22/01/2026
Rückenschmerzen
Gerade jetzt im Winter merken viele Besitzer älterer Hunde, dass ihre Lieblinge langsamer laufen, weniger springen oder beim Toben schneller erschöpft sind.
Häufig stecken hier degenerative Erkrankungen des Skeletts dahinter. Eine solche ist das Cauda-Equina-Syndrom – eine Erkrankung, die insbesondere bei großen Hunderassen auftritt und bei der die Nerven am unteren Ende der Wirbelsäule durch verschiedene Prozesse eingeengt werden. Diese Nerven sind für die Bewegungen der Hinterbeine, sowie für die Blasen- und Darmfunktionen wichtig. Wenn sie gereizt oder geschädigt werden, zeigt sich dies typischerweise durch starke Schmerzen im Bereich des Kreuzbeins und der Lendenwirbelsäule. Im weiteren Verlauf kann es durch voranschreitende Nervenschäden zu Lähmungserscheinungen der Hinterbeine bis hin zur Kot/Urininkontinenz kommen.
Achten Sie auf Warnsignale wie Schmerzen im unteren Rücken, schleifende Hinterbeine, auffällige Schwäche beim Laufen, Probleme beim Aufstehen oder Treppensteigen und verändertes Bewegungsverhalten.
Frühzeitig erkannt, kann eine Behandlung Schmerzen lindern und die Lebensqualität Ihres Hundes deutlich verbessern.
💡 Unser Tipp: Beobachten Sie Ihren Hund genau, passen Sie Bewegung und Untergründe an und lassen Sie bei Verdacht unbedingt tierärztlich untersuchen. Mit Aufmerksamkeit, Wärme und angepasster Bewegung können Sie Ihrem Vierbeiner helfen, auch durch die kalten Tage schmerzfrei und glücklich zu kommen.
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