Tierphysiotherapie Nicole Budach

Tierphysiotherapie    Nicole Budach Meine Praxis betreibe ich als reine Fahrpraxis. Ich befinde mich in Rheinland -Pfalz , nicht in Oberbayern

14/07/2022

Schon gewusst? Die riesige Pflanze, die du an Wegesrändern🌳, Bachläufen und Flüssen 🏞 bestaunen kannst, gehört zu den giftigsten Pflanzen für Hunde! Der Riesenbärenklau enthält sogenanntes Furocumarin- ein Giftstoff, der bei Mensch & Tier 🐶 zu schlimmen Hautverätzungen führen kann. Schon ein kurzer Hautkontakt bei Sonnenlicht ☀️reicht aus.

Mögliche Folgen:
👉 Hautrötungen
👉 Juckreiz
👉 Schwellungen
👉 Fieber
👉 Blasenbildung
👉 Bis hin zu Kreislaufproblemen

🆘 Erste Hilfe Maßnahmen 🆘
1. Wasche betroffene Hautstellen (z.B. Nase, Pfoten, Kopf) mit reichlich Wasser ab.
2. Beende den Spaziergang unverzüglich!
3. Bringe deinen Hund in eine dunkle Umgebung (das Gift reagiert mit Licht).
4. Sollten sich Symptome wie Juckreiz, Hautrötungen, etc. zeigen, fahre mit deinem Hund zum Tierarzt.

⁉️Dir hat unser Beitrag gefallen? Dann teile ihn, damit möglichst viele Hundehalter die Gefahren kennen.

⁉️Schon gewusst? In unserem Rucksack für Hundefreunde ist ausreichend Platz für mindestens 2 Wasserflaschen. So bist du für den Ernstfall optimal vorbereitet und kannst das Gift SOFORT abwaschen. Außerdem hast du so immer genügend Trinkwasser für dich und deinen Hund dabei.
Hier geht´s zum Must-have für jeden Hundehalter:
https://sabro.de/gassi-co./fuer-zweibeiner/229/sabro-rucksack-vandra?c=84

15/05/2021
20/02/2020

KUSEL.TV - Tiere
Rothselberg und Umgebung: Hündin Anni verschwunden
Wer hat sie gesehen oder weiß wo sie ist?

Julia bitte um Mithilfe bei der Suche nach ihrer HündingAnni, die plötzlich verschwunden ist ...
Sie schreibt: "‼️ Wer unsere Hündin Anni sieht, bitte bei mir melden! Gestern Dienstagmittag, 18.02.2020, ist sie urplötzlich vom Hof (Rothselberg, 67753) verschwunden 😢 sie ist gechipt und registriert, trägt ein rotes Halsband mit weißen Punkten darauf und eine Marke mit Telefonnummer"

Bitte Nachricht über Facebook direkt an mich: Lieben Dank für die Mithilfe!!!
https://www.facebook.com/julia.hemmer.9

08/10/2019

Weil ich über das Wochenende leider wieder damit konfrontiert war, aus gegebenem Anlass heute einmal ein Thema welches dem einen oder anderen nicht gefallen wird:
In bestimmten (meist „Freizeit“-) Reiterkreisen kann man folgendes beobachten: Alle wollen Pferde haben, alle wollen Reiter sein, fast alle wollen interessanter Weise, dass ihre Pferde bei bestmöglicher Gesundheit sind und sich wohlfühlen.
Was viele Reiter und Pferdebesitzer aber entschieden ablehnen, ist: tatsächlich Geld in das Wohl ihres Pferdes zu investieren.

Besonders auffällig ist dies bei den notwendigen medizinischen Behandlungen, welche übrigens in den allermeisten Fällen nur deshalb notwendig werden, weil der Reiter zuvor bereits an seiner eigenen Ausbildung gespart hat und/oder an den Haltungsbedingungen seines Pferdes.

Die höhere Boxenmiete in dem Stall in dem das Pferd seine Tage ganztägig und ganzjährig auf großen, pferdegerechten Weiden verbringen darf, mit dem hochwertigen und unbegrenzten Rauhfutter und den täglich gemisteten und mit bestem Roggenstroh eingestreuten Boxen, ist es „dann doch nicht wert“, da ist das Pferd dann auf einmal doch „besser im Offenstall aufgehoben“ - auch wenn das Pferd dort erwiesener Maßen NICHT zurechtkommt, ständig unter Stress leidet, Schmerzen hat, Magenerkrankungen ausbildet und abmagert.
(Nein, das heißt nicht, dass Offenställe schlecht sind, aber auch hier gibt es eine Menge zu beachten - was häufig einfach nicht der Fall ist. Plus: diese Art der Haltung ist nicht für jedes Pferd geeignet.)

Wenn die Entscheidung ansteht, 50.- Euro pro Stunde in die eigene Ausbildung (und die des Pferdes) zu investieren oder gar in einen zweiwöchigen Lehrgang an einem renommierten Reitinstitut, ist youtube plötzlich vollkommen ausreichend.

Und wenn dann aufgrund all dieser Faktoren das Pferd so stark unter Schmerzen leidet, dass es dieses - so sehr es das auch versucht- nicht mehr verbergen kann und es sogar dem Besitzer auffällt, dann wird der Osteopath oder der Tierarzt gerufen – aber nicht etwa der mit der meisten Erfahrung, sondern der mit den günstigsten Preisen.
Was wiederum nicht heißen soll, dass Tierärzte oder Therapeuten mit geringeren Honorarsätzen grundsätzlich schlechter sind, aber manchmal braucht es einfach aufwendigere Diagnostik, moderne tiermedizinische Geräte - oder eben: Erfahrung. Und wie überall wo mehr Aufwand betrieben wurde, sei es bei der Qualität des Futters, dem geschulten Personal oder der medizinischen Ausbildung und für -in der Medizin das wichtigste überhaupt- die jahrelange Berufserfahrung, muss das durch höhere Sätze kompensiert werden.
(Was übrigens bedauerlicher Weise im Umkehrschluss auch NICHT bedeutet, dass jeder „teure“ Tierarzt oder Therapeut auch GUT ist aber das führt jetzt hier zu weit.)

Kurzum: Es wird dann nicht der eigentlich benötigte Spezialist gerufen, weil es dem Besitzer zu teuer ist.
Wenn die Behandlung dann keinen Erfolg zeigt, wird oftmals weiter auf dem Pferd herumgeritten denn: „man hatte ja jemanden da“.

Das geht einfach nicht.
Es ist die Verantwortung und die Verpflichtung eines jeden Reiters und Pferdebesitzers, dafür zu sorgen, dass die eigenen reiterlichen Fähigkeiten (und Fitness) zumindest auf einem Niveau sind, welches ausschließt, dass dem Pferd Schaden zugefügt wird.
Ganz genau so ist es die Verpflichtung eines jeden Reiters/Besitzers, seinem Pferd die bestmögliche medizinische Behandlung und Versorgung zukommen zu lassen.

Am Wochenende wurde ich wieder einmal Zeuge einens solchen Gesprächs (zwischen einem Tierarzt und der Pferdebesitzerin): „Nee, der Tierarzt so und so (ein ausgewiesener Experte mit ausgezeichneten Fähigkeiten) ist mir zu teuer.“
"Verstehe. Ihr Pferd benötigt aber diese Diagnostik. Dann fahren Sie stattdessen einfach in die Klinik."
Entsetzes Gesicht. „In die Klinik? Auf keinen Fall! Das kostet ja ein Vermögen!“

Richtig.
Reiten ist ein extrem kostenintensives Hobby, das überdies absolute Disziplin, Lernbereitschaft und sehr, sehr viel Können und Wissen voraussetzt. - Wer das nicht aufbringen kann oder will sollte sich bitte unbedingt einen anderen Zeitvertreib suchen – denn im Umgang mit dem Pferd geschieht dies auf Kosten eines fühlenden, extrem sensiblen Lebewesens welches an Schmerzen zugrunde gehen kann.
Und wenn das Pferd trotz aller Bemühungen des Reiters/Besitzers medizinische Hilfe benötigt (was auch bei perfekter Reiterei und Haltung passiert), dann ist es die Pflicht des Besitzers, ihm die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

So hart das klingt: Ein Pferd zu halten (und schon gar wenn man es reiten möchte) ist nun einmal viel, viel teurer als beispielweise ein Kaninchen. Das liegt einfach daran, dass die o.g. Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen, um diesem Lauf- und Herdentier mit dem extrem sensiblen Wesen und Organismus gerecht zu werden.
Ansonsten hält man sich ein Tier zu seinem Vergnügen und nimmt dabei in Kauf, dass es Schaden nimmt.
Und das ist ethisch einfach nicht vertretbar.

In diesem Sinne, Julie von Bismarck

PS: Selbstverständlich gilt das auch für alle anderen Tiere aber hier geht es jetzt nur um Pferde, die Beiträge werden sonst einfach zu umfassend für FB.

Bild (bearbeitet): istock

12/08/2019

Das Pferd wohnt in einer Box und wiehert seinem Menschen entgegen? Das heißt gar nichts.

Als ich zehn Jahre alt war, hatte ich mit B. mein erstes Pflegepony. Im Winter lebte er in der Box, im Sommer war er stundenweise auf der Weide. Schon bald begrüßte er mich wiehernd, wenn er mich am Ende der langen Stallgasse kommen sah. Glücklich rief ich seinen Namen und mein Herz wurde warm, wenn ich seine Stimme hörte.

Komisch war nur: Auf der Weide wiehrte er mir nicht entgegen. Er kam nicht mal. Einige Male ging er sogar weg, so dass ich schnell merkte, dass ich, wie viele andere in dem Stall auch, das Halfter hinter dem Rücken und eine Möhre in der Hand haben musste, um die Aufmerksamkeit des Pferdes zu bekommen, das ich von der Weide holen wollte. Das Pferd, das ich lieb hatte, das, von dem ich glaubte, es hatte mich auch lieb, wollte in seiner Freizeit nichts von mir wissen.

Heute weiß ich: Die wenige Zeit, in der er einfach Pferd sein durfte, hatte B. weiß Gott nicht vor, mit einem Grünschnabel wie mir auf dem Rücken, mit enger Trense, einem bewegungseinschränkenden Ausbindezügel, einem teuren, aber schlecht sitzenden Sattel in einer stickigen Reithalle zu verbringen. Nicht, wenn er endlich mal aus der verdammten Box raus ist.

Und ja, aus vielen Kommunikationen und durch meine Arbeit als Lehrerin für Tellington TTouch® weiß ich natürlich, es gibt Pferde, die aus unterschiedlichen Gründen eine Box als Rückzugsort schätzen. Manchmal für die Nacht, manchmal stundenweise, manchmal wegen Verletzung oder Krankheit oder Alter. Von diesen Fällen rede ich hier nicht.

Ich rede von den Fällen wie Pony B., dessen einzige Chance auf Bewegung im Winter es war, geritten zu werden. Auf das Wie gehe ich hier gar nicht detailliert ein, nur so viel: Er lebte in einem sehr konventionellen Reitstall, in dem kein einziger Reiter verstanden hat, dass Pferde niemals fit durch Ausbildezügel und im Kreis laufen werden.

Ich rede in diesem Zuge auch von den vielen zehnjährigen Mädchen, die wie ich im Stall keine Vorbilder hatten, die ihnen sagten, dass das nicht ok ist, was die Pferde hier erleben. Deren kleine Funken von Vernunft „Heißt das, er ist im Winter immer in der Box?“ erstickt werden unter der Löschdecke solch dämlicher Argumente wie „Verletzungsgefahr“ und „Rittigkeit“. Und die einfach so dumm bleiben, wie ich es war. Die wie ich nicht hinhören, was das Pferd ihnen deutlich zu sagen versucht. Es tut mir so leid, B., dass ich dir nicht zugehört habe. Es tut mir so leid, dass ich kritiklos mit angesehen habe, dass du so leben musstest. Du hast was besseres verdient.

Weil ich immerhin dem Klima in diesem Stall nicht lange gewachsen war (wohlwollend möchte ich glauben, irgendwo doch gespürt zu haben, dass das alles hier falsch ist), fand ich schweren Herzens ein neues Pflegepony, das in Offenstallhaltung wohnte.

M. war ein toller Lehrer. Denn es dauerte Monate, bis er das erste Mal sanft blubbernd von ganz hinten auf der Weide auf mich zukam. Ich war so glücklich. Und diesmal überdauert das Glück Raum und Zeit, denn hier, 27 Jahre später, sitze ich mit Gänsehaut und Tränen in den Augen in der Erinnerung an diesen Moment als elfjähriges Mädchen. Diesen Moment, das erste Mal echte Liebe von einem Pferd zu empfangen, was überall sonst sein könnte, aber jetzt hier bei mir ist, weil wir Freunde sind.

Ich werde M. ewig dankbar sein. Und seiner Menschin („Besitzerin“), die hingehört hat, was Pferde brauchen, und danach sein Zuhause ausgewählt hat. Die wusste, dass Pferde Fluchttiere sind. Herdentiere. Die von Bewegung, Sicherheit durch einen gewachsenen Herdenverband und gleichmäßiger Futterversorgung rund um die Uhr leben. Und dann, wenn das alles stimmt, eine echte Beziehung mit Menschen führen können.

Erst dann gilt das Wiehern wirklich uns.

www.tierkommunikation.de

12/07/2019
22/06/2019
09/05/2019

🐇 SO BITTE NICHT! 🐇

Adresse

Jettenbach
66887

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Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
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