Tierärztliche Praxis Dr. Christoph Schepull

Tierärztliche Praxis Dr.  Christoph Schepull Mobile Pferdepraxis (ganztägig) mit Röntgen-,Ultraschall und Endoskopiesystem, Zahnbehandlungen

K

30/07/2025

Verstärkung für unsere Pferdepraxis 🐴🐎

Wir haben tolle Neuigkeiten: Unsere Praxis hat durch unsere neue Kollegin, Frau Zuzanna Mackowska, kompetente Unterstützung erhalten. Wir freuen uns riesig, sie an Bord zu haben.

Nach mehreren Jahren in Assistenzeit in renomierten Pferdekliniken Deutschlands bringt sie nicht nur viel Erfahrung mit, sondern auch eine große Portion Leidenschaft für die ambulante Pferdemedizin.

Wir freuen uns sehr, mit ihr unser Leistungsspektrum in ambulanter Diagnostik und Therapie zu erweitern. Dazu gehören unter anderem auch die Bronchoskopie und Gastroskopie, welche wir jetzt mit unserem ambulanten Videoendoskop problemlos im heimatlichem Stall durchführen können. Dies ermöglicht uns eine individuellere und moderne Betreuung eurer Vierbeiner!

Auf viele gesunde und glückliche Pferde 🐴❤️

Meldet euch gerne bei uns, wenn ihr Fragen habt oder einen Termin vereinbaren möchtet 📞☎️

Der Beitrag darf natürlich gerne geteilt werden 😊

01/06/2025

Realität statt Tierarzt-Serienromantik – Ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

was wir in den letzten Wochen und Monaten erleben, macht uns zunehmend betroffen – und ehrlich gesagt auch müde.
Immer häufiger sehen wir uns mit pauschaler Kritik konfrontiert, mit unrealistischen Erwartungen an unsere Arbeit und leider auch mit persönlicher Frustration, die sich in Bewertungen oder Beschwerden gegen uns oder unsere Kolleg:innen entlädt. Dabei scheint oft vergessen zu werden, was es bedeutet, heute eine Tierarztpraxis zu führen – und wie viele Menschen sich hier jeden Tag mit viel Engagement und Herz für Ihr Tier einsetzen.

Gerade der tierärztliche Notdienst, den wir im Saarland am Wochenende über die Tierärztekammer organisieren, ist ein Paradebeispiel für ein System, das nur noch funktioniert, weil engagierte Tierärzt:innen sich aufreiben.
Denn: Die Praxen tragen alle Kosten selbst. Wir müssen in Zeiten des Personalmangels dennoch Personal bereitstellen – für Fälle, die man weder vorhersagen noch planen kann. Es gibt Dienste, in denen kaum ein Patient kommt – und andere, in denen wir kaum Luft holen können. Und in den ruhigen Diensten arbeiten wir oft nicht kostendeckend, sondern schlicht aus Pflichtbewusstsein gegenüber Tier und Halter.

Was viele nicht wissen:
Ein erheblicher Teil der Notfälle sind keine echten Notfälle – sondern Fälle, die in der regulären Sprechstunde gut aufgehoben wären. Aber im Notdienst blockieren sie wichtige Kapazitäten. Gleichzeitig müssen wir alles dokumentieren, Datenschutzformulare einholen, neue Akten anlegen – alles bindet Personal, das wir eigentlich gar nicht haben.

Und hier möchten wir kurz innehalten:
👉 Wir sind unserem Team von Herzen dankbar.
Was unsere Mitarbeiterinnen Tag für Tag und auch an Wochenenden leisten, ist nicht selbstverständlich.
Sie arbeiten unter hohem Druck, mit wachsender Bürokratie, gestiegenem Aggressionspotenzial mancher Kunden und einer stetigen Überlastung – und dabei behalten sie doch den Fokus auf das Wichtigste: Ihr Tier.
Ohne dieses Team gäbe es diese Praxis in dieser Form längst nicht mehr.

Zur Wahrheit gehört auch: Durch das Arbeitszeitgesetz können Mitarbeitende nach einem Notdiensteinsatz nicht einfach unter der Woche weiterarbeiten – wir als Praxisinhaber:innen jedoch schon. Und das tun wir auch. Tag für Tag. Weil es sonst niemand tut.

Dennoch müssen wir uns mittlerweile mit Beschwerden, Sh*tstorms, schlechten Online-Bewertungen und unsachlicher Berichterstattung auseinandersetzen. Kolleg:innen wie die Tierklinik Elversberg wurden in der Öffentlichkeit regelrecht „hingerichtet“ – ohne Rücksicht auf die enormen Belastungen, unter denen diese Kliniken arbeiten. Viele dieser Beiträge haben wenig mit Aufklärung zu tun, sondern viel mit Klickzahlen und Empörung. Sie richten Schaden an – für die betroffenen Menschen, für die Versorgung insgesamt und für die Motivation einer ganzen Berufsgruppe.

Denn wer macht diesen Job morgen?
Die Nachwuchszahlen sinken, die Bürokratie wächst, die wirtschaftliche Belastung nimmt zu. Wer heute eine Praxis gründet oder übernimmt, trägt alle Verantwortung allein: Für Gehälter, Versicherungen, für steigende Medikamentenpreise, Gerätekosten, für unübersichtliche Tierversicherungsanfragen, für alles. Und gleichzeitig wird erwartet, dass jede Landpraxis aussieht wie eine Uniklinik – wirtschaftlich ist das nicht mehr leistbar.

Viele Tierhalter:innen wissen zudem nicht, dass Notdienst bedeutet: Notversorgung – und nicht Rundumdiagnostik oder Wunschtermine am Wochenende.
Auch fehlt oft die Fähigkeit oder Bereitschaft, echte Notfälle von harmloseren Problemen zu unterscheiden.

Wir lieben unseren Beruf. Wir haben ihn gewählt, weil wir Tieren helfen wollen. Aber auch unsere Ressourcen sind endlich. Und wenn wir um Verständnis bitten, dann nicht, weil wir jammern wollen – sondern weil wir gehört werden müssen, bevor es zu spät ist.

Die Realität ist weit entfernt von heiler Tierarztwelt und Serienidylle. Die Realität ist:
Die Suizidrate unter Tierärzt:innen liegt vier- bis fünfmal höher als im Durchschnitt. Und in vielen Fällen war es genau diese Kälte, diese ungerechte Kritik, dieser letzte Kommentar, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Wir bitten um mehr Empathie, gesunden Menschenverstand und Fairness

Ihr Praxisteam der Tierarztpraxis Timmermann und Ternes

10/03/2022
Unsere neue Zahnbehandlungseinheit ist da und konnte gleich bei dem ersten Patienten genutzt werden. Durch diese Einrich...
20/01/2022

Unsere neue Zahnbehandlungseinheit ist da und konnte gleich bei dem ersten Patienten genutzt werden. Durch diese Einrichtung können wir nun komplizierte und sehr feine Eingriffe bei Zahnerkrankungen vornehmen. Wir freuen uns😊😊😊

02/01/2022
21/12/2021

Liebe Patientenbesitzer, die Pferdepraxis geht ab morgen Abend den 22.12. in den Urlaub und ist ab dem 3.1.2022 wieder erreichbar. Die Kleintierpraxis ist ab dem 24.12. geschlossen und ebenfalls ab dem 3.1.2022 geöffnet. Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem viel Gesundheit und Zufriedenheit. Bleibt bitte alle gesund. Sollte während unserer Urlaubszeit doch ein tierischer Notfall eintreten wendet euch bitte an die umliegenden Kliniken. Vielen Dank und allen eine schöne Zeit, Christoph, Tanja, Annika und Yvonne. Liebe Grüße

19/11/2021

Gegen Herpes geimpfte Pferde scheiden m Falle einer Infektion oder auch im Falle einer Reaktivierung des Virus ohne erkennbare Symptome weniger Viren aus.

08/07/2021

Bei der Jahrestagung der FN hat der Beirat Sport sich für eine Herpes-Impfpflichtig für Turnierpferde ausgesprochen. Sie wird ab den 01.01.2023 greifen. Das Jahr 2022 soll als Überbrückungsjahr fungieren.
Das Hauptziel einer Impfung gegen EHV-1 ist, die Virusausscheidung in einem Bestand zu senken. Eine Impfung kann nicht das einzelne Pferd vor einer Infektion oder Erkrankung schützen. Wichtig ist es, dass der komplette Pferdebestand eine solche Impfung gegen Herpes hat, denn dadurch sinkt die Menge an ausgeschiedenen Viren und somit sinkt das Risiko einer Krankheitsübertragung.
https://www.pferd-aktuell.de/news/aktuelle-meldungen/sport/beirat-sport-herpes-impfpflicht-fuer-turnierpferde-kommt-2023
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25/04/2021

Heute mal wieder etwas aus dem Klinikalltag – die Schlundverstopfung.
Dabei kommt es zu einer Verstopfung der Speiseröhre mit nicht ausreichend gekautem und zerkleinerten Futter. Häufig berichten Besitzer, gerade von älteren oder ganz jungen Pferden und Ponies, dass sie Wurzeln, Rote Beete oder Äpfel in Stücke oder Scheiben schneiden, damit diese besser aufgenommen und gekaut werden können. Leider führen die kleineren Futterstücke dazu, dass sie weniger gekaut und vielmehr gleich geschluckt werden. Dadurch bleiben sie im wahrsten Sinne des Wortes „im Halse stecken“. Auf dem Endoskopiebild seht ihr, wie sich ein Stück Rote Beete im Schlund verkeilt hat. Dann kommt es zu typischen Schlundverstopfungssymptomen wie speicheln, würgen und Nasenausfluss, weil der Zugang zum Magen verstopft ist. Durch krampflösende Medikamente und schieben einer Nasenschlundsonde versuchen wir dann den „Übeltäter“ in den Magen zu befördern. In vielen Fällen gelingt dieses auch, aber es gibt auch leider immer wieder den Fall, dass wir die Speiseröhre nicht mehr frei bekommen. 😥

🐴🍀

Liebe Patientenbesitzer, wir freuen uns nun endlich auch unser "In-house-Labor" in Betrieb genommen zu haben. Dadurch kö...
14/04/2021

Liebe Patientenbesitzer, wir freuen uns nun endlich auch unser "In-house-Labor" in Betrieb genommen zu haben. Dadurch können wir nun noch schneller die entsprechende Labordiagnostik unserer Patienten vornehmen und schneller eine Therapie beginnen. Informiert euch einfach unter www.tierarzt-loitz.de/aktuelles

Viele Grüße euer Praxisteam

Adresse

Gartenstraße 76
Loitz
17121

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