18/01/2026
Ich wünschte ich könnte die Pferdesprache noch besser deuten.
Einfach nur mit ihnen sein, das ist schön, aber meist ist es ja so, dass ich etwas mit meinem Pferd "tun" möchte. Ich selbst nutze möglichst wenig das Halfter, aber doch Hilfsmittel und Konditionierung um mein "Frei-Training" mit dem Pferd zu machen.
Wieviel schöner wäre es, manchmal ohne den selbst gemachten Druck, mit dem Pferd "arbeiten" zu müssen, damit man in der Ausbildung weiter kommt und das Pferd den Reiter gesund tragen kann. Denn das ist der ziemlich eigennützige Grund, warum ich meine Pferde trainiere und konditioniere, und das mit Hilfsmitteln.
Ich möchte ja auch Bergreiten.
Wäre dieser Traum nicht, dann würde ich wahrscheinlich einfach nur da sein und "pferdisch" versuchen zu kommunizieren, ohne Trainings-Anforderungen.
Gerade jetzt, wo Joey älter wird und ich Whizzy mit ihrem noch nicht verheilten Fuss weniger belaste, stellt sich mir immer wieder die Frage: "Was genau möchte ich jetzt mit den Pferden entdecken und lernen. Was ist wichtig?"
Das "Wunder" Pferd erleben, Kommunikation verfeinern und dies mit Anderen teilen.
Wenn ich zu einer Herde wilder Pferde gehe, lasse ich das Halfter in Gedanken an der Autotür hängen. Draußen, weit weg von Stallgassen und Sattelkammern,