früher beenden werden, um Löffel zu sparen.

Habt ihr schonmal von der Löffeltheorie gehört?
Wenn du Fragen dazu hast, stell sie uns gerne im Frage-Sticker in unserer Story.

09/02/2023

Schmerzgedächtnis beim Hund - wenn der Schmerz seine Warnfunktion verliert. Warum dies passiert und wie man es behandelt.

Adresse

Am Falltor 8
Neustadt An Der Weinstraße
67435

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+496327621462

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