11/11/2025
Leckerlis werden oft heiß diskutiert:
„Das ist doch Bestechung!“ – „Ohne Leckerli hört mein Hund nicht!“ – „Ich trainiere lieber ohne Futter!“
➡️ Aber die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen.
Leckerlis sind kein Allheilmittel.
Sie lösen keine tiefsitzenden Verhaltensprobleme über Nacht
aber sie sind auch keine Manipulation oder „falsche Liebe“.
Richtig eingesetzt sind sie ein wertvolles Werkzeug, um Emotionen positiv zu beeinflussen.
Wenn dein Hund ein Leckerli bekommt, passiert im Gehirn etwas Faszinierendes:
🧠 Dopamin wird ausgeschüttet – das sogenannte Glückshormon.
Dieses sorgt für positive Gefühle, Motivation und eine sichere emotionale Verknüpfung:
„Das, was gerade passiert, ist schön und lohnt sich!“🤩
So kann dein Hund z. B. lernen, dass etwas, das ihm früher Angst gemacht hat (Geräusche, Menschen, Tierarzt), gar nicht so schlimm ist.
Mit der Zeit wird aus Unsicherheit Vertrauen.
Und das Beste:
Das Fressen selbst hat eine stressreduzierende Wirkung.
Kauen und Lecken setzen Endorphine frei, senken Cortisol (Stresshormon)
und helfen deinem Hund, sich zu entspannen. 🛁
Aber:
❌ Wenn Leckerlis nur gegeben werden, um Situationen zu überdecken oder abzulenken,
verfehlen sie ihren Zweck.
✅ Wenn du sie gezielt einsetzt – im richtigen Moment, mit Ruhe und Bewusstsein,
können sie helfen, Vertrauen, Sicherheit und positive Emotionen zu fördern.
💡 Fazit:
Leckerlis sind weder „gut“ noch „schlecht“.
Sie sind Kommunikation, Emotion und Beziehung in Futterform. 🐾
💬 Wie siehst du das?
Setzt du Leckerlis bewusst im Training ein – oder eher spontan im Alltag?
Schreib’s in die Kommentare 👇
Danke für das tolle Shooting .schrader.fotografie