16/04/2025
Kaum jemand interessiert sich für die
namenlosen Lämmchen, die mit wenigen Monaten auf
strapaziöse Tiertransporte geschickt werden, um rechtzeitig vor den Festtagen in den jeweiligen Zielländern
anzukommen, zu Tode erschöpft. Sie werden geschlachtet
oder geschächtet, je nachdem, wo die hochbelastende Reise
hingegangen ist. Und in den Fokus des allgemeinen Interesses rücken auch nicht die anderen Milchlämmer und
Mastlämmer, die nur geboren wurden, um ihrer „Bestimmung“ als Osterbraten entgegenzusehen und mit wenigen
Monaten im Schlachthaus landen. Die Tierkinder kommen
als Lammbraten, Lammfilet, Lammlachs, Lammkeule,
Lammrücken, Lammkotelett, Lammsteak oder Lammgulasch auf den Tisch und werden für ihr „zartes, saftiges
und wohlschmeckendes Fleisch“ gelobt. Nicht aber dafür,
dass sie für die Menschen ihr Leben gaben, ihr wertvolles
und einziges Leben – und dies nicht freiwillig, sondern weil
wir Menschen uns das das Recht herausnehmen, Tiere zu
nutzen, zu benutzen und zu ESSEN.
Führen wir uns gerade jetzt vor Ostern, diesem Fest, das
wie kein anderes für das Leben, die Liebe, die Hoffnung und
den Neubeginn steht, vor Augen, dass pro Tag in Deutschland zwei Millionen Tiere im Schlachthof sterben.
759 Millionen werden im Jahr alleine in Deutschland
geschlachtet, 80 Milliarden weltweit (ohne Fische und
Meerestiere).
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Wollen wir diese Schuld auf uns nehmen?
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Ist es nicht dringend an der Zeit, unser Verhältnis zu den
Tieren völlig neu zu denken? Wir sollten ethisch-moralische Maßstäbe anlegen – und wenn wir sie auf politischer
Ebene nicht finden, dann doch bei uns selbst.
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Mehr dazu findet ihr in der neuesten Ausgabe unseres Magazins als PDF-Download auf unserer Website.
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Fotos von Berit Badenhop (Instagram: )
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Bearbeitet · 26 Min.