13/09/2023
Donnerstag 14. September um 11 Uhr ist Bundesweiter Warntag:
So beruhigst Du Dein Tier bei Sirenen-Lärm
Beim bundesweiten Warntag werden morgen deutschlandweit Alarmsysteme getestet, damit sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Das laute Heulen kann Tiere in enormen Stress versetzen. Wir geben Euch Tipps, wie Du Deinen Vierbeiner während des Probealarms beruhigen kannst.
„Egal ob Hund oder Katze: Das Wichtigste ist, dass man zum Zeitpunkt des Alarms bei seinem Tier ist und ihm zur Seite steht“.
Aber: Nicht jedes Tier reagiert mit Angst auf die lauten Sirenen. Dennoch ist der Alarm eine ungewohnte Stresssituation. Insbesondere sensiblen Vierbeinern solltest Du beistehen und ihnen Rückzugsmöglichkeiten bieten. „Wenn der Hund sich verkriechen möchte, egal ob hinter dem Sofa, unter dem Tisch oder in der Speisekammer – lassen Sie ihn! Bleiben Sie einfach in seiner Nähe und so ruhig und unaufgeregt wie möglich, dann wird auch er automatisch ruhiger. Es kann auch helfen, das Radio oder den Fernseher anzuschalten, um so von den Sirenen abzulenken“.
Gassi-Runde vor dem Probealarm planen
Wer einen besonders geräuschempfindlichen Hund hat, sollte vor Beginn des Probealarms um 11 Uhr einen lange Gassirunde machen und viel mit dem Vierbeiner spielen. „Es ist gut, wenn sich der Hund richtig austoben kann. Ein müder Hund reagiert weniger gestresst“.
Wenn Du tatsächlich ausgerechnet zur Zeit des Alarms mit dem Hund vor die Tür musst, so solltest Du ihn unbedingt zur Sicherheit angeleint lassen – oder sogar ein Sicherheitsgeschirr verwenden.
Katzenhalter sollten insbesondere bei Freigänger-Katzen Vorkehrungen treffen und ihre Samtpfote noch vor Beginn des Alarms ins Haus holen – selbst dann, wenn sich die Katze am liebsten draußen aufhält. „Das Geheul könnte eine Katze so sehr verschrecken, dass sie panisch vor ein Auto läuft“.