Deutscher Tierschutzbund e.V. Landesverband Mecklenburg Vorpommern

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Die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens und der praktische Einsatz "vor Ort" zum Wohl aller Tiere sind die vordringlichsten Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes.

Warum man im Winter die Dämmerungszeiten nicht unterschätzen sollteWenn im Winter die Tage kürzer werden, verschieben si...
21/12/2025

Warum man im Winter die Dämmerungszeiten nicht unterschätzen sollte

Wenn im Winter die Tage kürzer werden, verschieben sich auch die aktiven Zeiten vieler Wildtiere. Gerade in der Morgen- und Abenddämmerung sind Rehe, Wildschweine, Füchse oder Hasen verstärkt unterwegs – häufig auf der Suche nach Nahrung. Für Autofahrer und Spaziergänger bedeutet das: mehr Aufmerksamkeit – weniger Risiko.

Wildtiere sind in der Dämmerung besonders aktiv
Viele Wildarten nutzen die Dämmerung, um ungestört zu wechseln, also Straßen und Wege zu überqueren. Durch Schnee, kahle Felder und fehlende Deckung müssen sie längere Strecken zurücklegen und kommen dadurch häufiger in Straßennähe.

Geringe Sicht – große Gefahr
Im Winter ist es länger dunkel, Nebel und Regen verschlechtern die Sicht zusätzlich. Tiere sind dadurch schwerer zu erkennen. Besonders Rehe stehen oft plötzlich am Straßenrand und springen erst im letzten Moment auf die Fahrbahn.

Tipps für Autofahrer

Tempo in Wald- und Feldbereichen reduzieren

Besonders aufmerksam sein, wenn Verkehrsschilder vor Wildwechsel warnen

Fernlicht nutzen, aber frühzeitig abblenden

Taucht ein Tier auf: bremsen, nicht ausweichen – oft folgt ein zweites

Wichtig für Spaziergänger und Hundehalter
Auch zu Fuß sollte man die Dämmerung ernst nehmen. Wildtiere schreckst du in dieser Zeit schnell auf. Hunde sollten angeleint bleiben, um eine unnötige Flucht des Wildes zu vermeiden.

Fazit
Die Winterdämmerung ist eine sensible Zeit, in der sich Mensch und Wild besonders häufig begegnen. Wer aufmerksam bleibt und Rücksicht nimmt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die Tiere. Ein wenig Vorsicht kann im Winter viel bewirken.

Mäuse im Labor 🐭🔬Mäuse sind die am häufigsten eingesetzten Labortiere weltweit. Sie werden in der Medizin, Pharmazie und...
02/12/2025

Mäuse im Labor 🐭🔬

Mäuse sind die am häufigsten eingesetzten Labortiere weltweit. Sie werden in der Medizin, Pharmazie und Biologie genutzt, weil sie in großen Zahlen gezüchtet und untergebracht werden können und ihre Haltung einfach und kostengünstig im Vergleich zu anderen Versuchstieren ist.

In Laboren werden Mäuse oft für Arzneimitteltests und zur Impfstoffforschung eingesetzt oder sie werden zur Untersuchung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Alzheimer künstlich krank gemacht. Dabei leiden die Tiere häufig unter und schmerzhaften Experimenten. Fast alle Mäuse werden nach den Versuchen getötet, da z.B. ihre Organe untersucht werden oder die weitere Haltung der Tiere den Forschungseinrichtungen einfach zu teuer erscheint. Tausende Mäuse werden aber sogar in neuen Versuchsreihen eingesetzt, so dass ihr Leidensweg sich noch weiter fortsetzt.

Die aktuelle Aufklärung über Labormäuse zeigt: Ihre Rolle in der Forschung ist umstritten, denn die Ergebnisse lassen sich schwer auf Menschen übertragen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von tierversuchsfreien Methoden wie Zellkulturen, Organoide oder Computermodelle, die Forschung präziser und tierfreundlicher machen könnten.

Kleintiere sind kein Kinderspielzeug 🧸Viele Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen werden oft spontan an...
01/12/2025

Kleintiere sind kein Kinderspielzeug 🧸

Viele Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen werden oft spontan angeschafft, damit Kinder „Spielgefährten“ haben. Doch diese Tiere sind keine Spielzeuge: Sie haben komplexe Bedürfnisse, brauchen täglichen Pflegeaufwand, ausreichend Platz, Sozialkontakt und eine artgerechte Ernährung.

Wer Tiere nur aus Spaß an der Beschäftigung für Kinder hält, riskiert Stress, Krankheiten oder verkürzte Lebensdauer der Tiere. Kleintiere sollten nur dann angeschafft werden, wenn die ganze Familie Verantwortung übernehmen kann und die langfristige Pflege sichergestellt ist.

Bei den folgenden verlinkten Accounts kann man sich weiterführend belesen über die Kleintiere -> .de .de

Freigängerkatzen und Halsbänder – warum Vorsicht geboten istViele Katzenbesitzer statten ihre Freigänger mit Halsbändern...
20/11/2025

Freigängerkatzen und Halsbänder – warum Vorsicht geboten ist

Viele Katzenbesitzer statten ihre Freigänger mit Halsbändern aus, um sie zu kennzeichnen. In der Praxis ist das jedoch problematisch: Halsbänder können sich in Ästen, Zäunen oder Sträuchern verfangen, was zu Verletzungen oder sogar dem Strangulieren der Katze führen kann und somit auch zum Tod der geliebten Katze führen kann.

Sinnvolle Alternative ist der Mikrochip, der unter die Haut der Katze eingesetzt wird um die Katze eindeutig identifizieren zu können. Für Freigänger ist daher oft der Verzicht auf Halsbänder die sicherste Wahl, solange die Identifikation über Chip + die Registrierung bei gewährleistet ist. 🐾

Labortiere – Wer leidet hinter den Laborwänden? 🐁🔬 In Forschungslaboren werden weltweit Millionen Tiere eingesetzt, um E...
20/11/2025

Labortiere – Wer leidet hinter den Laborwänden? 🐁🔬



In Forschungslaboren werden weltweit Millionen Tiere eingesetzt, um Experimente an ihnen durchzuführen. Zu den am häufigsten verwendeten Tieren gehören Mäuse, Ratten, Fische, Kaninchen, Meerschweinchen, Frösche und Vögel, aber auch Affen, Hunde oder Katzen kommen in Versuchen zum Einsatz.

Die Tiere leiden dabei oft unter schmerzhaften Eingriffen, Stress und Isolation. Viele werden für Versuche operiert, künstlich krank gemacht oder Giftstoffen ausgesetzt. Sobald die Experimente abgeschlossen sind, endet es in fast allen Fällen mit dem Tod der Tiere. Manche Tiere wie zum Beispiel Affen werden aber sogar in neuen Versuchsreihen eingesetzt, so dass ihr Leidensweg sich noch weiter fortsetzt.

Das Leid von Labortieren in und um die Versuche und die wissenschaftlichen Vorteile von tierversuchsfreien Methoden zeigen deutlich, warum Zellkulturen, Organoide oder Computermodelle immer wichtiger werden: Sie können Forschung präziser und gleichzeitig tierfreundlicher gestalten.

Das Kippfenstersyndrom bei Katzen – eine unterschätzte GefahrDas sogenannte Kippfenstersyndrom beschreibt schwere Verlet...
20/11/2025

Das Kippfenstersyndrom bei Katzen – eine unterschätzte Gefahr

Das sogenannte Kippfenstersyndrom beschreibt schwere Verletzungen, die Katzen erleiden können, wenn sie versuchen, durch ein gekipptes Fenster zu entkommen. Die Gefahr entsteht, weil Katzen instinktiv versuchen, sich durch die schmale Öffnung zu zwängen. Dabei rutschen sie leicht mit dem Körper in den spitz zulaufenden Spalt und werden eingeklemmt – meist im Becken- oder Brustbereich.

Die Folgen können dramatisch sein: Quetschungen, innere Verletzungen, Lähmungen oder sogar der Tod. Schon wenige Minuten eingeklemmt zu sein, kann zu irreversiblen Schäden führen, da Blut- und Nervenbahnen abgedrückt werden.

Verhindern lässt sich das Kippfenstersyndrom ganz einfach:

Den Fensterspalt verschließen.

Fenster nur unter Aufsicht kippen.

Alternativen zur Frischluftzufuhr schaffen – etwa durch gesicherte Balkone oder Katzennetze.

Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich vermeiden, dass aus einem kleinen Spalt eine große Gefahr für die Katze wird.

Warum man mit Tierversuchen begann 🧪🐁Tierversuche wurden zu einer Zeit eingeführt, als es mangels technischer Entwicklun...
11/11/2025

Warum man mit Tierversuchen begann 🧪🐁

Tierversuche wurden zu einer Zeit eingeführt, als es mangels technischer Entwicklungen noch keine anderen Methoden gab, um biologische Funktionen und die Entstehung von Krankheiten zu untersuchen und Arzneimittel, Chemikalien und anderen Stoffen auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu testen. Zudem galten damals andere ethische Überzeugungen als heute, was den Schutz und den Wert von Tieren angeht.

Heute wird diese Praxis jedoch zunehmend hinterfragt, denn die Erkenntnisse aus Tierversuchen sind schwierig auf die Situation im Menschen übertragbar. Heutzutage gibt es glücklicherweise moderne tierversuchsfreie Methoden, die etwa aus menschlichen Zellen oder Mini-Organen bestehen, die besser für diese Aufgabe geeignet sind.

Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich daher dafür ein, Tierversuche langfristig zu ersetzen, und fördert tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die sowohl ethisch als auch wissenschaftlich fortschrittlicher sind.

👉 In der nächsten Zeit stellen wir einige dieser Alternativmethoden vor, von Zellkulturen und Organoiden bis hin zu Computermodellen, die Forschung ohne Tierleid möglich machen sollen. 🌱

Tierhasser sind Menschen, die gegenüber Tieren Abneigung, Angst oder sogar Aggression empfinden. Oft steckt hinter diese...
06/11/2025

Tierhasser sind Menschen, die gegenüber Tieren Abneigung, Angst oder sogar Aggression empfinden. Oft steckt hinter dieser Haltung kein „böses Herz“ (leider nicht immer), sondern Unwissen, schlechte Erfahrungen oder fehlender Kontakt zu Tieren. Manche wurden vielleicht in der Kindheit gebissen oder haben gelernt, Tiere seien schmutzig oder gefährlich.

Doch Tiere sind fühlende Lebewesen, die Freude, Angst und Zuneigung empfinden können, ähnlich wie wir. Sie tragen Verantwortung, Treue und Liebe in unsere Welt. Wer bereit ist, sich zu öffnen, kann durch Wissen und positive Erfahrungen lernen, Vertrauen zu Tieren aufzubauen.

Deshalb möchten wir alle Menschen, besonders jene, die wenig Berührung mit Tieren haben oder Ängste verspüren, einladen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen,zum Beispiel durch einen Besuch im Tierheim, in der Region: das eröffnet Begegnungen mit Tieren unter sicheren Bedingungen. In diesen Einrichtungen kann man sehen, wie Tiere betreut werden, und durch eine ruhige, geführte Begegnung Ängste abbauen.

Bereits im Kindesalter ist es sinnvoll, positive Kontakte zu Tieren zu fördern: In Schulen, Kindergärten oder durch außerschulische Projekte können pädagogische Angebote rund um den Tierschutz dazu beitragen, Empathie, Respekt und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren zu entwickeln. Eine pädagogische Tierschutzlehre, die altersgerecht arbeitet, hilft dabei, Vorurteile abzubauen und Tiere als Mitgeschöpfe wahrzunehmen, nicht als Objekte oder Bedrohung.

Ein passender Verein in Mecklenburg-Vorpommern, der sich dafür engagiert, ist der Rostocker Tierschutzverein e.V. in Rostock. Er bietet Projekte im Rahmen von „Werde mit uns zum Tierschützer*in“ an, bei denen Kinder und Jugendliche lernen können, Tiere und Natur zu erleben und zu schützen.

Aufklärung, respektvoller Umgang und Empathie sind entscheidend, um Vorurteile abzubauen. Niemand muss Tiere lieben, aber jeder kann lernen, sie zu respektieren und ihnen mit Mitgefühl zu begegnen.

🐁🔬 Neue Beitragsreihe: Labortiere und TierversucheIn den kommenden Wochen widmen wir uns einem Thema, das oft im Verborg...
04/11/2025

🐁🔬 Neue Beitragsreihe: Labortiere und Tierversuche

In den kommenden Wochen widmen wir uns einem Thema, das oft im Verborgenen bleibt, Labortiere und Tierversuche.
Warum werden Tiere in der Forschung eingesetzt? Welche Alternativen gibt es? Und wie kann eine Zukunft ohne Tierversuche aussehen? 🌱

Wir möchten aufklären, informieren und zum Nachdenken anregen, über die Rolle von Tieren in der Wissenschaft und die Möglichkeiten, Forschung tierfreundlicher zu gestalten. 💚

Bleib dran für spannende Einblicke, Hintergründe und Perspektiven!

🦔 Bitte lasst Mähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen! 🙏Immer wieder werden verletzte Igel in Tierschutz-Zentren eingeli...
02/09/2025

🦔 Bitte lasst Mähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen! 🙏

Immer wieder werden verletzte Igel in Tierschutz-Zentren eingeliefert. Viele überleben nicht – ihre Verletzungen sind zu schwer. Kürzlich musste im Tierschutzzentrum Weidefeld ein Igel eingeschläfert werden, nachdem er von einem Mähroboter erfasst worden war. 💔

➡️ Das ist leider kein Einzelfall. Jedes Jahr sterben unzählige Igel und andere kleine Wildtiere durch Mähroboter. Die Geräte erkennen die Tiere oft nicht rechtzeitig – vor allem nachts, wenn Igel aktiv sind.

Einige Städte reagieren bereits: In Köln, Leipzig, Bayreuth und Halle gilt inzwischen ein Nachtfahrverbot für Mähroboter. Doch der Schutz der Tiere beginnt in jedem Garten. 🌱

💡 So kannst du helfen:
✔️ Mähroboter niemals nachts oder unbeaufsichtigt laufen lassen
✔️ Rasen vor dem Mähen kontrollieren
✔️ Sichere Rückzugsorte für Igel schaffen (Hecken, Laubhaufen, Igelhäuser)
✔️ Auf chemische Gartenmittel verzichten

👉 Mehr Infos & Tipps: www.tierschutzbund.de/igelschutz

Gemeinsam können wir verhindern, dass Gartentechnik zur tödlichen Falle wird. 💚

Passivrauchen stellt auch für Haustiere ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Es kann verschiedene Erkrankungen verursachen...
02/09/2025

Passivrauchen stellt auch für Haustiere ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Es kann verschiedene Erkrankungen verursachen und unter anderem das Krebsrisiko erhöhen.

Katzen entwickeln häufiger Tumore in der Maulhöhle. Vermutlich liegt das daran, dass sie beim Putzen Rauchpartikel vom Fell aufnehmen.

Hunde – insbesondere kurznasige Rassen – zeigen ein erhöhtes Risiko für Lungentumore. Außerdem kann Passivrauchen die Symptome einer chronischen Bronchitis verschlimmern.

Studien belegen zudem, dass sich Tabakrauch auch auf das Verhalten von Tieren auswirkt: Hunde sind oft ängstlicher, weniger aktiv, aggressiver und schwerer trainierbar.

Ein besonderes Risiko besteht, wenn Haustiere achtlos weggeworfene Zigarettenstummel fressen. Schon kleine Mengen können zu einer Vergiftung führen. Typische Symptome sind Unruhe, Muskelzittern und Lähmungen. Da Hunde und Katzen meist kurz nach der Aufnahme erbrechen, sind schwere Vergiftungen zwar selten – dennoch sollte in jedem Fall sofort ein Tierarzt oder eine Tierärztin aufgesucht werden.

P**en sind erstaunlich kluge und einfühlsame Tiere.Sie erleben Gefühle wie Angst, Stress, Freude oder Aufregung – und ze...
02/09/2025

P**en sind erstaunlich kluge und einfühlsame Tiere.

Sie erleben Gefühle wie Angst, Stress, Freude oder Aufregung – und zeigen das sogar sichtbar: Die Farbe von Kopf und Hals wechselt je nach Stimmung. Ist eine P**e aufgeregt, schimmert der Hals blau, vor einem Kampf hingegen färbt sich der Kopf rot.

💔 Besonders sensibel: Laute, unbekannte Geräusche lösen bei ihnen Panik aus. In engen, überfüllten Ställen endet das oft tragisch in Massenpaniken mit vielen Todesfällen.

💡 Neugierig und lernfähig: P**en erkunden ihre Umgebung gern und können sogar Lösungen für Probleme finden.

👉 Mehr über diese faszinierenden Vögel erfährst du hier: weiljedemahlzeitzaehlt.de/einherzfuerputen

**en

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Malchow
17213

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