Kim Carina Lagler - Praxis für ganzheitliche Pferdetherapie

Kim Carina Lagler - Praxis für ganzheitliche Pferdetherapie Tierheilpraktikerin & Stoffwechseltherapeutin

❤️Das beste Pony der Welt feiert heute seinen 17. Geburtstag!❤️Happy Birthday, Pepper!🍀So sehr habe ich dir gewünscht, d...
05/05/2021

❤️Das beste Pony der Welt feiert heute seinen 17. Geburtstag!❤️

Happy Birthday, Pepper!🍀

So sehr habe ich dir gewünscht, dass heute besseres Wetter ist und du deinen Geburtstag nicht bei Wind und vollem Regen verbringen musst - denn ich weiß, dass du das so gar nicht leiden kannst! Aber versprochen: wir machen uns den Tag heute trotzdem richtig schön!

Ich bin unglaublich dankbar, dich an meiner Seite zu haben. Zugegeben: manchmal ist es mit dir ziemlich anstrengend, denn du bist Meister darin mich auf Dinge aufmerksam zu machen die ich mal angehen sollte. Du bist Meister darin mich immer wieder darauf hinzuweisen, dass ich mehr auf mein Gefühl hören darf. Und du bist Meister darin mich am langen Arm verhungern zu lassen, wenn ich mal wieder zu sehr meinen Kopf an habe und mein Gefühl dabei vergesse. Unheimlich anstrengend ist das! Aber unheimlich wichtig- ich danke dir dafür, dass du immer noch eine solche Geduld mit mir hast.

Ich bin unglaublich stolz auf dich! Und ich bin stolz an deiner Seite sein zu dürfen! Stolz und sehr sehr dankbar!

Heute wirst du schon 17 Jahre und ich freue mich auf noch so viele weitere Jahre mit dir - auf viel Spaß, Abenteuer und Leichtigkeit (ich tue mein bestes - versprochen!)

Danke, dass du bei mir bist! Happy Birthday, mein Großer! ❤️

25/02/2021
21/01/2021

☀️☀️ Die Sonne scheint! Das muss genutzt werden! Wie hättet ihr euch entschieden? ☀️☀️

1.oder 2. Schnitt Heu – was ist besser für unsere Pferde?!Grundsätzlich ist diese Frage recht einfach zu beantworten, ab...
20/01/2021

1.oder 2. Schnitt Heu – was ist besser für unsere Pferde?!

Grundsätzlich ist diese Frage recht einfach zu beantworten, aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Noch vor einigen Jahren wurde der 1. Schnitt Heu für die Pferde und der 2. Schnitt für Rinder genommen. Heute hat sich das Blatt gewendet. Mittlerweile wird auch der 2. Schnitt gerne für unsere Pferde benutzt. Der Ertrag pro Weide soll für die Pferde so hoch wie nur möglich ausfallen.

Der 1. Schnitt wird optimalerweise kurz nach der Blüte gemacht. Die Weide hatte also einmal Zeit aufzuwachsen feste Stängel, Samen & Blüten zu bilden.

Um die Blüten & Samen bilden zu können, benötigt die Pflanze Cellulose. Die Cellulose gibt der Pflanze Stabilität um höher & kräfiger aufwachsen zu können. Cellulose ist der wichtigste Nährstoff für unsere Pferde. So erkennt man einen typischen 1. Schnitt an der Festigkeit und den enthaltenen Stängeln und Blüten.

Der 2. Schnitt hat nicht mehr so viel Zeit zum wachen & somit auch weniger Zeit um Stängel, Blüten & Samen zu bilden. Hier wird dann bereits vor der Blüte gemäht und das Heu enthält somit hauptsächlich Blattmasse anstatt Stängel. Die Blätter sind noch recht frisch und bestehen, anders als die Stängel, hauptsächlich aus Pektin.

Optisch erkennen wir einen 2. Schnitt zumeist daran, dass er recht weich ist, viel weiche Blattmasse enthält und auch oftmals grüner ist als ein erster Schnitt.
Die natürliche Darmflora unserer Pferde besteht zum Großteil aus cellulose-abbauenden Mikroorganismen und nur zu einem geringen Teil aus pektin-abbauenden Mikroorganismen. Und das mit gutem Grund, denn die Pektine bilden Protozonen und diese wiederum bilden Säuren.

Zu viele Pektine in der Fütterung, wie auch bei einem klassischen 2. Schnitt, sorgen also dafür, dass das Darmmilieu angesäuert wird & die natürliche Darmflora nach und nach weiter abstirbt. Die Folgen sind unterschiedlich.

Viele Pferde reagieren mit Verdauungsproblemen wie Kotwasser oder Durchfall, andere lagern vermehrt Lymphe ein und schwämmen dadurch optisch auf. Die Auswirkungen auf das Darmmilieu sind nicht immer reversibel.

Fröhlich - nicht nur zu Weihnachten! Pepper und ich wünschen euch schöne entspannte Tage! 🐴✨💫🎄❤️
26/12/2020

Fröhlich - nicht nur zu Weihnachten! Pepper und ich wünschen euch schöne entspannte Tage! 🐴✨💫🎄❤️

Keiner von uns ist perfekt, wir lernen ständig hinzu - auch was die Fütterung unserer Pferde angeht. Und auch wenn wir e...
12/11/2020

Keiner von uns ist perfekt, wir lernen ständig hinzu - auch was die Fütterung unserer Pferde angeht. Und auch wenn wir es nicht gerne zugeben, müssen sich wohl die meisten von uns eingestehen, dass wir früher schon einmal
Dinge gefüttert haben, von denen wir jetzt wissen, dass wir uns diese lieber hätten sparen sollen.

Und obwohl wir uns alle bemühen nur das beste zu füttern und immer dazuzulernen, hängen uns Fütterungsfehler oft noch sehr viel länger nach als es uns lieb wäre. Teilweise sehen wir die Folgen noch Jahre später. Aber woher kommt das?

Zunächst muss man sich hier einmal bewusst machen, dass alles was wir füttern Einfluss auf die im Darm vorhandenen Mikroorganismen hat. Pferde sind von Natur aus auf die Verwertung von celluloseabbauenden Mikroorganismen ausgelegt. Diese füttern wir vor allem mit Heu. Durch die Fütterung von Heulage, EMA, und diversen anderen fermentierten Futtermitteln sorgen wir für die vermehrte Ansiedlung von milchsäureabbauenden Mikroorganismen. Durch das Füttern von Karotten, Rübenschnitzeln etc. sorgen wir wiederum für die vermehrte Ansiedlung von pektinabbauenden Mikroorganismen. Zunächst klingt das erstmal nicht dramatisch, macht man sich aber die Tatsache bewusst, dass die verschiedenen Mikroorganismen auch verschiedene Ansprüche an ihre Umgebung haben, wird schnell klar das hier Probleme entstehen werden. Celluloseabbauende MO benötigen einen neutralen pH Wert, milchsäureabbauende MO hingegen einen sauren. Durch die verschiedenen Ansprüche, herrscht also eine Art Konkurrenzkampf um sich weiter vermehren und ansiedeln zu können.

Man kann sich das gut vorstellen wie unseren Bundestag und die verschiedenen Parteien. Jede will etwas anderes & hat andere Ansprüche. Und vor allem gilt hier: die Partei mit den meisten Stimmen, hat am meisten zu sagen. Bei den MO ist das genauso. Die die wie nähren, vermehren sich und bestimmen damit dann das Milieu. Wir ernten also was wir sähen.

Problematisch wird es dann wenn sich bereits unerwünschte Mikroorganismen angesiedelt haben, denn solange sie weiter genährt werden, können sie sich natürlich auch weiterhin verbreiten und bleiben somit auch weiterhin vorhanden. Unerwünschte milchsäureabbbauende Mikroorganismen finden allein schon ausreichend Nahrung in Form von Zucker. Stellen wir also von Heulage auf Heufütterung um, werden die unerwünschten MO trotzdem weiter genährt, weil in jedem Heu auch Zucker enthalten ist.

Bis sich die Zusammensetzung der vorhandenen MO also so geändert hat, dass wieder ein gesundes Milieu entstehen kann, dauert es eine ganze Weile. Je nachdem wie lange wir die unerwünschten MO also im Vorfeld genährt haben, dauert es auch unterschiedlich lange diese wieder zu verdrängen.

Eine reine Futterumstellung reicht hier meistens nicht aus. Zusätzlich sollte dann therapeutisch so unterstützt werden, dass man das Darmmilieu so unterstützt, dass sich die gewünschten MO immer wohler fühlen und die unerwünschten immer weiter zurückziehen.

Dies kann Monate bis Jahre dauern. Und ja, es gibt auch Fälle in denen man das Milieu nicht mehr in ein komplett gesundes Gleichgewicht bekommt.

Und genau daher kommt das Problem, dass eine nicht artgerechte Fütterung einem noch Jahre später nachhängt, obwohl man sie schon gar nicht mehr auf dem Zettel hat.

Daher sollte man auch beim Kauf eines Pferdes immer genau hinterfragen wie in der Vergangenheit gefüttert wurde. Im Optimalfall sollte ebenfalls geklärt werden wie die Mutterstute gefüttert wird / wurde. Denn auch dies hat einen massiven Einfluss auf die Darmgesundheit eines Pferdes.

Aber dazu ein anderes Mal mehr...

Habt ihr schon die neue Natural Horse gesehen?Neben einem Interview mit Arien Aguilar zum Thema Unter- oder Überforderun...
02/11/2020

Habt ihr schon die neue Natural Horse gesehen?

Neben einem Interview mit Arien Aguilar zum Thema Unter- oder Überforderung bei Pferden, einem Artikel über Shivering von Dr. Christina Fritz und vielen weiteren coolen Artikeln, findet ihr auch einen von mir zum Thema Lymphe.

Auf 8 Seiten findet ihr viele spannende Infos zum lymphatischen System, dessen Funktion und Nutzen und auch darüber, dass viele als zu fett diagnostiziere Pferde gar nicht wirklich fett, sondern lymphatisch sind.

Schaut mal rein - die neue Natural Horse gibt es seit dem 29.10. im Handel 🐴🐴

Warum ist dein Pferd eigentlich krank? Warum hat es diese oder jene Krankheit, oder immer wieder auffällige Symptome? Um...
18/09/2020

Warum ist dein Pferd eigentlich krank? Warum hat es diese oder jene Krankheit, oder immer wieder auffällige Symptome?

Um diese Frage zu beantworten und auch um dein Pferd nachhaltig therapieren zu können, ist es wichtig der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen, denn der Auslöser ist in den seltesten Fällen auch die Ursache. Ohne aber die Ursache herauszufinden und zu behandeln ist eine nachhaltige und effektive Genesung deines Pferdes kaum möglich.

Die Hufrehe ist hier ein gutes Beispiel. Stellt man sein Pferd auf die Weide und es bekommt eine Hufrehe, ist das Gras also genau genommen Fruktan oder Pektin zwar der Auslöser, der die Hufrehe ins Rollen gebracht hat, die eigentliche Ursache liegt aber woanders. Das ist eigentlich ganz logisch wenn man sich einmal überlegt, dass sonst die anderen Pferde im Stall, die auf der selben Weide stehen, das selbe Gras fressen auch eine Hufrehe haben müssten. Das Pferd jetzt nicht mehr auf die Weide zu stellen ist für eine gewisse Zeit zwar sinnvoll, reicht aber aus nachhaltiger Sicht nicht aus. Vielmehr muss man sich auf die Suche nach dem Grund machen, warum genau dieses Pferd auf das Gras reagiert. Das Gras bleibt also der Auslöser - die Ursache hier könnte beispielsweise in einer Insulinresistenz liegen.

Pferde sind unheimlich gut darin Schieflagen und Probleme lange zu kompensieren. Diese Tatsache macht es umso schwerer Zusammenhänge direkt erkennen zu können, weil wir manche Ereignisse, Umstände oder auch Futtermittel schon gar nicht mehr auf dem Zettel haben.

Ist diese Kompensationsgrenze erreicht, dass Fass also sprichwörtlich übergelaufen, kommt ein Symptom oder auch eine Krankheit zum Ausbruch deren Entstehung näher beleuchtet werden muss.

Auch wir Menschen kompensieren erst eine ganze Menge bevor das Fass zum Überlaufen kommt. Zu viel Stress und Arbeit zum Beispiel: mal eine Woche Überstunden schieben ist kein Problem, meistens schafft man auch noch ein paar weitere Wochen, aber irgendwann kommt der Tag an dem es nicht mehr geht. Burnout. Schuld an dem Burnout ist dann ja nicht der anstrengende Kunde an dem Tag, der Chef der heute mies drauf war, der Schreibtisch der überquillt oder Ähnliches. Dieser Tag, dieses Ereignis ist der Auslöser der den Stein letztlich ins Rollen bringt und das Fass überlaufen lässt. Die Ursache besteht aber schon länger und liegt in den bereits viel zu stressigen Wochen davor. Bei unseren Pferden ist das nicht anders.

Wo die Ursachen liegen können, kann sehr unterschiedlich sein, denn kein Pferd ist genau wie das andere. Hier sollte auf jeden Fall ein kompetenter Therapeut zu Rate gezogen werden.

Du hast Probleme mit deinem Pferd und suchst kompetente therapeutische Unterstützung? Dann lass es mich gerne wissen - ich helfe euch gerne!

Vor ein paar Tagen habe ich bereits über das Thema Darmsanierung und wie man sein Pferd unterstützend begleiten kann ges...
14/09/2020

Vor ein paar Tagen habe ich bereits über das Thema Darmsanierung und wie man sein Pferd unterstützend begleiten kann geschrieben.

Eine Darmsanierung ist immer dann sinnvoll, wenn wir das Pferd nach einer Futterumstellung, nach Medikamentengabe oder in stressigen Zeiten unterstützen möchten.

Liegen beim Pferd schon deutliche Symptome vor, wäre eine Darmsanierung ebenfalls als erster Schritt der Therapie sinnvoll. Zu den im letzten Artikel beschreibenden Mitteln, können aber auch andere eingesetzt werden. Die Wahl ist individuell auf das einzelne Pferd abzustimmen. Außerdem sollte man bei deutlichen Symptomen immer einen genauen Blick auf die Ursache legen, diese finden und abstellen und einmal ganz genau das Futter unter die Lupe nehmen.

Nicht selten sind Darm- und oder Magenprobleme der Beginn einer weiteren Krankheitsgeschichte.

In der Grafik habe ich euch eine kleine Übersicht zusammengestellt von Symptomen die auf eine Problematik in Magen- und oder Darm hinweisen. Sollte ein oder sogar mehrere Punkte bei deinem Pferd zutreffen, lohnt es sich einen gut ausgebildeten Therapeuten, möglichst einen der auf Stoffwechseltherapie spezialisiert ist, ins Boot zu holen. Gemeinsam kann dann der Ursache auf den Grund gegangen und mit einem individuellen Therapieplan den Gar ausgemacht werden.

Zudem sollten mögliche andere Krankheiten genau betrachtet und ausgeschlossen werden.

Du hast Fragen oder suchst therapeutische Unterstützung für dein Pferd? Dann lass es mich wissen - ich helfe euch gerne!

Du wünschst dir Infos zum Ablauf einer Erstanamnese? Hier findest du alle Infos: https://www.kim-lagler.de/leistungen/pferde/erstanamnese/

Butter bei die Fische: es gibt schönere Themen als den Darm, oder?! 🤷🏼‍♀️➡️Aber: ein gestörtes Darmmilieu ist Auslöser d...
03/09/2020

Butter bei die Fische: es gibt schönere Themen als den Darm, oder?! 🤷🏼‍♀️

➡️Aber: ein gestörtes Darmmilieu ist Auslöser diverser Stoffwechselkrankheiten und die wünscht sich wirklich niemand von uns.

Lasst uns also mal ein wenig über Darmgesundheit bei Pferden reden...

Das Thema Darmgesundheit wird bis heute weit unterschätzt und leider oft tot geschwiegen. Zugegeben: es gibt viele weitaus appetitlichere und schönere Themen als den Darm. Wenn wir uns aber nicht allzuoft mit diesem Thema beschäftigen wollen, sollten wir dafür sorgen, dass hier alles rund läuft, denn sonst können eine ganze Reihe weiterer Symptome und Krankheiten folgen, die uns dazu zwingen werden uns nicht nur mit dem Darmmilieu öfter auseinandersetzen zu müssen, sondern auch gleich noch mit weiteren Problemen.

🌿Nach einer Futterumstellung, wie zb das Anweiden oder Abweiden, aber auch nach besonders stressigen Situationen wie einem Umzug, Fellwechsel, nach Medikamentengabe, Wurmkuren etc. ist es durchaus sinnvoll sein Pferd mit darmsanierenden Maßnahmen zu unterstützen.

Natürlich setzt ein gesunder Darm eine gesunde Fütterung, also Heu ohne lange Fresspausen und in ausreichender Menge, voraus.

❗️Eine gesunde artgerechte Basis ist also wieder einmal das A&O.

Aber auch andere Faktoren, wie zum
Beispiel die oben genannten, können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Das kennen wir wohl alle von uns selbst: Stress, Medikamente und Co. sind da nicht sonderlich zuträglich, aber eben auch manchmal nicht vermeidbar.

Nach einer solchen Belastung können wir unterstützend tätig werden und unserem Pferd und letztlich auch unserem Geldbeutel etwas Gutes tun. Schließlich ist, da dürften wir uns alle einig sein, ein gesundes Pferd weitaus günstiger als ein krankes.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Pferd zu unterstützen und im Zweifelsfall, gerade wenn das Pferd schon Symptome zeigt die darauf schließen lassen, dass etwas aus dem
Gleichgewicht geraten ist, schadet es nie einen guten Therapeuten zu Rate zu ziehen.

Eine Reihe homöopathischer Mittel kann hier zum Einsatz kommen, es gibt auch geeignete Schüsslersalze und Kräuter.

Als gute Möglichkeit sein Pferd darmsanierend zu unterstützen empfehle ich gerne Folgendes:

✅Bitterkräuter, Lapachorinde und Süßholzwurzelextrakt.

Die Bitterkräuter und die Lapachorinde kann man 6-8 Wochen lang füttern, die ersten und die letzten beiden Wochen, kann man dann zusätzlich den Süßholzwurzelextrakt füttern.

➡️Bitterkräuter wirken keimhemmend, astringierend, regen die Peristaltik an und fördern die Gallensekretion.

➡️Lapachorinde unterstützt die Darmschleimhäute in ihrer Regeneration, wirkt entzündungshemmend, entkrampfend, fungizit, antiviral und sogar schmerzstillend.

➡️Süßholzwurzelextrakt enthält Flavonoide die vor allem hemmend auf die Produktion von Entzündungsmediatoren wirkt. Er beschleunigt die Heilung der Darmschleimhäute und reduziert die Magensäurebildung. Zudem liefert er eine antibikrobielle und antiallergische Wirkung.

❗️Achtung! Bei Pferden die gerade hufrehegefährdet sind sollte man den Süßholzextrakt lieber weglassen und nur mit den Bitterkräutern und der Lapachorinde arbeiten.

🐴🍀Du hast Fragen oder suchst therapeutische Unterstützung für dein Pferd? Dann lass es mich wissen - ich unterstütze euch gerne!

In meinen letzten Beiträgen haben wir uns bereits mit typischen Frühmarkern für Leber- und Nierenprobleme beim Pferd bes...
25/08/2020

In meinen letzten Beiträgen haben wir uns bereits mit typischen Frühmarkern für Leber- und Nierenprobleme beim Pferd beschäftigt, die dir anzeigen können wenn dein Pferd in eine Schieflage geraten ist.

Diese frühzeitig zu erkennen ist besonders wertvoll, denn je früher eine Schieflage im Organismus erkannt werden kann, desto früher kann auch eingegriffen.

Aber was tun, wenn man solche Frühmarker entdeckt oder vermutet, dass das Pferd Probleme mit der Leber- oder Nierenfunktion hat?

Das die Leber- und Nierenfunktion wichtig für die Entgiftung ist, ist mittlerweile weitestgehend bekannt. Daher scheint die wohl naheliegendste Lösung eine Entgiftungskur zu sein, mit dem der Organismus in seiner Entgiftungsfähigkeit unterstützt werden soll.

Klingt zunächst logisch, oder?
Aber kann das wirklich funktionieren und hilft man damit wirklich nachhaltig?

Betrachtet man das Ganze näher, macht das was auf den ersten Blick ganz logisch war, plötzlich gar nicht mehr so viel Sinn.

Zum einen würde eine Entgiftungskur an der eigentlichen Ursache, nämlich der Störung der Leber- und oder Nierenfunktion, nicht umbedingt etwas ändern und zum anderen werden hier Prozesse angestoßen die der Organismus so ggf. gar nicht ausreichend umsetzten kann.

Der Organismus hat täglich mit vielen verschieden Dingen zu kämpfen, die er aufnimmt und dann wieder loswerden muss. Ein gesundes Pferd hat zunächst kein großes Problem mit diesen Belastungen. Es baut Toxine in der Leber um und kann sie dann über die Nieren bzw. den Harn wieder ausscheiden. Liegt aber eine Leber- und oder Nierenfunktionsstörung vor, kommt der Organismus schnell an den Punkt an dem die Toxine die Entgiftungskapazitäten übersteigen.

Bildsprachlich und stark vereinfacht (!!) erklärt, kann man sich das wie folgt vorstellen:

Alles was entgiftet bzw. ausgeleitet werden soll ist Müll. Die Leber als Müllabfuhr ist dadurch das sie nicht ausreichend in der Lage ist zu arbeiten, auch nicht in der Lage den Müll abzuholen. An diesem Punkt beginnt das Pferd Abfallstoffe die nicht ausgeschieden werden können einzulagern. Wenn wir etwas ausleiten wollen sorgen wir dafür, dass diese eingelagerten Stoffe wieder hervorgeholt werden und packen damit noch mehr Müll die in die eh schon überfüllte Tonne. Wenn nun aber keine Müllabfuhr kommt um die Tonne zu lehren, quillt diese schnell über...

Lange Rede kurzer Sinn: ganzheitlicher und damit auch nachhaltiger wäre also gar nicht zu schauen das man die Entgiftung ankurbelt und noch mehr Müll in die Tonne schmeißt, sondern erstmal dafür sorgt, dass die Tonne wieder geleert wird.

Die Frage „kann das Pferd das von mir angestoßene überhaupt umsetzten“? ist also enorm wichtig.

Um dies zu erreichen, muss zunächst festgestellt werden wo das eigentliche Problem liegt bzw. im welcher Ursache dies begründet ist. Ist diese gefunden, können darauf einflussnehmende Faktoren abstellt und das Problem therapiert werden.

Die Antwort auf die Frage „Was mache ich wenn bei meinem Pferd eine Leber- und oder Nierenfunktionsstörung vorliegt?“ ist also gar nicht so leicht oder gar pauschal zu beantworten.

Hier sollte immer eine ganzheitliche Anamnese erfolgen, in der die genaue Ursache gefunden wird. Denn nur wenn der Ursache auf den Grund geht, dort ansetzt und entsprechend therapiert, kann dein Pferd nachhaltig unterstützt werden.

➡️Eine pauschale Antwort auf diese Frage wäre schlichtweg unprofessionel und deinem Pferd gegenüber nicht gerecht. Denn ein Schema F gibt es nicht. Kein Pferd ist wie das andere.

Du hast Fragen oder wünschst dir therapeutische Unterstützung für dein Pferd? Dann lass es mich gerne wissen. Ich freue mich auf deine Nachricht!

14/08/2020

➡️Gerade wieder gefunden: Das Video ist schon ein wenig älter (man sieht es wahrscheinlich an dem kuscheligen Winterfell) ☺️. Es zeigt einen kurzen Ausschnitt von einer Craniobehandlung bei Pepper. Ist es nicht schön zu sehen wie er annehmen und genießen kann? 🥰

Da löst sich gerade einiges 🐴 Pepper war zu diesem Zeitpunkt frisch in einem neuen Stall angekommen und dadurch deutlich angespannt.

Eine Craniosacrale Behandlung ist nicht nur geeignet bei Blockaden aller Art, ebenfalls löst sie auch wunderbar emotionale Belastungen.

➡️Du willst mehr zur Cranio Sacralen Therapie wissen? Dann schau doch mal hier: https://www.kim-lagler.de/leistungen/pferde/cranio-sacral-therapie/

Adresse

Kiel
24211

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 15:00

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