Hund-Und? Wir möchten euch gemeinsam helfen mit eurem Hund ein Team zu sein.

Wir haben keine Social Walk, wir haben gemeinsamen Spaziergänge, die  für uns alle immer einer schöne und wertvolle Bere...
13/04/2026

Wir haben keine Social Walk, wir haben gemeinsamen Spaziergänge, die für uns alle immer einer schöne und wertvolle Bereicherung sind.

25/01/2026

Viele sagen ja immer noch: „Erstmal muss man Zuhause anfangen.“

Eigentlich sollte es heißen:

„Erstmal muss man bei sich selbst anfangen.“

Denn am Ende geht es nicht um den Ort, sondern um das grundsätzliche Miteinander.

Und das gilt überall ,
nicht nur im Wohnzimmer.

Ich höre ständig von Kunden: Zuhause klappt alles, aber draußen eben nicht.

Der Hund wartet brav vor dem Napf, bleibt an der Haustür sitzen, bis er freigegeben wird und draußen ist davon nichts mehr übrig.

Und ganz ehrlich: Was sagt uns das?

Oftmals sind Regeln und unsere konsequente, klare, ruhige und liebevolle Haltung nur an Orte geknüpft und genau das macht sie für den Hund unklar.

Ein Hund unterscheidet nicht zwischen Zuhause-Regeln und Draußen-Regeln. Er lernt, was immer gilt und nicht was mal so und mal so ist. Der Hund lernt von, mit und durch uns.

Wenn ich drinnen verlässlich und konstant bin, aber draußen alles laufen lasse und nicht der souveräne Mensch bin auf den Hund im Zweifelsfall zurückgreifen kann. Dann kann und wird der Hund gar nicht verstehen, woran er sich orientieren soll.

Dass es Zuhause oft besser funktioniert, liegt einfach daran, dass es ruhig ist, wenig Ablenkung da ist und alles bekannt ist. Wir sind entspannt und gehen in der Regel auch so mit unserem Hund um.

Das heißt aber nicht automatisch, dass der Hund gut erzogen ist sondern oft nur, dass die Situation leicht ist, für den Hund und für uns.

Für mich beginnt Erziehung deshalb nicht an einem Ort, sondern ab einem Zeitpunkt und vor allem beginnt es bei mir.

Ab dem Moment gelten Regeln überall gleich. Drinnen, draußen, im Alltag, in stressigen Situationen. Nicht perfekt, aber verständlich, liebevoll und konsequent.
Für den Hund und für mich. 😉

Wie klar kommuniziere ich?

Wie verlässlich bin ich?

Wie konsequent bin ich im Alltag?

Wie verständlich sind meine Regeln für den Hund?

Wenn diese Basis stimmt, wird der Ort irrelevant.

Jedoch liegt es ganz oft gar nicht am Hund, sondern am Menschen. Denn was den Hunden unterstellt wird, fängt meist am anderen Ende der Leine an. Das kleinste „Fehlverhalten“ unter den Augen von Außenstehenden bringt uns meist emotional schon völlig durcheinander.

In stressigen Situationen schaffen wir es häufig nicht, klar, fair und konsequent zu bleiben. Draußen prasseln Reize auf uns ein, wir sind abgelenkt, genervt oder unsicher und genau das überträgt sich. Plötzlich werden Regeln aufgeweicht, Ansagen unklar oder komplett weggelassen. Es gibt nur noch wenig Lob, die liebevolle Stimme klingt plötzlich eher verunsichernd.
Für den Hund ist das extrem verwirrend, weil das, was eben noch galt, auf einmal keine Bedeutung mehr hat. Weil der Mensch auf einmal nicht mehr der ist, der er in einer ruhigen Situation gerade noch vorgab zu sein.

Das zeigt auch, warum Zuhause vieles funktioniert und draußen nicht. Nicht, weil der Hund es nicht kann, sondern weil wir es unter Stress nicht immer leisten können. Und genau deshalb hilft es nicht, nur an einzelnen Situationen zu arbeiten. Entscheidend ist, wie gut wir selbst in der Lage sind, auch unter Druck ruhig, verständlich und verlässlich zu bleiben. Wenn das gelingt, wird der Hund automatisch sicherer – egal wo wir gerade sind.

10/12/2025

Ein entspannter gemeinsamer Spaziergang gehört einfach zur Erziehung

Gibt es eine rein positive Erziehung? Ich denke nicht.Wie steht ihr dazu?Ich würde mich über viel Rückmeldungen freuen.
30/10/2025

Gibt es eine rein positive Erziehung?
Ich denke nicht.
Wie steht ihr dazu?
Ich würde mich über viel Rückmeldungen freuen.

23/10/2025
10/10/2025

Weshalb es wohl so schwierig ist, dass man nicht alle Hunde sich automatisch begrüßen lässt?

Das hat sicherlich verschiedene Hintergründe. Unserer Erfahrung nach kann sich manch einer, der einen super verträglichen Hund hat, überhaupt nicht vorstellen, wie es ist, wenn es anders ist.
Wenn der eigene, anstatt zu deeskalieren, die Konfrontation nicht scheut, wenn er sich schnell bedrängt fühlt und er nicht gern seine Individualdistanz unterschreiten lässt, wenn er den anderen nicht nur ein bisschen wegschnappt, sondern Löcher macht.

Immer wieder die Sache mit den Schuhen des anderen - ist man nicht in ihnen gelaufen, so fällt das Einfühlungsvermögen oft schwer. Oder auch, weil Hunde teilweise mit rosaroter Brille gesehen werden und die Vorstellungskraft fehlt, dass sich beispielsweise Rüde und Hündin nicht immer verstehen.

Was natürlich im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Hunde so gar keinen Kontakt haben sollen und man sie ängstlich von allem fernhält. Nein, gewiss nicht, aber Zusammenführungen sollten am besten mit Sinn und Verstand vonstattengehen. Und wer sich unsicher ist, kann sich dabei im Zweifelsfall Unterstützung seitens Hundetrainern hinzuholen.

In jedem Falle darf man sich als Hundehalter von der Vorstellung freimachen, dass sich jeder Hund mit jedem vertragen muss und schon mal gar nicht, wenn die Leine sie am Ausweichen hindert. Das gelingt uns Menschen untereinander ja auch nicht immer 😉.

Eure Wirs - mit Thokosile und Vin (Tierheim Koblenz), die keinen Wert darauf legen, sich näher kennenzulernen

07/07/2025

Es heißt immer wieder, Hunde brauchen Führung.

Doch was bedeutet das überhaupt???

Fangen wir mit dem an, was es unseres Erachtens NICHT ist:
Den Hund ausschließlich über Signale zu „steuern“, ihn mental und auch real an der kurzen Leine festzuhalten, permanent zu kontrollieren oder gar ihn herumzukommandieren und sich vor allem auf „Fehler“ zu konzentrieren.

Stattdessen ist der Mensch gefragt,

* einen Plan zu haben und (meist) kluge Entscheidungen treffen zu können
* zu handeln, anstatt zu zaudern und zu zögern und vor allem souverän und vorausschauend zu agieren
* wohlwollend Halt zu geben – das meint kein Tüddeln des Hundes, was letztendlich mehr zur Verunsicherung führt, sondern erkennen, wann der Hund Sicherheit und Schutz benötigt
* (angemessen) Grenzen zu setzen, wo es nötig ist, zulassen und Freiraum geben, wo es möglich ist, so dass der Hund ein Stück weit eigene Erfahrungen sammeln kann – solange er oder andere nicht in Gefahr geraten
* Nähe zu geben, sich empathisch zeigen
* auch mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und Dinge mit Humor zu nehmen, gelassen zu bleiben, nicht alles unter Kontrolle behalten zu wollen. Keiner kann immer 100 % geben. Hohe Erwartungen an sich selbst und an den Hund bauen häufig Anspannung auf.

Es gibt zum Verhältnis von Grenzen bzw. Freiheiten kein Patentrezept. Das ist je nach Mensch-Hund-Konstellation individuell unterschiedlich und nicht statisch zu sehen. Das Miteinander ist in Bewegung. Mal heißt es womöglich, den Rahmen enger zu stecken, mal mehr zuzulassen.

Am besten guckt man immer mal neu auf die Mensch-Hund-Beziehung oder lässt sich sogar über die Schulter schauen und von außen beobachten.

Hat die Hündin Dewulana (hier auf dem Foto) keine Führung, dann würde sie ihre eigenen Entscheidungen treffen, das bedeutet, sie würde andere Hunde und auch mal Menschen anpöbeln. Das wollen wir natürlich nicht. Letztendlich gibt es ihr Ruhe und Sicherheit, wenn sie eine wohlwollende Leitlinie hat, an der sie sich orientieren kann, wenn sie aus der Verantwortung genommen wird und Strukturen hat.

Eure Wirs - mit Dewulana

17/06/2025
17/06/2025

Adresse

LandwehrStr. 2
Michelau In Oberfranken
96247

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 21:00
Dienstag 11:00 - 21:00
Mittwoch 11:00 - 21:00
Donnerstag 11:00 - 21:00
Freitag 11:00 - 21:00
Samstag 11:00 - 16:00

Telefon

+491723075069

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hund-Und? erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Hund-Und? senden:

Teilen

Kategorie