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Projekt Pfote Hundetrainerin

24/10/2026

Auf der Pflegestelle war sie doch ganz anders?!

Ein Satz, den man im Tierschutz immer wieder hört. Aber warum ist das eigentlich so?

Ein Hund, der auf seiner Pflegestelle ruhig, sozial und unkompliziert wirkt, kann sich in seinem neuen Zuhause plötzlich ganz anders verhalten. Und das ist zunächst einmal gar nicht so ungewöhnlich!

Denn Verhalten entsteht nicht unabhängig von der Umgebung. Es wird unter anderem durch Erfahrungen, soziale Beziehungen, Umweltreize und das individuelle Sicherheitsgefühl beeinflusst.
Und: Andere Umgebung, andere Voraussetzungen.

Auf einer Pflegestelle lebt ein Hund möglicherweise mit mehreren Artgenossen zusammen, hat feste Routinen und orientiert sich an bereits vertrauten Abläufen. In seinem neuen Zuhause sieht die Welt plötzlich ganz anders aus.

Vielleicht ist er dort Einzelhund, muss neue Regeln kennenlernen oder erlebt Reize und Situationen, die er bisher kaum kannte.

Hinzu kommt: Ein Umzug bedeutet Veränderung. Manche Hunde reagieren zunächst zurückhaltend, andere zeigen vermehrt Unruhe, Unsicherheit oder Verhaltensweisen, die vorher kaum sichtbar waren.

Und genau deshalb ist es wichtig, einem Hund Zeit zu geben.

Nicht jedes Verhalten zeigt sich sofort. Manche Hunde brauchen Wochen oder Monate, bis sie sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden und ihr Verhaltensrepertoire deutlicher zeigen.

Eine Pflegestelle kann wertvolle Einblicke in den Charakter und das Verhalten eines Hundes geben. Sie kann aber nicht garantieren, dass sich dieser unter völlig anderen Lebensbedingungen genauso verhält.

Ein Hund ist nicht plötzlich ein anderer Hund. Aber seine Umwelt ist eine andere – und damit können sich auch seine Verhaltensweisen verändern.

Habt ihr selbst schon erlebt, dass sich ein Hund nach dem Einzug ganz anders verhalten hat als zuvor? 🐕

17/10/2026

🐶SamstagsPfotenBlick🐶Manchmal sind die besten Kursstunden genau die, in denen nicht alles nach Plan läuft.

Unser letzter Mobility-Kurs war dafür wohl das beste Beispiel. Zwischen Geburtstagsüberraschung, gemeinsamem Aufbau, Training und ganz vielen kleinen Momenten zwischendurch wurde aus einer ganz normalen Kursstunde irgendwie etwas Besonderes.

Während die einen Hunde konzentriert mit ihren Menschen trainiert haben, haben andere die Gelegenheit genutzt, ihre Umgebung zu erkunden, miteinander zu kommunizieren oder einfach mal eine Runde zu schlafen.

Und genau das lieben wir an solchen Stunden: Nicht jeder Hund muss immer dasselbe machen, nicht jede Minute muss durchgeplant sein und nicht jeder wertvolle Lernmoment findet direkt an einem Trainingsgerät statt.

Manchmal steckt genauso viel Wertvolles in den kleinen Dingen dazwischen. Im Beobachten, im gemeinsamen Entdecken, im Zur-Ruhe-Kommen oder einfach darin, zusammen eine gute Zeit zu haben.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, was unsere Hunde im Training lernen, sondern auch darum, wie sie sich dabei fühlen und was sie aus den vielen kleinen Alltagssituationen mitnehmen. 🤎

Ein kleiner Einblick in einen eigentlichen Mobility-Kurs, der dann keiner war, aber der uns mal wieder gezeigt hat, dass die ungeplanten Momente manchmal die schönsten sind.

06/10/2026

Heute gibt’s mal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen

Meine Azubine hat unseren Tag mit der Kamera begleitet und ein paar Momente aus unserem Alltag festgehalten. So seht ihr auch mal, was bei uns zwischendurch passiert und was sonst nicht hier auf Instagram landet

30/09/2026

Bin ich bereit für den Hund, der hinter diesem Foto steckt?
Nicht für den Hund, den ich mir gerade vorstelle.
Nicht für den Hund, von dem ich hoffe, dass er einmal so sein wird.
Sondern für diesen Hund – mit seinen Bedürfnissen, seiner Geschichte und vielleicht auch seinen Herausforderungen.
Vielleicht braucht er viel Ruhe.
Vielleicht sehr viel Bewegung.
Vielleicht wird ein Restaurantbesuch mit ihm nie entspannt sein.
Vielleicht braucht er lange, bis unsere Welt für ihn überhaupt sicher wird.
Es geht nicht darum, vor einer Adoption jedes Problem vorhersehen zu können. Das können wir nicht.
Aber wir können uns vorher fragen:
Was bin ich bereit zu verändern, wenn mein Hund etwas anderes braucht, als ich erwartet habe?
Denn genau da beginnt für mich verantwortungsvolle Adoption.
Was hättest du gerne gewusst, bevor dein Tierschutzhund bei dir eingezogen ist?
Schreib es gerne in die Kommentare – vielleicht hilft deine Erfahrung gerade jemandem, der noch vor seiner Adoption steht.

Vielleicht bist du genau deshalb hier. Du hast einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause gegeben – und irgendwann gemerk...
25/09/2026

Vielleicht bist du genau deshalb hier.

Du hast einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause gegeben – und irgendwann gemerkt, dass Liebe allein nicht jede Frage beantwortet.

Vielleicht ist euer Alltag anders, als du ihn dir vorgestellt hast. Vielleicht funktionieren die gut gemeinten Ratschläge aus deinem Umfeld bei deinem Hund einfach nicht. Vielleicht vergleichst du euch manchmal mit anderen Mensch-Hund-Teams und fragst dich, warum es bei euch nicht genauso läuft.

Genau für euch gibt es Projekt Pfote.

Ich möchte nicht, dass dein Hund einfach nur „funktioniert“. Ich möchte verstehen, wer er ist, was er erlebt hat, was er braucht – und genauso möchte ich dich kennenlernen.

Denn es gibt nicht den einen Weg, der für jeden Hund und jeden Menschen passt.

Und Projekt Pfote soll noch mehr sein als Hundetraining:

Ein Ort, an dem du dich verstanden fühlst.
Ein Ort für Menschen mit Hunden, die vielleicht nicht „wie alle anderen“ sind.
Ein Ort, an dem wir auch die kleinen Fortschritte feiern.
Und eine Community, in der du dich für deinen Hund nicht erklären musst.

Schön, dass du hier bist. 🤎

Erzähl mir gerne in den Kommentaren: Wie heißt dein Hund und woher kommt er?

22/09/2026

Ist es grundsätzlich falsch, einen Hund von vorne anzufassen?

Nein – denn Hunde reagieren individuell. Während Happy, Nala und Mogli die Berührung gerne annehmen, zeigen Phoebe und Oskar, dass sie sich damit in diesem Moment nicht wohlfühlen.

Abwenden, steigende Körperspannung und vermehrtes Züngeln können wichtige Hinweise sein. Dabei sollte ein einzelnes Signal nie isoliert betrachtet werden – entscheidend ist immer das Gesamtbild.

Mein Tipp: Streichelt euren Hund kurz und macht anschließend eine Pause. Sucht er wieder eure Nähe, darf es wahrscheinlich weitergehen. Wendet er sich ab oder schafft Abstand, respektiert seine Antwort.

Gutes Hundetraining bedeutet nicht, starren Regeln zu folgen, sondern den einzelnen Hund wahrzunehmen.

Welche kleinen Signale zeigt euer Hund, wenn ihm eine Berührung unangenehm ist?

BedürfnisorientiertesHundetraining AlltagMitHund

Training muss nicht immer nach Training aussehen. Gerade bei unsicheren oder ängstlichen Hunden können die vermeintlich ...
18/09/2026

Training muss nicht immer nach Training aussehen.

Gerade bei unsicheren oder ängstlichen Hunden können die vermeintlich kleinen Dinge unglaublich wertvoll sein.

Abstand nehmen. Beobachten. Eine Situation verlassen. Einfach mal nichts verlangen. Gemeinsam zur Ruhe kommen.

Manchmal besteht der größte Fortschritt eben nicht darin, dass dein Hund etwas tut – sondern darin, dass er sich zunehmend sicher genug fühlt, selbst Entscheidungen zu treffen.

Wir dürfen lernen, auch die leisen Fortschritte zu sehen.

Was ist bei deinem Hund etwas, das für andere vielleicht völlig unspektakulär aussieht, für euch aber ein riesiger Fortschritt ist?

5 JAHRE.Manchmal kann ich selbst kaum glauben, dass ich das heute schreiben darf.Seit 5 Jahren darf ich Vollzeit Hundetr...
17/08/2026

5 JAHRE.

Manchmal kann ich selbst kaum glauben, dass ich das heute schreiben darf.

Seit 5 Jahren darf ich Vollzeit Hundetraining machen.
5 Jahre Projekt Pfote.
5 Jahre ein Beruf, der für mich so viel mehr als einfach nur ein Beruf ist.

Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, denke ich nicht zuerst an Trainingsstunden, Kurse oder Termine.
Ich denke an euch.

An all die Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.
An all die Hunde, die ich kennenlernen und ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte.
An kleine und riesengroße Fortschritte. An Momente, in denen plötzlich etwas funktioniert hat, was vorher unmöglich schien. An gemeinsames Lachen, an Herausforderungen und auch an die Momente, die mich ganz besonders berührt haben.

Hunderte unterschiedliche Hunde und Menschen sind in diesen fünf Jahren Teil meiner Geschichte geworden. Und jeder Einzelne hat auch mich etwas gelehrt.

Natürlich waren diese Jahre nicht immer leicht. Selbstständigkeit bedeutet auch Zweifel, Mut, Durchhalten, Lernen und immer wieder Weitermachen.

Aber wenn ich heute zurückblicke, überwiegt vor allem ein Gefühl:

Dankbarkeit.

Dafür, dass aus etwas, das ich liebe, mein Beruf werden durfte.
Dafür, dass ihr mir eure Hunde anvertraut.
Dafür, dass ihr mich weiterempfehlt, wiederkommt und mich teilweise schon seit Jahren begleitet.

Heute möchte ich deshalb einfach DANKE sagen.
An jeden Zwei- und Vierbeiner, der in den vergangenen fünf Jahren ein kleines Stück dieses Weges mit mir gegangen ist.

Und weil man sich zum Geburtstag ja bekanntlich etwas wünschen darf, habe ich auch einen kleinen Wunsch.

Wenn ihr mögt, schenkt mir zum 5-jährigen Jubiläum ein Bild von eurem Hund in den Kommentaren.

Von einem Hund, den ich vielleicht selbst schon kennenlernen durfte. Von einem ehemaligen oder aktuellen vierbeinigen Schüler. Oder einfach von der Fellnase, die euer Leben jeden Tag ein bisschen schöner macht.

Denn wenn ich mir für diesen besonderen Tag etwas wünschen darf, dann sind es ganz viele Hunde unter diesem Beitrag.

Auf die letzten 5 Jahre. Auf all die Hunde, die ein Teil davon waren. Und auf alles, was noch vor uns liegt. ♥️

15/08/2026

Manchmal sind es die vermeintlich kleinen Momente, die eigentlich die allergrößten Schritte sind.

Als ich Bonnie kennengelernt habe, war da vor allem viel Unsicherheit. Aus Angst ging sie nach vorne, bellte und versuchte, sich Situationen auf Abstand zu halten. Selbst ein Leckerli aus meiner Hand anzunehmen, war anfangs nicht möglich.

Und dann kam dieser eine Moment: Bonnie nahm das erste Leckerli aus meiner Hand. 

Ab da ging es Schritt für Schritt bergauf.

Aber diese Entwicklung ist nicht nur Bonnies Verdienst. Ihre beiden Besitzerinnen haben hingeschaut, verstanden, Vertrauen aufgebaut, an den Basics gearbeitet und vor allem: Bonnie die Zeit gegeben, die sie brauchte.

Heute sehe ich drei, die als Team immer mehr zusammenwachsen.

Ich bin unglaublich stolz auf die drei und freue mich auf alles, was noch vor ihnen liegt. ❤️

✨ Vertrauen statt Druck.
✨ Verständnis statt Erwartungen.
✨ Kleine Schritte, die irgendwann ganz groß werden.

hundeverstehen

Ich kenne die kleine persönlich und sie hat mein Herz gestohlen, bitte teilt sie fleissig !
11/08/2026

Ich kenne die kleine persönlich und sie hat mein Herz gestohlen, bitte teilt sie fleissig !

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