DGHT-Regionalgruppe Niederbayern

DGHT-Regionalgruppe Niederbayern Die DGHT ist ...
.. ein gemeinnütziger Verein (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terraris

26/12/2025
25/12/2025

🌍🐸 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗿𝗲𝘂𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗚𝗛𝗧,

im Bundesumweltministerium in Berlin wurde kürzlich die „𝗡𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗦𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲 𝘇𝘂𝗿 𝗕𝗶𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗩𝗶𝗲𝗹𝗳𝗮𝗹𝘁 𝟮𝟬𝟯𝟬“ vorgestellt. Besonders spannend ist der 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗽𝗹𝗮𝗻 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟳 – und darin finden sich einige Punkte, die auch für uns von großer Bedeutung sind.

🦎 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝗯𝗶𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟳
– Für alle bundesweit als bestandsgefährdet eingestuften Arten, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt, wird die 𝗨𝗺𝘀𝗲𝘁𝘇𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝗵𝗶𝗹𝗳𝘀𝗽𝗿𝗼𝗴𝗿𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗽𝗿𝘂̈𝗳𝘁 und priorisiert.
– Für mindestens 𝟮𝟱 % 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻 sollen bis 2027 konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.
– Zusätzlich entsteht eine 𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗮𝗹𝗲 𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻𝗯𝗮𝗻𝗸 aller laufenden Artenhilfsprogramme von Bund, Ländern und Verbänden.

🌐 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹 & 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇
Beim Bundesamt für Naturschutz BfN wird eine 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝘁-𝗧𝗮𝘀𝗸𝗳𝗼𝗿𝗰𝗲 eingerichtet, die Ermittlungsbehörden beim Kampf gegen den illegalen Handel mit geschützten Arten unterstützt.

🌾 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝗴𝗲𝗯𝗶𝗲𝘁𝗲 & 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗿𝗮̈𝘂𝗺𝗲
Im Bereich Schutzgebiete und Vernetzung werden Maßnahmen für 𝗢𝗳𝗳𝗲𝗻𝗹𝗮𝗻𝗱-𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗿𝗮̈𝘂𝗺𝗲 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗙𝗙𝗛-𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲 besonders berücksichtigt – ein wichtiger Punkt für viele Reptilienarten.

💻 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 & 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀
Für uns besonders erfreulich:
– Die 𝗞𝘂𝗿𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗿𝘂̈𝗳𝘂𝗻𝗴𝘀𝗮𝗻𝗴𝗲𝗯𝗼𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿 𝗭𝗲𝗿𝘁𝗶𝗳𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀 (BANU-Projekt) werden bundesweit dauerhaft etabliert und finanziell gesichert. Unser Geschäftsführer 𝗔𝘅𝗲𝗹 𝗞𝘄𝗲𝘁 ist hier seit Jahren aktiv eingebunden.
– Bis 2026 entsteht eine 𝗱𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 𝘇𝘂𝗺 𝗯𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗕𝗶𝗼𝗱𝗶𝘃𝗲𝗿𝘀𝗶𝘁𝗮̈𝘁𝘀𝗺𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻𝗴, entwickelt vom Nationalen Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB).

🧬 𝗲-𝗗𝗡𝗔 & 𝗖𝗶𝘁𝗶𝘇𝗲𝗻 𝗦𝗰𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲
Beim NMZB hat die DGHT einen 𝗩𝗼𝗿𝗮𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝗳𝘂̈𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝘀 𝗲-𝗗𝗡𝗔-𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 gestellt: Ziel ist die Erfassung aller wassergebundenen Amphibien und Reptilien Deutschlands.
Mit Hilfe von 𝗨𝗺𝘄𝗲𝗹𝘁-𝗗𝗡𝗔 𝗮𝘂𝘀 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗽𝗿𝗼𝗯𝗲𝗻 können Arten zuverlässig nachgewiesen werden – und auch 𝗟𝗮𝗶𝗲𝗻 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃 𝗺𝗶𝘁𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻. Ein echtes Citizen-Science-Projekt!
Das Projekt „𝗗𝗲𝗿 𝗙𝗿𝗼𝘀𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝘁𝗿𝗼𝗽𝗳𝗲𝗻“ der Universität Innsbruck zeigt bereits eindrucksvoll, wie gut dieses Verfahren funktioniert.

📊 𝗔𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗱𝗮𝘁𝗲𝗻
Auch unser Projekt „𝗙𝗿𝗼𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝗰𝗵𝘀𝗲 – 𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗻𝘁𝗱𝗲𝗰𝗸’𝘀𝗲“ hat in diesem Jahr wertvolle neue Daten geliefert und wird 𝟮𝟬𝟮𝟲 𝗳𝗼𝗿𝘁𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁, erneut mit Unterstützung des LWL-Museums für Naturkunde Münster.
🙏 Ein herzlicher Dank an alle, die mitgemacht haben – ebenso an alle, die unsere 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘇𝘂𝗰𝗵𝘁𝘀𝘁𝗮𝘁𝗶𝘀𝘁𝗶𝗸 mit Daten versorgt haben!

🎄✨ 𝗭𝘂𝗺 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀𝗮𝘂𝘀𝗸𝗹𝗮𝗻𝗴
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen eine 𝘀𝗰𝗵𝗼̈𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝘇𝗲𝗶𝘁 🎄 und einen tollen 𝗦𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲𝘀, 𝗲𝗻𝗴𝗮𝗴𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟲!

Herzliche Grüße
𝗘𝘂𝗲𝗿 / 𝗜𝗵𝗿 𝗨𝗹𝗿𝗶𝗰𝗵 𝗝𝗼𝗴𝗲𝗿

24/12/2025

𝓗𝓮𝓻𝓹𝓮𝓽𝓸𝓵𝓸𝓰𝓲𝓬𝓪𝓵 𝓗𝓲𝓼𝓽𝓸𝓻𝔂

𝗨̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗶𝗲𝗿𝘀𝘁𝗿𝗲𝗶𝗳𝗲𝗻𝗻𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿 (𝙀𝙡𝙖𝙥𝙝𝙚 𝙦𝙪𝙖𝙩𝙪𝙤𝙧𝙡𝙞𝙣𝙚𝙖𝙩𝙖) 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗺𝗶𝗹𝗼𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗮𝘁𝗶𝗸 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗲𝗰𝗶𝗲𝘀 𝗶𝗺 𝗥𝗮𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝘀𝘂̈𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔̈𝗴𝗮̈𝗶𝘀 / 𝗔𝗯𝗼𝘂𝘁 𝘁𝗵𝗲 𝗙𝗼𝘂𝗿-𝗹𝗶𝗻𝗲𝗱 𝗦𝗻𝗮𝗸𝗲 (𝙀𝙡𝙖𝙥𝙝𝙚 𝙦𝙪𝙖𝙩𝙪𝙤𝙧𝙡𝙞𝙣𝙚𝙖𝙩𝙖) 𝗳𝗿𝗼𝗺 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗺𝗶𝗹𝗼𝘀 𝗮𝗻𝗱 𝘁𝗵𝗲 𝗽𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝘀 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝘂𝗯𝘀𝗽𝗲𝗰𝗶𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗶𝘀 𝘀𝗽𝗲𝗰𝗶𝗲𝘀 𝗶𝗻 𝘁𝗵𝗲 𝗮𝗿𝗲𝗮 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘀𝗼𝘂𝘁𝗵𝗲𝗿𝗻 𝗔𝗲𝗴𝗲𝗮𝗻

🇩🇪 𝗩𝗶𝗲𝗿𝘀𝘁𝗿𝗲𝗶𝗳𝗲𝗻𝗻𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝘆𝗸𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻 – 𝗲𝗶𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗮𝘁𝗶𝗸

Der Schweizer Terrarianer 𝗛𝗲𝗻𝗿𝗶 𝗞𝗿𝗮𝘁𝘇𝗲𝗿 (1934–2005) beschrieb erstmals ein Exemplar der Vierstreifennatter (𝘌𝘭𝘢𝘱𝘩𝘦 𝘲𝘶𝘢𝘵𝘶𝘰𝘳𝘭𝘪𝘯𝘦𝘢𝘵𝘢) von der Kykladeninsel 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗺𝗶𝗹𝗼𝘀. Dieser Fund führte ihn zu einer grundlegenden Neubewertung der bisher bekannten Inselpopulationen in der südlichen Ägäis.

Kʀᴀᴛᴢᴇʀ stellte eine 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗨̈𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘂𝗻𝗴 der meisten Populationen fest, die sich jedoch 𝗱𝗲𝘂𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗼𝗺𝗶𝗻𝗮𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 unterschieden. Daher übertrug er den bereits von 𝗝𝗮𝗰𝗾𝘂𝗲𝘀 𝘃𝗼𝗻 𝗕𝗲𝗱𝗿𝗶𝗮𝗴𝗮 geprägten Namen 𝘮𝘶𝘦𝘯𝘵𝘦𝘳𝘪 (ursprünglich für Mykonos) auf weitere Inselvorkommen – und prägte damit das Taxon 𝙀𝙡𝙖𝙥𝙝𝙚 𝙦𝙪𝙖𝙩𝙪𝙤𝙧𝙡𝙞𝙣𝙚𝙖𝙩𝙖 𝙢𝙪𝙚𝙣𝙩𝙚𝙧𝙞, die Ägäische Vierstreifennatter. Er stufte zudem 𝙀. 𝙦. 𝙥𝙧𝙖𝙚𝙢𝙖𝙩𝙪𝙧𝙖 als Synonym dieser Form ein.

🇬🇧 𝗙𝗼𝘂𝗿-𝗹𝗶𝗻𝗲𝗱 𝗦𝗻𝗮𝗸𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝗖𝘆𝗰𝗹𝗮𝗱𝗲𝘀 – 𝗿𝗲𝘃𝗶𝘀𝗶𝘁𝗶𝗻𝗴 𝗮𝗻 𝗼𝗹𝗱 𝘁𝗮𝘅𝗼𝗻𝗼𝗺𝗶𝗰 𝗾𝘂𝗲𝘀𝘁𝗶𝗼𝗻

Swiss terrarist 𝗛𝗲𝗻𝗿𝗶 𝗞𝗿𝗮𝘁𝘇𝗲𝗿 (1934–2005) was the first to describe a specimen of 𝘌𝘭𝘢𝘱𝘩𝘦 𝘲𝘶𝘢𝘵𝘶𝘰𝘳𝘭𝘪𝘯𝘦𝘢𝘵𝘢 from the Cycladic island 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗺𝗶𝗹𝗼𝘀. This discovery prompted him to critically re-evaluate the taxonomic position of other populations in the southern Aegean.

He noted a 𝗵𝗶𝗴𝗵 𝗱𝗲𝗴𝗿𝗲𝗲 𝗼𝗳 𝘀𝗶𝗺𝗶𝗹𝗮𝗿𝗶𝘁𝘆 among most island populations—yet a 𝗰𝗹𝗲𝗮𝗿 𝗱𝗶𝗳𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝗰𝗲 from the typical subspecies. Therefore, he expanded 𝗝𝗮𝗰𝗾𝘂𝗲𝘀 𝘃𝗼𝗻 𝗕𝗲𝗱𝗿𝗶𝗮𝗴𝗮’𝘀 name 𝘮𝘶𝘦𝘯𝘵𝘦𝘳𝘪 (originally for Mykonos) to additional islands, classifying them collectively as 𝙀𝙡𝙖𝙥𝙝𝙚 𝙦𝙪𝙖𝙩𝙪𝙤𝙧𝙡𝙞𝙣𝙚𝙖𝙩𝙖 𝙢𝙪𝙚𝙣𝙩𝙚𝙧𝙞. He also treated 𝙀. 𝙦. 𝙥𝙧𝙖𝙚𝙢𝙖𝙩𝙪𝙧𝙖 as a synonym of this subspecies.

📖 𝗥𝗲𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝗰𝗲:
Kʀᴀᴛᴢᴇʀ, H. (1973): Über die Vierstreifennatter von Antimilos und die Problematik der Unterarten dieser Species im Raum der südlichen Ägäis. – Salamandra 9(3/4): 103–117.
🔗 www.salamandra-journal.com/index.php/contents/1973-vol-9/1587-kratzer-h-3/file

💚 𝗗𝗚𝗛𝗧 𝗠𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿𝘀𝗵𝗶𝗽: www.dght.de/startseite/mitglied-werden

📸 Jungtier der Vierstreifennatter (𝘌𝘭𝘢𝘱𝘩𝘦 𝘲𝘶𝘢𝘵𝘶𝘰𝘳𝘭𝘪𝘯𝘦𝘢𝘵𝘢 𝘮𝘶𝘦𝘯𝘵𝘦𝘳𝘪) / Juvenile Four-lined Snake (𝘌𝘭𝘢𝘱𝘩𝘦 𝘲𝘶𝘢𝘵𝘶𝘰𝘳𝘭𝘪𝘯𝘦𝘢𝘵𝘢 𝘮𝘶𝘦𝘯𝘵𝘦𝘳𝘪).
Foto: © Nicolas Lagière, Bildausschnitt, http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0.

24/12/2025

🎄✨ 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗿𝗲𝘂𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗚𝗛𝗧,

in unserem 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗯𝗿𝗶𝗲𝗳 𝗱𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝘀 informieren wir Sie wie gewohnt über 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝘂𝗺 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗲𝗹𝗹𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁: https://download.dght.de/newsletter/2025_05_DGHT-Infopost.pdf.

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen 𝗳𝗿𝗼𝗵𝗲 𝗙𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁𝗮𝗴𝗲, erholsame Tage zum Jahresausklang und einen 𝗴𝘂𝘁𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗝𝗮𝗵𝗿 zu wünschen! 🌿🐸

Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für die DGHT. Wir freuen uns auf ein spannendes, aktives gemeinsames Jahr!

Herzliche Grüße
Ihre 𝗗𝗚𝗛𝗧



🎄✨ 𝗗𝗲𝗮𝗿 𝗺𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿𝘀 𝗮𝗻𝗱 𝗳𝗿𝗶𝗲𝗻𝗱𝘀 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝗗𝗚𝗛𝗧,

in our 𝗳𝗶𝗻𝗮𝗹 𝗻𝗲𝘄𝘀𝗹𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿 𝗼𝗳 𝘁𝗵𝗲 𝘆𝗲𝗮𝗿, we once again provide you with information on 𝗰𝘂𝗿𝗿𝗲𝗻𝘁 𝘁𝗼𝗽𝗶𝗰𝘀 𝗰𝗼𝗻𝗰𝗲𝗿𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗼𝘂𝗿 𝘀𝗼𝗰𝗶𝗲𝘁𝘆, as usual:
https://download.dght.de/newsletter/2025_05_DGHT-Infopost.pdf

At the same time, we would like to take this opportunity to wish you 𝗵𝗮𝗽𝗽𝘆 𝗵𝗼𝗹𝗶𝗱𝗮𝘆𝘀, restful days at the end of the year, and a 𝗴𝗿𝗲𝗮𝘁 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁 𝘁𝗼 𝘁𝗵𝗲 𝗡𝗲𝘄 𝗬𝗲𝗮𝗿! 🌿🐸

Thank you very much for your interest, your support, and your commitment to the DGHT. We are looking forward to an exciting and active year together!

Warm regards,
your 𝗗𝗚𝗛𝗧

23/12/2025

🪲 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗹𝗶𝗻𝗴𝘀𝘁𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗕𝗮𝘀𝗶𝘀 𝗳𝘂̈𝗿 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀 🐌

Unser Autor 𝗝𝘂̈𝗿𝗴𝗲𝗻 𝗗𝗿𝗶𝘀𝘀𝗻𝗲𝗿 untersuchte, welche Wirbellosen Kinder faszinieren – und wie man dieses Interesse für Umweltbildung nutzen kann.

📊 𝗗𝗶𝗲 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗺 𝗨̈𝗯𝗲𝗿𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸:
134 Schulkinder der Klassenstufen 2–4 aus drei Schulen gaben ihre Lieblingstiere unter den „Kleintieren“ an und zeichneten sie nach einem Naturerlebnis im Grünen Klassenzimmer.

🔎 𝗗𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲:
• Besonders beliebt: 𝗠𝗮𝗿𝗶𝗲𝗻𝗸𝗮̈𝗳𝗲𝗿, 𝗦𝗽𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗮𝘂𝘀𝗲𝗻𝗱𝗳𝘂̈ß𝗲𝗿
• Mädchen nannten häufiger Schnecken und Käfer, Jungen eher Spinnen
• Bei den Zeichnungen zeigten sich ähnliche Muster: 𝗧𝗮𝘂𝘀𝗲𝗻𝗱𝗳𝘂̈ß𝗲𝗿 bei beiden Geschlechtern, 𝗚𝗼𝗹𝗱𝗹𝗮𝘂𝗳𝗸𝗮̈𝗳𝗲𝗿 häufiger bei Mädchen, 𝗪𝗼𝗹𝗳𝘀𝘀𝗽𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 bei Jungen

✨ Die Untersuchung zeigt: Kinder sehen Wirbellose positiver, als oft angenommen – und ihr Interesse lässt sich nutzen, um 𝗔𝗿𝘁𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁𝗻𝗶𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗡𝗮𝘁𝘂𝗿𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁𝘀𝗲𝗶𝗻 zu fördern.

📖 Mehr lesen in unserer Mitgliederzeitschrift „𝗲𝗹𝗮𝗽𝗵𝗲“:
👉 www.dght.de/startseite/publikationen/elaphe
💚 Jetzt Mitglied werden:
👉 www.dght.de/startseite/mitglied-werden

📷 Auch der 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘀𝗮𝗹𝗮𝗺𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿 wurde von einem Schulkind als „Lieblingstier unter den Kleintieren“ genannt.
Foto: Axel Kwet.

23/12/2025

Der Balistar wäre auch bereits ausgestorben, wenn es Zoologische Gärten nicht gegeben würde. PETA will, dass genau solche artenrettenden Zoos und Aquarien geschlossen werden. Das zeigt, dass diese radikale Tierrechtsorganisation für das Artensterben und nicht für den Artenschutz ist.

1988 wurde im Grünen Zoo Wuppertal ein Erhaltungszuchtprogramm gegründet. Ein paar Jahre später folgte die offizielle Etablierung eines EEP. Bei der Erhaltungszucht helfen auch Privathalter, die sich auf diese Art spezialisiert haben. All das wird vom Kölner Zoo aus koordiniert. Von dieser so entstandenen Population werden auch immer wieder Tiere in den Nationalpark, der den letzten natürlichen Rückzugsort der Art darstellt, gebracht.

Die Population hängt am seidenen Faden und ist massiv auf diese Auswilderungen angewiesen, wenn man die Art wieder zu alter Größe führen möchte. Das haben sich inzwischen sehr viele Zoologische Gärten zum Ziel gemacht. Mit andauernder Anti-Zoo-Propaganda versucht PETA das zu verhindern. Sollte die Organisation damit durchkommen, wird der Balistar aussterben.

📣 Jetzt wird’s gemütlich – Kandidatin Nummer drei ist da!Als dritte Bewerberin um den Titel„Reptil/Lurch des Monats – Ja...
23/12/2025

📣 Jetzt wird’s gemütlich – Kandidatin Nummer drei ist da!

Als dritte Bewerberin um den Titel
„Reptil/Lurch des Monats – Januar 2026“
stellt sich vor: die Erdkröte 🐸🍂

Unaufgeregt, robust und absolut wetterfest bringt sie jede Menge Erfahrung und Gelassenheit mit – eine wahre Meisterin der Beständigkeit 🌧️🌿

Ihr Leitspruch:
„Ich mag keine Eile – dafür komme ich jedes Jahr zuverlässig wieder.“ 😉

Reicht das für den Monatstitel?
Das entscheidet am Ende natürlich ihr 🗳️😄

🚨 Achtung, hier kommt Kandidat Nummer zwei!Der zweite Anwärter auf den Titel„Reptil/Lurch des Monats – Januar 2026“betri...
22/12/2025

🚨 Achtung, hier kommt Kandidat Nummer zwei!

Der zweite Anwärter auf den Titel
„Reptil/Lurch des Monats – Januar 2026“
betritt die Bühne: der Alpensalamander 🦎🖤

Elegant, tiefschwarz und wetterfest für jede Höhenlage überzeugt er mit stilvollem Auftreten und jeder Menge Charisma ⛰️✨

Sein Motto:
„Ich brauche keine gelben Flecken – ich wirke auch so.“ 😎

Ob diese Argumente für den Titel reichen?
Das entscheidet natürlich ihr 😉

21/12/2025

🦎 𝗡𝗲𝗼𝘁𝗲𝗻𝗲 𝗕𝗲𝗿𝗴𝗺𝗼𝗹𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶ß𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲 𝗶𝗺 𝗣𝗳𝗮̈𝗹𝘇𝗲𝗿𝘄𝗮𝗹𝗱

Unsere Autoren 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗰𝗶𝘀𝗰𝗼 𝗞𝘂𝗻𝘇 𝗖𝗮𝗹𝗴𝘂𝗮 & 𝗞𝗿𝗶𝘁𝗼𝗻 𝗞𝘂𝗻𝘇 machten im Juni 2021 in einem ehemaligen Steinbruch im Osten des Pfälzerwalds eine bemerkenswerte Beobachtung: In einem kleinen Tümpel entdeckten sie 𝗺𝗲𝗵𝗿𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝗹𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵-𝘄𝗲𝗶ß𝗲 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗮𝗻𝘇𝗹𝘂𝗿𝗰𝗵𝗹𝗮𝗿𝘃𝗲𝗻 – sogenannte Bergmolchweißlinge (𝙈𝙚𝙨𝙤𝙩𝙧𝙞𝙩𝙤𝙣 𝙖𝙡𝙥𝙚𝙨𝙩𝙧𝙞𝙨).

🔎 Zunächst hielten sie die Tiere wegen Größe und Musterung für Feuersalamander-Larven, doch ein genauer Blick auf die Kiemen brachte Klarheit: Es handelte sich um 𝗻𝗲𝗼𝘁𝗲𝗻𝗲/𝗽𝗮̈𝗱𝗼𝗺𝗼𝗿𝗽𝗵𝗲 𝗕𝗲𝗿𝗴𝗺𝗼𝗹𝗰𝗵𝗲, die ihre Metamorphose nicht durchlaufen, im Larvenstadium bleiben – und dennoch Geschlechtsreife erreichen können.

✨ Solche Tiere sind selten dokumentiert, doch die Literatur berichtet von ähnlichen Funden, u. a. in Italien, Südfrankreich und auf dem Balkan. In der Fachwelt wird der Bergmolch deshalb sogar als „𝗮𝗹𝗽𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗔𝘅𝗼𝗹𝗼𝘁𝗹“ bezeichnet.

📖 Mehr zu diesem spannenden Fund lesen Sie in unserer Mitgliederzeitschrift „𝗲𝗹𝗮𝗽𝗵𝗲“:
👉 www.dght.de/startseite/publikationen/elaphe
💚 Mitglied werden: www.dght.de/startseite/mitglied-werden

📷In der Nahaufnahme sind die Kiemen gut zu erkennen.
Foto: Francisco Kunz Calgua & Kriton Kunz.

🐸📣 Bühne frei für unseren ersten Kandidaten!Hier kommt der erste Anwärter auf den Titel„Einheimischer Lurch oder Reptil ...
21/12/2025

🐸📣 Bühne frei für unseren ersten Kandidaten!

Hier kommt der erste Anwärter auf den Titel
„Einheimischer Lurch oder Reptil des Monats“ für Januar 2026 –
und er stellt sich hüpfend selbst vor: der Grasfrosch 🐸✨

Adresse

Klausenweg 15
Mengkofen
84152

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