Tierheilpraktik Fuchs

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28/10/2021

»Mit einem sehr alten Hund zu leben bedeutet, dass dein Herz zu rasen beginnt, jedesmal wenn er stiller da liegt als sonst. Du näherst dich und fürchtest, das er aufgehört hat zu atmen.
Mit einem sehr alten Hund zu leben bedeutet, sich bewusst zu werden, dass man manche Dinge zum letzten Mal gemeinsam unternimmt.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, dass du denkst: Dies ist vielleicht sein letzter Sommer, sein letzter Juli, es könnte auch sein letzter Morgen sein.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, dass er zu jeder Zeit bellt, er weiß vielleicht nicht, warum er bellt, aber er fühlt sich nun mal so, als ob gebellt werden sollte und er möchte uns das wissen lassen.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, ihn zu tragen, rein, raus, hoch, runter.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet Verzicht, weil die Zeit mit ihm nun mal wichtiger ist.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, langsam über ihn rüberzuklettern, wenn sie so tief schlafen, so dass wir sie nicht stören, wenn wir uns nähern.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet Unfälle zu Hause, aber es ist ok, weil sie es ja nicht absichtlich machen.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, sich schuldig zu fühlen, weil man gerne mehr unternehmen würde, weiter laufen, mehr reisen, mehr Umarmungen, mehr Streicheleinheiten, mehr von allem.
Ich würde sagen, leben mit einem sehr alten Hund konfrontiert uns mit unserem eigenen Altern, unserem Tod, unserer Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit.
Leben mit einem sehr alten Hund bedeutet, die Erfahrung zu machen, mit einem sehr alten Hund zu leben, eine der schönsten Erfahrungen auf Erden.« ❤️

(Übersetzt von Julia Schilde)
Original:
Living with a very old dog means feeling your heart speeding up every time you see them a little more still than usual and approaching with the fear that they have stopped breathing.
Living with a very old dog means being aware that some of the things you'll do together may be the last.
Living with a very old dog means thinking ′′ this is their last summer ", ′′ this is their last July ", ′′ This could be the last morning".
Living with a very old dog means they bark at any noise at any time, not because they know what they are barking at, its they feel they need to bark and let us know.
Living with a very old dog means, you have to lift them up into the truck, the bed, the couch, the stairs.
Living with a very old dog means putting off commitments because it's important to be close to them.
Living with an old dog means we trip over them because they are so sound asleep they don't hear us approaching them.
Living with an old dog means accidents in the house, its ok they don't mean to do it.
Living with a very old dog means feeling guilty because you know you could have done more, giving them more runs, more travel, more hugs, more caresses, more everything.
I would like to say that living with a very old dog also puts us in the face of our own death, fragility, vulnerability.
Living with a very old dog means we got to experience life with a very old dog, which is one of the best joys on earth! ❤

23/08/2019

WIE HACKFLEISCH FÜR KANINCHEN:
WARUM TROCKENFUTTER FÜR KATZEN UNGEEIGNET IST

Das einzig wirklich gültige Argument für die Verfütterung von Trockenfutter: Es ist super praktisch für den Tierhalter. Tüte auf, ein Scheppern im Napf, und schon ist das Tier gefüttert.

Die Liste von Argumenten gegen, ja: rigoros gegen die Fütterung von Trockenahrung ist da schon beträchtlich länger.

Wir beginnen in der Physiologie: Die Katze ist ein ehemaliger Wüstenbewohner. Vom Schnäuzchen bis zum Enddarm, ist ihr gesamter Verdauungstrakt und ihr Stoffwechsel auf den Verzehr kleiner Beutetiere wie Vögel, Nager und Insekten ausgerichtet. Anders als der Hund, hat sich die Katze auch im Laufe ihrer vermeintlichen Domestikation nicht den Ernährungsgewohnheiten des Menschen angepasst. Die Katze war, ist und bleibt ein reiner Fleischfresser (sog. obligater Karnivore), der seine Energie aus Fett, seine Substanz aus Eiweißen und seine Vitalstoffe aus Knochen und Organfleisch gewinnt.

Kohlenhydrate braucht die Katze allenfalls in winzigen Mengen, um ihre Darmmotorik zu fördern und ihre Darmflora zu nähren. Wir sprechen hier von eben jenen Mengen, die im Magen des erlegten und mit Haut und Federn verzehrten Vogels zu finden sind.

Die Futtermittelhersteller drehen nun jedoch den Spieß um - und versuchen mittels ihrer vollmundigen Rezepturen und kryptischen Deklarationen, unseren samtpfötigen Beutegreifer zum Vegetarier zu erziehen. Die handelsüblichen Trockenfutter strotzen nur so von Kohlenhydraten, pflanzlichen Füllstoffen und (wenn überhaupt vorhanden) minderwertigen tierischen Eiweißen. Feinst vermahlen, denaturiert und durch große Hitzeeinwirkung völlig steril, werden die Pellets nun mit allerlei Farb- und Konservierungsstoffen, künstlichen Vitaminen und Geschmacksverstärkern gepimpt - ein wahrlich gefundenes Fressen für die Katzen, die aufgrund ihrer reduzierten Zahl an Geschmacksknospen ohnehin sehr empfänglich sind für starke Aromen.

Trockenfutter ist einer der größten krankmachenden Faktoren in der modernen Katzenhaltung, die so weit entwickelt ist, dass für jede Altersklasse und jede Rasse, für jede Haltungsform und jede Konstitution ein Spezialfutter erhältlich ist. Sogar Futter für hyperaktive Katzen findet sich im Handel, mit dem man ganz wunderbar vermeiden kann, hinter die psychisch-emotionalen Kulissen seines Stubentigers blicken zu müssen.

Ganzheitlich und - rein rational - physiologisch gesehen, gibt es keinen Grund, eine Katze mit Trockenfutter zu ernähren, nicht als Hauptmahlzeit und nicht als alleinige Fütterungsform. In anderen Worten: Der Stoffwechsel der Katze toleriert keinen pflanzenbasierte Nahrung. Da spielt es keine Rolle, ob die Katzen der Oma schon immer mit Trockenfutter aus dem Discounter und Katzenmilch gemästet wurden und ein durchaus passables Alter von 15 oder mehr Jahren erleben durften. Ein Organismus hat eine individuelle Toleranzgrenze; und diese ist bei manchen Tieren höher gesteckt als bei anderen - ebenso wie manche Raucher bis zum 95. Lebensjahr ununterbrochen ihre Glimmstängel inhalieren, während andere mit 35 am Lungenkrebs sterben, obwohl sie nie geraucht haben.

Wenn wir uns für eine Katze als vierbeinigen Lebensgefährten entscheiden, so tragen wir die Verantwortung für alle Belange ihres Lebens: Die Fütterung ist ein maßgeblicher, sehr leicht zu beeinflussender Faktor.

Trockenfutter läuft mir in der Praxis unter dem Begriff „aktive Sterbehilfe“ und wird bei keinem Katzenpatienten im Verlauf der Therapie akzeptiert. Nur einige wenige Stichpunkte:

* Trockenfutter schädigt die Zähne der Katze. Das ist vergleichbar mit dem Irrsinnsgedanken, die Zahnpasta meines fünfjährigen Sohnes durch Bahlsenkekse zu ersetzen.

* Der hohe Kohlenhydratanteil im Trockenfutter schädigt die Bauchspeicheldrüse. Entzündungungen und langfristige Schädigungen dieses Organs sind die Folge. Ein Diabetes ist mögliche Konsequenz aus anhaltenden Belastungen. (Symptome u.a.: wiederkehrendes Erbrechen, Durchfälle, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fellveränderungen, vermehrtes Trinken)

* Die artwidrige Zusammensetzung des Trockenfutters belastet die Leber, und mit ihr das zentralste Stoffwechselorgan des Körpers. Der Organismus kann Entgiftungsprozesse nur noch eingeschränkt abwickeln. (Symptome u.a.: fettiges, schuppiges Fell, Juckreiz z.B. im Unterbauchbereich, Fellverlust, zwanghaftes Belecken, Hautänderungen, starker Körpergeruch, Müdigkeit, Rückzug)

* Aufgrund der starken Stoffwechselbelastung kann es zu irreparablen Nierenschädigungen kommen; die geringe Eigenfeuchte des Futters sowie der erzwungenermaßen erhöhte Trinkmenge begünstigen diesen degenerativen Prozess. In sehr vielen Fällen ist die Chronische Niereninsuffizienz (CNI) der Katze „hausgemacht“, sprich angefüttert. (Symptome u.a.: vermehrtes Trinken, vermehrter Urinabsatz, unangenehmer Körper- und Maulgeruch, Appetitlosigkeit, körperlicher Verfall)

* Vor allem aufgrund der großen Kohlenhydrat- und Getreidemengen im Trockenfutter kann es zu chronischen Reizungen des Magen-Darm-Trakts kommen, die sich zu lebensbedrohlichen Entzündungen auswachsen können. (Symptome u.a.: wiederkehrende Erbrechen, Durchfälle, Blähungen, aufgetriebener Bauch, Appetitlosigkeit, Abmagerung, Schwäche)

* Verhaltensveränderungen der Katze können ebenfalls ihre Ursache in der Fütterung haben - so bekommen Katzen durch die großen Kohlenhydratmengen einen zusätzlichen Energieschub, der sich unruhig und zum
Teil auch aggressiv werden lässt.

Die Liste der Contra-Argumente ließe sich noch sehr weitschweifig fortführen - ebenso die Fallbeispiele aus der Praxis, bei denen sehr komplexe und diffuse Krankheitsgeschehen reduziert werden konnten auf einen ganz banalen „Fütterungsfehler“. Ich hoffe, dass die Zusammenhänge deutlich werden konnten, und die Trockenfutterregale bei Fressnapf, Futterhaus & Co. so unangetastet bleiben, dass sich eine Wiederbestellung nicht lohnt.

Einen schönen, sonnigen Abend wünscht euch eure Franzisca

29/07/2019

Im Dezember 2015 bekamen Julia Bauermeister und ihr Freund aus Hildesheim eine schlimme Diagnose: Ihr Hund Pootchie hat einen Tumor und wird Weihnachten wohl nicht mehr erleben. Doch nicht nur das Weihnachtsfest 2015 konnten sie noch zu dritt feiern, sondern auch die darauffolgenden drei Jahre. Nun....

23/11/2018
21/10/2018

Die Dopingregeln für Pferde erfahren mit dem Jahreswechsel 2018 auf 2019 einige Änderungen. Lesen Sie hier die wichtigsten Änderungen.

24/08/2018

Die Tetanus-Impfung

Prof. Dr. Dr. Peter Thein, Mikrobiologe und Fachtierarzt für Pferde, untersuchte aktuell die Wirksamkeitsdauer von Tetanus-Impfungen. Der Spezialist für Immunprophylaxe stellte fest: Erwachsene Pferde werden zu oft und Fohlen zu früh geimpft.

Die Tetanus-Impfung wird aktuell nach wie vor alle 2 Jahre aufgefrischt. ABER: Die Tetanus-Impfung wirkt bei Pferden gem. Prof. Thein genauso lange wie bei Menschen, also zwischen 8 bis 15 Jahre. Voraussetzung: Es wurde richtig grundimmunisiert.

Mit einem einfachen Test lassen sich die Antikörper durch einen Tropfen Blut oder Serum vom Tierarzt vor Ort bestimmen. Bei ausreichend schützenden Antikörpern ist eine Impfung nicht notwendig, da der Schutz gewährleistet ist. Fehlt die ausreichend schützende Menge an Antikörpern, muss geimpft werden.

Die neuen Untersuchungen ergaben außerdem, dass Fohlen mit der Kolostralmilch innerhalb von 24 Std. nach der Geburt den Abwehrschutz ihrer Mutter erhalten und dadurch ausreichend schützende Antikörper bis in den 8. Lebensmonat nachweisbar sein können. Erst dann sollten die Fohlen geimpft werden. Zur Grundimmunisierung sind dafür 2 Impfungen innerhalb von 8 Wochen und eine 3. Impfung nach einem Jahr notwendig. Das bisherige Grundimmunisierungsintervall liegt bei 4 bis 8 Wochen.

Eine zu frühe Impfung kann zum Problem der sog. "non responder" führen, d. h. die Fohlen entwickeln trotz aktiver Impfungen auch im späteren Leben keinen Impfschutz.

Gemäß Prof. Dr. Dr. Thein sollten generell unnötige Auffrischungen vermieden werden. Insbesondere vom Einsatz der Kombi-Impfstoffe aus Influenza und Tetanus im halbjährlichen Abstand rät der Fachtierarzt ab.

Meine Empfehlung: Erst die Bestimmung der schützenden Antikörper durch einen einfachen Test durch mich vom Tierarzt oder durchführen lassen und nur bei Bedarf impfen. Grundsätzlich ist der Schutz gegen Tetanus wichtig. Ein Grund mit Sinn und Verstand impfen!

21/08/2018
07/08/2018

Verträgt mein Hund das?

Einige unserer Lebensmittel sind für Hund gefährlich. Vielleicht kennen Sie solche Lebensmittel. Hier sind die häufigsten Verursacher unabsichtlicher Vergiftungen bei Hunden.

Schokolade
Der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin führt beim Hund zu Vergiftungserscheinungen. Die Dosis bei der 50% der Tiere sterben liegt zwischen 250-500mg pro kg Körpergewicht. Das entspricht bei einem 10kg schweren Hund zum Beispiel 70 Rohkakaoschokolade. Vergiftungssymptome treten jedoch schon weit vor dieser Dosis auf. Nach 2-4h machen sich Unruhe und Hecheln bemerkbar. Im Verlauf der nächsten 18-24h kommen Krämpfe, Zuckungen, Erbrechen, Bewusstseinsverlust und Herzrasen dazu und enden im schlimmsten Fall tödlich. Weiße Schokolade enthält übrigens gar kein Theobromin.

Avocado
Über die Stärke der Giftigkeit von Avocados wird selbst in Fachkreisen noch debattiert. Doch es sind Hunde aufgetreten, die nach der Aufnahme von Avocados an einer Herzmuskelnekrose verstorben sind. Daher sollen diese Früchte sicherheitshalber nicht auf dem Speiseplan von Hunden stehen. Der Avocadokern kann komplett verschluckt einen Darmverschluss verursachen.

Zwiebeln
Zwiebeln verursachen in rohem und gekochtem Zustand beim Hund eine hämolytische Anämie, dabei werden die roten Blutkörperchen des Blutes zerstört. Folge sind blassen Schleimhäute, roter Urin, rasender Puls und schnelle Atmung. Infolge dieser Symptome kann es zum Tod kommen. Besonders empfindlich sind Akitas und Shibas, weil sie einige Besonderheiten bezüglich ihrer roten Blutkörperchen aufweisen. Die toxische Dosis liegt bei >0,5% des Körpergewichts (also bei einem 10kg schweren Hund 50g Zwiebeln).
Mehr dazu: https://www.kleintierklinik-luedinghausen.de/tierarztblog/artikel/sind-zwiebeln-giftig-fuer-hunde-und-katzen.html

Weintrauben
Weintrauben sind für einige Hunde giftig. Gefährliche Dosen werden schon ab 10g pro kg Körpergewicht erreicht. Als Rosinen reichen nur 3g pro kg Körpergewicht aus. Die Hunde zeigen initial Erbrechen und Abgeschlagenheit, ggf. auch Bauchschmerzen. Nach 24-72 Stunden kommt es zum Tod infolge von akutem Nierenversagen. Wobei einige Tiere empfindlicher auf Weintrauen reagieren als andere.
Mehr dazu: https://www.kleintierklinik-luedinghausen.de/tierarztblog/artikel/sind-weintrauben-rosinen-und-korinthen-giftig-fuer-hunde.html

Alkohol
Auch beim Hund kommt es bei chronischer Alkoholaufnahme zu Leber- und Nierenschäden. Nun wird hoffentlich kein Hund wissentlich alkoholisiert. In vielen pflanzlichen oder homöopathischen Tropfen wird Alkohol jedoch als hochprozentiger Lösungsstoff eingesetzt. Seine Sie daher bitte vorsichtig bei Eigentherapie mit diesen Mitteln.

Süßstoff
Der Süßstoff Xylitol ist in vielen Diätlebensmitteln oder light-Produkten enthalten. Hunde reagieren sehr empfindlich darauf. Er stört ihren Zuckerhaushalt und führt zu lebensgefährlichen Unterzuckerungen. Er kann in höheren Dosen auch zu Leberversagen führen. Ab 0,05g pro kg Körpergewicht liegt eine behandlungsbedürftige Vergiftung vor. Xylitol ist auch in Kaugummis oder menschlichen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Die Anzeichen einer Vergiftung sind Schwäche, Zittern, Krämpfe oder Herzrasen. Bei stetiger Zufuhr können sich Oxalatkristalle in Nieren und Gehirn ablagern. Tiere mit Leberversagen können durch Blutungen auffällig werden.
Weiteres dazu: https://www.kleintierklinik-luedinghausen.de/tierarztblog/artikel/xylit-vergiftung-bei-hunden.html

Macadamianüsse
Auf welche Weise Macadamianüsse wirken wissen wir derzeit noch nicht. Ab 0,7g pro kg Körpergewicht (das wären etwa 1-2 Nüsse für einen 10kg schweren Hund) können Vergiftungserscheinungen auftreten. Hunde erscheinen schwach in der Hinterhand, zittern, gehen steif oder bleiben mit blassen Schleimhäuten in Seitenlage liegen. Nach einer 12 stündigen Latenzzeit kommt es nach 24-48 Stunden zur spontanen Erholung.

Roher Teig
Im rohen Teig ist Hefe noch sehr aktiv und wandelt Zucker beständig zu Alkohol um. Aufgrund ihrer hohem Empfindlichkeit kann dies ausreichen um eine Alkoholvergiftung hervorzurufen.

Gekochte Knochen
Knochen können splittern und so den Magen-Darm-Trakt durchstoßen. Unzureichend zerkleinerte Knochen können im Darm steckenbleiben und einen Darmverschluss verursachen.

Kochsalz
Hunde reagieren viel sensibler auf Salz als der Mensch. Ihr Gefäßsystem hängt direkt vom Salzgehalt ab. Dementsprechend steigt der Blutdruck bei zu hoher Salzaufnahme an. So führen hohe Salzmengen dauerhaft zu Herz- und Nierenschäden. Bei Herz- und Nierenkranken Hunden kann manchmal nur eine einzige stark gewürzte Wurstscheibe zu eine massiven Verschlechterung führen.

Generell reagiert jedes Tier etwas unterschiedlich auf verschiedene Gifte, je nach Vorerkrankungen oder Alter. Die einzelnen Dosen können daher auch sehr viel niedriger liegen. Sollten Sie einmal Zweifel haben, ob Ihr Tier sich eine Vergiftung zugezogen hat, dann kontaktieren Sie einen Tierarzt. In Fällen in denen Hunde plötzlich stark Speicheln, hecheln, gerötete Schleimhäute haben oder gar Krämpfe zeigen ist von einer Vergiftungsreaktion auszugehen – Suchen Sie dann unverzüglich einen Tierarzt auf!

08/05/2018

DAS GROßE GESCHÄFT MIT DER AHNUNGSLOSIGKEIT
Akarizide gegen Zecken, Mücken und Flöhe

Googeln Sie mal „Akarizide“. Sie finden Wirkstoffe, die als „Zeckenmittel“ am Haustier von der EU zugelassen sind.
Alles – aber auch alles, was dort gelistet ist, rangiert unter der Bezeichnung Neurotoxine.
Was machen die? Solange sie im Blut und in der Lymphe des Hundes oder der Katze vorhanden sind, wird dem Blutsauger Zecke oder Floh oder Mücke dar Garaus gemacht. Die Biester sterben ab.

Ist ja auch gut so, möchte man meinen, denn wer will schon, dass seine Haustiere Flöhe oder Zecken haben. Igittigitt. Nein Danke.

Lange bekannt ist zudem, dass besonders Zecken auf den Menschen und auf unsere Haustiere Krankheiten übertragen. Ein Bericht aus den USA alarmiert das dortige Gesundheitssystem: Durch Zecken übertragene Krankheiten wie zum Beispiel Borreliose oder Anaplasmose haben bei Mensch und Tier im Jahr 2017 um mindestens 80 Prozent zugenommen. Auwaia. Ist das in Europa etwa anders?

Die von uns als „Hintergrundsinfektionen“ bezeichneten chronischen Erkrankungen bei Hunden, insbesondere Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Leishmaniose, haben in den vergangenen Jahren ein „TOP-Ranking“ erreicht. Uns scheint inzwischen jeder vierte Hund diesbezüglich auffällig zu sein.

In vielen Tierarztpraxen finden sich deshalb „Flyer“, die auf die Möglichkeit der Zecken- und Flohfreiheit bei Hunden und Katzen durch gewisse Mittel hinweisen. Die „Spot-Ons“ und Tabletten kosten richtig!

Das Problem, was in der Öffentlichkeit nicht diskutiert wird: Insbesondere Zecken „verdübeln“ sich mit ihren Beißwerkzeugen in der Haut ihres Opfers.
Sie lassen nicht wieder los. Können sie ja auch nicht, auch wenn sie absterben. Bei dem Vorgang des Absterbens ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die im Darm der Zecke befindlichen Erreger (siehe oben) in die Wunde des Wirts gelangen und ihn damit infizieren.

Na dann Prost Mahlzeit! Das heißt im Klartext: Wer die „Spot-Ons“ und die Tabletten einsetzt, vergrößert das Infektionsrisiko seines Haustieres erheblich.

Ich wiederhole es noch einmal: Zecken sind eher als Lästlinge zu bezeichnen und an sich – völlig harmlos. Man zieht sie raus und – Schluss. Aber durch das Abtöten der Zecken mit Akariziden potenziert sich das Infektionsrisiko ins Unermeßliche.
Eine tolle Nummer. Pharma für Doofe?

Vernünftig ist es, diese fiese Möb gar nicht erst an sein Haustier ´ran zulassen. Es gibt sie ja, die Repellentien: Richtig hergestelltes Knoblauchöl, Schwarzkümmelöl, diverse Öle mit repellenter Wirkung und das berühmte DMSO. Und was auch wirksam ist: Mit Bioresonanz aufgeladene Chips, zu tragen am Halsband. Ist kein Witz.

Ganz sicher sind diese Methoden nicht. Das weiß jeder. Aber nur Doofe marschieren mit ihrem Hund durch den Auwald durchs Gestrüpp und durch die Farne. Auch unter Anwendung von Repellentien beissen dort Zecken.

Wer´s wissen will liest die Datei „Keine Zecken, keine Flöhe“
➼ ➼ https://www.facebook.com/notes/tierarzt-dirk-schrader/keine-zecken-keine-flöhe/1584212158295777/

Und: kaufen Sie keine „Spot-Ons“ oder „Zeckentabletten“ beim Tierarzt. Diese Stoffe sind nicht nur gefährlich im Sinne einer massiven Verbreitung übelster Krankheiten Ihres Haustieres, sondern sie sorgen auch für Störungen im Zentralnervensystem. Todesfälle nach Einnahme der „Zeckentabletten“ sind zu beklagen. Schwerste Allgemeinstörungen nach Anwendung von Akariziden sind in jeder Tierarztpraxis bekannt.

Das Dilemma: Viele Tierhalter erzwingen die Abgabe eines Akarizids. Wir können Sie nur warnen, solche Stoffe anzuwenden.

Und dann – wie geht es weiter? Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass eine Kur mit Chlordioxid innerhalb oder nach der Infektionsperiode in der warmen Jahreszeit infizierte und kranke Patienten in das normale Leben zurückführt. Richtig angewendet kann sie keinen Schaden hervorrufen. Sehr zu empfehlen ist das Buch von Andreas Kalcker: „Gesundheit verboten- unheilbar war gestern“ erschienen im Jim Humble Verlag 2017.

Herzliche Grüße aus Hamburch, näch.

Dirk Schrader

09/02/2018

Hundehalter in Naumburg schlagen Alarm. An verschiedenen Stellen in der Stadt sind Giftköder gefunden worden, so unter anderem im Bereich Moritzwiesen, Stadtpark, an den Hundewiesen im Markgrafenweg sowie nahe des Finanzamtes, am Dom, Georgentor und in der Roßbacher Straße.

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