Föhrenstein.TIERISCHbunt

Föhrenstein.TIERISCHbunt Aus "Labradorzucht vom Föhrenstein" wird TIERISCHbunt. Da unsere Zucht derzeit pausiert, kommen diese nun öfter "zu Wort".
🐓🐣🕊🐹🪶🦜

Neben dem Labrador gehören nämlich auch Wachteln, Hühner, Wellensittiche, Tauben und Meerschweinchen zu uns.

Heute wird’s ein bisschen besonders…unsere GAMBLERS LUCK werden 1 Jahr alt 🥳Ein Fingerschnips – und zack… ein ganzes Jah...
18/04/2026

Heute wird’s ein bisschen besonders…
unsere GAMBLERS LUCK werden 1 Jahr alt 🥳
Ein Fingerschnips – und zack… ein ganzes Jahr vorbei..... wieder mal 😅

365 Tage Jahr voller:
Quatsch im Kopf
Kuscheln ohne Ende
Lernen, Wachsen, Grenzen testen

Macht euch heute einen richtig schönen Tag, ihr kleinen Glücksritter 🍀
Lasst euch feiern, verwöhnen, liebt eure Menschen und nervt sie ein kleines bisschen – so wie es sich gehört 😉
Vasco, Tara, Kaja, Leeloo, Sinja und KappoV 😘 wir denken ganz fest an euch!

Happy 1st Birthday, ihr Gambler! 🎂🐾
🎉🐶

"Das Schönste, was ein Tier hinterlassen kann,ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an es denken."Ach Tantchen Mira...
13/04/2026

"Das Schönste, was ein Tier hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an es denken."

Ach Tantchen Mira... du warst einer dieser Hunde, von denen man sich gut vorstellen konnte, dass sie ewig leben 🥺 doch leider hast auch du heute die Seiten gewechselt.
Dein Frauchen ohne dich... das geht doch nicht! Wo sie war, warst du! Ein Schatten voll Freude, Glückseligkeit und 🥰 so viel Gewuselwusel...

Machs gut, beste Tanti. Run free, run wild and full of joy 🌈 wir werden immer mit einem Lächeln an dich denken, versprochen!

  APRILIm Herbst 2020 verloren wir unseren geliebten Labrador Sam ganz plötzlich altersbedingt. Mein Herz brach – ein Le...
02/04/2026

APRIL

Im Herbst 2020 verloren wir unseren geliebten Labrador Sam ganz plötzlich altersbedingt. Mein Herz brach – ein Leben ohne Labrador war für mich keine Option.
Während der Corona-Zeit folgte ich lange einer Labradorzucht, die auf mich liebevoll und vertrauenswürdig wirkte. Nach einem persönlichen Austausch nahmen meine Tochter und ich sogar 400 km Fahrt auf uns, um uns selbst ein Bild zu machen. Die Hunde wirkten gepflegt, anhänglich und gut versorgt – wir fuhren mit Hoffnung nach Hause.
Trotz geringer Chancen standen wir auf der Warteliste. Im Januar 2021 kam dann unerwartet die Nachricht: Ich durfte einen schwarzen Rüden haben. Unser Glück war unbeschreiblich. Wochenlang begleiteten uns Fotos und Videos unseres kleinen Wunders.
Kurz darauf kam die Nachricht, die alles veränderte: Unser Welpe hatte ein schmerzhaftes Rolllid. Das Video seines zusammengekniffenen, tränenden Auges ließ mich weinen. Die Züchterin spielte es herunter, doch mein Mutterherz hatte nur noch Angst – Angst um diesen kleinen Kerl, der so weit weg war und Schmerzen hatte.
Hilflos und verzweifelt suchte ich selbst Hilfe und wandte mich an eine spezialisierte Augenklinik. Dort nahm man sich Zeit, erklärte mir alles ruhig und ehrlich und bestätigte, dass unser Welpe Schmerzen hatte und dass es sich um ein genetisches Problem handelte. Von da an wusste ich: Wir würden alles tun, um ihm zu helfen.
Die Wochen bis zur Abholung waren kaum auszuhalten – voller Tränen, Zweifel und schlafloser Nächte.
Am 5. März 2021 hielten wir ihn endlich in den Armen. Alles andere war plötzlich egal – Verträge, Geld, Formalitäten. Wir wollten nur eines: unseren kleinen Kalle mit nach Hause nehmen, ihn der Augenklinik vorstellen und ihm die Liebe, Sicherheit und medizinische Hilfe geben, die er so dringend brauchte.
Bei der ersten Untersuchung machte die Augenärztin schnell klar: So lange warten wollte sie nicht. Das Rolllid war schlimmer als gedacht. Vier Wochen bekamen wir Zeit – mit täglichem Massieren des Lids und Augensalbe, in der Hoffnung, eine Operation vermeiden zu können.
Am 9. Mai 2021 wurde Kalle operiert. Als schonende Erstmaßnahme im Wachstum erhielt er sogenannte Stay-Sutures. Dabei wurde das Lid so fixiert, dass der schmerzhafte Reiz verschwand und das Auge endlich zur Ruhe kommen konnte. Die Hoffnung war, dass sich das Lid mit dem Wachstum dauerhaft korrekt anlegt.
Ich informierte die Züchter – doch echtes Interesse spürte ich keines. Weder an Kalles Zustand noch an der Operation oder den Kosten. Das machte mich traurig und wütend zugleich.
Die Zeit nach der OP war intensiv: Trichter, Tag-und-Nacht-Betreuung, ständige Sorge. Doch es hat sich gelohnt. Die Fäden fielen heraus, das Lid heilte perfekt, und vier Wochen später sagte die Ärztin: Geduld und positives Denken wurden belohnt.
Ein halbes Jahr später bat mich die Züchterin, meine „guten Erfahrungen“ weiterzugeben – bei einem neuen Wurf hatten gleich mehrere Welpen ein Rolllid. Ich war entsetzt, sagte aber zu, um den Hunden zu helfen. In den folgenden Monaten erfuhr ich von immer mehr Erkrankungen aus dieser Zucht. Mir wurde klar, dass wir trotz allem noch Glück gehabt hatten. Als ich die Züchterin damit konfrontierte, wurde ich blockiert.
Bis heute habe ich Kalle nicht röntgen lassen – aus Angst vor weiteren Diagnosen. Stattdessen wird er regelmäßig physiotherapeutisch und osteopathisch betreut. Er wird sportlich geführt, ohne Sprünge, mit strengem Blick auf sein Gewicht. Sein Gangbild ist gut.
Kalle war ein sehr herausfordernder Welpe und Junghund – überdreht, bissig, schwer zur Ruhe zu bringen. Es gab viele Tränen und Momente des Zweifelns. Heute weiß ich, dass auch andere Hunde aus dem Wurf auffällig waren und dass die Schmerzen sein Verhalten vermutlich verstärkt haben.
Durch viel Arbeit, Training und Hundesport haben wir unseren Weg gefunden. Kalle ist heute ein wunderbarer Hund, den ich über alles liebe – auch wenn unser gemeinsamer Weg alles andere als leicht war.
Diese Geschichte soll keine Hetze sein, sondern aufklären. Erkrankungen wie das Rolllid sind keine „Laune der Natur“, sondern häufig genetisch bedingt. Verantwortungsvolle Zucht bedeutet, genau hinzusehen, ehrlich zu informieren, betroffene Linien aus der Zucht zu nehmen und für entstandenes Leid einzustehen.
Was wir erlebt haben, war das Gegenteil: Verharmlosung von Schmerzen, fehlende medizinische Verantwortung, kein echtes Interesse am Wohl des Welpen und keinerlei Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – weder emotional noch finanziell. Besonders erschütternd war, dass mehrere Würfe betroffen waren und dennoch weitergezüchtet wurde.
Corona hat einen Markt geschaffen, auf dem Nachfrage wichtiger wurde als Gesundheit. Vertrauen wurde ausgenutzt, Gefühle spielten keine Rolle. Die Leidtragenden sind die Hunde – und die Familien, die sie lieben und alles für sie tun.
Ich liebe meinen Kalle über alles. Er ist heute ein großartiger Hund – nicht wegen der Zucht, sondern trotz ihr. Sein Weg war steinig, schmerzhaft und emotional belastend, für ihn und für uns.
Diese Geschichte soll Mut machen, genau hinzusehen, Fragen zu stellen, nicht alles zu glauben und Verantwortung einzufordern. Ein Welpe ist kein Produkt. Zucht ist kein Geschäft.
Hunde haben ein Recht auf einen gesunden Start ins Leben – und Menschen haben das Recht auf Ehrlichkeit.
Wenn diese Geschichte auch nur einem Welpen Leid erspart oder eine Familie zum Nachdenken bringt, dann hatte all das wenigstens einen Sinn. 💛

Wer Kalle auf seinem weiteren Weg – hoffentlich noch viele, viele Jahre – begleiten möchte, ist herzlich eingeladen, ihn hier zu besuchen und ein Stück seines Lebens mitzuerleben:

https://www.instagram.com/kalle.sir_the_black_one?igsh=aHZsa284NzQ3eGNl



Hinweis:
Dieser Beitrag basiert auf einem freiwillig eingereichten Erfahrungsbericht einer Hundehalterin.
Die Inhalte stellen keine medizinische Beratung oder Diagnose dar und ersetzen nicht die Betreuung durch Tierärzt:innen oder Fachpersonal.
Alle Angaben spiegeln ausschließlich persönliche Erfahrungen wider.
Es werden keine Schuldzuweisungen gegenüber Einzelpersonen, Züchtern, Vereinen oder Organisationen vorgenommen.

Hinweis:
Wenn auch ihr eure Geschichte teilen möchtet – anonym oder bewusst offen – meldet euch gern bei uns. Alles geschieht freiwillig und nach klarer Absprache.

✨ Wurfankündigung ✨Manchmal entstehen die spannendsten Verbindungen genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet…Schon b...
01/04/2026

✨ Wurfankündigung ✨

Manchmal entstehen die spannendsten Verbindungen genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet…

Schon bald erwarten wir einen besonderen Wurf aus unserer Labradorhündin
„Edenpark Silmaril Niamh“ 🐾
und dem Deutsch Drahthaarrüden
„Björn von der Tannennadel“ 🌲
Beide Elterntiere vereinen Arbeitsfreude, Nervenstärke und ein hervorragendes Wesen.
Während „Niamh“ durch ihre Führigkeit, Sanftheit und Eleganz besticht, bringt „Björn“ ausgeprägte Jagdpassion, Härte und unermüdlichen Arbeitswillen mit.
Wir erwarten leistungsstarke, vielseitige Welpen – geeignet für ambitionierte Hundeführer, Familien mit Anspruch und vermutlich auch für alle, die sich überraschen lassen möchten 😉
Die Aufzucht erfolgt selbstverständlich im engen Familienanschluss mit optimaler Prägung auf Umweltreize und Alltagssituationen.

📍 Abgabe erfolgt altersgerecht, geimpft, gechipt und mehrfach entwurmt.
Bei ernsthaftem Interesse freuen wir uns über keine Nachricht.

Heute lassen wir mal jemand anders für uns sprechen 😉 ergänzen möchten wir lediglich, dass das kleine Diestelchen vom GR...
28/03/2026

Heute lassen wir mal jemand anders für uns sprechen 😉 ergänzen möchten wir lediglich, dass das kleine Diestelchen vom GRSK Gutachter Dr. Tellhelm ausgewertet wurde und auch OCD frei, sowie LÜW 0 zu verbuchen hat.

💕 4 Jahre - 4 Buchstaben 💕 L is for the way you look at meO is for the only one I seeV is very, very extraordinaryE is e...
17/03/2026

💕 4 Jahre - 4 Buchstaben 💕

L is for the way you look at me
O is for the only one I see
V is very, very extraordinary
E is even more than anyone that you adore can.. mehr gibt es heute einfach nicht zu sagen 😉, außer vielleicht:

HAPPY BIRTHDAY unsere Patroni!!!! Auf viiiiiiele weitere unbezahlbare Momente!



"Lebe glücklich, lebe froh, wie die Maus im Haferstroh!" - warum mir ausgerechnet dieser uralte Poesiealbumspruch einfäl...
07/03/2026

"Lebe glücklich, lebe froh, wie die Maus im Haferstroh!" - warum mir ausgerechnet dieser uralte Poesiealbumspruch einfällt, weiß ich auch nicht 😅
Aber eins sei gesagt: er passt zu Lumier De Vie Black Pearl aka Moana Momlinski HERVORRAGEND!
Und das heute schon 7 Jahre 🥳🥳🥳
HAPPY BIRTHDAY, Herrchens Beste!

  MÄRZIch möchte die Geschichte von meinn Herzenshund Miky erzählen.Miky war ein red-fox-farbener Labbi.Ich habe ihn mit...
05/03/2026

MÄRZ

Ich möchte die Geschichte von meinn Herzenshund Miky erzählen.
Miky war ein red-fox-farbener Labbi.
Ich habe ihn mit acht Wochen direkt vom Züchter geholt. Von Anfang an war er ein fester Teil unserer Familie.
Schon sehr früh hatte mein Baby Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt. Er hatte immer entzündete Ohren, hat sich in die Füße gebissen und hatte Durchfall. Ich habe mehrmals das Futter gewechselt weil er vieles nicht vertragen hat. Am Ende bekam er ein spezielles Tierarzt Futter das er gut vertragen hat. Alles andere machte sofort wieder Probleme. Auch bei Leckerlis musste ich sehr aufpassen. Ab und zu klaute er trotzdem Zwieback von meinem kleinen Bruder.
Mit etwa 18 Wochen hatte Miky seinen ersten Anfall. Beim Spielen ist er plötzlich umgefallen, hat gekrampft, gezuckt, sich eingepinkelt und war danach völlig verwirrt. Für uns war das ein sehr schlimmer Moment! Der nächste Anfall lies nicht lange auf sich warten und danach kamen sie ungefähr jeden Monat.
Untersuchungen wurden gemacht, das Blutbild war unauffällig. Für den Notfall bekamen wir Medikamente und schnell wurde Miky dauerhaft eingestellt. Nach dem aufstehen und vor dem schlafen gehen. Immer pünktlich.
Die Anfälle wurden dadurch seltener aber es gab sie weiter.
Das Leben mit ihm war nicht immer einfach, vor allem mit meinem kleinen Bruder. Er konnte oft nicht verstehen, warum man mit Miky ruhiger sein musste und warum wildes spielen nicht immer ging. Trotzdem war Miky unser Schatzi und wir haben ihn von ganzem Herzen geliebt.
Kurz vor seinem zweiten Geburtstag ist etwas passiert das alles verändert hat.
Bei einem Spaziergang hat Miky vermutlich etwas verschluckt, wahrscheinlich einen Maiskolben. Erst am nächsten Tag haben wir gemerkt das etwas nicht stimmt, weil er nicht gefressen hat und sehr angespannt war.
In der Tierklinik wurde ein Darmverschluss festgestellt und er wurde operiert. Die Operation verlief gut und wir durften ihn wieder mit nach Hause nehmen.
Drei Tage später lag Miky morgens tot in seinem Körbchen.
Der Tierarzt sagte das sein Körper wahrscheinlich zu schwach war und die Operation zu viel für ihn gewesen ist.
Miky wurde nur knapp anderthalb Jahre alt.
Was mich bis heute manchmal beschäftigt, sind die Gedanken an die Zeit davor.
An Mikys Anfälle und daran, dass ich damals einfach vertraut habe. Ich habe geglaubt, was man mir gesagt hat, und andere Stimmen und Warnungen nicht weiter hinterfragt.
Manchmal denke ich heute das ich vielleicht früher genauer hätte hinschauen sollen.
Aber eines weiß ich ganz sicher.
Lieber hätte ich noch viele dieser Anfälle mit ihm durchgestanden, als jetzt ganz ohne ihn zu sein.
Miky war immer unser Baby und er wird für immer in unseren Herzen weiterleben.
Hinweis:
Dieser Beitrag basiert auf einem freiwillig eingereichten Erfahrungsbericht einer Hundehalterin, die anonym bleiben möchte.
Die Inhalte stellen keine medizinische Beratung oder Diagnose dar und ersetzen nicht die Betreuung durch Tierärzt:innen oder Fachpersonal.
Alle Angaben spiegeln ausschließlich persönliche Erfahrungen wider.
Es werden keine Schuldzuweisungen gegenüber Einzelpersonen, Züchtern, Vereinen oder Organisationen vorgenommen.

Hinweis: Wenn auch ihr eure Geschichte teilen möchtet – anonym oder bewusst offen – meldet euch gern bei uns. Alles geschieht freiwillig und nach klarer Absprache.

Offizielle Entschuldigung an meine Lakritzmädels 🙏🏻 Knapp 20 Jahre war ich schon nicht mehr beim Augendoc. Heute musste ...
25/02/2026

Offizielle Entschuldigung an meine Lakritzmädels 🙏🏻

Knapp 20 Jahre war ich schon nicht mehr beim Augendoc. Heute musste es dann doch mal sein - inkl. Pupillen weitstellen.
Mein Vorteil ist ein wunderbar bewölkter Himmel, aaaaber jede weiße Wand ist eine Schneelandschaft in der Mittagssonne.
Das Handydisplay Laserstrahlen.
Sitze ich hier mit Sonnenbrille? - Jup 😅

Meine Mädels... ich bitte um Verzeihung 🙈
Im zuge der DOK Augenuntersuchung für die Zucht musstet ihr da nämlich deutlich öfter durch:
Annwyn... Feb. '19/Jan. '21/Feb '23
Moana... Jan.. '21/Feb. '23/Jan. '25
Jedes mal Sonne satt! Und Feb. '23 sogar MIT Schnee!!! 😬

Heute gibts ein extra Guzzi zur Wiedergutmachung 🙏🏻 ein Hoch nun aufs Rentnerleben!

  FEBRUARAro war ein reinrassiger foxred Labrador-Retriever Rüde, geboren am 22.03.2022, verstorben am 04.12.2025.Die er...
05/02/2026

FEBRUAR

Aro war ein reinrassiger foxred Labrador-Retriever Rüde, geboren am 22.03.2022, verstorben am 04.12.2025.
Die ersten Symptome seiner angeborenen chronischen Niereninsuffizienz konnten wir bereits bei unserem ersten Besuch feststellen. Während seine Geschwister gefressen haben, ist er zwischenzeitlich immer mal wieder zusätzlich trinken gegangen. Nicht nur einmal, sondern mehrfach. Er war auch nur halb so groß wie seine Geschwister.
Uns wurde erklärt, dass sich eine chronische Niereninsuffizienz unter anderem durch vermehrte Wasseraufnahme und vermehrtes Urinieren zeigen kann. Im späteren Verlauf, so wurde es uns beschrieben, können durch die eingeschränkte Belastbarkeit des Körpers weitere Probleme hinzukommen, wie Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Appetitverlust, Gewichtsverlust bis hin zur kompletten Futterverweigerung. Uns wurde außerdem gesagt, dass auch weitere Symptome auftreten können, unter anderem epileptische Anfälle, die im Zusammenhang mit der Erkrankung stehen können. Auch Aro musste einen solchen Anfall erleiden.
Bei Aro fiel, wie gesagt, bereits als Welpe sein vermehrtes Trinken auf. Er hat fast 6 Liter Wasser am Tag getrunken und da war er gerade mal 5 Monate alt. Er hatte auch extreme Probleme mit der Stubenreinheit. Stubenrein wurde er erst mit etwas über einem Jahr. Hat dann aber immer noch zu Hause tröpfchenweise Urin verloren.
Uns wurde erklärt, dass eine chronische Niereninsuffizienz nicht heilbar ist, sondern lediglich verlangsamt werden kann. Dadurch waren die 3 Jahre und 8 Monate mit Aro eine sehr intensive Zeit. Ich habe viel geweint, es hat mich psychisch sehr mitgenommen, aber auch finanziell. Wir haben ca. 35.000 € in Aro gesteckt. Das Schlimmste waren die ständigen Tierarztbesuche. Man wusste nie, ob die Werte stabil geblieben sind oder schlechter wurden. Eine Achterbahn der Gefühle, wie sie im Buche steht.
Leider haben ihn seine Magen-Darm-Geschichten und die Infektionen auch immer ordentlich zugesetzt, aber über 3 Jahre hinweg nicht gestoppt. Das letzte Jahr war für uns das schwerste überhaupt. Er hat seine selbstgekochten Rationen nicht mehr vertragen. Trockenfutter hat er auch nicht vertragen. Am Ende habe ich alle Nass-Nierenfutter durchprobiert, die es auf dem Markt gibt – nur das VetConcept konnte uns am Ende noch einen Monat schenken.
Eines hat mich Aro jedoch gelehrt: lebe jeden Tag in vollen Zügen. Er war stets glücklich und energiegeladen. Wollte immer raus, spielen, spazieren gehen und seine Hundefreunde treffen. Er war unglaublich stark und hat bis zum 04.12.2025 keine Schwäche gezeigt. Aro ist für mich der Inbegriff eines Superhelden. Meine Freundinnen haben ihn immer liebevoll „Hulk“ genannt.
Leider ging dann auch seine Kraft zu Ende. Ich bin froh, dass er mir direkt gezeigt hat, dass es ab hier nicht mehr weitergeht.
Was ich allen Betroffenen mitgeben möchte:
Gebt nicht auf.
Genießt jede einzelne Sekunde mit euren Hunden. Ihre Zeit ist so stark begrenzt. Ich weiß, es wird euch auch mal schwerfallen, fair zu bleiben, nicht sauer zu werden, weil man emotional so ausgelaugt ist – aber denkt immer daran, sie wissen nicht, wie krank sie wirklich sind. Sie lieben euch bedingungslos, solange sie hier bei euch sein können.
Ich bereue es, dass ich durch meine eigene Überforderung mit dieser Erkrankung mir auch mal gewünscht habe, ich hätte ihn niemals als meinen Hund bekommen. Denn er war das Beste, was mir jemals passiert ist. Er war mein Seelenhund.
Kämpft weiter, solange eure Fellnase kämpfen kann. Hinterfragt lieber einmal mehr als einmal zu wenig.
Liebt eure Fellnasen so bedingungslos, wie sie euch lieben, und schafft wunderschöne, unvergessliche Erinnerungen.

Aro und sein Frauchen haben ihren Weg bereits offen auf Instagram geteilt. Daher verlinken wir hier ihr Profil, für alle, die ihre gemeinsame Geschichte und die Erinnerungen an Aro dort nachlesen möchten

https://www.instagram.com/foxredlab_aro?igsh=MW5yeDNkMjIzMzIyaw==




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