15/03/2026
Leptospirose muss jährlich geimpft werden.
Ernster Fall: Leptospirose‼️
Hund Mex wurde bei uns vorgestellt, weil seine Besitzer Veränderungen bemerkt hatten: Er war schlapp, fraß schlecht und hatte in kurzer Zeit Gewicht verloren. In den Untersuchungen und der anschließenden Labordiagnostik stellte sich schließlich die Ursache heraus: Mex wurde positiv auf Leptospirose getestet.
Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem über Urin von Mäusen und Ratten verbreitet wird. Hunde können sich beispielsweise über Pfützen, stehende Gewässer oder kontaminierte Erde infizieren. Wichtig zu wissen: Die Erkrankung ist eine Zoonose, sie kann also auch auf den Menschen übertragen werden.
Die Bakterien können unter anderem Leber und Nieren schädigen und führen häufig zu Symptomen wie Mattigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit oder Erbrechen. Besonders junge oder ungeimpfte Hunde können schwer erkranken.
Mex wird nun entsprechend antibiotisch und unterstützend behandelt. Dem kleinen Kämpfer geht es besser, jedoch muss er zu regelmäßigen Kontrollen kommen.
Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, unspezifische Symptome ernst zu nehmen und den Impfschutz regelmäßig zu überprüfen. Die Impfung gegen Leptospirose gehört zu den wichtigen Schutzimpfungen für Hunde, die draußen unterwegs sind. 🐾