Movato Pferdepsychologie und natürliche Ernährung

Movato Pferdepsychologie und natürliche Ernährung Diagnose und Therapie von "Problempferden", Verladetraining, Grundausbildung von Jungpferden bis zur Sattelauflage, natürliche Ernährung,...

So wichtig !!!!!
16/03/2026

So wichtig !!!!!

Die Weidezeit beginnt bald und es wird viel über das korrekte Anweiden geschrieben um diese Zeit möglichst gut zu überstehen.

Das ist sehr wichtig, denn jede Futterumstellung ist für das komplexe spezialisierte Verdauungssystem des Pferdes eine große Herausforderung.
Darüber dass man den Pferden dabei gut helfen kann, indem man sich rechtzeitig vorher um die Darmgesundheit und die Entgiftungsorgane kümmert hatte ich ja auch schon geschrieben.

Aber was mir aktuell aufgefallen ist, dass zwar gerade viel auf die Bedeutung von Insulin auf die Entstehung von Hufrehe eingegangen wird, aber das meiner Meinung nach wichtigste dabei gänzlich ausgeklammert wird:

Der Einfluss synthetischer antioxidativer Vitamine auf die Insulinantwort und den Energiestoffwechsel der Zellen.

Oder anders ausgedrückt:
Der einfachste und effektivst Schutz vor Hufrehe, den ich meiner jetzt dann 20 jährigen Erfahrung in diesem Bereich immer und immer wieder erleben durfte wird dabei vergessen:

Auf Futtermittel verzichten, die diese Vitamine als Zusatzstoffe enthalten und dafür auf eine jeweils der Rasse und individuellen Bedürfnissen angepasste natürliche Fütterung anstreben.

Denn neben Selen, dessen Wirkung im der Entwicklung von Insulindysregulation und in Folge derer auch Insulinresistenz, im Pferdebereich ja mittlerweile bekannter ist, gibt es auch über die Wirkung isolierter antioxidative Vitamine Erkenntnisse aus der Humanmedizin, die aufzeigen dass die Einnahme entsprechender Präparate (konkret waren es Vitamin C und Vitamin E) dazu führt, dass die Zellen nicht mehr adäquat auf Insulin reagieren und in Folge z.B. bei Sportlern der positive Effekt von Bewegung auf den Insulinspiegel nicht stattfindet.
Es also während diese Substitution betrieben wird, eine nach dem Absetzen reversible Insulinresistenz stattfindet.
Da dies schon auf Zellebene geschieht ust dieser Effekt Spezies unabhängig und damit auch beim Pferd gegeben.

Dies erklärt auch sehr schön warum beim metabolischen Syndrom des Pferdes (EMS) mittlerweile von Insulindysregulation anstatt Insulinresistenz gesprochen wird, obwohl die betroffenen Pferde das Bild der Insulinresistenz zeigen:

Während der Testung werden alle Zusatzfutter abgesetzt bzw. sogar die Pferde nüchtern gestellt.

Dadurch wird die Insulinantwort in der Testphase nicht mehr durch die normalerweise in der täglichen Fütterung in den meisten Mineral- und Zusatzfuttern enthaltenen antioxidativen Vitamine gehemmt.
Die Insulinantwort ist also, obwohl das Pferd deutliche Symptome einer Insulinresistenz zeigt, bei der Testung nicht unbedingt gestört.
Denn die Zusatzstoffe, die für diese verantwortlich sind werden dabei nicht gefüttert.

Da Pferde ja bekanntermaßen mit Hufrehe auf dauerhaft erhöhtes Insulin reagieren, halten sie nicht so lange hohe Werte aus wie der Mensch und kommen dadurch nicht bis zur einer so starken Schädigung der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, dass diese kein Insulin mehr produzieren können.
Daher kommt so etwas wie ein insulinpflichtiger Diabetes Typ 2 bei ihnen nicht vor und auch eine nicht durch das Absetzen der diese auslösenden Faktoren reversible Insulinresistenz ist bei Pferden selten.

Das ist für die Pferde, bei denen dauerhaft konsequent auf Futtermittel die diese enthalten verzichtet wird, eine sehr gute Nachricht.

Denn ohne den Zusatz dieser antioxidativen Vitamine, Selen etc. und dafür mit Unterstützung von Darm, Entgiftungsorganen und Zellstoffwechsel sowie einer passenden Hufbearbeitung können, meiner Erfahrung nach, auch die allermeisten ehemaligen Rehepferde wieder ein ganz normales glückliches Pferdeleben mit Weidegang und allem was dazu gehört führen ohne dass es zu erneuten Regeschüben kommt

Nicht unbedingt von jetzt auf gleich und man muss auch immer die individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse beachten, aber nach 20 Jahren kann ich sagen, dass die Rate derer wo dies meiner Erfahrung nach möglich ist liegt bei 90% oder mehr.

Und für alle Pferde die davon bisher verschont geblieben sind, kann ich sagen, dass das Beste was man tun kann, damit sie dieses Schicksal nicht ereilt, ist der Verzicht auf alle Futtermittel bei denen diese Zusatzstoffe verwendet werden.

Leider finden sich darunter auch viele die extra für Pferde sein sollen , die bereits unter den Folgen der durch diese ausgelösten gestörten Insulinantwort leiden.

Oft werden gerade diesen Produkten besonders viel dieser antioxidativen Vitamine zugesetzt, da man sich durch ihre entzündungshemmende Wirkung Besserung erhofft.
Die Ironie dabei ist, dass gerade das Abfangen der Sauerstoffradikale, die diese Wirkung ermöglicht, den Zellstoffwechsel so beeinträchtigt, dass die ausbleibende Insulinantwort überhaupt erst zu den Schädigungen führt, die dadurch verhindert werden sollen.

Im Gegensatz dazu kann der in diesem Zusammenhang oft verteufelte Hafer, sogar dabei helfen, dass die Insulinantwort wieder verbessert wird.
Insbesondere wenn dabei dann auf synthetischen Vitamine, die diese auslösen verzichtet wird.

Dies zeigt warum die klassische Pferdefütterung von früher eigentlich schon sehr viel richtig gemacht hat.

Wenn man bedenkt wie abhängig der Mensch in so vielen Bereichen vom Pferd abhängig war (und das lange bevor an Futtermittel mit zugesetzten Vitaminen und Co. zu denken war) und welche Leistungen Pferde daher erbringen mussten, finde ich es nur logisch, dass wir, für wieder mehr Pferdegesundheit, uns an einiges aus dieser Zeit erinnern sollten.

Auch weil neuere Erkenntnisse, dir Effektivität althergebrachter Traditionen erklären.

Wie eben warum Hafer das Getreide ist was Pferde am besten vertragen, da es die für Pferde potentiell gefährliche Insulinantwort auf seine Stärke durch die ebenfalls enthaltenen Betaglucane schnell wieder ausgleichen kann.
Zusammen mit der sehr hohen Dünndarmverdaulichkeit, die das Dickdarm- Mikrobiom schont , erklärt dies die gute Verträglichkeit der früher üblichen hohen Hafermengen nicht nur bei schwer arbeitenden Pferden.

Probleme gab es damit dann nur wenn die Pferde dann ohne größere Bewegungsmöglichkeiten standen, da ja die gute Insulinantwort der Zellen dazu geführt hat, dass große Mengen Glykogen in die Muskulatur eingelagert wurden.
Die dann auch wieder abgebaut werden müssen durch Muskelarbeit .
Dazu aber demnächst mehr...

Ich verlinke in den Kommentaren noch einmal die von mir entwickelten Vetline Produkte vom Tierheilkundezentrum Nehls, die ich gerne für die optimale Vorbereitung auf die Weidesaison empfehle.

Aber wie gesagt, das einfachste und wichtigste ist hier nicht was gefüttert wird, sondern eben was nicht gefüttert wird. 😉

Besteht schon eine Stoffwechselempfindlichkeit oder erste Anzeichen die auf eine verschlechterte Insulinantwort hindeuten ist eine entsprechende Vorbereitung aber dringend angeraten.

Da ich nach Studien gefragt wurde und es über die gängigen Suchmaschinen interessanterweise teilweise gar nicht (mehr) so einfach ist diese zu finden hier einmal die ursprüngliche Studie

https://www.aerzteblatt.de/news/diabetes-warum-sport-nur-ohne-vitamine-die-gesundheit-foerdert-e7ab17bc-bf32-41e9-9344-6978772d71fd

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5023714/?fbclid=IwT01FWAQbsa5leHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR4O7xGa0XhqXrcRLZfWNhGYDFh4xZLHgll7SewOprJwI7x2mxkw-8WXMYI7wQ_aem_nfTnBWS-ZJaYb23eU8CboA

Eine spätere die sehr interessante Auswirkungen auf den Muskelstoffwechsel zeigt

https://www.aerzteblatt.de/news/warum-antioxidative-vitamine-eher-schlapp-machen-d0937b52-ee92-4381-8537-a9503cf2e0f1

https://physoc.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1113/jphysiol.2014.279950

Heute etwas ganz tolles von der lieben Vanessa Gotthardt von Naturanima in der Post gehabt 🥰.Liebe Vanessa, ich habe mic...
10/12/2025

Heute etwas ganz tolles von der lieben Vanessa Gotthardt von Naturanima in der Post gehabt 🥰.

Liebe Vanessa, ich habe mich mega darüber gefreut und wie du siehst, den ersten Tee auch sofort ausprobiert ☺️.

Naturanima hat wirklich sehr tolle natürliche Produkte, die ich damals zuerst an meinen Pferden ausprobiert habe, bevor es hier auch Empfehlungen an meine Kunden gab.

Ich muss einfach von Produkten überzeugt sein, und du liebe Vanessa hast mich überzeugt. Und das auch nicht nur mit deinen tollen Produkten, sondern auch mit dem Herzen, das du in deine Firma setzt.

Vielen Dank für alles und weiterhin auf gute Zusammenarbeit 🍀🍀🍀.

🐴‼️So ist es...‼️🐴Eine super tolle Tierärztin, die weiß, von was sie spricht!
22/06/2025

🐴‼️So ist es...‼️🐴
Eine super tolle Tierärztin, die weiß, von was sie spricht!

Warum rein natürliche Fütterung?

Warum ist mir die rein natürliche Fütterung nach wie vor so wichtig?
Das werde und wurde ich über die Jahre (dieses Jahr schon ganze 18) immer wieder gefragt.
Es scheint gerade für eine Tierärztin sehr ungewöhnlich zu sein und hat mir anfangs sehr viel Gegenwind eingebracht.

Insbesondere in der Pferdefütterung war u.a. durch geschicktes Marketing damals die unangefochtene Devise, dass es ohne Produkte mit synthetischen ernährungsphysiologischen Zusatzstoffen gar nicht mehr möglich war Pferde so zu füttern, dass sie gesund bleiben. Auch wenn dies bei den Generationen davor ja scheinbar doch möglich gewesen ist und erst mit dem Aufkommen der Spezialfutter auch die zugehörigen Probleme zunahmen.

Durch die Weitergabe des Wissens um die physiologischen Zusammenhänge, die ich mir über die Jahre erarbeitet und ohne Rücksicht auf eigene Vorteile und Befindlichkeiten verbreitet habe, hat sich dies zumindest teilweise gewandelt.

Immer mehr stößt der Ansatz, so weit wie irgendwie möglich, rein natürlich zu füttern auf Interesse und nicht mehr die generelle Ablehnung die mir in der Anfangszeit so oft entgegenkam.

Dies liegt einmal sicher daran, dass sich der Erfolg so zu füttern herumgesprochen hat und die zugrundeliegenden Zusammenhänge weitergegeben wurden.

Aber es wird auch immer deutlicher, dass sich die momentane Fütterung auf Basis synthetischer Vitamine und industriell hergestellter Mineralverbindungen in eine Sackgasse führt, aus der es kaum ein herauskommen mehr gibt.

Anfangs waren es insbesondere die vermeintlich robusten Ponys und Spezialrassen, die direkt und unmittelbar die Schadwirkung konzentrierter synthetischer Zusatzstoffe aufzeigten. Denn ihr Stoffwechel und ihre Entgiftungsorgane sind auf eine andere, meist kargere Ernährung eingestellt als die der heimischen Warmblüter. Stoffwechselstörungen, die mit Insulinresistenz und Hufrehe einhergehen sind neben Entgiftungsreaktionen die zu Problemen mit Haut, Lunge, Darm etc. führen, bei diesen schon lange eher die Regel als die Ausnahme.
Aber mittlerweile sind auch bei den bisher weniger empfindlichen Rassen die Folgen dieser veränderten Nahrungsbestandteile mehr als deutlich sichtbar.

Während die genügsameren Rassen aus Regionen mit weniger reichhaltigem Grünland (und dabei ist es nicht von Bedeutung ob dies wegen kälterem oder wärmerem Klima der Fall ist) häufig schon direkt sehr empfindlich auf alles reagieren, was die Entgiftungsorgane und den Zellstoffwechsel belastet und sie daher heutzutage nicht mehr als robust gelten, wie weit in die 90er Jahre hinein, sondern als besonders empfindlich.
Dagegen sind die heimischen Warmblüter größtenteils lange durch ihre bessere Leberkapazität, Entgiftungsfähigkeit und allgemeine Anpassung auf reichhaltigere Fütterung und größere Kraftfuttermengen recht glimpflich davongekommen. Sie zeigten, wenn überhaupt erst im höheren Alter die Schadwirkung der hohen Dosen synthetischer Vitamine und der Zwangsverstoffwechselung von chelatierten Mineralverbindungen.

Dies hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und es werden nicht nur immer mehr, früher recht unempfindliche, Pferdetypen von Hufrehe und ähnlichen,vorwiegend durch Stoffwechselstörungen bedingten Erkrankungen sowie der typischen Entgiftungssymptomatik über Haut und Schleimhäute betroffen.
Auch neue Symptome und Syndrome wie insbesondere PSSM2 mittlerweile MIM genannt (teilweise mit prädisponierenden Genotypen verbunden, aber immer häufiger auch ohne diese vorhanden) zeigen sich sehr häufig gerade bei diesen Rassen. Gerade hier werden immer abenteuerlichere Fütterungsmethoden entwickelt um diesen Herr zu werden. Was aber in den allermeisten mir bekannten Fällen nicht dauerhaft gelingt (mein Maßstab ist hier nicht einige reitbare Jahre zu ermöglichen sondern ich möchte ein dauerhaft möglichst gesundes Pferd, das so auch ein schönes Alter erreichen kann).

Fast zwei Jahrzehnte Erfahrung mit dem positiven Einfluss einer rein natürlichen Fütterung auf alles was ein Pferd so an Symptomen zeigen kann ließen mich logischerweise auch dies auf die rein natürliche Weise angehen und siehe da, meine altbewährte Vorgehensweise brachte durch die Bank eine deutliche Besserung wenn nicht sogar zumindest zeitweise ein vollständiges Verschwinden der Symptomatik.
Dies zeigt erneut, dass ein Großteil der Probleme die Pferde jedweder Rasse heutzutage haben größtenteils durch die moderne Fütterung ausgelöst werden.

Während ich mich in der Vergangenheit hauptsächlich mit der direkten, meist primär beim Menschen nachgewiesenen, Schadwirkung der synthetischen Futterzusätze beschäftigt habe (z.B. Einfluss auf Insulin- und Energiestoffwechsel durch antioxidative Vitamine und Selen, präformiertes Vitamin A als Leberbelastung und Calciumräuber, präformiertes Vitamin D3 als Auslöser von Kalzifizierungen, kanzerogene Wirkungen synthetischer Vitamine etc.) so haben mich in jüngerer Zeit interessante Studien ( z.B. Veränderungen des Dickdarmmikrobioms beim Pferd durch Zinkgabe) und die Tatsache, dass es bei vielen Pferden durch eine Erhöhung der Proteinmenge zeitweilig zu einer symptomatischen Verbesserung kommt (während es ja bisher immer hieß dass Pferde rohfasereich aber eiweißarm gefüttert werden müssten) auf eine Fährte gebracht, die mich ganz zurück zu den Anfängen meiner Beschäftigung mit natürlicher Fütterung führt.
Als ich vor 18 Jahren die ersten Kontakte mit der natürlichen Fütterung hatte, war das Wichtigste (neben der optimalen Mikronährstoffversorgung ohne Belastung der Entgiftungsorgane) die Kondition und Funktion von Darm und Leber. Beides Organsysteme deren zentrale Bedeutung mir im Studium nur unzureichend nahegebracht wurde.
Insbesondere was den Darm angeht hat sich dies zwischenzeitlich geändert und gerade die zentrale Bedeutung des Mikrobioms und des Darmimmunsystems sind mittlerweile allgemein anerkannt.

Die vielfältigen Aufgaben der Leber fristen dagegen in der öffentlichen Wahrnehmung noch ein Schattendasein, sind aber im Großen und Ganzen recht gut erforscht.

Eine der Hauptaufgaben einer nicht überlasteten Leber ist die Synthese von nicht-essentiellen Aminosäuren u.a. aus den freien Fettsäuren, die beim Pferd überwiegend das umfangreiche Mikrobiom der sekundären Gärkammer des Dickdarms produziert. Auch fertige Aminosäuren inklusive ein Teil der essentiellen Aminosäuren werden direkt aus dem Dickdarm resorbiert.

Aber ein Großteil der vom Körper als Bausteine benötigten Proteine besteht aus nicht-essentiellen Aminosäuren. Es wäre ja auch ziemlich unpraktisch, wenn er das, was am meisten gebraucht wird, nicht selber herstellen könnte.
Sind aber Darmmikrobiom und/oder Darmschleimhaut geschädigt, dann können diese Vorstufen für körpereigenes Eiweiß nicht in der nötigen Menge resorbiert werden. Ist dazu noch die Leber überlastet, dann haben Entgiftungsfunktionen eine höhere Priorität als die Bildung von Aminosäuren. Dadurch kommt es zu einem Mangel an diesen, der nur sehr begrenzt und nicht dauerhaft über die Aufnahme aus dem Dünndarm ausgeglichen werden kann.
Denn als Pflanzenfresser ohne Vormagenverdauung ist der Dünndarm des Pferdes nicht auf die Aufnahme größerer Mengen Aminosäuren und Peptiden ausgerichtet und dazu belasten diese dauerhaft auch wieder die Leber, deren Aufgabe es ja ist sie zu verstoffwechseln. In Folge durch den gebildeten Harnstoff werden zudem auch die Nieren belastet.
Dadurch erklärt sich die typische (meist eben nur vorübergehende) Verbesserung der Symptomatik nach Erhöhung der Proteinmenge in der Ration.

Dauerhaft und nachhaltig kann eine Verbesserung aber nur durch den Ansatz die Darm- und Leberfunktionen zu unterstützen erreicht werden. Hierfür braucht es teilweise Geduld und einen langen Atem, aber es ist eine reelle Chance nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Es ist meiner Einschätzung nach, unabhängig von dem, wie man die Folgen dieser Problematik nennen möchte oder wie sie sich zeigt absolut unabdingbar, dass hier in der Fütterung und auch in der Gewinnung der Futtermittel ( Stichwort Glyphosat: bildet unlösliche Komplexe mit Mineralien und stört Darm und Mikrobiom) umgedacht wird, wenn man dauerhaft noch gesunde reitbare Pferde haben möchte.
Denn auch instabiles Bindegewebe mit all seinen Folgen für den Bewegungsapparat, das wir mittlerweile bei sehr vielen Pferden sehen, kann durch einenMangel an den für dieses benötigten nicht-essentiellen Aminosäuren hervorgerufen werden.

Ich möchte alle Pferdefreunde eindringlich bitten vor diesem Hintergrund ihre bisherige Fütterung zu überdenken.
Die exponentielle Entwicklung der letzten Jahren macht es meiner Meinung nach unbedingt notwendig.

20/11/2024

Dumme Ideen – Einreiten auf der Stallgasse

In den letzten Jahren ist es scheinbar Mode geworden das man das Anreiten eines jungen Pferdes auf die Stallgasse verlegt. Nicht nur das erste Aufsitzen, sondern auch die ersten Schritte und der erste Trab finden dort statt. Häufig sind die Reiter dabei auch mit Schlaufzügel, Sporen und Gerte bewaffnet und das Pferd angebunden. Oder kommt man schon länger auf diese hirnverbrannte Idee und durch Instagram wird das nur transparenter?

Ein „gewohntes Umfeld“ soll es sein, doch wozu? Der Stall ist für das Pferd ein Ort der Ruhe und Entspannung und das soll er auch bleiben. Zumal die Sturzgefahr auf den vorherrschenden Betonböden riesig ist, wenn das Pferd scheut. In der Box hat auch der Reiter eine erhöhte Gefahr zwischen den engen Boxenwänden und einem in Panik geratenen Pferd eingeklemmt zu werden. Es profitiert also keiner von dieser Konstellation.

Ein Pferd anbinden beim ersten Aufsteigen? Um dem Fluchttier Pferd die Möglichkeit zu nehmen weg zu laufen? Wenn diese Gefahr noch so groß ist, gehört da noch kein Reiter drauf. Das ist eine Tatsache, die so manch selbst ernannter Profi gerne ignoriert.

„Dann schießt der nicht so los und buckelt nicht“ hört man. Dabei bolzt man dem Pferd ein paar Mal die Beine (mit Sporen) in den Bauch. Das Pferd kann damit aber nichts anfangen. Unabhängig davon, dass man KEIN Pferd so antreibt. Bei Jungpferden macht man das schon gleich dreimal nicht. Oder wurden diese Pferde nicht mit Stimmhilfen vom Boden vorbereiten, die man dann mit in den Sattel nehmen kann?

Ein sich so massiv wehrendes Pferd ist NICHT normal. Auch nicht beim Anreiten! Je besser das Pferd vorbereitet ist, desto weniger gibt es solche Reaktionen. Zeigt das Pferd noch Abwehrreaktionen geht man einige Schritte zurück, statt das Pferd mit Zwangsmethoden oder Gewalt zum Gehorsam zu zwingen. Durch Angst und Gewalt entsteht kein zuverlässiger Sportpartner. Es wird immer etwas geben, wovor das Pferd mehr Angst hat als vor dem Reiter. Und dann wird man es mit egal welchen Mitteln nicht mehr vor einer massiven Fluchtreaktion aufhalten können. Spätestens dann wird man sich wünschen, man hätte das Pferd mit Vertrauen ausgebildet, statt mit Angst.

Was braucht es also, um ein Pferd anzureiten? Eine Wohlfühlatmosphäre, gute Vorbereitung, Zeit, Geduld, Verständnis für das Fluchttier Pferd, Freude über das Projekt Jungpferd, Vertrauen zu sich und dem Pferd und versierte Unterstützung. Das fasst das gröbste zusammen.

14/03/2024

Textilfasern im Boden von Reitplätzen schaden der Gesundheit von Pferd und Mensch. Die Gründe, warum Umdenken dringend nötig ist.

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26/02/2024

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Warum rein natürliche Fütterung?

Warum ist mir die rein natürliche Fütterung nach wie vor so wichtig?
Das werde und wurde ich über die Jahre (dieses Jahr schon ganze 18) immer wieder gefragt.
Es scheint gerade für eine Tierärztin sehr ungewöhnlich zu sein und hat mir anfangs sehr viel Gegenwind eingebracht.

Insbesondere in der Pferdefütterung war u.a. durch geschicktes Marketing damals die unangefochtene Devise, dass es ohne Produkte mit synthetischen ernährungsphysiologischen Zusatzstoffen gar nicht mehr möglich war Pferde so zu füttern, dass sie gesund bleiben. Auch wenn dies bei den Generationen davor ja scheinbar doch möglich gewesen ist und erst mit dem Aufkommen der Spezialfutter auch die zugehörigen Probleme zunahmen.

Durch die Weitergabe des Wissens um die physiologischen Zusammenhänge, die ich mir über die Jahre erarbeitet und ohne Rücksicht auf eigene Vorteile und Befindlichkeiten verbreitet habe, hat sich dies zumindest teilweise gewandelt.

Immer mehr stößt der Ansatz, so weit wie irgendwie möglich, rein natürlich zu füttern auf Interesse und nicht mehr die generelle Ablehnung die mir in der Anfangszeit so oft entgegenkam.

Dies liegt einmal sicher daran, dass sich der Erfolg so zu füttern herumgesprochen hat und die zugrundeliegenden Zusammenhänge weitergegeben wurden.

Aber es wird auch immer deutlicher, dass sich die momentane Fütterung auf Basis synthetischer Vitamine und industriell hergestellter Mineralverbindungen in eine Sackgasse führt, aus der es kaum ein herauskommen mehr gibt.

Anfangs waren es insbesondere die vermeintlich robusten Ponys und Spezialrassen, die direkt und unmittelbar die Schadwirkung konzentrierter synthetischer Zusatzstoffe aufzeigten. Denn ihr Stoffwechel und ihre Entgiftungsorgane sind auf eine andere, meist kargere Ernährung eingestellt als die der heimischen Warmblüter. Stoffwechselstörungen, die mit Insulinresistenz und Hufrehe einhergehen sind neben Entgiftungsreaktionen die zu Problemen mit Haut, Lunge, Darm etc. führen, bei diesen schon lange eher die Regel als die Ausnahme.
Aber mittlerweile sind auch bei den bisher weniger empfindlichen Rassen die Folgen dieser veränderten Nahrungsbestandteile mehr als deutlich sichtbar.

Während die genügsameren Rassen aus Regionen mit weniger reichhaltigem Grünland (und dabei ist es nicht von Bedeutung ob dies wegen kälterem oder wärmerem Klima der Fall ist) häufig schon direkt sehr empfindlich auf alles reagieren, was die Entgiftungsorgane und den Zellstoffwechsel belastet und sie daher heutzutage nicht mehr als robust gelten, wie weit in die 90er Jahre hinein, sondern als besonders empfindlich.
Dagegen sind die heimischen Warmblüter größtenteils lange durch ihre bessere Leberkapazität, Entgiftungsfähigkeit und allgemeine Anpassung auf reichhaltigere Fütterung und größere Kraftfuttermengen recht glimpflich davongekommen. Sie zeigten, wenn überhaupt erst im höheren Alter die Schadwirkung der hohen Dosen synthetischer Vitamine und der Zwangsverstoffwechselung von chelatierten Mineralverbindungen.

Dies hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert und es werden nicht nur immer mehr, früher recht unempfindliche, Pferdetypen von Hufrehe und ähnlichen,vorwiegend durch Stoffwechselstörungen bedingten Erkrankungen sowie der typischen Entgiftungssymptomatik über Haut und Schleimhäute betroffen.
Auch neue Symptome und Syndrome wie insbesondere PSSM2 mittlerweile MIM genannt (teilweise mit prädisponierenden Genotypen verbunden, aber immer häufiger auch ohne diese vorhanden) zeigen sich sehr häufig gerade bei diesen Rassen. Gerade hier werden immer abenteuerlichere Fütterungsmethoden entwickelt um diesen Herr zu werden. Was aber in den allermeisten mir bekannten Fällen nicht dauerhaft gelingt (mein Maßstab ist hier nicht einige reitbare Jahre zu ermöglichen sondern ich möchte ein dauerhaft möglichst gesundes Pferd, das so auch ein schönes Alter erreichen kann).

Fast zwei Jahrzehnte Erfahrung mit dem positiven Einfluss einer rein natürlichen Fütterung auf alles was ein Pferd so an Symptomen zeigen kann ließen mich logischerweise auch dies auf die rein natürliche Weise angehen und siehe da, meine altbewährte Vorgehensweise brachte durch die Bank eine deutliche Besserung wenn nicht sogar zumindest zeitweise ein vollständiges Verschwinden der Symptomatik.
Dies zeigt erneut, dass ein Großteil der Probleme die Pferde jedweder Rasse heutzutage haben größtenteils durch die moderne Fütterung ausgelöst werden.

Während ich mich in der Vergangenheit hauptsächlich mit der direkten, meist primär beim Menschen nachgewiesenen, Schadwirkung der synthetischen Futterzusätze beschäftigt habe (z.B. Einfluss auf Insulin- und Energiestoffwechsel durch antioxidative Vitamine und Selen, präformiertes Vitamin A als Leberbelastung und Calciumräuber, präformiertes Vitamin D3 als Auslöser von Kalzifizierungen, kanzerogene Wirkungen synthetischer Vitamine etc.) so haben mich in jüngerer Zeit interessante Studien ( z.B. Veränderungen des Dickdarmmikrobioms beim Pferd durch Zinkgabe) und die Tatsache, dass es bei vielen Pferden durch eine Erhöhung der Proteinmenge zeitweilig zu einer symptomatischen Verbesserung kommt (während es ja bisher immer hieß dass Pferde rohfasereich aber eiweißarm gefüttert werden müssten) auf eine Fährte gebracht, die mich ganz zurück zu den Anfängen meiner Beschäftigung mit natürlicher Fütterung führt.
Als ich vor 18 Jahren die ersten Kontakte mit der natürlichen Fütterung hatte, war das Wichtigste (neben der optimalen Mikronährstoffversorgung ohne Belastung der Entgiftungsorgane) die Kondition und Funktion von Darm und Leber. Beides Organsysteme deren zentrale Bedeutung mir im Studium nur unzureichend nahegebracht wurde.
Insbesondere was den Darm angeht hat sich dies zwischenzeitlich geändert und gerade die zentrale Bedeutung des Mikrobioms und des Darmimmunsystems sind mittlerweile allgemein anerkannt.

Die vielfältigen Aufgaben der Leber fristen dagegen in der öffentlichen Wahrnehmung noch ein Schattendasein, sind aber im Großen und Ganzen recht gut erforscht.

Eine der Hauptaufgaben einer nicht überlasteten Leber ist die Synthese von nicht-essentiellen Aminosäuren u.a. aus den freien Fettsäuren, die beim Pferd überwiegend das umfangreiche Mikrobiom der sekundären Gärkammer des Dickdarms produziert. Auch fertige Aminosäuren inklusive ein Teil der essentiellen Aminosäuren werden direkt aus dem Dickdarm resorbiert.

Aber ein Großteil der vom Körper als Bausteine benötigten Proteine besteht aus nicht-essentiellen Aminosäuren. Es wäre ja auch ziemlich unpraktisch, wenn er das, was am meisten gebraucht wird, nicht selber herstellen könnte.
Sind aber Darmmikrobiom und/oder Darmschleimhaut geschädigt, dann können diese Vorstufen für körpereigenes Eiweiß nicht in der nötigen Menge resorbiert werden. Ist dazu noch die Leber überlastet, dann haben Entgiftungsfunktionen eine höhere Priorität als die Bildung von Aminosäuren. Dadurch kommt es zu einem Mangel an diesen, der nur sehr begrenzt und nicht dauerhaft über die Aufnahme aus dem Dünndarm ausgeglichen werden kann.
Denn als Pflanzenfresser ohne Vormagenverdauung ist der Dünndarm des Pferdes nicht auf die Aufnahme größerer Mengen Aminosäuren und Peptiden ausgerichtet und dazu belasten diese dauerhaft auch wieder die Leber, deren Aufgabe es ja ist sie zu verstoffwechseln. In Folge durch den gebildeten Harnstoff werden zudem auch die Nieren belastet.
Dadurch erklärt sich die typische (meist eben nur vorübergehende) Verbesserung der Symptomatik nach Erhöhung der Proteinmenge in der Ration.

Dauerhaft und nachhaltig kann eine Verbesserung aber nur durch den Ansatz die Darm- und Leberfunktionen zu unterstützen erreicht werden. Hierfür braucht es teilweise Geduld und einen langen Atem, aber es ist eine reelle Chance nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Es ist meiner Einschätzung nach, unabhängig von dem, wie man die Folgen dieser Problematik nennen möchte oder wie sie sich zeigt absolut unabdingbar, dass hier in der Fütterung und auch in der Gewinnung der Futtermittel ( Stichwort Glyphosat: bildet unlösliche Komplexe mit Mineralien und stört Darm und Mikrobiom) umgedacht wird, wenn man dauerhaft noch gesunde reitbare Pferde haben möchte.
Denn auch instabiles Bindegewebe mit all seinen Folgen für den Bewegungsapparat, das wir mittlerweile bei sehr vielen Pferden sehen, kann durch einenMangel an den für dieses benötigten nicht-essentiellen Aminosäuren hervorgerufen werden.

Ich möchte alle Pferdefreunde eindringlich bitten vor diesem Hintergrund ihre bisherige Fütterung zu überdenken.
Die exponentielle Entwicklung der letzten Jahren macht es meiner Meinung nach unbedingt notwendig.

25/06/2023

Was heißt denn überhaupt natürlich?

Natur ist „IN“!

Wohin man schaut wird mit natürlichen Inhaltsstoffen geworben.
Egal ob Duschgel, Waschmittel oder Tütensuppe überall prangt das Gütesiegel „natürlich“.

Futtermittel sind da keine Ausnahme und die Marketingabteilungen der Hersteller überschlagen sich geradezu dabei, die „Natürlichkeit“ ihrer Produkte in den Vordergrund zu stellen.

Schaut man aber genauer hin, dann steckt hinter dem Feigenblatt der Natürlichkeit oft eine lange Liste synthetischer Laborerzeugnisse.

Da die Produkte als natürlich beworben werden, ist dies vielen Tierbesitzern überhaupt nicht bewusst und sie fallen nicht selten aus allen Wolken, wenn sie erfahren, was ihr „natürliches Futter“ in Wahrheit alles an synthetischen Zusatzstoffen enthält.
Waren sie doch der festen Überzeugung, dass es sich um rein natürliche Futtermittel handelt.

Um hier Licht ins Dunkel zu bringen und einen Weg durch den Fütterungsdschungel aufzuzeichnen möchte ich erst einmal definieren was natürlich überhaupt bedeutet.

Wirklich natürlich sind, im Zusammenhang mit Zutaten von Futtermitteln, diejenigen Inhaltsstoffe, die in Form und Art aus rein natürlichen Quellen stammen und auch weitestgehend unverändert und ohne Zusatz synthetischer Stoffe verfüttert werden.

Diese natürlichen Zutaten können mineralischer, pflanzlicher oder auch mikrobieller und tierischer Herkunft sein und je nach Strenge der Auslegung der Definition "natürlich" mehr oder weniger verarbeitet und/oder extrahiert.

Synthetische Stoffe werden, wie ihr Name ja schon sagt, synthetisiert also künstlich hergestellt.
Mittlerweile seit vielen Jahrzehnten im industriellen Maßstab und auch wenn sie teilweise auf den ersten Blick den Anschein der Natürlichkeit machen, so unterscheiden sie sich doch in genauer Struktur und Wirkung erheblich von ihren natürlichen Vorbildern.
Häufig ist schon die Konfiguration nicht mit der von natürlich vorkommenden Substanzen identisch und immer fehlen Begleitstoffe, die ihre Wirkung modifizieren und dafür sorgen, dass der Organismus nicht von einer einzigen Substanz quasi "überschwemmt" wird und dadurch positive gewollte Wirkungen oftmals über das Ziel hinausschießen und so auch zu Schadwirkungen führen können wie es z.B. mit der antioxidativen Wirkung mancher Vitamine der Fall ist.

Oft wird der Begriff chemisch als das Gegenteil von natürlich verwendet, dies ist genaugenommen nicht korrekt.

Denn ursprünglich hatte die Chemie als Wissenschaft den Anspruch den (molekularen) Aufbau von natürlich vorkommenden Stoffen sowie ihre Reaktionen miteinander und mit ihrer Umwelt zu untersuchen.

Das Nachbauen also die „Synthese“ kam erst später, daher ist korrekter von synthetischen Stoffen zu sprechen, denn chemisch aufgebaut sind auch die natürlichen.

Die Chemie als Wissenschaft wird in zwei Teilgebiete aufgeteilt, das eine ist die anorganische Chemie und das andere die organische oder Kohlenstoffchemie.
Oft wird davon ausgegangen, dass die anorganische Chemie synthetisch und die organische natürlich ist.
Das ist nicht so, es gibt sowohl natürlich vorkommende anorganische Verbindungen wie auch industriell hergestellte also synthetische organische Verbindungen.
Denn auch ganz normales Kochsalz Natriumchlorid enthält keinen Kohlenstoff und ist damit anorganisch, während die zur Mineralstoffversorgung sehr beliebten organischen Chelatverbindungen in den meisten Fällen aus dem Labor stammen und teilweise auch keine natürlichen Äquivalente aufweisen. Somit sind sie rein durch industrielle Herstellung gewonnene synthetische Verbindungen.
Wenn wir also von einer rein natürlichen Fütterung und rein natürlichen Futtermitteln sprechen, dann meinen wir solche bei denen die Zutaten nicht durch industrielle Herstellung synthetisiert wurden sondern aus natürlichen Quellen von Makro- und Mikronährstoffen bestehen.
Warum mir der Verzicht auf synthetische Stoffe in der Grundfütterung und auch bei gesundheitlichen Problemen so wichtig ist, werde ich demnächst ausführen.

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Bierbach
Nalbach
66809

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