Virginia Reiff - Patience Pferdetraining

Virginia Reiff - Patience Pferdetraining Mobiler Reitunterricht und Pferdetraining

Klassische Reiterei
Working Equitation
Jungpferdetraining

Was ein Wochenende! Toto und ich waren seit langem mal wieder unterwegs und haben am Working Equitation Trail Kurs mit C...
15/09/2025

Was ein Wochenende!

Toto und ich waren seit langem mal wieder unterwegs und haben am Working Equitation Trail Kurs mit Conny Mertens teilgenommen.

Nach einem sehr energetischen Start mit Bocken bis zur Hallendecke, haben wir uns zum Glück noch massiv gesteigert. Im Galopp über die Trailbrücke, erste Mal das Tor und die Glockengasse als L bewältigt und vor allem hat Connys mega Unterricht uns auch dressurtechnisch massiv vorangebracht. Und vor allem hatten wir unglaublich viel Spaß!

Ich habe sehr viel mitgenommen und bin so stolz auf dieses großartige Pferd! Wir freuen uns schon sehr aufs nächste Mal, werden natürlich fleißig trainieren und vielleicht reicht das Internet in der Uckermark ja mal für Online Unterricht.

Vielen vielen Dank, liebe Conny .de für den tollen Kurs❤

Und danke an dass du uns dieses Wochenende ermöglicht hast❤

"Der ist schon fünf und noch nicht geritten?"Nee ist er nicht. Aus Gründen. Nicht jedes Jungpferd entwickelt sich gleich...
28/08/2025

"Der ist schon fünf und noch nicht geritten?"

Nee ist er nicht. Aus Gründen. Nicht jedes Jungpferd entwickelt sich gleich schnell. Egal ob mental oder körperlich. Einige sind dreijährig bereit andere brauchen eben länger.

Für mich ist es wichtig, dass ich mit einem guten Gefühl aufsteigen kann. Dass mein Pferd einverstanden ist und mir vertraut. Dass es körperlich und mental bereit ist einen Reiter zu tragen. Dazu gehört viel Vorbereitung Boden, viele Wiederholungen und manchmal auch noch ein extra Umweg, weil eine Kleinigkeit doch mehr Aufmerksamkeit braucht als gedacht.

In der Regel zeigen Pferde immer ob sie einverstanden sind oder nicht. Manchmal muss man sehr genau hinhören, nicht immer ist die Reaktion offensichtlich. Je mehr Zeit ich in die kommunikative Bodenarbeit stecke, je besser ich mein Pferd kenne, lesen und verstehen lerne, desto besser kann ich Situationen einschätzen. Unter anderem eben auch, ob mein Pferd bereit zum Anreiten ist oder nicht.

Die Geheimwaffe dafür schlechthin? Geduld.

17/04/2025
11/03/2025

Thema "Mobbing"

Tommy und Jacqueline sitzen mal wieder auf der alten Holzbank neben der Weide. Vor ihnen grasten die Pferde ruhig vor sich hin, während eine leichte Brise durch die Bäume strich. Doch das Gespräch war alles andere als idyllisch.

„Weißt du, was mir in letzter Zeit immer häufiger auffällt?“ fragte Jacqueline und drehte sich zu Tommy.

„Nein, sag es mir Bitte"
Jacqueline sprach weiter. „Dieses ständige Schlechtmachen von Trainern untereinander. Egal ob im Stall, auf Lehrgängen oder online – gefühlt kann keiner mehr den anderen stehen lassen, ohne ihn kleinzumachen.“

Tommy lehnte sich zurück und musterte die Pferde. „Ach, das gute alte Reiterwelt-Drama. Wer nicht in einer Blase denkt, wird gleich als unfähig abgestempelt. Willkommen in der Realität.“

„Viele Trainer haben Angst, dass sie Kunden verlieren, wenn ein anderer Trainer neue Ideen oder Methoden mitbringt. Also versuchen sie, ihn schlechtzureden, anstatt sich selbst weiterzuentwickeln.“

„Jeder kennt das: Ein neuer Trainer kommt in den Stall, hat moderne Ansätze, spricht über feine Hilfen – und plötzlich werden Stimmen laut, die sagen, er sei ‚zu weich‘ oder ‚zu alternativ‘. Anstatt sich damit auseinanderzusetzen, wird lieber gelästert.“

„Gerade in der Turnierszene herrscht oft ein harter Konkurrenzdruck. Da will keiner zugeben, dass dieser ein anderes vielleicht besseres Ergebnis erzielt – und statt voneinander zu lernen, wird lieber hinterm Rücken getratscht.“

Jacqueline verschränkte die Arme. „Besonders schlimm finde ich es im Internet. Da wird mit ein paar Klicks über jemanden hergezogen, als hätte er Pferdequälerei begangen, nur weil er mal eine andere Meinung hat.“

Tommy nickte. „Und das zieht Kreise. Stell dir vor, ein Reitschüler ist zufrieden mit seinem Trainer – aber dann hört er von anderen, dass dieser Trainer angeblich unfähig sei. Plötzlich zweifelt er. Nicht wegen eigener Erfahrungen, sondern weil jemand Drittes Unruhe stiftet.“

„Und in Ställen? Puh… Da gibt es Leute, die alles über einen Trainer zu wissen glauben, nur weil sie mal 30 Sekunden zugeschaut haben.“

„Ein wirklich guter Trainer stellt nicht sich selbst in den Mittelpunkt, sondern das Pferd und den Schüler. Er muss nicht beweisen, dass er der Beste ist – seine Arbeit spricht für sich.“

„Niemand weiß alles. Die besten Trainer sind die, die sich immer weiterentwickeln, offen für neue Methoden sind und auch mal sagen: ‚Da habe ich mich wohl geirrt.‘“

„Wenn du wirklich gut bist in dem, was du tust, dann brauchst du nicht schlecht über andere zu reden. Qualität setzt sich langfristig durch – immer.“

Jacqueline zog eine Augenbraue hoch. „Okay, aber was machen wir jetzt dagegen? Mobbing unter Trainern wird es doch immer geben.“

Tommy zuckte die Schultern. „Man kann nicht jeden überzeugen. Aber man kann sich entscheiden, nicht mitzumachen. Kein Lästern, kein Schlechtreden – sondern einfach saubere Arbeit machen. Die Leute, die dich schätzen, werden das Erkennen. Und die anderen? Die sind nicht unser Problem.“

Jacqueline grinste. „Also quasi: Bleib auf deinem eigenen Reitplatz und hör auf, über den Sand von anderen zu meckern?“

Tommy lachte. „Genau das. Und wenn jemand deinen Sand schlechtmacht, dann bau einfach bessere Parcours.“

Die beiden stießen mit ihren Kaffeebechern an und sahen den Pferden zu, die friedlich auf der Weide standen – völlig unbeeindruckt von menschlichen Egos. Denn am Ende zählt nur eins: Gute Pferdeausbildung spricht für sich.
Ende

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Früher wollte ich fliegen...Mein Herz schlägt für die klassische Dressur. Das Gefühl von Leichtigkeit und Harmonie, edle...
23/01/2025

Früher wollte ich fliegen...

Mein Herz schlägt für die klassische Dressur. Das Gefühl von Leichtigkeit und Harmonie, edler Kraft und Ausdruck, wenn Pferd und Reiter mit unsichtbaren Hilfen über den Platz schweben...

Es geht nicht dabei nicht um wildes Gestrampel, oder ob das Pferd sich mit den Hinterbeinen vorne die Eisen abziehen kann. Es geht auch nicht darum, ob es hohe Lektionen vollführt oder Serienwechsel springt.

Es geht um stille Kommunikation. Unsichtbare Hilfen. Fein, leise, leicht. Gemeinsam bewegen, ein Tanz voller Schönheit und Anmut.

Ein Tanz, den beide Seiten gerne tanzen. Ein Tanz, der einen glauben lässt, man würde fliegen.

Das Pferd auf dem Foto, meine Isolde, hat mir gezeigt wie man fliegt. Und auch wenn ich damals viel weniger wusste, nicht so gut im Sattel saß und nicht so fein war wie ich es vielleicht heute bin, wusste ich, dass ich dieses Gefühl zu fliegen immer wieder erleben wollte.

Der Weg dorthin ist lang. Und manchmal ist er einsam. Abkürzungen gibt es nicht und man kann sich leicht verirren.

Ist er es trotzdem wert? Ja, das ist er.

Ich wünsche jedem ein Pferd, das einem einmal gezeigt hat, wie es sich anfühlt zu fliegen.

Für mehr Harmonie, Respekt und die Disziplin richtig tanzen zu lernen.




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