Tierärztliche Praxis Dr. Klaus Sommer, Tierarzt München

Tierärztliche Praxis Dr. Klaus Sommer, Tierarzt München Bei uns finden Sie die Vorteile einer inhabergeführten Tierarztpraxis und die Leistungen einer Klinik Fr.

Wir sind eine Kleintierpraxis im Westen von München mit 4 Tierärzten und 10 TFA. Dr. Klaus Sommer, der Inhaber der Praxis ist Fachtierarzt für Kleintiere, GP CERT (SAS). Dr. Stahl Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere. Unser umfangreiches Leistungsspektrum ermöglicht uns die vollständige Versorgung der uns anvertrauten Patienten in den allermeisten Fällen zu gewährleisten. Auch eine sta

tionäre Unterbringung ist für schwere erkrankte Patienten möglich. Folgende Leistungen bieten wir Ihnen in unserer fachtierärztlichen Praxis unter anderem an:
Ultraschall, EKG, HD/ED-Röntgen, Endoskopie, Blutdruckmessung, Laboruntersuchungen,
Kastrationen und Weichteilchirurgie, Unfall- und Gelenkchirurgie, Tumorchirurgie mit Inhaltationsnarkose, Narkosemonitoring
Zyklusuntersuchungen bei der Hündin, Trächtigkeitsuntersuchung,
Zahnsteinentfernung mit Ultraschall, Zahnpolitur mit Fluoridierung, Zahnextraktionen,
Augenuntersuchungen, Thoraxchirurgie, Tumoroperationen, Ultraschall, Herzultraschall,
Laboruntersuchungen
hochauflösendes CT - Computertomographie

Wir wissen, dass es manchmal herausfordernd sein kann, wenn das vierbeinige Familienmitglied plötzlich und schwer erkran...
28/02/2026

Wir wissen, dass es manchmal herausfordernd sein kann, wenn das vierbeinige Familienmitglied plötzlich und schwer erkrankt oder gar operiert werden muss. Oft entstehen so plötzlich hohe Kosten.

Viele von Ihnen haben bereits eine Tierkrankenversicherungen, die in solchen Fällen ganz oder teilweise einspringen kann.

Manchmal braucht man aber auch nur vorübergehend "Luft".

Seit Anfang Februar haben wir in solchen Fällen die BfS als Kooperationspartner.

Die BfS übernimmt nach einer Vorprüfung die Rechnungsstellung und ermöglicht es Ihnen, die Rechnung in Raten bei der BfS zu begleichen.

Voraussetzung ist dafür u. a. eine positive Bonitätsprüfung.

Wir erläutern Ihnen gerne in einem vertraulichen Gespräch die exakten Konditionen.

Diesen Flyer finden Sie auf unserem Tresen.

Nutzen Sie ihn gerne für unverbindliche Informationen.
Ein Tip:
Er eignet sich auch hervorragend als dezentes Kommunikationsmittel - einfach im Behandlungsraum übergeben.
Wir informieren Sie vertraulich über die Konditionen und das Procedere.

Liebe Grüße und bis bald!

K.Sommer

Ralph Rückert - Tierarzt und Bloggerhat einen grundsätzlich sehr lesenswerten Artikel zur "Gerätemedizin" verfasst. Nehm...
21/02/2026

Ralph Rückert - Tierarzt und Blogger
hat einen grundsätzlich sehr lesenswerten Artikel zur "Gerätemedizin" verfasst.
Nehmen Sie sich gerne die Zeit.

Einige Gedanken, die mir sehr am Herzen liegen, möchte ich dennoch ergänzen.

Lieber Ralph,
auch wenn ich Dir im Grunde zustimme, habe ich bei dieser pauschalen Argumentation doch oft Bauchschmerzen.
Ja, der Vorteil hervorragender Medizintechnik und der schnellen Verfügbarkeit ist auch aus unserem Praxisalltag nicht mehr wegzudenken. Ja, auch wir haben uns vom Dentalröntgen verabschiedet und legen alle Zahnpatienten auf unser DVT/CBCT.
Ja, auch wir röntgen schnell und viel und leiten schnell viele Blutuntersuchungen in unserem Praxislabor ein.
Ja – wenn der Ultraschall defekt ist, fehlt ein fundamental wichtiger Baustein in unserer täglichen Arbeit.
Und ja, wir führen viel häufiger ein Abdomen- oder Thorax-CT vor der Operation durch als früher.
Dein und unser Fokus liegt dabei immer auf dem Patientenwohl.
Das heißt, dass der Patient die Untersuchungsmethode bekommt, die
• am einfachsten zur Diagnose führt,
• für den Kunden den besten Kosten-Nutzen-Effekt hat,
• mit den wenigsten Risiken verbunden ist.
ABER:
Wir Tierärzte arbeiten auf Basis eines Vertrauensvorschusses unserer Tierbesitzer.
Diese können schwer beurteilen, ob die eine oder die andere Methode besser geeignet ist, um zur gewünschten Diagnose zu gelangen.
Sie können schwer beurteilen, ob die vorgeschlagene Maßnahme tatsächlich notwendig ist, um zur Diagnose zu kommen.
Sie können schwer beurteilen, ob es eine günstigere Methode gibt.
Wir alle kennen die Fälle, in denen man sich fragt, warum und ob diese oder jene Maßnahme wirklich indiziert war oder unbedingt wiederholt werden musste.
Die Argumentation der Ketten in England geht nämlich exakt in diese Richtung:
Die investorengeführten Kliniken argumentierten in der Befragung zu den explodierten Tierarztkosten in diesen Einheiten mit genau Deinen Worten.
SOP (standardisierte Vorgehensweisen) und höherwertige Medizintechnik würden zum Vorteil und zum Wohle der Patienten eingesetzt, und der medizinische Standard würde gehoben.
Ich sage: Das ist sehr, sehr dünnes Eis.
Sehr leicht kann z. B. eine SOP lauten, dass jeder Patient mit unklaren Bauchschmerzen im CT untersucht werden muss, damit man keine Diagnose verpasst.
Ein CT ist jedoch mit wesentlich höheren Kosten und Risiken verbunden als Röntgen und/oder Ultraschall.
Somit stimmt diese Argumentation nur vordergründig.
Der Wunsch nach höheren Umsätzen klingt jedoch unmittelbar und unüberhörbar durch.
Man spielt mit solchen Argumentationsketten mit der Angst der Tierbesitzer um ihren Liebling.
Es besteht die Gefahr, das Human-Animal-Bond mit einer in meinen Augen zweifelhaften Argumentationskette für eigene Zwecke zu instrumentalisieren.
In den meisten Fällen ist die Basisdiagnostik wie Blutuntersuchung, Röntgen und Ultraschall im Abdomen völlig ausreichend.
Die Spezialdiagnostik ist nur in wenigen Fällen indiziert.
Wir Tierärzte sollten uns des oben erwähnten Vertrauensvorschusses jederzeit bewusst sein.
Zielvorgaben, Umsatzvorgaben und Renditeziele, wie sie investorengeführte Modelle in der Tiermedizin etabliert haben, missbrauchen dieses Vertrauen der Tierbesitzer.

Tiermedizin und Tierärzte brauchen für diese hervorragende Medizintechnik auch das ethische Grundverständnis des freien Berufes.

Herzliche Grüße und bis bald!

Dr.K. Sommer

Preistreiber Gerätetiermedizin

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Ein Kommentar auf Facebook:

„Ganz sicher zahle ich für Wissen, Erfahrung und Sicherheit gerne mehr. Was ich mich frage ist, wieso Diagnosen heute mit unzähligen verschiedenen Geräten gestellt werden müssen, dazu noch Laborwerte. Geht diagnostizieren heutzutage nicht mehr, ohne etliche Geräte hinzuzuziehen? Und wenn, warum ist das so?“

Das ist eine schöne und aus der Sicht einer Person, die den Einsatz diagnostischer Technik bezahlen muss, keineswegs unberechtigte Frage! Ich bin froh, sie beantworten zu können. Der Begriff „Gerätemedizin“ wabert ja – meist in einem mehr oder weniger kritischen Kontext – durch viele Diskussionen um Tier- und Humanmedizin.

Würde ich gebeten, die Frage „Warum ist das so?“ in aller Kürze zu beantworten, würde ich sagen: Weil es voll und ganz im Interesse unserer Patienten ist, weil dadurch die Quote an Fehldiagnosen entschieden gesenkt wird - mit ganz offensichtlichen Vorteilen für die Patienten, denen damit gezielter und frühzeitiger geholfen werden kann - und weil es nicht zuletzt in vielen Fällen auch den Tierschutz verbessert, indem es Leiden verkürzt oder ganz verhindert! Gerade in der Tiermedizin arbeiten wir ja mit Patienten, die nicht verbal mit uns kommunizieren können. Im Gegensatz zu den Humanmediziner:innen, die das von einer Krankheit betroffene Organsystem oft mit ein paar Sätzen schon vor einer Untersuchung eingrenzen können, stochern wir anfangs oft genug im Dunkeln.

Aber gehen wir doch noch ein bisschen mehr ins Detail. Mir ist in dieser Frage die Formulierung „mit unzähligen verschiedenen Geräten“ aufgefallen. Stimmt das denn? Ich sage nein! In der Alltagsdiagnostik, die weit über 90 Prozent aller Fälle abdeckt, sind eigentlich routinemäßig nur drei gerätetechnische Verfahren im Einsatz, die es auch schon ziemlich lange gibt: Labordiagnostik (also meist Blut- und Urinuntersuchungen), Sonographie (Ultraschall) und Röntgen. Allerdings kommen diese drei Verfahren häufiger und schneller zur Anwendung als früher, einfach aus dem oben genannten Grund: Die Wahrscheinlichkeit für einen frühzeitigen diagnostischen Volltreffer wird dadurch drastisch erhöht, und das ist einfach voll und ganz im Interesse unserer Patienten. Eine Rückkehr zur bauchgefühligen Rätselraterei von früher kann sich niemand ernsthaft wünschen. Man denke nur daran, wie oft wir vor 25 oder 30 Jahren Bäuche aufgeschnitten haben, um zu gucken, was da im Argen lag. Geschätzt 90 Prozent dieser sogenannten diagnostischen Laparotomien wurden durch den routinemäßigen und kompetenten Einsatz der Sonographie hinfällig, ein unschätzbarer und natürlich auch tierschutzrelevanter Gewinn für unzählige Patienten. Das Gleiche gilt für die bei Darmverschlussverdacht früher notwendigen und extrem strahlenbelastenden Kontrastmitteluntersuchungen.

Auch die spezielleren Verfahren, die sich in den letzten Jahrzehnten verbreitet haben, erhöhen die diagnostische Genauigkeit ganz massiv und ersparen den Patienten oft tage- und wochenlange Leidenswege. Schichtbildverfahren (CT und MRT) ermöglichen Diagnosen, die früher entweder gar nicht oder nur unter Akzeptanz relativ hoher Risiken möglich waren. Um nur ein Beispiel anzuführen: Mit einem MRT ist ein Bandscheibenvorfall schnell diagnostiziert und eindeutig lokalisiert, was früher nur durch Röntgen in Kombination mit Kontrastmitteleinbringung in den Rückenmarkskanal möglich war, eine für den Patienten reichlich riskante und unangenehme Sache.

Thema Erfahrung, für die die Fragestellerin „gerne mehr“ bezahlen will : Ja, durchaus richtig, je erfahrener eine Tierärztin oder ein Tierarzt ist, desto eher werden sich ihre bzw. seine auf eine gründliche körperliche Untersuchung beruhenden Verdachtsdiagnosen bestätigen. Man beachte die Worte „Verdachtsdiagnose“ und „bestätigen“, denn die Bestätigung einer Verdachtsdiagnose, die früher halt vielfach nicht stattgefunden hat, ist heute – unter Verwendung der genannten Verfahren - eher obligatorisch, um das Trial-and-Error-Prinzip aus der Therapie möglichst zu eliminieren. Die diagnostische Basis-Maschinerie (Röntgen, Sono und Labor) sorgt darüber hinaus – und das halte ich für sehr wichtig – dafür, dass persönliche Erfahrung nicht mehr die entscheidende Rolle spielt wie in der Vergangenheit, dass also auch unerfahrenere Kolleginnen und Kollegen zu den gleichen diagnostischen Erfolgen kommen können wie die alten Hasen, manchmal sogar zu besseren, wenn nämlich diese Hasen den Stellenwert ihrer Erfahrung überschätzen.

Die Medizin ist in erster Linie eine Wissenschaft. Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter, strebt immer nach vorne, ist immer auf der Suche nach dem Besseren, das bekanntermaßen der Feind des Guten ist. Als alter Hase sage ich: Wir lagen mit unseren auf Erfahrung beruhenden Ratespiel-Diagnosen von früher relativ häufig richtig. Trotzdem schaudert es mich beim Durchlesen alter Karteikarten ob der Zahl an erst jetzt im Rückblick klar ersichtlichen Fehldiagnosen oder ungerichteten Behandlungen, die nur mit Glück funktioniert haben. Wir haben damals tatsächlich viel zu oft nach dem Motto gehandelt: Okay, geben wir mal ein Antibiotikum, und wenn das nicht hilft, auch noch ein bisschen Kortison, dann wird’s schon wieder werden!

Natürlich gibt es auch so was wie Überdiagnostik. Allerdings wird dieser Vorwurf immer in rückblickender Scharfsichtigkeit dann erhoben, wenn man Röntgen, Sono, Labordiagnostik oder sonstwas angewendet hat und nichts dabei rausgekommen ist. Übersieht man dagegen was, weil man auf diese Standardtechniken verzichtet hat, gibt es ganz schnell Ärger. Womit wir bei einem weiteren entscheidenden Punkt wären: Wir haben es heutzutage viel häufiger als früher mit Patientenbesitzer:innen zu tun, die echte oder vermeintliche Fehldiagnosen gerne über juristische Schritte oder Hasspostings im Netz „aufarbeiten“. Man ist also als Tierarzt heutzutage gut beraten, seinen Scheiß beinander zu haben, damit man nicht plötzlich vor Gericht von einem Sachverständigen in vorwurfsvollem Ton gefragt wird, warum man in diesem oder jenen Fall denn nicht geröntgt, geschallt oder Blut untersucht hat. Aus dem stetigen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn entsteht nun mal immer ein aktueller Stand der Wissenschaft (state of the art), an dem man sich bei allem, was man für einen Patienten tut, wohlweislich orientieren sollte, wenn man nicht eine zwischen die Hörner bekommen will.

Ein paar einfache Fallbeispiele zur Verdeutlichung:

-Wurde ein Tier mit dem Vorbericht Schluckbeschwerden und Futterverweigerung vorgestellt und sah man bei der klinischen Untersuchung einen stellenweise geröteten Rachen und vergrößerte Mandeln und stellte auch noch erhöhte Temperatur fest, hat man früher schnell mal die Diagnose einer Rachenentzündung gestellt und einfach mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Das konnte sogar zu einer kurzfristigen Besserung der Symptome führen. Die eigentliche Ursache aber (siehe Titelfoto des Artikels) wurde dann oft erst deutlich später und nach tagelang fortbestehendem Leiden des Tieres festgestellt. Unschön!

-Ein Kater wurde wegen einer plötzlich aufgetretenen Lahmheit auf einem Vorderbein vorgestellt. Am Unterarm fand sich eine kleine, eitrige Wunde. Klare Sache: Bissverletzung nach Katerkampf, wieder Schmerzmittel und Antibiotika, dann wird sich das gleich haben. Denkfehler: Erst nach mehr als zweiwöchigem Fortbestehen der Lahmheit wurde endlich geröntgt, und es fand sich der abgebrochene und tief in den Knochen eingebettete Eckzahn des Kampfgegners, der natürlich operativ entfernt werden musste, bevor wieder alles gut war. Dumm gelaufen!

-Eine Katze wurde wegen reduziertem Allgemeinbefinden, Bewegungsunlust und Schmerzhaftigkeit im mittleren Rückenbereich vorgestellt. Rechtsseitig der oberen Lendenwirbelsäule war wieder eine kleine, vereiterte Wunde zu finden. Auch in diesem Fall hätte man gut und gerne von einer Kampfverletzung ausgehen können. Die angefertigten Röntgenbilder zeigten aber ein Diabolo-Luftgewehrgeschoß, das offenbar in der rechten Niere steckte. Die gleichzeitig veranlasste Blutuntersuchung ergab neben einer Leukozytose (zu viele weiße Blutkörperchen) eine deutliche Azotämie (Ansammlung von harnpflichtigen Substanzen im Blut), was nahelegte, dass das Nierenbecken durch das Geschoß verletzt worden war und Harn in die Bauchhöhle austrat. Dieser Gedankengang wurde durch den sonographischen Nachweis freier Flüssigkeit in der Bauchhöhle bestätigt. Das Leben des Tieres wurde durch eine Operation gerettet. Man stelle sich aber vor, was passiert wäre, wenn man da ganz lässig und „erfahrungsbasiert“ eine Kampfverletzung unterstellt und entsprechend nur mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt hätte.

Zwei andere Bereiche, in denen technische Weiterentwicklungen zu höheren Gebühren geführt haben, sind die Zahnmedizin und die Anästhesie. Wo man früher bei einer Zahnsanierung den Zustand der Zähne und des Zahnhalteapparats nur grobsinnlich beurteilt hat, gilt es heute als Kunstfehler, überhaupt an den Zähnen rumzumachen, ohne vorher Zahnröntgenaufnahmen anzufertigen. Und wo früher Fire-and-Forget-Narkosen mit drei Kreuzzeichen und ohne jede Narkoseüberwachung Standard waren, geht es heute ohne ein sogenanntes (und teures!) Monitoring gar nicht mehr, wenn man nicht nach jedem zweiten Narkosezwischenfall vor Gericht landen will.

Fazit: Wenn sich in der Medizin eine bestimmte Vorgehensweise zweifelsfrei als Verbesserung für die Patienten erwiesen hat, gibt es kein Zurück mehr. Ein Verzicht auf ein definitiv besseres, sichereres, schnelleres oder mit weniger Leiden verbundenes Verfahren ist ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Ich gehe davon aus, dass das für jede und jeden nachvollziehbar sein sollte, denn es ist im Interesse unserer Patienten, also Ihrer Haustiere.

Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
Sie können jederzeit und ohne ausdrückliche Erlaubnis auf diesen Artikel verlinken oder ihn auf Facebook teilen. Jegliche (auch teilweise) Vervielfältigung oder Nachveröffentlichung, ob in elektronischer Form oder im Druck, ist untersagt und kann allenfalls ausnahmsweise mit schriftlich eingeholtem Einverständnis erfolgen. Zuwiderhandlungen werden juristisch verfolgt. Genehmigte Nachveröffentlichungen müssen den jeweiligen Artikel völlig unverändert lassen, also ohne Weglassungen, Hinzufügungen oder Hervorhebungen. Eine Umwandlung in andere Dateiformate wie PDF ist nicht gestattet. In Printmedien sind dem Artikel die vollständigen Quellenangaben inkl. meiner Homepage beizufügen, bei Online-Nachveröffentlichung ist zusätzlich ein anklickbarer Link auf meine Homepage oder den Original-Artikel im Blog nötig.

Kennen Sie diese Momente,in denen ein Wort das andere gibt –und eine lange gedachte Idee plötzlich Form annimmt?Am Freit...
07/02/2026

Kennen Sie diese Momente,
in denen ein Wort das andere gibt –

und eine lange gedachte Idee plötzlich Form annimmt?

Am Freitag war es bei uns so weit.

Schon lange hatten wir den Wunsch, unseren Wartebereich in einen Hunde- und einen Katzen-/Heimtierbereich aufzuteilen.

Der zündende Gedanke zur konkreten Gestaltung entstand dann ganz spontan – in einem lebendigen, kreativen Austausch mit meinem Team.
Und weil mich gute Ideen begeistern und wir ein entscheidungsfreudiges Familienunternehmen sind, habe ich heute gemeinsam mit meinen Kindern direkt den ersten Schritt gemacht:

Die Vitrine wurde reaktiviert und gemeinsam über den Hof getragen. Bilder wurden umgehängt, Möbel gerückt und Pflanzen vorübergehend ausquartiert.
So sind zwei getrennte Bereiche entstanden –
ohne das Gemeinsame mit den Tierbesitzern völlig aufzulösen.

So sieht es bislang aus:

Rechts, unverkennbar der neue Katzenbereich und links der Raum für unsere Hundepatienten.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an mein großartiges Team!
Euer Wille, mitzugestalten, Eure Kreativität und Eure Dynamik treffen exakt meine Herzfrequenz.
Es macht richtig Spaß, gemeinsam Bewährtes zu hinterfragen, Neues auszuprobieren und sinnvolle Veränderungen umzusetzen.

Ich freue mich sehr über diese fantastische Zusammenarbeit und bin ganz euphorisch für 2026.

Bis bald!

K.S.

P.S.
Wir nehmen auch gerne Anregungen von unseren Tierbesitzern in unsere Überlegungen mit auf und prüfen diese gerne.

DVT-Diagnostik | High Resolution bis 0,09 mmNein, wir behandeln keine Fische ;)Nur ist Stillstand für uns keine Option.B...
18/01/2026

DVT-Diagnostik | High Resolution bis 0,09 mm

Nein, wir behandeln keine Fische ;)

Nur ist Stillstand für uns keine Option.

Besondere Situationen nutzen wir bewusst, um unsere DVT-Einstellungen zu prüfen und kontinuierlich zu optimieren – immer mit dem Ziel, die Bildqualität und damit die Versorgung unserer Patienten weiter zu verbessern.

In diesem Fall ergab sich die seltene Gelegenheit, einen sehr kleinen japanischen Kampffisch (ca. 3 cm Länge, ca. 0,5 cm Breite) in unserem DVT zu scannen.
Wichtig: Es ging dabei ausdrücklich nicht um Diagnostik, sondern ausschließlich um die Optimierung technischer Parameter bei maximaler Auflösung.

Der Fisch war leider bereits verstorben. Wir haben diese Situation genutzt, um unsere Einstellungen weiter zu verfeinern – im Sinne aller zukünftigen Patienten.

Sie können anhand dieser Bilder sehen, wie gut die Auflösung unseres Gerätes ist.
Das kommt allen unseren Patienten zu Gute. Besonders relevant ist das bei der Erkennung sehr früher Erkrankungen. z.B wenn es um die Zahngesundheit bei Kaninchen und Meerschweinchen geht. Hier liegen ähnlich feine Strukturen vor, wie bei diesem kleinen Patienen.
Und natürlich hatten wir hier eine weitere Besonderheit - es gab keine Bewegungsartefakte. So kann eine schnelle Atemfrequenz eines gestressten Kaninchens die feine Diagnostik des DVT unbrauchbar machen.

Aus diesem Grund führen wir die DVT-Diagnostik bei Heimtieren weiterhin in schonender Sedation durch. Nur so lassen sich Bewegungsartefakte zuverlässig vermeiden und die hohe Auflösung unseres DVT-Systems auch tatsächlich ausschöpfen.
Das gibt uns die nötige Sicherheit, den Befunden vertrauen zu können – und stellt sicher, dass keine relevanten Veränderungen aufgrund technischer Einschränkungen übersehen werden.

🔬 Höchste Präzision bis 0,09 mm
⚙️ Kontinuierliche Optimierung unserer DVT-Parameter
🦷 Früherkennung feinster Veränderungen – insbesondere in der Zahn- und Kieferdiagnostik
🐰 Besonders relevant für Heimtiere wie Kaninchen und Meerschweinchen
🐾 Verantwortungsvoller, respektvoller Umgang mit jedem Patienten
📈 Qualität statt Kompromisse in der bildgebenden Diagnostik

Wir wünschen Ihnen,  Ihren Familien und Ihren Lieblingen ein gutes und gesundes neues Jahr!   Vielen lieben Dank an Frau...
31/12/2025

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Lieblingen ein gutes und gesundes neues Jahr!

Vielen lieben Dank an Frau Dr. Stahl, Dr. Quick, Dr. Mettler, Dr. Nachbar, Frau Landkammer, Frau Leiner, Frau Prediger, Frau Vetter, Frau Favara, Frau Steiner und Frau Florack für ihre Mitarbeit, ihr Engagement und Unterstützung im letzten Jahr. Ohne ein gutes Team und ohne engagierte Mitarbeiter könnte ich die Praxis nicht führen.

2026 werden Sie ein paar neue Gesichter bei uns sehen. Darüber freuen wir uns sehr.

Freuen Sie sich mit uns auf vielfältige weitere Neuigkeiten in und aus unserer Praxis.

Viele Grüße und mit den besten Wünschen für 2026!

Dr. K. Sommer

Auf dem Bild sieht man das schönste und friedlichste Feuerwerk, das die Natur zu bieten hat.

Alle Jahre wieder...Geburtstage kehren alle Jahre wieder. In den Urlaub fahren wir alle Jahre wieder. Wir feiern und gen...
24/12/2025

Alle Jahre wieder...

Geburtstage kehren alle Jahre wieder. In den Urlaub fahren wir alle Jahre wieder. Wir feiern und genießen die Veränderungen in diesen Zeiten.

Weihnachten ist anders.
Weihnachten hat Traditionen in Familien. Ein immer gleicher Ablauf, oft immer gleiches Essen vielfach auch immer ein Besuch des Gottesdienstes.

Ich lasse seit einiger Zeit schon, die gelesene Weihnachtsgeschichte in mir lebendig werden und stelle mir die einzelnen Personen bildlich und lebendig vor.

Josef und Maria im Stall nach der Geburt.
Das Kind in den Armen. Junge Eltern mit ihrem Erstgeborenen.

Weiter weg, die Hirten. Sie sitzen zusammen, wie an jedem anderen Abend auch. Sie essen und trinken und besprechen vielleicht den Tag

Doch auf einmal :

"Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids."

Diese frohen Botschaften:

Fürchtet Euch nicht! - Ich verkünde große Freude! - Euch ist der Heiland geboren!

geben mir seit vielen Jahren Orientierung und Halt und Kraft und Hoffnung.

Und alle Jahre wieder...
stelle genau deswegen diese Geschichte in den Evangelien immer wieder an dieser Stelle vor.

Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Weihnachten und frohe Festtage.

Dr. K. Sommer

Es ist endlich so weit: Unser eigenes Tool zur Online-Terminbuchung ist online!Keine zusätzliche App auf Ihrem Handy!Mob...
20/12/2025

Es ist endlich so weit:
Unser eigenes Tool zur Online-Terminbuchung ist online!
Keine zusätzliche App auf Ihrem Handy!
Mobil und am Desktop.
Unser eigener Server!
Keine neugierigen Drittanbieter!
Garantiert Werbefrei.

Sie können bereits Termine ab dem 12.Januar 2026 buchen.
16 Stunden Mindestvorlaufzeit.
max 30 Tage im Voraus.

Natürlich sind wir auch weiterhin telefonisch erreichbar.

https://www.tierarzt-sommer.de/termin-buchen

🐾 Unser kleines Weihnachtsgeschenk – für Sie und für Ihr Tier 🐾Liebe Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer,die schönsten Ge...
16/12/2025

🐾 Unser kleines Weihnachtsgeschenk – für Sie und für Ihr Tier 🐾

Liebe Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer,

die schönsten Geschenke sind doch die, mit denen man anderen, aber auch sich selbst eine Freude macht.

Im Laufe des Jahres 2025 habe ich viele meiner Kundinnen und Kunden gefragt, ob der Wunsch nach einer Online-Terminvereinbarung besteht – und viele von Ihnen fanden diese Idee gut. Wir haben zugehört! ;)

Aber das war keine einfache Sache!

Es gibt bislang nur gewerbliche Anbieter.

Und diese
verlangen oft eine zusätzliche App auf dem Handy unserer Kundinnen und Kunden – wollten wir nicht,

gehen mit Kundendaten so um, wie es nicht zu unseren Werten passt – wollten wir auch nicht,

verursachen hohe Kosten – für uns oder für Sie – wollten wir ebenfalls nicht,

gehören Investoren in der Tiermedizin – wollten wir erst recht nicht!

Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht – und sie auch gefunden.

Warum eigentlich nicht selber machen?

Ein wenig Programmierarbeit später ist es nun so weit:

Wir betreiben einfach unseren eigenen Terminservice:

Eigener Server!

Keine zusätzliche App!

Voller Datenschutz!

Volle Kontrolle!

Keine zusätzlichen Kosten!

Die Online-Terminbuchung ist für unsere Tierarztpraxis in München verfügbar!

Unsere passende Website ist bereits online und die ersten Termine sind ab dem 12.01.2026 für Sie bereits buchbar.

Wie funktioniert es?

Natürlich schalten wir nicht unseren gesamten Praxiskalender frei, sondern nur ausgewählte Termine. So bleibt ausreichend Zeit für persönliche Gespräche, medizinische Sorgfalt und auch für unvorhergesehene Fälle. Unser Anspruch ist, dass für jede Patientin und jeden Patienten ein passender Termin zu finden ist –online und selbstverständlich auch weiterhin telefonisch über unser Praxisteam.

Das Gleiche gilt für unser Leistungsangebot.
Eine zu große Auswahl würde viele Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer verständlicherweise überfordern. Deshalb haben wir die Online-Buchung bewusst auf überschaubare, klar zuordenbare Leistungen begrenzt.

Eine Impfung online buchen? Ja, gerne.

Einen Kastrationstermin online auswählen? Derzeit noch nicht.Hier ist uns das persönliche Gespräch wichtig – bitte rufen Sie uns dafür an.

Notfälle werden grundsätzlich nicht online gebucht.!

In solchen Situationen sprechen Sie bitte direkt telefonisch mit uns, damit wir sofort reagieren können.

Ein weiterer Vorteil:
Nach der Buchung erhalten Sie automatisch eine E-Mail mit
• allen Termindaten
• einer Anfahrtsbeschreibung
• dem Anmeldeformular
• und einer übersichtlichen Zusammenfassung für Ihre Unterlagen

Die Online-Terminbuchung ist jetzt auch außerhalb unserer Sprechzeiten, an Feiertagen und am Wochenende möglich.

Online -Termin ändern oder absagen?
👉 einfach über den Link in der E‑Mail.

Ändert sich auf unserer Seite etwas?
👉 Sie werden selbstverständlich informiert.

So verbinden wir moderne Terminplanung mit dem, was uns wichtig ist:
Authentizität, Zeit, Verlässlichkeit und eine gute Versorgung Ihres Tieres.

👉 Termin online buchen:

https://www.tierarzt-sommer.de/termin-buchen/

Jetzt Termin buchen: Tierarzt Dr. Sommer in München, ganz einfach online. Kompetente Behandlung, kurze Wartezeiten & liebevolle Betreuung.

"Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen“Wer kann denn heute  noch ernsthaft daran glauben,...
14/12/2025

"Nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen“

Wer kann denn heute noch ernsthaft daran glauben, dass Investor geführte Praxen oder Kliniken nur das Beste für die Tiere wollen oder der Tiermedizin gut tun?!

Diese vollmundigen Versprechen sind "des Kaisers neue Kleider"

Tiermedizinische Ethik und Kollegialität: Zu viel verlangt von Start-Ups wie Rex?

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Obwohl viele Tierbesitzer:innen unter den in den letzten Jahren deutlich gestiegenen tiermedizinischen Behandlungsgebühren stöhnen und das Gefühl haben, dass diesbezüglich inzwischen das Ende der Fahnenstange erreicht sein müsste, sehen das die Fachleute von Venture-Capital-Firmen ganz anders. Nach rentablen Anlagemöglichkeiten suchendes Kapital wird nach wie vor in unsere Branche gepumpt, ganz klar in der Hoffnung, dass da noch jede Menge weiteres Potenzial für Wachstum vorhanden ist.

Im Gegensatz zu den inzwischen auch in Tierhalter-Kreisen bekannten Namen wie Anicura, Evidensia, Tierarzt Plus GmbH und noch einigen anderen, die in der Regel bestehende Praxen und Kliniken aufkaufen, setzen neue Start-Ups wie Rex und Filu auf Praxisneugründungen in rentablen Großstadtlagen. Neugründungen sind in diesen Zeiten mit hoher Nachfrage nach tierärztlichen Leistungen und einer insgesamt schrumpfenden Zahl an tiermedizinischen Einrichtungen eigentlich durchaus begrüßenswert, aber auch Rex und Filu werden inzwischen wohl den eigentlichen Knackpunkt erkannt haben, und das ist der akute Fachkräftemangel. Egal, was man für wohlklingende Konzepte umsetzen will, am Ende bleibt es halt Fakt, dass man dafür genug Personal, also Tierärzt:innen und Tiermedizinische Fachangestellte, braucht.

Die diesbezügliche Not von Rex scheint schon ziemlich groß zu sein. Den Anlass für meinen Artikel sieht man auf dem Foto. Solche Aufsteller, die ja eindeutig auf direkte Abwerbung zielen, mit dem Kernversprechen, bei Rex keinen Notdienst mehr versehen zu müssen, hat die Firma in direkter Nähe der Anicura-Kliniken Plieningen und Ludwigsburg positioniert. Man muss dazu wissen, dass diese beiden Kliniken es nach wie vor schaffen, einen 24-Stunden-Notdienst aufrecht zu erhalten, und damit eine extrem wichtige Säule der Notfallversorgung für die gesamte Metropolregion Stuttgart darstellen.

Die Fähigkeit einer Großklinik, 24/7 für Notfälle offen zu sein, kann unter den aktuellen arbeitsrechtlichen Vorgaben manchmal an ein, zwei Tierärzt:innen mehr oder weniger hängen. Hätte Rex mit seinem Vorgehen Erfolg, könnte das durchaus bedeuten, dass eine oder gar beide Einrichtungen plötzlich nicht mehr in der Lage wären, diesen so wichtigen Dienst anzubieten, und das wäre eine wirklich schlimme Entwicklung für sehr, sehr viele Haustiere im Einzugsgebiet der Kliniken.

Würde so eine Aktion von einer inhabergeführten Praxis oder Klinik durchgezogen, hätte die Landestierärztekammer die Möglichkeit und die Pflicht, den Verantwortlichen so richtig ordentlich auf die Zehen zu treten. Bei Ketten wie Rex, die von Nichttierärzten geführt werden (der CEO von Rex ist meines Wissens ein ehemaliger Angestellter der Unternehmensberatung McKinsey), hat die Kammer leider keine derartige Zugriffsmöglichkeit.

Das ist diesen Leuten natürlich bewusst. Trotzdem: In meinen Augen zeigen solche Firmen und die Personen, die sie führen, genau das Verhalten, das ich immer gefürchtet habe. Tiermedizinische Ethik und ein Mindestmaß an kollegialem Anstand, die hier zu dem Gedanken hätten führen müssen, dass man für die Notfallversorgung Deutschlands fünftgrößter Metropolregion extrem wichtige Einrichtungen im Interesse unzähliger Haustiere und ihrer Besitzer:innen nicht auf diese Art und Weise angehen kann, sind bei einem ehemaligen Unternehmensberater scheinbar nicht mal ansatzweise vorhanden. Es geht – trotz der üblichen vollmundigen Beteuerungen auf der Homepage des Unternehmens – nicht um das Wohl der Tiere, sondern einzig und allein darum, dass man genug Leute für die eigene (geplante) Praxis zusammen bekommt. Ob dann deswegen ein oder zwei Großkliniken mit sehr hässlichen Auswirkungen für die Haustiere der Region ihren Nacht- und Wochenenddienst einstellen müssen – scheißegal! Ob man mit einem solchen Verhalten die sowieso schon katastrophale Notdienstkrise weiter verschärft – scheißegal! Hauptsache, der eigene Laden läuft und die Kette wirft für ihre berufsfremden Gründer, die von Tiermedizin und Berufsethik so viel Ahnung haben wie mein Hund von Kernphysik, den erwarteten Profit ab! An die Abwerbebemühungen diverser Personalvermittlungsfirmen hat man sich in der Branche inzwischen gewöhnen müssen, aber so ein dreistes Vorgehen wie in diesem Fall hat schon eine ganz neue Qualität. Es stellt sich die Frage, ob man sich auch als Tierbesitzer:in Sorgen machen muss über so ein Verhalten einer Praxiskette. Meiner Meinung nach durchaus, weil dadurch ja eine Art von „Firmenkultur“ zum Ausdruck kommt, die man auch als Kundin oder Kunde nicht unbedingt haben will.

Der Einzugsbereich der Anicura Plieningen reicht bis hierher nach Ulm. Ich habe aus meiner Praxis heraus mehr als einmal dorthin überwiesen. Auch als privater Tierbesitzer könnte es mir durchaus mal passieren, dass ich bei einem schweren Notfall mit einem meiner Tiere auf Plieningen angewiesen wäre. Unter diesem Gesichtspunkt fühle ich mich von diesem völlig hemmungslosen Egotrip von Rex nicht nur als Tierarzt, sondern auch als Privatmann ziemlich angefressen. Würde ich direkt in der Stuttgarter Gegend leben, wäre diese Verärgerung natürlich um so stärker.

Überdies ist das „Versprechen“ von Rex, dass man als Angestellte(r) der Firma keinen Notdienst versehen müsste, angesichts der Änderungen, die die Landestierärztekammern in ihren Notdienstordnungen durchgeführt haben oder gerade durchführen, in meinen Augen sowieso unseriös und mittelfristig unhaltbar. Diese Neuformulierungen stellen klar oder werden klarstellen, dass ALLE Tierärztinnen und Tierärzte, die in der ambulanten Versorgung von Tieren tätig sind, am Notdienst teilzunehmen haben, völlig egal, wer die Einrichtung, in der sie arbeiten, unternehmerisch kontrolliert. Über kurz oder lang werden also auch Rex-Angestellte Notdienst leisten müssen, und das ist gut so!

Bleiben Sie mir gewogen, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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Adresse

Heiglhofstrasse 1a
Munich
81377

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:30
Dienstag 08:00 - 19:30
Mittwoch 08:00 - 18:30
Donnerstag 08:00 - 18:30
Freitag 08:00 - 18:30

Telefon

+498971049070

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