24/10/2025
Schon immer trainieren wir das Individuum und werden nun durch neueste Erkenntnisse der Forschung bestätigt.
Ein wichtiger Text, der verbreitet werden sollte.
Wir hoffen, dass dies auch bei Behörden ankommt und die unsinnigen Rasseliste abgeschafft werden können.
„Da kann man nichts machen, die Rasse ist halt so.“
Ein Satz, den viele von uns schon gehört (oder vielleicht sogar selbst gesagt 😅) haben. Aber was sagt eigentlich die Forschung dazu?
Lange wurde angenommen, dass die Persönlichkeit eines Hundes stark von seiner Rasse geprägt sei. Studien der letzten Jahre zeichnen jedoch durchaus ein komplexeres Bild: Rassezugehörigkeit erklärt nur einen relativ kleinen Teil der Verhaltensunterschiede. Innerhalb einer Rasse können die Unterschiede größer sein als zwischen verschiedenen Rassen.
Das bedeutet: Zwei Hunde derselben Rasse können sich charakterlich stärker unterscheiden als Hunde völlig verschiedener Rassen. Faktoren wie Zuchtlinien, Aufzucht, Haltungsbedingungen und individuelle Erfahrungen spielen eine weitaus größere Rolle.
Trotzdem wirken Rasselabels enorm. Sie beeinflussen, wie Hunde eingeschätzt, behandelt oder sogar vermittelt werden. Und sie entscheiden in manchen Bundesländern über Maulkorbpflicht, Leinenzwang oder andere Auflagen – unabhängig vom tatsächlichen Verhalten des Hundes. 🙄
Für Training und behördlichen Umgang ist deshalb ein Perspektivwechsel nötig. Weg von starren Rassebildern, hin zu einem individuellen Blick auf jeden Hund. Denn letztlich zählt nicht, was im Stammbaum steht, sondern wer vor uns sitzt. 🤓
👉 Den ganzen Artikel lest ihr in unserem Magazin. Über den Link im ersten Kommentar kommt ihr direkt dorthin.
Was meint ihr? Habt ihr schon erlebt, dass Hunde aufgrund ihrer (vermuteten) Rasse ganz anders eingeschätzt oder behandelt wurden? Schreibt gerne in die Kommentare. 💛