Malu Bengals / Katzen Ranch

Malu Bengals / Katzen Ranch Zucht von Bengal Katzen und eine eigenes Katzenhotel

Ende Mai ist es soweit, dann dürfen die kleinen Kuschelmäuse ausziehen mit ca. 14 Wochen..Geimpft, mit Chip, mit großem ...
18/04/2022

Ende Mai ist es soweit, dann dürfen die kleinen Kuschelmäuse ausziehen mit ca. 14 Wochen..

Geimpft, mit Chip, mit großem Fresspaket und lustigen Spielmäusen… nicht in Einzelhaltung …

Auch wenn man wegen ihrem wildkatzenähnlichen Aussehen denken könnte das diese Rasse sehr wild und ungezähmt ist…… es ist wirklich nur das Aussehen!

Nala und Josy…. die „ Neuen“ bei Malu-Bengals 💜
26/10/2021

Nala und Josy…. die „ Neuen“ bei Malu-Bengals 💜

Unser Bub , 14 Wochen, sucht noch sein für immer Zuhause 😻
23/07/2021

Unser Bub , 14 Wochen, sucht noch sein für immer Zuhause 😻

23/07/2021

Unser 14 Wochen junger Bub sucht noch sein für immer Zuhause…nicht in Einzelhaltung…

14/11/2019

Draußen ist es klirrend kalt, was brauchen unsere Lieblinge nun?❄️ Genau, kuschelige Schlafplätze, zum Einmummeln und Schlummern 😴 Wie sehen die Schlafplätze eurer Mitbewohner aus?🛌

18/10/2019

Warum ist in vielen Fabrikfuttern Zucker drin, wenn er doch die Katzen krank macht?

Das machen die Futter-Konzerne aus drei Gründen. Erstens steht Zucker im Verdacht die Katzen abhängig zu machen – nicht der Geschmack des Zuckers (Katzen können nämlich gar kein "süß" schmecken), sondern der Stoffwechsel der Katzen entwickelt eine Abhängigkeit vom Zucker.

Zweitens – und das ist der wichtigste Grund, riecht minderwertiges Futter durch den Zucker für den Menschen besser und sieht viel besser aus. Der Zucker liegt oft in karamelisierter Form vor und gibt den sonst gräulich-blassen "tierischen Nebenprodukten" eine für den Menschen schönere Farbe (Zuckercouleur), eine schönere Konsistenz und Glanz – das Futter sieht für uns dann einfach "lecker" und schön dunkel aus.

Drittens ist Zucker z.B. in der Form "Zuckerrübenschnitzel" (siehe Foto) ein sehr, sehr preiswerter Füllstoff nicht nur für Nass-, sondern auch für Trockenfutter, denn es handelt sich um ein Abfallprodukt aus der Landwirtschaft. Verwendet werden dann die geschredderten Schalen, Blätter und Wurzeln von Zuckerrüben, die bei der Zuckerherstellung nicht verwendet werden können und nichts kosten.

Zucker wird auch Trockenfuttern beigemischt und oft "getarnt" als Rübenschnitzel, Rübenblätter, Rübengrün, Saccharose, Karamell, Melasse, Muskovade, Fondant, Sirup, Glucose, Dextrose, Galactose, Maltodextrin, Farin, Fruktose, Glykogen, Hexose, Isoglucose, Kandisfarin, Sorbit, Xyli...usw...

Zucker führt bei Katzen zu Diabetes (Zuckerkrankheit), Durchfällen und schweren Zahnschädigungen. Das Trockenfutter gut für die Zähne ist, ist auch so ein Märchen der Trockenfutterindustrie – das Gegenteil ist der Fall: der Brei des zerkauten Trockenfutters klebt an den Zähnen und kann dort schlimme Schäden verursachen. Aber halt, die Industrie hat ja auch spezielles Dental-Trrockenfutter im Angebot - das gibt man dann, nachdem das für die Zähne so gute normale Trockenfutter vielleicht doch Zahnprobleme verursacht hat. ;-)
Wer mehr wissen möchte über wirklich artgerchtes Katzenfutter klickt einmal hier: https://www.lucky-kitty.com/gutes-katzenfutter/

23/08/2019

WIE HACKFLEISCH FÜR KANINCHEN:
WARUM TROCKENFUTTER FÜR KATZEN UNGEEIGNET IST

Das einzig wirklich gültige Argument für die Verfütterung von Trockenfutter: Es ist super praktisch für den Tierhalter. Tüte auf, ein Scheppern im Napf, und schon ist das Tier gefüttert.

Die Liste von Argumenten gegen, ja: rigoros gegen die Fütterung von Trockenahrung ist da schon beträchtlich länger.

Wir beginnen in der Physiologie: Die Katze ist ein ehemaliger Wüstenbewohner. Vom Schnäuzchen bis zum Enddarm, ist ihr gesamter Verdauungstrakt und ihr Stoffwechsel auf den Verzehr kleiner Beutetiere wie Vögel, Nager und Insekten ausgerichtet. Anders als der Hund, hat sich die Katze auch im Laufe ihrer vermeintlichen Domestikation nicht den Ernährungsgewohnheiten des Menschen angepasst. Die Katze war, ist und bleibt ein reiner Fleischfresser (sog. obligater Karnivore), der seine Energie aus Fett, seine Substanz aus Eiweißen und seine Vitalstoffe aus Knochen und Organfleisch gewinnt.

Kohlenhydrate braucht die Katze allenfalls in winzigen Mengen, um ihre Darmmotorik zu fördern und ihre Darmflora zu nähren. Wir sprechen hier von eben jenen Mengen, die im Magen des erlegten und mit Haut und Federn verzehrten Vogels zu finden sind.

Die Futtermittelhersteller drehen nun jedoch den Spieß um - und versuchen mittels ihrer vollmundigen Rezepturen und kryptischen Deklarationen, unseren samtpfötigen Beutegreifer zum Vegetarier zu erziehen. Die handelsüblichen Trockenfutter strotzen nur so von Kohlenhydraten, pflanzlichen Füllstoffen und (wenn überhaupt vorhanden) minderwertigen tierischen Eiweißen. Feinst vermahlen, denaturiert und durch große Hitzeeinwirkung völlig steril, werden die Pellets nun mit allerlei Farb- und Konservierungsstoffen, künstlichen Vitaminen und Geschmacksverstärkern gepimpt - ein wahrlich gefundenes Fressen für die Katzen, die aufgrund ihrer reduzierten Zahl an Geschmacksknospen ohnehin sehr empfänglich sind für starke Aromen.

Trockenfutter ist einer der größten krankmachenden Faktoren in der modernen Katzenhaltung, die so weit entwickelt ist, dass für jede Altersklasse und jede Rasse, für jede Haltungsform und jede Konstitution ein Spezialfutter erhältlich ist. Sogar Futter für hyperaktive Katzen findet sich im Handel, mit dem man ganz wunderbar vermeiden kann, hinter die psychisch-emotionalen Kulissen seines Stubentigers blicken zu müssen.

Ganzheitlich und - rein rational - physiologisch gesehen, gibt es keinen Grund, eine Katze mit Trockenfutter zu ernähren, nicht als Hauptmahlzeit und nicht als alleinige Fütterungsform. In anderen Worten: Der Stoffwechsel der Katze toleriert keinen pflanzenbasierte Nahrung. Da spielt es keine Rolle, ob die Katzen der Oma schon immer mit Trockenfutter aus dem Discounter und Katzenmilch gemästet wurden und ein durchaus passables Alter von 15 oder mehr Jahren erleben durften. Ein Organismus hat eine individuelle Toleranzgrenze; und diese ist bei manchen Tieren höher gesteckt als bei anderen - ebenso wie manche Raucher bis zum 95. Lebensjahr ununterbrochen ihre Glimmstängel inhalieren, während andere mit 35 am Lungenkrebs sterben, obwohl sie nie geraucht haben.

Wenn wir uns für eine Katze als vierbeinigen Lebensgefährten entscheiden, so tragen wir die Verantwortung für alle Belange ihres Lebens: Die Fütterung ist ein maßgeblicher, sehr leicht zu beeinflussender Faktor.

Trockenfutter läuft mir in der Praxis unter dem Begriff „aktive Sterbehilfe“ und wird bei keinem Katzenpatienten im Verlauf der Therapie akzeptiert. Nur einige wenige Stichpunkte:

* Trockenfutter schädigt die Zähne der Katze. Das ist vergleichbar mit dem Irrsinnsgedanken, die Zahnpasta meines fünfjährigen Sohnes durch Bahlsenkekse zu ersetzen.

* Der hohe Kohlenhydratanteil im Trockenfutter schädigt die Bauchspeicheldrüse. Entzündungungen und langfristige Schädigungen dieses Organs sind die Folge. Ein Diabetes ist mögliche Konsequenz aus anhaltenden Belastungen. (Symptome u.a.: wiederkehrendes Erbrechen, Durchfälle, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fellveränderungen, vermehrtes Trinken)

* Die artwidrige Zusammensetzung des Trockenfutters belastet die Leber, und mit ihr das zentralste Stoffwechselorgan des Körpers. Der Organismus kann Entgiftungsprozesse nur noch eingeschränkt abwickeln. (Symptome u.a.: fettiges, schuppiges Fell, Juckreiz z.B. im Unterbauchbereich, Fellverlust, zwanghaftes Belecken, Hautänderungen, starker Körpergeruch, Müdigkeit, Rückzug)

* Aufgrund der starken Stoffwechselbelastung kann es zu irreparablen Nierenschädigungen kommen; die geringe Eigenfeuchte des Futters sowie der erzwungenermaßen erhöhte Trinkmenge begünstigen diesen degenerativen Prozess. In sehr vielen Fällen ist die Chronische Niereninsuffizienz (CNI) der Katze „hausgemacht“, sprich angefüttert. (Symptome u.a.: vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz, unangenehmer Körper- und Maulgeruch, Appetitlosigkeit, körperlicher Verfall)

* Vor allem aufgrund der großen Kohlenhydrat- und Getreidemengen im Trockenfutter kann es zu chronischen Reizungen des Magen-Darm-Trakts kommen, die sich zu lebensbedrohlichen Entzündungen auswachsen können. (Symptome u.a.: wiederkehrende Erbrechen, Durchfälle, Blähungen, aufgetriebener Bauch, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Schwäche)

* Verhaltensveränderungen der Katze können ebenfalls ihre Ursache in der Fütterung haben - so bekommen Katzen durch die großen Kohlenhydratmengen einen zusätzlichen Energieschub, der sich unruhig und zum
Teil auch aggressiv werden lässt.

Die Liste der Contra-Argumente ließe sich noch sehr weitschweifig fortführen - ebenso die Fallbeispiele aus der Praxis, bei denen sehr komplexe und diffuse Krankheitsgeschehen reduziert werden konnten auf einen ganz banalen „Fütterungsfehler“. Ich hoffe, dass die Zusammenhänge deutlich werden konnten, und die Trockenfutterregale bei Fressnapf, Futterhaus & Co. so unangetastet bleiben, dass sich eine Wiederbestellung nicht lohnt.

Einen schönen, sonnigen Abend wünscht euch eure Franzisca

23/08/2019

FUTTERUMSTELLUNG BEI DER KATZE –
10 TIPPS AUS DER PRAXIS

Im Zuge der kontroversen Diskussionen um meinen letzten Artikel zum Thema „Trockenfütterung bei der Katze“ ist immer wieder die Frage nach Möglichkeiten einer erfolgreichen Futterumstellung aufgetaucht. „Was die Katze nicht kennt, frisst sie nicht“, ist ein Glaubenssatz, der sich recht hartnäckig hält. Ich möchte euch heute eine Hilfestellung für den Wechsel auf ein hochwertiges Nassfutter oder auf biologisch artgerechte Rohfütterung geben.

Meine Ausführungen haben keine Allgemeingültigkeit und lassen sich sicherlich ergänzen; ich gebe hier meine persönlichen Erfahrungen aus über 20 Jahren Katzenhaltung, den Adoptionen zahlreicher Hospizpatienten und der Arbeit mit meinen zum Teil recht komplizierten Katzenpatienten wieder. Falls der eine oder andere von euch seine eigenen Erfahrungen schildern oder die Liste um einen konstruktiven Vorschlag ergänzen möchte, ist er herzlich dazu eingeladen.

* FUTTERPRÄGUNG
In den ersten Lebenswochen, der so genannten Prägephase, werden die Präferenzen für eine bestimmte Futtersorte festgelegt. Züchter sind daher gut beraten, sich nicht nur auf eine Futtermarke oder eine Fütterungsart festzulegen, sondern ihren Zöglingen verschiedene Ernährungsformen anzubieten. Eine starre Futterprägung beispielsweise auf Trockenfutter kann die Umstellung auf hochwertige Dosennahrung oder BARF erschweren, macht sie jedoch nicht unmöglich. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier im langen Atem des Besitzers sowie in dessen Erfindungsreichtum während der Umstellungsphasen.

Erwachsene Katzen, die über einen längeren Zeitraum mit Fertigfutter ernährt wurden, sind sehr stark auf bestimmte Geschmacks- und Geruchsreize geprägt; manche von ihnen scheinen deshalb das rohe Fleisch oder auch das hochwertige Nassfutter nicht als „Nahrung“ identifizieren zu können. Bei ausschließlich mit Trockenfutter ernährten Katzen kommt eine Fixierung auf die Konsistenz noch erschwerend hinzu. Folgende Tipps können euch helfen, euren mitunter starrköpfigen Stubentiger an sein neues Futter zu gewöhnen:

1. ABRUPTE FUTTERUMSTELLUNG: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😊 Wenn es der gesundheitliche Zustand des Tieres zulässt, könnt ihr einen klaren Cut wagen – und der Katze einfach ihr neues Futter vorsetzen. Viele Tiere reagieren zunächst zögerlich, probieren dann aber gerne ein paar Happen.

2. EINSCHLEICHEN: Versucht das neue Futter mit dem alten Futter zu mischen und die Katze so an den neuen Geschmack zu gewöhnen. Je nachdem, wie empfindlich und kooperativ euer Minitiger ist, könnt ihr den Zeitraum und die Mengenverhältnisse individuell variieren.

3. ENTWÖHNEN: Gerade bei Trockenfutterjunkies ist es erforderlich, ihnen die alten „Knusperlis“ zunächst ein wenig madig zu machen, bevor man ihnen die neue Nahrung anbietet. Der bewährteste Trick ist hier, das Trockenfutter zunächst zu befeuchten und dann einzuweichen, so dass Geschmack und Geruch im wörtlichsten Sinne verwässert werden und die Pellets ihre Konsistenz verlieren.

4. ERWÄRMEN: Ein Schuss kochendes Wasser verstärkt den Geruch des neuen Futters und kann es für die Katze schmackhafter erscheinen lassen.

5. PIMPEN: Im Zuge einer Futterumstellung kann es durchaus hilfreich sein, die neue, noch ungeliebte Nahrung ein bisschen „aufzuhübschen“, um das Interesse der Katze zu wecken. Hierfür mörsert man beispielsweise die Lieblingsleckerlis und streut sie über das Futter; ebenso kann man ein wenig Bierhefe oder einige Butterflocken oder Parmesan hinzufügen.

6. APPETIT ANREGEN: Ist eure Katze eine reine Wohnungskatze, solltet ihr bitte darauf achten, dass sie keine anderen Futterquellen zur Verfügung hat. So ist es natürlich nicht ratsam, einen Napf mit Trockenfutter zur freien Verfügung herumstehen zu haben, an dem sich das Tierchen sattfressen kann, wenn es sich für die neue Futteralternative nicht interessiert. Bei Freigängern, die mitunter von den Nachbarn mitgefüttert werden, kann sich dies natürlich als schwierig erweisen.

(Beachtet bitte: Eine Katze sollte nie hungern! Da ihre Leberenzyme stets aktiv sind, kann sich bei einer Hungerphase von mehr als 48 Stunden, ggf. auch schon früher, ein Leberschaden entwickeln.)

7. KONSEQUENZ ZEIGEN: Für manche Katzen ist die Frage nach der Futteraufnahme einer Frage des Dominanzgebarens. Wenn ihr zu schnell einknickt, nur weil der Blick in den Futternapf eher vorwurfsvoll als begeistert ist, werdet ihr an der Willensstärke eures Stubentigers scheitern. Katzen stellen uns mitunter auf die Probe, und unsere Dringlichkeit hinter dem Wunsch der Futterumstellung muss unser Motor und Motivator sein.

8. RITUALE EINFÜHREN: Feste Fütterungszeiten können bei der Umstellung hilfreich sein. Am besten führt ihr diese schon vor der Umstellung ein oder habt sie vielleicht schon aufgrund eurer Arbeitszeiten festgelegt. Das neue Futter wird der Katze zu festen Fütterungszeiten angeboten und wieder weggestellt, wenn das Tier kein Interesse hat.

9. SPIELERISCH FÜTTERN: Gerade bei der Umstellung auf BARF hat es sich bewährt, die Fütterung wie ein Spiel zu gestalten. So finden es viele Katzen ganz großartig, wenn sie beim Kochen zuschauen dürfen und von dem Fleisch, das ihre Menschen eigentlich für sich zubereiten, ein Stück abluchsen dürfen. Füttern wird hier zum Event, und gewinnt einen ganz neuen Stellenwert.

10. NIEMALS AUFGEBEN! Es mag sein, dass ihr schon zwei Mal gescheitert seid beim Versuch, eure Katze vom Supermarkt-Futter oder vom Trockenfutter auf eine hochwertige Nahrung umzugewöhnen. Erholt euch von eurer Frustration und versucht es erneut. Ein drittes, ein viertes, ein fünftes Mal. Eure Hartnäckigkeit wird sich ebenso auszahlen wie die bisherige Starrköpfigkeit eurer Katze, und sicherlich lässt sich ein Kompromiss finden, wie ihr gesund füttern könnt und euren Katzen dennoch mit Leckerli eine Freude bereitet – ehe das artgerechte Futter zur Freude wird.

Alles Gute für eure Umstellung, eure Franzisca

* ANMERKUNG: ERFAHRUNG AUS DER PRAXIS *
Die tiefsitzende Angst des Katzenhalters vor einer Futterumstellung ist in vielen Fällen absolut unbegründet. Meine Erfahrung zeigt, dass überraschenderweise bei besonders mäkeligen Fressern eine Umstellung auf BARF oftmals problemloser erfolgt als auf ein hochwertiges Nassfutter.

23/08/2019

PLÖTZLICHE UNSAUBERKEIT:
HILFE, MEINE KATZE IST „ANGEPISST“!

Der „Protestpinkler“ ist der Inbegriff für den starken Willen und die Ausdruckskraft unserer Katzen. Und tatsächlich artikulieren manche Miniaturtiger mit gezielten Harnspritzern oder unmissverständlichen Pfützchen, dass sie an unserem Besuch, an Veränderungen im Tagesablauf oder auch an bestimmten Erziehungsversuchen unsererseits so gar keinen Gefallen gefunden haben.

Eine plötzlich unsaubere Katze jedoch gleich als Haustyrannen abzustempeln, wird ihrem Bemühen um Kommunikation nicht gerecht: In vielen Fällen bringt die Katze, indem sie auf unsere Schuhe, Teppiche oder Bettdecken uriniert, nämlich keine Laune oder Unpässlichkeit zum Ausdruck, sondern weist uns auf eine Harnwegserkrankung hin.

Ehe der Halter auf die Problematik aufmerksam wird, können Nieren- und Harnwegsleiden der Katze über lange Zeit in einem okkulten, sprich symptomlosen oder symptomarmen Stadium gewesen sein. Aus dem Augenwinkel wurde womöglich beobachtet, dass der Stubentiger etwas mehr trinkt oder häufiger mal recht kleine Urinmengen absetzt. Die Ursache hierfür können unter anderem Harnkristalle sein, die sich ablagern, zu chronischen Reizungen der Blasenschleimhaut und der Harnröhre führen und einen Brennschmerz beim Wasserlassen verursachen, den wiederum die Katze mit ihrer Toilette oder der Einstreu verbindet. Das schlaue, sensible Tier versucht fortan, diesen Schmerz zu umgehen, indem es sein Katzenklo meidet und sich stattdessen auf weichen Unterlagen wie beispielweise Textilien Erleichterung verschafft. Gelingt es ihr nicht, die Aufmerksamkeit ihres Halters auf ihre körperliche Problematik zu lenken, wird sich die Katze immer neue „Lösungen“ einfallen lassen, bis sie womöglich auf das Kopfkissen oder die Bettdecke ihrer Bezugsperson uriniert.

Sollten Sie diese Verhaltensauffälligkeit bei Ihrem Stubentiger beobachten, sprechen Sie bitte Ihren Therapeuten darauf an - er sollte die entsprechende Blut- und Urindiagnostik veranlassen.

23/08/2019

Die chronische Niereninsuffizienz ist eine der häufigsten Erkrankungen der älteren Hauskatze – und Schreckgespenst der Katzenhalter. Unbehandelt führt das fortschreitende Organversagen zum Tode; ein ganzheitliches Therapiemanagement kann die Lebensqualität der nierenkranken Katze jedoch deutlich verbessern. Die Eckpfeiler einer erfolgreichen Therapie sollten stets eine gezielte Unterstützung der verbleibenden Nierenfunktion, eine Entlastung des Stoffwechsels sowie eine Anpassung der Ernährung sein.

AUFGABE DER NIEREN
Die Nieren nehmen eine zentrale Rolle im Organismus ein. Sie regulieren den Wasserhaushalt und die Elektrolytkonzentration im Organismus und sorgen für einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts. Sie sind verantwortlich für die Ausscheidung so genannter harnpflichtiger Substanzen, zu denen Harnstoff und Harnsäure, Kreatinin und Wasserstoff, aber auch Stoffwechselendprodukte und Toxine gezählt werden. Zudem schütten sie Hormone die Hormone Erythropoetin und Renin aus, die für die Blutbildung bzw. für die Blutdruckregulation verantwortlich sind.

SYMPTOME EINER NIERENINSUFFIZIENZ
Das chronische Nierenversagen entwickelt sich schleichend und über einen längeren Zeitraum unbemerkt. Greifbare Symptome treten in vielen Fällen erst dann auf, wenn bereits 60 bis 70 Prozent des Nierengewebes irreparabel geschädigt sind.

Nierenkranke Katzen können zunächst durch unspezifische Symptome auffällig werden, beispielsweise über eine erhöhte Trinkmenge und häufigen Urinabsatz. Auch Fellveränderungen können ins Auge stechen, die Katzen wirken ungepflegt und ungesund. Der Maulgeruch verändert sich. In fortgeschrittenem Stadium zeigen die Tiere Übelkeitssymptome, etwa Appetitminderung, wiederkehrendes Erbrechen; sie kauern über dem Wassernapf, ohne zu trinken, belecken die Wände oder nehmen sogar Katzenstreu auf. Ist die Niereninsuffizienz sehr ausgeprägt, zeigt die Katze eine deutliche Dehydratation (Austrocknung – sichtbar am Hautfaltentest), Gewichtsverlust und Muskelschwund; im letzten Stadium entwickeln sich Koordinationsstörungen und ein unsicherer Gang, Zuckungen, Krämpfe und womöglich Orientierungslosigkeit.

Da die Niereninsuffizienz eine systemische Erkrankung ist, die Auswirkung auf viele Bereiche des Organismus hat, treten Begleitsymptome auf wie permanente Unruhe und lautes Schreien, die ein Ausdruck von erhöhtem Blutdruck sein kann. Diese Patienten können plötzlich erblinden und weisen ein erhöhtes Schlaganfallrisiko auf.

DIAGNOSTIK
Der Nachweis einer chronischen Niereninsuffizienz erfolgt über Blut, Urin und Ultraschall. Folgende Blutparameter können Aufschluss über das Vorliegen einer Nierenerkrankung geben: Erhöhung von Harnstoff, Kreatinin und Phosphat, ggf. Erniedrigung von Kalium, Hämatokrit.

GANZHEITLICHER ANSATZ –
HAND IN HAND FÜR DEN PATIENTEN
- Unterstützung des Zellstoffwechsels
- Unterstützung der Nierenfunktion, Organschutz
- Substitution von Vitaminen und Nährstoffen
- Ggf. Infusionstherapie
- Optimierung der Ernährung / zeitweilig Zufütterung (Astronautennahrung)
- Akuttherapie z.B. bei Appetitlosigkeit, Erbrechen
- Begleittherapie z.B. Gabe von blutdrucksenkenden Mitteln

HILFSMITTEL BEI APPETITLOSIGKEIT
- Zeolith
- Sobamin
- Slippery Elm Bark / gemahlene Ulmenrinde

Sie möchten mehr über die chronische Niereninsuffizienz und mögliche naturheilkundliche Behandlungsansätze erfahren? Schreiben Sie bitte eine E-Mail an [email protected] und fordern Sie den Artikel „DIE CNI DER KATZE: GANZHEITLICH BETRACHTET, UMFASSEND THERAPIERT“ (erschienen im Frühjahr 2018 im Magazin „tierisch geheilt“) als PDF an. Ihre E-Mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet.

Aktuelle Bengal-Katzen WürfeEs kommt die Zeit da sind die kleinen Racker soweit das Sie ein neues liebevolles neues Zuha...
26/09/2014

Aktuelle Bengal-Katzen Würfe
Es kommt die Zeit da sind die kleinen Racker soweit das Sie ein neues liebevolles neues Zuhause suchen.
Schaut doch mal selber nach :)

http://malu-bengals.de/unsere-bengals/aktuelle-wuerfe/

Sie haben Interesse dann einfach melden entweder per Telefon unter 49 (0)176 – 20 93 9524 oder per EMail an [email protected]

Adresse

Am Wäldchen 1
Neuhemsbach
67680

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