Hundumgluecklich

Hundumgluecklich Herzlich Willkommen bei "hundumgluecklich" Ihrer Hundeschule in Maintal-Wachenbuchen und Umgebung. Wir begleiten Sie von Anfang an.

Eine wichtige Voraussetzung für das Zusammenleben von Mensch und Hund bildet die richtige KOMMUNIKATION – manchmal ist es jedoch gar nicht so leicht, die Sprache des Hundes zu verstehen und zu deuten. Wir möchten Sie dabei unterstützen und auf dem gemeinsamen Weg zu einem harmonischen Mensch-Hund-Gespann begleiten. Für ein erfolgreiches Training ist die harmonische BEZIEHUNG zwischen dem Hund und

seinem Besitzer von entscheidender Bedeutung. Erziehung ist Beziehung
„Das wirklich Schwierige an der Hundeerziehung ist ja, sich selbst an die ganzen Regeln zu halten“ (unbekannter Autor)

Was bedeutet ERZIEHUNG für uns:
- Grenzen setzen, dem Hund aber auch seinen Freiraum geben
- souveräne Führung, ohne dabei Gewalt einzusetzen

Unser Angebot umfasst neben der individuellen Betreuung, in der wir gezielt Probleme angehen können, die im MITEINANDER entstanden sind, auch Gruppenstunden, in denen ausgewählte und kontrollierte Sozialkontakte hergestellt werden. In den Welpenstunden sollen die Hunde ihren Menschen als verlässlichen PARTNER kennen lernen, der ihnen Sicherheit und Schutz bietet, um sich neuen Situationen zu stellen und sicher im Umgang mit diesen zu werden. Sie erhalten die Möglichkeit eigene Verhaltensweisen und deren Wirkung auf andere Hunde zu erproben, dabei Grenzen auszutesten und Kräfte zu messen, aber auch sich angemessen zu verhalten und sich selbst zu kontrollieren. In unseren Junghunde- und Erwachsenengruppen wird bereits Erlerntes gefestigt und es wird weiter daran gearbeitet, den Hund zu einem alltagstauglichen BEGLEITER zu machen. Junghunde stellen an ihre Besitzer ganz besondere Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Aufgrund der gemischten Gruppen, in denen Hunde jeden Alters zu finden sind, können sich die Junghunde an den älteren Hunden orientieren und sich so manches von Ihnen abschauen. Die Einteilung in die verschiedenen Gruppen erfolgt nicht nach einem bestimmten Alter, sondern richtet sich nach dem Entwicklungsstand und dem Charakter des Hundes. Wir gehen dabei INDIVIDUELL auf die Besonderheiten eines jeden Hundes ein! Jedes Hund-Mensch-Team ist einzigartig und so sollte auch das Training sein, angepasst an Ihre Bedürfnisse. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihren Hund kennen zu lernen. Das Team von „hundumglücklich“

Leider so wahr 😑
08/06/2022

Leider so wahr 😑

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Manchmal haben es Hunde nicht leicht mit uns, verlangen wir Menschen teilweise doch eine ganz schöne Menge.

Sie sollen

- freundlich zu Gästen sein - aber Einbrecher vertreiben
- melden - aber natürlich nicht ständig bellen, so dass es die Nachbarschaft stört
- nett auf Spaziergänger reagieren - aber nicht zu jedem hinrennen
- sich mit anderen Hunden vertragen und auf der Hundewiese spielen - aber dabei sollen natürlich nicht die Besitzer vergessen werden
- Bällchen "hinterherjagen": ja, prima - Rehe jagen verboten
- lustig und agil sein - aber auf gar keine Fall zu Hause das Toben anfangen
- Kondition beim Joggen und Wandern haben - aber bei schlechtem Wetter Ruhe halten und sich mit kurzen Runden zufrieden geben
..

Das sind nur ein paar Beispiele und wenn einem Hundehalter eins davon wichtig ist, ist das sicherlich auch kein Thema, doch wir erleben oft, dass die Erwartungen an Hunde sehr, sehr hoch sind und sie teilweise kaum oder gar nicht erfüllbar sind.

Nompempe macht sich derweil die Welt, wie sie ihm gefällt.

Eure Wirs

Qualitytime ♥Wir sind dann mal weg 🐶 🐶 🐶
15/12/2021

Qualitytime ♥
Wir sind dann mal weg 🐶 🐶 🐶

"Bonez" der majestätische Dogge-Rüde mit zarten 80kg als 🐓 im Korb 😂Inzwischen gehen Hundebegegnungen ohne dass Herrchen...
06/03/2021

"Bonez" der majestätische Dogge-Rüde mit zarten 80kg als 🐓 im Korb 😂
Inzwischen gehen Hundebegegnungen ohne dass Herrchen einen unfreiwilligen Freiflug macht 🙈gut gemacht ihr beiden💪Training zahlt sich aus.

So wahr....
13/02/2020

So wahr....

Der Maulkorb – von Sicherung und Stigma

Wenn ich mit meinem zeitweise Maulkorb tragenden Hund von Passanten angesprochen werde, bekommt mein Hund oft mitleidige Blicke. Manchmal wird vorwurfsvoll gefragt „Aber warum muss der denn einen Maulkorb tragen? Ist er so böse?“ mit einem traurigen Blick auf den Hund.

Mein Hund trägt seinen Maulkorb wie sein Halsband oder sein Geschirr. Andere Leute haben mehrere Halsbänder und Leinen für ihren Hund. Ich besitze mehrere Maulkörbe, die dem Hund es erlauben zu hecheln, zu trinken, Leckerchen zu nehmen und ihm ganz passig auf der Nase sitzen. Mein Hund spielt, rennt, schläft und schnüffelt mit seinem Maulkorb, denn er behindert ihn in keinster Weise. Ich bin Brillenträger und meine Brille schränkt mich mehr ein (geht mal als Brillenträger bei Regenwetter und Wind spazieren – da fehlen die Scheibenwischer!). Komischerweise bin ich noch nie mitleidig deswegen angesehen worden.

Es hatte auch noch nie jemand Mitleid mit mir, weil ich einen Hund habe, der zeitweise einen Maulkorb tragen muss. Mein Hund weiß nämlich seine 42 spitzen Argumente im Zweifel passend einzusetzen. Dies tut er vorwiegend gegenüber anderen Hunden. Dabei ist er nicht unverträglich. Er ist nur sehr klar, besitzt dabei aber keine allzu lange Zündschnur.

So kann es sein, dass ein Tut-Nix herangebrettert kommt, der nicht einmal gerufen wird (weil er eh nicht hört) und meint, auf meinem Rüden Trampolin springen zu müssen. Während es von vorne ein „der will nur spiiiiiielen“ heran flötet, weiß mein Rüde ziemlich genau, wie der Hund sich grade verhält: Absolut unhöflich. Und genauso wie ich einem Mann eine Ohrfeige verpasse, der mir ungefragt an den A***h grabscht, verteilt mein Rüde Schellen, wenn ihm ein Artgenosse auf seinem kranken Rücken springt.

Meistens kann ich solche Situationen verhindern, aber dies gelingt nicht immer. Damit mein Rüde bei seinen Schellen keinen verletzt und ich sicher sein kann, die Hunde im Zweifel gefahrlos trennen zu können, trägt mein Hund einen Maulkorb.

Es kommt noch etwas hinzu: Sobald mein Rüde den Maulkorb trägt, nehmen die Leute ihre Hunde zur Seite. Er ist ein Stigma. „Mit dem Hund stimmt was nicht.“ Dieses Stigma hilft mir im Alltag. Sobald Leute meinen Hund mit Maulkorb sehen, können sie plötzlich ihre Hunde bei sich behalten und versuchen sie tatsächlich aktiv zurück zu rufen.

Andererseits ist es dieses Stigma, was viele Leute daran hindert, ihre Hunde zu sichern. Mein Hund kann beißen. Das tut weh. Ich wurde schon gebissen. Meine Tiere wurden schon gebissen. So etwas sieht nicht nur unschön aus – es ist auch höchst dramatisch. Ich habe Wunden verarztet, musste einen Krankenwagen rufen, habe selber die Schmerzen gespürt und habe das heraus gebissene Fleisch gesehen (nein, das war nicht alles mein Hund-als Trainer sieht man so einiges). Hunde können das tun. Egal wie oft wir sie als „Fellnasen“ betiteln, bleiben es Raubtiere, die genauso wie wir Menschen sich im Zweifel durchsetzen. Hunde haben keine Worte. Hunde haben nur Taten.

Im Alltag sehe ich viele Hunde, die sich aggressiv verhalten. Da kommt der freilaufende imponierende Rüde heran mit durchgedrückten Beinen und belästigt die anderen Hunde, die alle an der Leine sind und das einzige, was gerufen wird, ist „fassen sie den bloß nicht an, der ist ein Angsthund!“. Da kann man den ausflippenden Hund an der Flexi kaum bändigen und besäuselt diesen mit „die wollen nicht spielen“. Die meisten Hundehalter können ihren Hund schlicht nicht einschätzen. Sie verstehen die Körpersprache nicht, verstehen die Intention ihrer Hunde nicht und verstehen auch nicht, dass der 1 ½ jährige Rüde jetzt nicht mehr spielen, sondern sich messen will.

Viele Anfragen bzgl. Agressionsverhalten des eigenen Hundes enden schon an dem Punkt, wo ich sage, dass der Hund einen Maulkorb tragen soll. Da beißt der Hund sich fröhlich durch sämtliche Familienmitglieder und keiner denkt daran, dem Hund mal etwas auf die Nase zu setzen, um dies zu verhindern. Da verteilt der Hund Löcher in andere Hunde und die einzige Angst ist, wenn der Hund einen Maulkorb trägt, dass dies andere Menschen blöd finden könnten. Wenn ich dann über die Sicherung in Einzel- und Gruppenstunden aufkläre (Fun Fact: Ich lasse weder mich, noch meine Kundenhunde zerpflücken), sind die Leute schnell weg. Anstatt sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, läuft der Hund weiter ungesichert herum.

Und da wundert es mich nicht, dass Tierheime vermehrt bissige Hunde aufnehmen müssen. Der Hund läuft aus dem Ruder und verhält sich nicht so, wie ich es in meiner menschlichen rosigen Welt gerne hätte? Weg damit! Sollen sich doch andere darum kümmern!

Einen Maulkorb aufsetzen, um weiteren Schaden zu verhindern? Das kommt gar nicht in die Tüte. Gar nicht, weil der Hund dadurch Schaden nehmen würde (das tut er nicht), sondern weil man kein Gerede haben möchte.

Der Maulkorb ist das Zeichen dafür, dass der Hund eben agiert wie es ein Hund tut. Viele möchten aber keinen Hund. Sie möchten ein pelziges Familienmitglied, was bitteschön alles zu ertragen hat. Es soll ertragen, wenn ihm andere Hunde in den A***h kriechen. Es soll ertragen, wenn es von Menschen ungefragt angepackt wird. Es soll ertragen, dass permanent über seine Bedürfnisse wie Ruhe, Individualdistanz und Respekt hinweg gegangen wird. Quittiert der Hund das auf seine Weise, ist plötzlich guter Rat teuer. Den Hund erstmal zu sichern, scheint dabei völlig unmöglich zu sein. Stattdessen werden Schäden in der Umgebung in Kauf genommen. Dabei ist der physische Schaden das eine-der psychische Schaden ist oft deutlich schlimmer. Hauptsache die Fellnase bekommt nicht so einen bösen Maulkorb drauf!

Leute, ein Maulkorb ist KEIN Armutszeugnis für den Besitzer. Es ist auch NICHT traurig für den Hund. Es ist ein Zeichen dafür, dass jemand verantwortungsvoll mit seinem Hund umgeht und sogar die verantwortungslose Umgebung mit schützt. Mein Hund trägt keinen Maulkorb, weil er „böse“ ist. Er trägt einen Maulkorb, weil Herr Müller seinen Labbi nicht halten kann. Er trägt seinen Maulkorb, weil Frau Mops nicht hört. Er trägt einen Maulkorb weil der Chihuahua an der Flexi in sein Unglück geschickt wird. Mein Hund wird von seinem Maulkorb nicht beeinträchtigt. Ich frage mich jedoch, wie das Leben all dieser anderen Hunde, wegen denen mein Hund seinen Maulkorb trägt, sie eigentlich beeinträchtigt.

Ohne Blick für ihre Bedürfnisse und ihre Not werden sie in Verantwortlichkeiten geschickt, die sie kaum tragen können. Haltlos müssen sie zig Übergriffe ertragen. Und wehe sie antworten, wie es eben ein Hund tut: Dann gibt es Ärger und im Zweifel die Abgabe. Was für ein bescheidenes Leben das sein muss. Schon komisch, dass ausgerechnet mein Hund die mitleidigen Blicke kassiert.

(Nina Dany)

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28/01/2020

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Vorerst leider der letzte Abend in der schönen Lechsee Lodge von Familie Löbig Lechbruck am See
12/09/2019

Vorerst leider der letzte Abend in der schönen Lechsee Lodge von Familie Löbig Lechbruck am See

Spontan auf ein Käffchen bei Gerd Leder😊schön war's. Danke👌Drei Hunde mitgebracht😂zwei kurzfristig vom Erdboden verschlu...
11/09/2019

Spontan auf ein Käffchen bei Gerd Leder😊schön war's. Danke👌

Drei Hunde mitgebracht😂zwei kurzfristig vom Erdboden verschluckt🤷🏼‍♀️

So sieht es aus😊
08/09/2019

So sieht es aus😊

Wie viel Auslastung braucht ein Welpe einer Arbeitsrasse?

Ich bekomme immer mehr „Working Dogs“ in meine Welpenstunden. Belgische Schäferhunde, Border Collies, Australian Shepherds (Aussis) und Co., ebenso alle möglichen Mischlinge solcher Rassen. Sie erfreuen sich größter Beliebtheit. Diese Hunde lernen schnell, wollen dem Menschen gefallen und sehen auch noch sehr hübsch aus – klingt alles ganz einfach.

Doch dann ist das kleine Fellknäuel im neuen Zuhause und man trifft die ersten anderen Besitzer oder liest sich schlau. „Arbeitshunde brauchen enorm viel Bewegung und Auslastung!“, hören und lesen die Welpenbesitzer immer wieder. Doch stimmt das überhaupt?

Erstmal gilt: Ein „Working Dog“ ist auch nur ein Welpe. Auch diese müssen ebenso das kleine 1x1 lernen und sich in dieser Welt zurecht finden, wie alle anderen auch. Darum gelten auch ebenso die gleichen Regeln. Die wichtigste davon:

RUHE!

Gerade Arbeitshunde und Co. arbeiten sehr schnell und haben quasi immer Lust auf Action. Genau das gilt es zu bremsen. Bei einem Hund sollte man in den ersten Monaten vor allem die Schwächen ausgleichen und ihm helfen, diese zu Stärken auszubauen.
Ich muss einem Malinois nicht sagen, dass er in Raketentempo ein Verhalten ausführen soll, das kommt von ganz alleine. Stundenlang ruhig schlafen oder liegen, wird dafür eher ein schwierigeres Thema sein.

Welpen sollten min. 20h am Tag schlafen und Ruhen.

Das macht aber viel weniger Spaß als Spielchen mit den Bezugspersonen oder anderen Hunden. Wenn ich ein Kind frage, ob es lieber in den Freizeitpark gehen möchte oder Zuhause ein Mittagsschläfchen machen, was wird es wohl antworten? ;)
Eltern kennen den Spruch: „Nach Müde kommt Blöd“. Das gilt nicht nur für die Zwei-, sondern auch die Vierbeiner. Wenn der Welpe so richtig kaputt ist (vor allem mental), dreht er nochmal richtig auf und kommt nur schlecht runter.
Dann denken sich viele Hundehalter, dass der Welpe sicherlich nicht ausgelastet sei und steigern weiter die Beschäftigung. So beginnt der Teufelskreis. Der Hund „braucht“ immer mehr Input um ruhig zu sein. Doch wo soll das noch hingehen? Soll der Hund als erwachsenes Tier 8h am Tag beschäftigt werden? Für die meisten zeitlich gar nicht schaffbar.

Warum brauchen Welpen so viel Ruhe?

Im Schlaf verarbeiten die Kleinen alle Eindrücke des Tages. Das Gehirn versucht mit den Reizen umzugehen und sich dementsprechend zu strukturieren. Schläft ein Welpe zu wenig, bricht diese wichtige Entwicklung weg bzw. artet in die falsche Richtung aus. Als Beispiel: Der Hund bildet schon im sehr jungen Alter ein riesiges Dopamin-Netzwerk in seinem Gehirn aus. Dopamin ist ein „Belohnungshormon“ das sehr mächtig ist und süchtig machen kann. So drillt man schon das Baby dazu, immer wieder wie ein J***y nach seinem nächsten Kick zu suchen.

Auch die Gelenke sind ein enorm wichtiger Punkt: viele Kochen und Knochenteile sind erst spät fertig entwickelt. In den Hinterbeinen ist dies beispielsweise bei vielen Rassen erst mit 15-16 Monaten abgeschlossen. Werden sie vorher schon zu sehr beansprucht, kann sich das sehr negativ auswirken. Oft fällt dies den Haltern aber erst auf, wenn es zu spät ist oder es wird als „bei der Rasse XY ist das normal“ abgestempelt.

Aus diesen Problemen heraus entwickeln sich dann die ersten Verhaltensauffälligkeiten. Bei einem Welpen ist das noch recht niedlich, ab dem Junghundalter wird es aber zusehends unangenehmer. Der kleine Hund durfte noch den Radfahrer jagen und wurde belächelt, bei dem 20kg-Tier findet das keiner mehr witzig – um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

Doch wie schafft man es nicht in diese Falle zu tappen?

Als Welpenbesitzer sollte man für viel Ruhe sorgen. Kurze Spaziergänge sind gerade in den ersten Wochen sehr wichtig. Die Regel „pro Lebensmonat 5 Minuten“ empfinde ich für den Alltag als recht passend. Nach jedem aufregenden Szenario wie z.B. Hundeschule, Stadtbesuch, Besuch von vielen Menschen, usw. sollte eine extra Pause eingeschoben werden. Die oben genanneten 20h pro Tag wären perfekt, sind sicherlich aber nicht immer leicht einzuhalten. Dennoch sollte man wirklich versuchen, sehr nah an diese Zahl zu kommen.

Ich rate vielen Kunden dazu, eine Box oder ähnliches als Ruhe- und Rückzugsort aufzubauen, die man in solchen Situationen nutzen kann. Der Kennel soll keineswegs ein Gefängnis sein, sondern wie eine sichere Höhle funktionieren. Alles natürlich kleinschrittig trainiert, ohne wegsperren oder anderen Angst einflößenden Methoden.

Außerdem sollte auf die ständige Frage nach Action des Hundes nicht immer eingegangen werden. Wenn der Welpe ignoriert statt animiert wird, fällt ein wichtiger Verstärker weg. Er wird das Verhalten also weniger zeigen.

Ruhige Beschäftigungen sind auch empfehlenswerter als wilde Spiele. Der Welpe sollte sich lieber ein wenig Futter erschnüffeln oder eine Kaustange knabbern, statt dem Ball hinterher zu laufen.

Sicherlich gibt es noch viele andere tolle Hilfsmittel und Trainingstipps, dies soll ja auch nur ein kleiner Einblick sein. Die Welpenzeit ist einfach enorm wichtig und ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel ein paar Arbeitshund-Besitzern ein wenig den Druck nach immer mehr Auslastung nehmen konnte. Schnelligkeit und Ausdauer bringen diese Rassen eh mit, wir müssen genau das Gegenteil fördern.

Ich wünsche Dir viel Freude, eine gesunde und entspannte Zeit mit Deinem Welpen,

Lina Stranghöner
Hundeschule CaniTales

Adresse

Maintal
63477

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