17/12/2023
Darf ich vorstellen: Der Supermischling genannt Poppy Popcorn 🍿. Der Grund, warum meine Schwerpunkte Jagdersatztraining und Trennungsstress bei Hunden sind.
Verkauft wurde Poppy an ihre Familie vor uns als kinderfreundlicher Labbi-Mix. Doch hatte sie bereits zuvor mehrere Familien mit ihren schnellen Reaktionen und ihrer scheinbar unbändigen Energie überfordert. Nach der vermutlich vierten Zwischenstation ist sie dann hier gestrandet.
Schnell war klar, dass Poppy nicht nur ein bisschen jagen möchte, sondern dass das ihre Leidenschaft ist. Jagdverhalten ist genetisch verankert und je nach Rasse unterschiedlich ausgeprägt. Deswegen wollte ich wissen, welche Vorfahren bei Poppy mitgemischt haben.
Hier ist das Ergebnis: Labrador Retriever, Golden Retriever, Collie und deutscher Jagdterrier. Ein Teil ist nicht klar zu definieren, aber dort werden zwei weitere Jagdhunde (Hounds) genannt, die durchaus zu Poppys Verhalten passen.
Den Jagdterrier hatte ich nicht erwartet und es ist die Ironie des Schicksals, dass gerade diese Jagdhundrasse wohl unter Poppys Vorfahren zu finden ist. Mein erster eigener Hund Charly war ein deutscher Jagdterrier. Nachdem er mich in seinem kurzen Leben fast zur Verzweiflung getrieben hätte, habe ich mich entschlossen, nie wieder mit einem Jagdhund zusammenleben zu wollen.
Tatsächlich sehe ich in Poppys Verhaltensrepertoire von jeder nachgewiesenen Rasse etwas. Vor meiner Ausbildung zur Hundetrainerin war ein Hund für mich ein Hund und ich habe schon immer ein Faible für Mischlinge. Allerdings, je mehr ich mich mit Hunden beschäftige und mit ihnen arbeite, desto wichtiger werden auch die rassespezifischen Unterschiede. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht auch Hunde gibt, die von ihrer Rassebeschreibung abweichen.
Mich würden eure Erfahrungen interessieren. Hast du einen Mischling oder einen Rassehund? Wie verhält er sich? Hast du einen DNA-Test gemacht?