13/11/2025
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‼️𝗗𝗲𝗿 𝗧𝗶𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝘃𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗲𝗶𝗻𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘄𝗮𝗿𝗻𝘁: 𝗗𝗲𝗿 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝘂𝘀𝗵𝗮𝗹𝘁 𝗱𝗿𝗼𝗵𝘁 𝘂𝗻𝘀 𝗶𝗺 𝗦𝘁𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 - 𝗱𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗻ö𝘁𝗶𝗴𝘁𝗲 𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹 𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗽𝗽𝗲‼️
Der Tierschutzverein Meiningen schlägt Alarm: Wenn der nächste Bundeshaushalt keine Investitionshilfe für den örtlichen Tierschutz vorsieht, hat das schwerwiegende Folgen für Tiere und Tierhalter in der Region.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages wird den Bundeshaushalt am 14. November finalisieren, die darauf folgende Zustimmung des Bundestags gilt als sicher.
Nach aktuellem Stand sind keine Gelder für Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen vorgesehen – trotz des im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigten Versprechens, bei Investitionen zu unterstützen.
„Wir arbeiten schon lange am Limit. Ohne Investitionsförderung können wir dringend notwendige Sanierungen und Umbauten nicht durchführen“, sagt Mathias Möder, Vorsitzender des Tierschutzvereins Meiningen.
Wir appellieren daher an die Bundestagsabgeordneten der Region, sich in den verbleibenden Tagen für die Hilfen im Bundeshaushalt stark zu machen.“
Ebenso bitten die Tierschützer die Öffentlichkeit um Unterstützung und Aufmerksamkeit: „Wir können das als gemeinnütziger Verein nicht weiter allein stemmen. Tierschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
Der Investitionsstau trifft auch die Region hart.
Viele Tierheime in Deutschland stehen vor enormen strukturellen Herausforderungen: marode Gebäude, gestiegene Energie- und Tierarztkosten und Fachkräftemangel.
Das Tierheim Meiningen ist dabei keine Ausnahme. Konkret benötigt das Tierheim in der nächsten Zeit neue Unterkünfte für die Katzen. Nachdem die Katzenquarantäne und Krankenstation in den letzten Jahren bereits neu gebaut werden konnte, sind die 2 alten Holzhäuser, in denen die Katzen auf ihre Vermittlung warten, zunehmend marode und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Platzbedarf und Hygiene.
Ohne finanzielle Unterstützung droht der Investitionsstau weiter anzuwachsen.
Nach Schätzungen des Deutschen Tierschutzbundes dürfte der Investitionsstau der deutschen Tierheime in dreistelliger Millionenhöhe liegen. Allein in den über 750 Tierschutzvereinen mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen, die dem Dachverband angeschlossen sind, fehlen rund 160 Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr hatte das Tierheim Rohrer Berg, das vom Tierschutzverein Meiningen betrieben wird, vor Allem mit den enorm gestiegenen Energiepreisen und Tierarztkosten zu kämpfen.
Ohne die Spendenbereitschaft der Bevölkerung wäre das nicht zu stemmen.
Die Entwicklungen zeigen: Die Arbeit der Tierheime wird immer wichtiger; von den politisch Verantwortlichen werden sie jedoch im Stich gelassen.