15/06/2026
Schleppleinen Training
1. Mehr Freiheit – trotzdem sicher unterwegs
Die Schleppleine verbindet das Beste aus zwei Welten: Dein Hund kann sich deutlich freier bewegen, schnüffeln und seine Umgebung erkunden, während Du die Kontrolle behältst. Gerade in Situationen, in denen ein zuverlässiger Freilauf noch nicht möglich ist, bietet sie die nötige Sicherheit – für Deinen Hund und für Dein gutes Gefühl.
2. Rückruf dort trainieren, wo er funktionieren soll
Zuhause oder im Garten klappt der Rückruf oft schon ganz gut. Die eigentliche Herausforderung beginnt draußen, wenn andere Hunde, spannende Gerüche oder Wildspuren ins Spiel kommen. Mit der Schleppleine kannst Du genau in diesen Situationen trainieren, ohne dass Dein Hund sich einfach für die spannendere Alternative entscheidet.
3. Unerwünschtes Verhalten gar nicht erst festigen
Jagen, ungefragt zu anderen Hunden laufen oder eigene Entscheidungen treffen – all das kann für Hunde sehr belohnend sein. Je häufiger sie damit Erfolg haben, desto stärker wird das Verhalten. Die Schleppleine verhindert solche Erfolgserlebnisse und gibt Dir die Möglichkeit, gewünschtes Verhalten gezielt zu fördern und zu belohnen.
4. Orientierung und Radius aufbauen
Nicht jeder Hund weiß von Anfang an, wie weit er sich von seinem Menschen entfernen sollte. Die Schleppleine bietet die Möglichkeit, Orientierung und Aufmerksamkeit ganz entspannt zu trainieren. Dein Hund lernt, sich immer wieder an Dir zu orientieren und einen angemessenen Radius einzuhalten, ohne dass Du ihn permanent begrenzen oder ansprechen musst.
Die Schleppleine ist weit mehr als nur eine lange Leine. Sie schafft Sicherheit, ermöglicht sinnvolles Training und gibt Deinem Hund die Chance, Stück für Stück die Fähigkeiten zu entwickeln, die es für einen entspannten und zuverlässigen Freilauf braucht.
Aber ACHTUNG: nur anklicken bringt nix. Es ist wichtig, einen guten Schleppleinen Aufbau zu machen, sonst ist die Gefahr hoch, dass Ihr jahrelang Schleppleine geht, ohne, dass sich etwas verbessert.