Der Hundegefährte

Der Hundegefährte Unser Anti-Stress-Geschirr STURMFREI® war eine Idee, die aus dem Frust über den Hundemarkt entstand. Warum röcheln Hunde am Halsband lieber als abzubremsen?

Vorderführung von Anfang an für einen gelassenen Hund:

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Systemisches Hundecoaching zum Verstehen, wie ein Hund lernt und wie sich Persönlichkeit entwickelt:

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e kein Pferd am Hals oder Rücken geführt? Fragen über Fragen entstanden und je mehr wir uns damit beschäftigen, desto deutlicher wurde uns: Brustgeschirre sind Schlittenhundegeschirre und vor dem Halsband versucht der Hund zu fliehen. So entwickelten wir ein Geschirr, dass den Hund von vorne führt und ihn sanft im Vorderbereich stoppt, wenn das Ende der Leine erreicht ist! Und siehe da es funzt! STURMFREI ist mittlerweile eine Marke und im Patentverfahren, denn es verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit.

Der Weimaraner – Der Schönling unter den JägernDas grau-silberne Fell, der aufrechte Gang und der friedliche, aber selbs...
04/06/2026

Der Weimaraner – Der Schönling unter den Jägern

Das grau-silberne Fell, der aufrechte Gang und der friedliche, aber selbstbewusste Blick: Der Weimaraner ist äußerlich ein schöner Jagdhund. Und weil er so schön ist, gibt es immer wieder Menschen, die ihn mit einem Mannequin verwechseln und dann erstaunt feststellen: Er ist ein Jäger. Ein tendenziell selbstständiger Jäger, der sich keinen Deut darum schert, im nächsten Hundekatalog auf Seite 1 abgebildet zu werden.

Der Weimaraner war ursprünglich ein vielseitiger Jagdhund. Anders als kleine Terrier, die sich vor allem um Ratten und Mäuse kümmern sollten, ging es hier um die Arbeit an Hochwild wie Hirsch und Wildschwein. Erst später verlagerte sich die Nutzung stärker auf die klassische Vorsteh- und Nachsuchenarbeit.

Der Weimaraner ist daher häufig kein Familienhund mit Jagdtrieb, sondern ein Jagdhund, der auch gut in einer Familie leben kann. Denn sozial hat er einen eher unkomplizierten Charakter. Seinen Menschen gegenüber kann der Weimaraner sehr anhänglich sein, seiner Umwelt gegenüber zeigt er sich im Erwachsenenalter dagegen häufig eher reserviert. Nicht feindlich, sondern eher desinteressiert.

Der Weimaraner gehört oft nicht zu den Hunden, die jeden Menschen sofort großartig finden. Er entwickelt Bindungen häufig selektiver als viele moderne Familienhunde. Während ein Labrador gelegentlich den Eindruck vermittelt, dass jeder Besucher nach fünf Minuten zur Familie gehört, prüft der Weimaraner die Lage oft deutlich gründlicher.

Nicht weil er unfreundlich wäre.

Sondern weil Misstrauen in seinem ursprünglichen Einsatzgebiet durchaus sinnvoll war. Förster und Jäger hatten wenig Bedarf an einem Hund, der jeden Fremden begeistert begrüßt.

Der Weimaraner ist heute häufig zu sehen, gleichzeitig wissen erstaunlich wenige Menschen etwas über ihn. Vielleicht auch deshalb, weil er selten sozial auffällt. Im Vergleich zu vielen anderen Gebrauchshunderassen zeigt der Weimaraner häufig weniger territoriales Verhalten. Er hat in der Regel wenig Interesse an Konkurrenz und im Erwachsenalter häufig auch deutlich weniger Interesse an fremden Hunden als viele moderne Familienhunde.

"Hey du, mega, dich kennenzulernen!", sagt der Havaneser. "Ich wollte ja diese Hundebar eröffnen ..."

"Und ich bin auch dabei!", hechelt der Labrador voller Begeisterung darüber, dass sie alle beste Freunde werden.

"Ja, also ...", sagt der Havaneser und möchte seinen Plan erklären, stellt dann aber fest, dass der Weimaraner bereits weitergegangen ist.

So ist er.

Wenn ihn etwas nicht interessiert, geht er. Auch wenn es sich eigentlich nicht gehört.

Er streift lieber über die Felder und schnüffelt.

"Moin, gute Pipistelle?", sagt er beim Vorbeigehen zum Beagle. "Moin, ja", antwortet der Beagle, ohne den Weimaraner eines Blickes zu würdigen. Die beiden verstehen sich.

Im Freilauf, solange er nicht auf eine Fährte fixiert ist, ist der Weimaraner daher meist sehr unkompliziert. An der Leine wird es bei interessantem Duft in der Nase jedoch schnell wild. Er beugt sich hinein, entwickelt Zug und verfolgt sein Ziel.

Mit der Vorderführung umgeht man diesen entstehenden Gegendruck und führt den Hund zu sich zurück, sobald die Leine sich strafft. Und bringt ihm so bei, sich selbst zurückzunehmen.

Ist der Weimaraner ein guter Alltagshund?

In nahezu allen Belangen außer dem Jagdtrieb: Ja.

Wie stark dieser ausgeprägt ist, hängt nicht nur von der Rasse, sondern auch vom individuellen Hund ab. Wie bei anderen Jagdhunderassen kann man auch einmal ein Exemplar erwischen, das kaum Interesse an der Jagd zeigt.

Die Norm ist das jedoch nicht.

Der Weimaraner wurde über Generationen für die Jagd gezüchtet. Wer sich einen anschafft, sollte deshalb eher überrascht sein, wenn er nicht jagt, als wenn er es tut. Der Weimaraner ist nicht nur schön, sondern auch ein unkompliziertes Wesen, das häufig in zwei Kategorien denkt:

"Interessiert mich."
oder
"Interessiert mich nicht."

Kein Bestimmer.
Kein Partygänger.
Sondern eher jemand, der denkt:
Leben und leben lassen.

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Der Komondor – kein Bob Marley auf 4 Pfoten„Was ist das?“, fragt man meist lachend, wenn man einem Komondor zum ersten M...
25/05/2026

Der Komondor – kein Bob Marley auf 4 Pfoten

„Was ist das?“, fragt man meist lachend, wenn man einem Komondor zum ersten Mal begegnet. Und das ist durchaus nachvollziehbar, denn ein Komondor fällt auf. Mit seinen rastazopfartigen Fellsträngen und seiner imposanten Erscheinung wirkt er wie alles, nur nicht gewöhnlich, und das führt häufig zu Fehleinschätzungen, die gerade bei Herdenschutzhunden in der Praxis zu Problemen führen.

„Der und ich! Yeah, der ist auch so groß!“, ruft der Labbi innerlich, setzt freudestrahlend zum sozialen Erstkontakt an und kassiert wenige Sekunden später eine ebenso deutliche wie emotionslose Abfuhr.

Denn der Komondor ist kein großer Teddybär, auch wenn seine äußere Erscheinung das vermitteln kann. Er ist ein durch und durch selbstständiger Hund, der wenig Anlass darin sieht, ungefragte Annäherungsversuche Fremder automatisch sympathisch zu finden – und dazu gehört selbstverständlich auch der häufig lieb gemeinte Überfall eines jungen Labradors.

So ein wuscheliges Äußeres und so erschütternd wenig Wuscheligkeit.

„Fand ich jetzt nicht nett“, erklärt der Labbi enttäuscht, dreht sich empört ab, springt auf den Shih Tzu zu und entscheidet kurzerhand: „Dann wirst eben du mein bester Freund!“

„Hilfe“, ruft der Shih Tzu noch.

Der Komondor ist eine ausgesprochen spezielle Rasse, und Fehleinschätzungen aufgrund seines Erscheinungsbildes sind bei ihm eher Regel als Ausnahme. Denn sein originelles Äusseres hat nie den Zweck zu gefallen.

Dieses Fell ist keine modische Idee.

Die dichte, schnurartige Struktur erfüllte einen ausgesprochen praktischen Zweck: Sie schützte vor Witterung, Kälte und mechanischer Belastung, und auch im Fall ernsthafter Auseinandersetzungen ist ein solches Fell schlichtweg Schutz. Hinzu kommt ein psychologischer Effekt, der vermutlich ebenso willkommen war: Ein ohnehin großer Hund wirkt mit dieser Fellmasse noch einmal deutlich imposanter.

Gerade bei alten Gebrauchshunderassen macht man schnell den Fehler, moderne Schönheitsvorstellungen rückwärts in eine Zuchtgeschichte hineinzulesen, die mit Ästhetik herzlich wenig zu tun hatte.

Der Komondor ist also keine Designer-Rasse, bei der irgendwann ein paar Menschen beschlossen hätten, ein Hund mit Dreadlocks wäre eine modische interessante Idee. Diese Hunde entstanden aus harter Funktion.

Man geht davon aus, dass ihre Vorfahren mit nomadischen Völkern – vermutlich den Magyaren – nach Ungarn kamen, möglicherweise bereits vor rund tausend Jahren. Historisch lässt sich das, wie bei vielen alten Gebrauchshunderassen, nicht in jedem Detail mit letzter Sicherheit rekonstruieren; die Funktion hingegen ist ausgesprochen eindeutig:

Herdenschutz.

Und Herdenschutz bedeutete damals nicht das romantisierte Bild eines Hundes, der dekorativ neben Schäfern über sanfte Hügel spaziert, gelegentlich auf einen Pfiff reagiert und sich ansonsten sozial angenehm im Hintergrund hält.

Gemeint war ein Hund, der nachts draußen bei der Herde lebte. Ein Hund, der nicht bei jeder unklaren Situation nach menschlicher Rückversicherung suchte, sondern selbst einordnete, ob etwas dazugehört oder eben nicht. Er entschied also selbst und das auch mal über den einzelnen Menschen hinweg.

Infolge dessen ist der Komondor extrem unabhängig und im klassischen Sinne auch eher schwer zu erziehen – weil Kooperation nie seine Kernaufgabe war. Merke: Erziehung funktioniert bei Rassen besonders gut, die nahe am Menschen gelebt haben und wenig eigenständig agierten. Das ist beim Komondor nicht der Fall gewesen.
Sein Einsatzgebiet lag draußen. Er sollte die zur Herde gehörenden Menschen und Tiere schützen und Fremde fernhalten, im Idealfall so überzeugend, dass Diskussionen gar nicht erst erforderlich wurden.

Genau daraus erklärt sich auch seine oft ausgeprägte Territorialität. Ein Hund wie dieser möchte wissen: Gehört das zu uns oder nicht?

Besuch wird deshalb nicht zwangsläufig als neutrale Randerscheinung verbucht, sondern muss häufig bewusst eingeführt werden. Der gut geführte Komondor ist nicht der Typ Hund, der proaktiv grundlos jemanden angeht, aber er ist außerordentlich wachsam, aufmerksam und im Zweifel absolut bereit, Situationen ernst zu nehmen, die andere Hunde schlicht ignorieren würden. Das kann ihn äusserst herausfordernd machen.

Er braucht deshalb nicht nur Platz, sondern Menschen, die in sich selbst eine gewisse Souveränität mitbringen, weil ein Hund, der historisch darauf selektiert wurde, Verantwortung eigenständig zu tragen, Unsicherheit nicht selten als Einladung zur Selbstverwaltung interpretiert. Abhängig von der Persönlichkeit kann er ein guter Hund im Umgang mit Kindern sein, aber er ist definitiv nicht die erste Wahl für einen Haushalt mit Kindern oder in den Kindern geplant sind.

Außerhalb des Hauses wird es dadurch nicht automatisch unkomplizierter.

Ein Hund, der darauf gezüchtet wurde, seine Umwelt eigenständig zu bewerten und potenzielle Gefahren selbst einzuordnen, lebt naturgemäß stark mit seinen Sinnen im Außen. Und er gehört in aller Regel auch nicht zu jenen Kandidaten, die ihre Einschätzung der Weltlage für einen Käsewürfel spontan neu verhandeln.

Hier kommt die Vorderführung ins Spiel, weil sie Aufmerksamkeit umlenkt und Kommunikation überhaupt erst wieder möglich macht; über Mimik, Körpersprache und Stimme lassen sich Signale deutlich präziser vermitteln, wenn der Hund nicht physisch bereits in eine Richtung marschiert, die er selbst für richtig hält.

Denn vom Komondor an Halsband oder klassischem Brustgeschirr umgeworfen zu werden, ist leider keineswegs eine exotische Ausnahmeerscheinung. Nicht wegen mangelnden Trainings. Sondern wegen Kraft, Masse und einer genetisch tief verankerten Eigenständigkeit.

Mit anderen Hunden verhält es sich, wie so oft, differenziert.

Ein Komondor, der von klein auf daran gewöhnt wird, fremden und unterschiedlichsten Hunderassen zu begegnen, wird Teile seines angezüchteten Territorialverhaltens unter Umständen weniger stark entwickeln. Dennoch kann sich dieses Bild insbesondere bei Rüden mit zunehmender Reife durchaus verändern, weil genetische Anlagen keine pädagogische Theorie sind, sondern biologische Realität.

Gerade bei Rassen, die historisch eher isoliert lebten und eigenständig arbeiteten, spielt Sozialisation eine besonders große Rolle. Sozialisation fördert Toleranz.

Der Komondor ist damit weder ein klassischer Schmusehund noch ein emotionaler Unterstützungshund oder jener unkomplizierte Spielkamerad, den viele Menschen unbewusst erwarten, wenn etwas so absurd flauschig aussieht.

Er gehört eher in die Kategorie „echter Hund“ - sehr selbstständig, groß und wenig leicht zu bestechen.

Nichtsdestotrotz können Komondore eine ausgesprochen enge Bindung zu ihren Menschen aufbauen und durchaus anhänglich sein, sofern sie ihr Gegenüber als glaubwürdig souverän wahrnehmen. Er kann durch und durch loyal sein - so weit, dass man auch das eingrenzen muss, damit er eine nicht einnimmt.

Wann allerdings Nähe erwünscht ist, entscheidet er in vielen Fällen lieber selbst. Der Komondor ist also keine Rasse für den gewöhnlichen Hundealltag.

Aber wer sich – sei es aus Unwissenheit oder aus ehrlicher Faszination – auf einen solchen Hund einlässt, kann an dieser Erfahrung durchaus wachsen.

Denn Führung bedeutet immer auch Souveränität. Und die lernt man mit einem Hund wie diesem oft bemerkenswert schnell. Auch die intensive Fellpflege kann Menschen, die schwer zur Ruhe kommen, zwingen Ruhe und Geduld zu lernen: Denn dieser Hund bringt mit jedem Spaziergang unter seinem Fell allerlei Fundstücke mit nach Hause.

„Moin“, sagt der Akita Inu.

„Moin“, sagt der Komondor.

Beide begegnen sich auf zwanzig Meter Entfernung, halten entspannt fünf Meter Abstand und empfinden das vermutlich als vollkommen gelungene soziale Interaktion.

Komondor - Eine faszinierende Rasse für Menschen mit hoher Souveränität und klarer Kommunikation.

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Der Vizsla – der hochsensible JagdhundGalant, schick, ästhetisch – so tritt der Vizsla auf. Man hört vergleichsweise wen...
17/05/2026

Der Vizsla – der hochsensible Jagdhund

Galant, schick, ästhetisch – so tritt der Vizsla auf. Man hört vergleichsweise wenig über ihn, dabei hat er einen ziemlich besonderen Charakter. Und vor allem: einen häufig sehr sozialen.

Vizslas gibt es in unterschiedlichen Linien, deshalb ist er nicht ganz einfach pauschal zu beschreiben. Aber wenn man etwas über ihn sagen kann, dann das: Der Vizsla ist Nähe. Der Vizsla ist Liebe. Und manchmal auch ein bisschen Klettverschluss.

Während viele Jagdhunde irgendwo zwischen „Ich bin ich“ und „Wo ist die Beute?“ unterwegs sind, steckt im Vizsla oft ein hochsensibler Hund, der stark auf Emotionen, soziale Spannungen und Stimmungsveränderungen reagiert.

Der junge Vizsla trifft auf andere Hunde und teilt häufig direkt mit, dass sein Herz offen ist für die BESTE FREUNDSCHAFT auf der ganzen Welt.

„Ich find dich mega!“

„Boah ey, voll“, sagt der Labrador, wirft ihn erstmal um – und der Vizsla ist kurz irritiert. Dann geht das Spiel los.

„Ich glaube, er hasst mich“, sagt er zu seiner Halterin, nachdem der Shiba Inu ihm ziemlich eindeutig den Stinkefinger gezeigt hat. „Warum hasst der mich denn? Ich will doch nur spielen!“

Der Vizsla ist ein agiler Hund, der häufig Körperkontakt liebt und oft sehr offen und freudig auf andere zugeht. Dabei kann er auch etwas distanzlos sein und hochfahren. Abhängig vom Gegenüber kann das wunderbar passen – oder eher abschreckend wirken.

„BOAH RENNEN! Voll schnell! Ja, ich mach mit!“, sagt er begeistert, als er den Whippet trifft – nur um irritiert festzustellen, dass der einfach in einer anderen Zeitzone verschwindet.

Durch diese stark verbindende Art kann er zuhause durchaus anstrengend werden. Denn der Vizsla ist nicht nur der Typ Hund, der beim Gang zum Klo gern sagt: „Ach, da komme ich gern mit“, sondern auch einer, der emotionale Stimmungen sehr stark wahrnimmt.

Was romantisch klingt, kann im Alltag fordernd sein.

Bist du traurig, wird er oft ruhiger. Bist du angespannt, wird er unruhig. Bist du gut gelaunt, ist die Welt ebenfalls in Ordnung. Er liest Menschen sehr genau – und mit Wut, Härte oder chaotischer Kommunikation können viele Vizslas schlecht umgehen.

Deshalb kann klassisches Leinentraining mit Rucken bei ihm schnell problematisch werden. Viele Vizslas reagieren auf sozialen oder körperlichen Druck nicht robust, sondern mit deutlicher Gegenreaktion, Unsicherheit oder Rückzug.

Mit Vorderführung lässt sich dieser direkte körperliche Konflikt deutlich reduzieren und mit entsprechendem Training ein gelassener Begleiter aufbauen, den man auch leicht zu sich lenken kann. Die Menschenbezogenheit ist gerade bei der Vorderführung ein ganz großer Pluspunkt, um ein für beide stressfreies Gassi Gehen zu ermöglichen.

Der Jagdtrieb des Viszla kann je nach Linie und individuellem Typ sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – genauso wie das Bedürfnis nach Nähe zu anderen Hunden.

Der Vizsla ist oft ein sehr sozialer, kooperativer Hund – aber keiner, der einfach nebenher mitläuft. Sensibilität ersetzt keine Erziehung, und Jagdtrieb bleibt Jagdtrieb.

Wer das nicht unterschätzt und ein stabiles, klares Umfeld mitbringt, findet im Vizsla häufig einen sehr bindungsorientierten Begleiter – der manchmal allerdings ein klitzekleines bisschen zu anhaftend sein kann.

Also wirklich nur ein klitzekleines bisschen.

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Wie wird denn aus dem süssen Möp ein eigenständiger erwachsener Hundecharakter?Wie beim Menschen durchlaufen auch Hunde ...
11/05/2026

Wie wird denn aus dem süssen Möp ein eigenständiger erwachsener Hundecharakter?

Wie beim Menschen durchlaufen auch Hunde verschiedene Entwicklungsphasen. Diese entstehen nicht zufällig, sondern beruhen auf biologischen Prozessen, hormonellen Veränderungen und gesammelten Lernerfahrungen. Hinzu kommen genetische Faktoren, die über Generationen hinweg bestimmte Tendenzen mitbringen.

Doch wie zeigt sich das konkret im Alltag?

Hunde entwickeln sich vom Welpen über den Junghund und die Pubertät bis hin zum erwachsenen und schließlich älteren Hund. Da ihre Lebensspanne deutlich kürzer ist als die des Menschen, laufen diese Phasen für uns stark komprimiert ab. Die Säuglingszeit dauert nur wenige Wochen, die erste selbstständigere Junghundphase beginnt bereits mit etwa sechs bis acht Wochen, die Pubertät setzt häufig um das erste Lebensjahr ein und das vollständige Erwachsenenalter wird meist mit etwa drei Jahren erreicht.

Wie lange ein Hund körperlich fit bleibt, hängt stark von Rasse, Größe, Haltung, Ernährung, Erkrankungen und genetischen Faktoren ab. Während manche Hunde bereits mit sechs oder sieben Jahren deutlich abbauen, bleiben andere bis ins hohe Alter erstaunlich vital.

Die erste Lebensphase wird stark durch das Muttertier geprägt. Die Nähe zur Mutter ermöglicht es dem Gehirn des Hundes, sich geschützt zu entwickeln, ohne überfordert zu werden. Ein Welpe ist alleine noch nicht überlebensfähig. Gerade in dieser Zeit entstehen die ersten neuronalen Verknüpfungen: Der Hund lernt schnell, ordnet Verhalten bestimmten Reaktionen zu und beginnt zunehmend, mit seiner Umwelt zu interagieren.

Er testet aus, beobachtet und sammelt erste Erfahrungen – etwa dass es keine besonders gute Idee ist, die Nase direkt auf einen Igel zu drücken. Das Muttertier begleitet diesen Prozess und sorgt gleichzeitig für eine schrittweise Abnabelung.

Deshalb gewöhnen verantwortungsvolle Züchterinnen und Halter die Welpen früh an ihre zukünftigen Menschen. Die Hunde werden vorsichtig auf den Arm genommen, lernen Gerüche kennen und verknüpfen diese mit positiven Erfahrungen. Auch typische Alltagssituationen werden langsam eingeführt: Autofahren, Körbchen, unterschiedliche Untergründe wie Wiese oder Asphalt, andere Hunde, Menschen, Fahrräder oder Umweltgeräusche.

Je früher ein Hund solche Dinge in ruhigem Rahmen kennenlernt, desto selbstverständlicher wird er später damit umgehen. Entscheidend ist dabei das richtige Maß: Herausforderungen ja – aber ohne Überforderung. Man beobachtet genau, wann ein Hund neugierig bleibt und wann eine Situation zu viel wird. Dann wird wieder Ruhe hineingebracht.

Dieser Prozess erfordert Fingerspitzengefühl und funktioniert häufig leichter in der Gruppe. Hunde orientieren sich stark aneinander – ähnlich wie Menschen. Deshalb kann es manchmal einfacher sein, sechs Hunde gemeinsam zu führen als einen einzelnen unsicheren Hund. Positive Verknüpfungen und Belohnungen beschleunigen das Lernen zusätzlich.

Das erste Lebensjahr ist daher besonders prägend. Auch die Leinenführung beginnt idealerweise früh, allerdings in kleinen Schritten und bevorzugt dann, wenn der Hund bereits etwas müder ist. Durch die Vorderführung lernt der Hund frühzeitig, sich bei Zug zurückzunehmen, statt permanent Gegendruck aufzubauen. Ein Machtkampf ist dafür nicht notwendig.

Besonders herausfordernd ist häufig der Umgang mit fremden Hunden. Ein Hund, der später Konflikte souverän lösen oder vermeiden soll, muss lernen, Situationen einzuschätzen und die Reaktionen anderer Hunde zu lesen. Gerade bei kleinen Hunden ist das schwierig, weil sie körperlich verletzlicher sind.

Ein gut sozialisierter Hund kann andere Hunde oft deutlich besser einschätzen als jeder Mensch. Er erkennt Spannungen frühzeitig und vermeidet Konflikte häufig selbstständig – sofern er nicht gezielt auf Eskalation trainiert wurde. Dabei verhalten sich Hunde innerhalb ihres Reviers oft anders als außerhalb. Ähnlich wie bei Menschen entspannt sich vieles bereits dadurch, dass man sich kennt. Auch wenn Sympathie fehlt, entsteht häufig eine stabile Koexistenz.

Die Leine spielt hierbei eine enorme Rolle. Sie kann Konflikte entschärfen – oder verstärken. Werden Begegnungen dauerhaft mit Druck, Anspannung oder Aggression verknüpft, kann sich problematisches Verhalten festigen. Dann entsteht schnell ein Hund, der bereits beim Anblick anderer Hunde hochfährt. Gleichzeitig muss man aber auch sagen: Hunde sind heute oft erstaunlich tolerant und ertragen viele unnatürliche Situationen, die früher vermutlich deutlich häufiger eskaliert wären.

Die Pubertät beginnt schleichend. Sichtbar wird sie meist dann, wenn der Sexualtrieb stärker hervortritt. Hündinnen erleben ihre erste Läufigkeit, Rüden beginnen sich stärker zu messen und reagieren intensiv auf Gerüche von Weibchen.

Je nach Umfeld kann es sinnvoll sein, einen jungen Rüden zeitweise chippen zu lassen. Nicht nur wegen möglicher Konflikte, sondern auch, weil manche Rüden unter starkem Stress leiden: Sie verweigern Futter, jaulen dauerhaft oder stehen hormonell massiv unter Spannung. Eine Kastration ist aus unserer Sicht jedoch nicht zwingend die erste Maßnahme. Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel häufig von selbst, wodurch viele Rüden deutlich entspannter werden. Ob kastriert wird oder nicht, bleibt letztlich eine individuelle Entscheidung mit jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Die Pubertät ist nicht nur bei uns Menschen, sondern auch für Hunde eine anstrengende Phase. Gerade zwischen jungen Rüden können Konflikte entstehen. Hündinnen wiederum müssen erst lernen, warum plötzlich so viel Interesse seitens Männchen an ihnen besteht. Während der ersten Läufigkeiten ist daher besonders viel Ruhe und Souveränität gefragt.

Eine Hündin sollte sich – sofern möglich – selbst behaupten dürfen. Wird das Kräfteverhältnis jedoch zu ungleich, muss der Mensch schützend eingreifen. Tatsächlich können Hündinnen durch aufdringliche oder übergriffige Rüden auch traumatische Erfahrungen machen. Nach mehreren Läufigkeiten verstehen viele Hündinnen die Dynamiken allerdings zunehmend besser und agieren selbstsicherer.

Wichtig ist dabei vor allem eines: Ruhe. Der junge Hund orientiert sich stark an der Souveränität seines Menschen. Hektik, Schreien oder Panik verschärfen Situationen meist nur. Gelassenheit dagegen schafft Vertrauen.

Mit etwa drei Jahren endet bei vielen Hunden die eigentliche „Wirbelwindphase“. Der Hund versteht andere Hunde besser, kennt seinen Alltag, ist emotional stabiler und deutlich souveräner. Spaziergänge werden entspannter und Konflikte verlieren an Dramatik. Kleine Auseinandersetzungen führen jetzt meist nicht mehr zu tiefen Unsicherheiten, wie es noch in der sensiblen Junghundphase der Fall sein kann.

Wer sich einen Welpen holt, sollte sich deshalb sowohl der Vorteile als auch der Herausforderungen bewusst sein. Einerseits lässt sich ein junger Hund sehr gut an den eigenen Alltag anpassen. Andererseits ist das Gehirn noch unreif und der Hund möchte die Welt entdecken und erobern. Das braucht Zeit, Geduld, Konsequenz und manchmal auch körperliche Kraft.

Wer dagegen lieber einen Hund möchte, der viele dieser Phasen bereits hinter sich hat, kann bewusst einen erwachsenen Hund im Alter von drei bis vier Jahren aufnehmen. Häufig ist hier bereits sehr viel Ruhe eingekehrt. Gerade Hunde aus schwieriger Haltung oder mit wenig Nähe zum Menschen zeigen oft große Dankbarkeit für Sicherheit, Wärme, Stabilität und ein ruhiges Zuhause.

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Der gebrochene Finger.Der abgerissene Daumen.Das gebrochene Handgelenk.Wie weit Hundehalterinnen und Hundehalter gehen.I...
06/05/2026

Der gebrochene Finger.
Der abgerissene Daumen.
Das gebrochene Handgelenk.

Wie weit Hundehalterinnen und Hundehalter gehen.

In den letzten 12 Jahren haben wir die heftigsten Geschichten gehört. Viele Menschen gehen nur noch nachts mit dem Hund raus, weil sie ihn tagsüber nicht mehr halten können.

Und sie schämen sich dafür.

Die Ursachen dafür sind vielfältig.

1. Grobe und undifferenzierte Rassebeschreibungen.

„Lebendig“, „neugierig“, „beschützt Haus und Hof“ – das sind grobe Umschreibungen, die wenig aussagen. Dabei spielen auch Elterntiere, Linien und die Wohnumstände eine enorme Rolle.

Wichtig ist, gezielt nach den Dingen zu fragen, die niemand hören möchte. In entsprechenden Gruppen kann man direkt nach ehrlichen Erfahrungen fragen – und sollte auch genau darum bitten.

2. Vereinfachung.

Wir schreiben keine „Wie erreiche ich Ziel X“-Texte, weil die Realität komplexer ist.

Ein Hund, der am Halsband geruckt wird, kann dadurch in die Vermeidung gehen. Der nächste fährt hoch. Ein dritter verknüpft den Schmerz mit der Begegnung anderer Hunde und entwickelt Leinenaggression.

Das hängt auch davon ab, wie viele positive Erfahrungen ein Hund gemacht hat, ob er in der Stadt oder ländlich lebt, ob er klein ist und ständig von großen Hunden bedrängt wird oder umgekehrt. Das Umfeld spielt eine enorme Rolle.

Hunde reagieren zudem auf Testosteron. Frauen hören immer wieder: „Du reißt nicht fest genug!“ Doch Hunde merken, ob sie neben einem hohen Testosteron- oder Östrogenhaushalt laufen und reagieren darauf unterschiedlich. Sensiblere Menschen haben es deshalb oft schwerer, weil der Hund weniger Angst vor einer Gegenreaktion hat.

Bei einem Havaneser reicht manchmal ein Wattebäuschchen. Bei einem Malinois müssen klare Grenzen gesetzt werden – insbesondere, wenn er aus einer Schutzhundlinie stammt. Und zwar von vorne, so wie Hunde es untereinander tun. Hunde bremsen und korrigieren sich über Schnauze und Schulter. Das ist ihre natürlichste Form der Kommunikation. Nicht Stacheln. Nicht in den Po zwicken. Und erst recht nicht endloses Reden.

Wir sprechen gerne von Sozialisation. Gibt es Hunde, bei denen sie kaum greift? Ja. Es gibt Linien, die so brachial auf Angriff selektiert wurden, dass Hunde bereits mit acht Wochen massiv auf andere losgehen und keinerlei spielerischen Kontakt wollen.

Hier tragen die Halter Verantwortung dafür, dass andere Hunde nicht gefährdet werden. Vorderführung, Maulkorb, klare Grenzen und Geduld. Das Halsband provoziert häufig zusätzlich.

Menschen dürfen auch ehrlicher zu sich selbst sein:

Habe ich Lust, viel Gassi zu gehen?
Habe ich Lust, die ersten zwei Jahre auf der Hundewiese zu stehen und zu beobachten?
Habe ich Lust auf vier Stunden Action am Tag?

Nicht jeder Hund braucht das. Manche können Ruhe lernen. Andere explodieren draußen, weil sich alles auflädt.

In 90 % der Fälle lassen sich Probleme reduzieren oder auf ein erträgliches Maß bringen. In anderen Fällen nicht – oder nur mit einem 24-Stunden-Einsatz. Auch dann darf man ehrlich sein und sagen: „Ich kann das nicht leisten und suche ein neues Zuhause für den Hund“.

Und ja: Hunde reagieren auf Angst und Nervosität ihrer Halter. Aber wenn ein Hund den Tierarzt nicht mag, weil er genau weiß, was dort passiert, dann liegt das nicht automatisch an der Halterin 😉 (das haben wir heute tatsächlich gehört).

Man kann an einem Hund wachsen. Man erkennt, wo man selbst Schwierigkeiten hat, Grenzen zu setzen oder Routinen einzuhalten. Das wirkt oft auch ins eigene Leben hinein.

Und selbst wenn vieles falsch gelaufen ist, weil man es nicht besser wusste, kann man den Status quo analysieren und genau dort anfangen, wo man gerade steht.

Niemand von uns wird allwissend geboren.
Und niemand sollte sich für einen Hund die Gelenke kaputt machen (wir werden nicht jünger!) oder Angst vor dem Gassigehen haben.

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Coaching: www.der-hundegefaehrte.de/pro

Der Yorkshire – der charmante Rattenfänger„Der wuselt so um uns herum“, sagt der Chow-Chow.„Ja, der guckt erst – und dan...
04/05/2026

Der Yorkshire – der charmante Rattenfänger

„Der wuselt so um uns herum“, sagt der Chow-Chow.
„Ja, der guckt erst – und dann wirft er sich gegen deine Brust, wenn er will“, sagt der Aussie.

Der Yorkshire Terrier, der heute häufig als Schoßhund lebt, war ursprünglich ein Jäger.
Er entstand im 19. Jahrhundert in Nordengland, vor allem in Yorkshire und Lancashire, und sollte Ratten und Ungeziefer bekämpfen – vor allem in Textilfabriken, Minen und Arbeiterwohnungen.

Deswegen fällt er auch heute als sehr wacher Hund auf.
Hat er etwas erspäht, ist er schnell dran und kann äußerst hartnäckig sein.

Erst später wurde er von wohlhabenderen Schichten entdeckt.
Man begann, ihn kleiner zu züchten und vor allem die Optik in den Blick zu nehmen. Vom wuscheligen Arbeiterzottel wurde eine Rasse der feinen Gesellschaft.

Genau deswegen hat man im Yorkie beides:
einen Jäger – und einen Hund, der stark auf seinen Menschen reagiert und viel mit seiner Halterin kommuniziert.

„Der redet aber ’ne Menge“, sagt der Beagle.
„Dem hört ja auch kaum jemand zu“, sagt der Akita Shiba.

Der Yorkie ist nicht nur ein schmusiger Schönling, sondern auch jemand, der ernst genommen werden möchte. Und er kann ein sehr forderndes Auftreten haben, das man nicht belächeln sollte. Auch ein kleiner Mann oder eine kleine Frau sollten ernst genommen werden.

Er ist kein Accessoire-Hund, sondern ein Erzähler, ein Entscheider – und dabei oft ein Schmuser.

Im Grundwesen unterscheidet er sich also nicht von größeren Terriern:
viel Selbstbewusstsein in einem kleinen Körper, das einiges an Temperament mitbringt.

An der Leine ist er aufgrund seiner Veranlagung oft im kontinuierlichen „Wuselmodus“.
Harter Druck oder ständiges Reißen wirken stark auf ihn ein und können ihn sehr nervös machen.
Mit der Vorderführung von Anfang an kann man ihn sanft vorneherum lenken und gleichzeitig die Orientierung am Menschen gewaltfrei aufbauen.

Mit anderen Hunden kommt er in der Regel gut zurecht.
Er provoziert nicht, kann aber manchmal etwas lauter werden – andere Hunde können genervt darauf reagieren, daher ist die Sozialisation im Junghund-Halter und wenig Druck an der Leine das A und O damit er nicht ständig nach oben fährt.

Zuhause ist er ein Hund, der viel Aufmerksamkeit möchte und seiner Halterin häufig nicht von der Seite weicht.
Der Yorkie gehört definitiv zu den Rassen, die aufpassen, dass niemand „entführt“ wird.
„Was ist hier los?“, scheint er oft zu sagen – und will den Überblick behalten.

Er kommuniziert viel und bringt seine Halter regelmäßig zum Lachen.
Denn wie viele kleine Hunde weiß er selbst nicht, dass er ein Zwerg ist.

Mit klaren Grenzen – und dem Respekt vor seinen eigenen – wird er zu einem sehr loyalen, aufmerksamen und kuscheligen Begleiter, der jede Veränderung bei seiner Halterin wahrnimmt.

Eine Mischung aus ein bisschen Teufeligkeit, viel Liebe und einem sehr wachen Charakter. Kein Hund, der einfach mitläuft – sondern einer, der seine Umwelt bewusst wahrnimmt und kommentiert.

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02/05/2026

Sie ist klein – aber sie verausgabt sich.

Du hast geübt.
Gedreht.
Gerufen.

Und trotzdem:
Deine kleine Hündin zieht.
Regt sich auf.
Beißt in die Leine.

Weil sie nach vorne will.
Und weil sich genau das verstärkt, sobald die Leine sich strafft.

Es entsteht ein Hin und Her.
Und du merkst:
Du kommst nicht an sie ran –
ohne zu rucken.

Genau da liegt das Problem.

Druck erzeugt mehr Druck.

Die Lösung:

Vorderführung.

Statt bei Leinenstraffung Gegendruck aufzubauen,
nimmst du ihn raus.

Du lenkst deinen Hund über die Schulter zu dir.
Ohne Kampf.
Ohne Ziehen.

Und plötzlich passiert etwas anderes:

Dein Hund wird wieder ansprechbar.
Kommt runter.

Und genau dann kann Training überhaupt erst beginnen.

Mehr Informationen:
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Meerbusch
40670

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