Tierarztpraxis für Kleintiere Dr. Britta Schmid

Tierarztpraxis für Kleintiere Dr. Britta Schmid Tierarztpraxis für Kleintiere und Physiotherapie in 74249 Jagsthausen (ab 2.1.2023)

‼️⚠️ Die Praxis ist wegen einer Fortbildung von Freitag, 15.5. bis einschl. Sonntag, 17.5. geschlossen ⚠️‼️
11/05/2026

‼️⚠️ Die Praxis ist wegen einer Fortbildung von Freitag, 15.5. bis einschl. Sonntag, 17.5. geschlossen ⚠️‼️

30/04/2026

Info: Die Praxis ist geschlossen von Fr 1.5. bis einschl. Dienstag 4.5.26
Ab dem 5.5. sind wir wieder für Sie und Ihre Vierbeiner da.

Euer Herr Olsson

⚠️‼️RHD-Fälle in der Gemeinde Schöntal ‼️⚠️Aufgrund des Auftretens von RHD in einem Hobby-Kaninchenbestand möchten wir a...
21/04/2026

⚠️‼️RHD-Fälle in der Gemeinde Schöntal ‼️⚠️
Aufgrund des Auftretens von RHD in einem Hobby-Kaninchenbestand möchten wir alle Kaninchenhalter darüber informieren und darauf hinweisen, dass Sie den Impfstatus Ihrer Kaninchen überprüfen. Alle Tiere dieses Bestandes sind verendet.
‼️ Bitte geben Sie die Info an Kaninchenhalter in dieser Region weiter ‼️

👉🏻 Die Praxis ist geschlossen von Freitag, 6.3.26 15:00 Uhr bis einschließlich 9.3.26 ganztägig.Ab Dienstag den 10.3.26 ...
05/03/2026

👉🏻 Die Praxis ist geschlossen von Freitag, 6.3.26 15:00 Uhr bis einschließlich 9.3.26 ganztägig.
Ab Dienstag den 10.3.26 sind wir wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie und Ihre Vierbeiner da.

👉🏻Besitzer gefunden 👈🏻Fundkatze: Katze, weiblich, graubraun-getigert, nicht gechipt, nicht tätowiert, ohne weiße Abzeich...
27/02/2026

👉🏻Besitzer gefunden 👈🏻
Fundkatze: Katze, weiblich, graubraun-getigert, nicht gechipt, nicht tätowiert, ohne weiße Abzeichen - in Berlichingen zugelaufen.
Wer kennt diese Katze?
Gerne bei uns in der Praxis melden.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest! 🎄♥️ Eine Bitte habe ich an Euch: nachdem nun heute schon der 3. Tierbesitz...
24/12/2025

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest! 🎄
♥️ Eine Bitte habe ich an Euch: nachdem nun heute schon der 3. Tierbesitzer wütend ins Telefon gebrüllt hat, dass er bitte weil es heute Heilig Abend ist sofort kommen möchte, weil man ja noch kochen muss und man zur Bescherung wieder pünktlich daheim sein möchte 👉🏻 wir haben sehr viele Notfälle heute und jeder kommt dran - nur bitte nicht den Tierarzt anbrüllen - das sieht der Weihnachtsmann mit seinen Elfen am Nordpol oder wo auch immer die grad alle sind garnicht gerne (nur so als Tipp) 😉

Euer Herr Olsson

Ich habe tatsächlich die Ehre dieses Jahr an Heilig Abend einen 24 h Dienst für den Notdienstring abzuleisten, den ich g...
20/12/2025

Ich habe tatsächlich die Ehre dieses Jahr an Heilig Abend einen 24 h Dienst für den Notdienstring abzuleisten, den ich gerne mache…. den Aktionismus solcher StartUps wie Rex und Co, die unsere „letzten großen Einzugskliniken“ der Region aushebeln wollen halte ich für extremst daneben… zumal die Personen dahinter nicht mal Tierärzte sind… lest selbst… und bildet Euch eine eigene Meinung dazu!
In dem Sinne wünsche ich Euch Frohe Weihnachten! - und tut mir bitte einen Gefallen: stellt Eure Schokoweihnachtsmänner einfach an Weihnachten 1 Etage höher … unerreichbar für eure Hunde und verzichtet auf Geschenbändel, Lamettaaaaaaa (!!!!) und Anhänger wenn ihr Katzen im Haushalt habt… das macht den Notdienst ungemein entspannter für Euch, Eure Tiere und alle, die an Weihnachten für die Tiere im Hintergrund in der Praxis arbeiten müssen, während andere gemütlich mit ihren Lieben und Vierbeinern feiern! 🎅🏻 🎄

Tiermedizinische Ethik und Kollegialität: Zu viel verlangt von Start-Ups wie Rex?

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Obwohl viele Tierbesitzer:innen unter den in den letzten Jahren deutlich gestiegenen tiermedizinischen Behandlungsgebühren stöhnen und das Gefühl haben, dass diesbezüglich inzwischen das Ende der Fahnenstange erreicht sein müsste, sehen das die Fachleute von Venture-Capital-Firmen ganz anders. Nach rentablen Anlagemöglichkeiten suchendes Kapital wird nach wie vor in unsere Branche gepumpt, ganz klar in der Hoffnung, dass da noch jede Menge weiteres Potenzial für Wachstum vorhanden ist.

Im Gegensatz zu den inzwischen auch in Tierhalter-Kreisen bekannten Namen wie Anicura, Evidensia, Tierarzt Plus GmbH und noch einigen anderen, die in der Regel bestehende Praxen und Kliniken aufkaufen, setzen neue Start-Ups wie Rex und Filu auf Praxisneugründungen in rentablen Großstadtlagen. Neugründungen sind in diesen Zeiten mit hoher Nachfrage nach tierärztlichen Leistungen und einer insgesamt schrumpfenden Zahl an tiermedizinischen Einrichtungen eigentlich durchaus begrüßenswert, aber auch Rex und Filu werden inzwischen wohl den eigentlichen Knackpunkt erkannt haben, und das ist der akute Fachkräftemangel. Egal, was man für wohlklingende Konzepte umsetzen will, am Ende bleibt es halt Fakt, dass man dafür genug Personal, also Tierärzt:innen und Tiermedizinische Fachangestellte, braucht.

Die diesbezügliche Not von Rex scheint schon ziemlich groß zu sein. Den Anlass für meinen Artikel sieht man auf dem Foto. Solche Aufsteller, die ja eindeutig auf direkte Abwerbung zielen, mit dem Kernversprechen, bei Rex keinen Notdienst mehr versehen zu müssen, hat die Firma in direkter Nähe der Anicura-Kliniken Plieningen und Ludwigsburg positioniert. Man muss dazu wissen, dass diese beiden Kliniken es nach wie vor schaffen, einen 24-Stunden-Notdienst aufrecht zu erhalten, und damit eine extrem wichtige Säule der Notfallversorgung für die gesamte Metropolregion Stuttgart darstellen.

Die Fähigkeit einer Großklinik, 24/7 für Notfälle offen zu sein, kann unter den aktuellen arbeitsrechtlichen Vorgaben manchmal an ein, zwei Tierärzt:innen mehr oder weniger hängen. Hätte Rex mit seinem Vorgehen Erfolg, könnte das durchaus bedeuten, dass eine oder gar beide Einrichtungen plötzlich nicht mehr in der Lage wären, diesen so wichtigen Dienst anzubieten, und das wäre eine wirklich schlimme Entwicklung für sehr, sehr viele Haustiere im Einzugsgebiet der Kliniken.

Würde so eine Aktion von einer inhabergeführten Praxis oder Klinik durchgezogen, hätte die Landestierärztekammer die Möglichkeit und die Pflicht, den Verantwortlichen so richtig ordentlich auf die Zehen zu treten. Bei Ketten wie Rex, die von Nichttierärzten geführt werden (der CEO von Rex ist meines Wissens ein ehemaliger Angestellter der Unternehmensberatung McKinsey), hat die Kammer leider keine derartige Zugriffsmöglichkeit.

Das ist diesen Leuten natürlich bewusst. Trotzdem: In meinen Augen zeigen solche Firmen und die Personen, die sie führen, genau das Verhalten, das ich immer gefürchtet habe. Tiermedizinische Ethik und ein Mindestmaß an kollegialem Anstand, die hier zu dem Gedanken hätten führen müssen, dass man für die Notfallversorgung Deutschlands fünftgrößter Metropolregion extrem wichtige Einrichtungen im Interesse unzähliger Haustiere und ihrer Besitzer:innen nicht auf diese Art und Weise angehen kann, sind bei einem ehemaligen Unternehmensberater scheinbar nicht mal ansatzweise vorhanden. Es geht – trotz der üblichen vollmundigen Beteuerungen auf der Homepage des Unternehmens – nicht um das Wohl der Tiere, sondern einzig und allein darum, dass man genug Leute für die eigene (geplante) Praxis zusammen bekommt. Ob dann deswegen ein oder zwei Großkliniken mit sehr hässlichen Auswirkungen für die Haustiere der Region ihren Nacht- und Wochenenddienst einstellen müssen – scheißegal! Ob man mit einem solchen Verhalten die sowieso schon katastrophale Notdienstkrise weiter verschärft – scheißegal! Hauptsache, der eigene Laden läuft und die Kette wirft für ihre berufsfremden Gründer, die von Tiermedizin und Berufsethik so viel Ahnung haben wie mein Hund von Kernphysik, den erwarteten Profit ab! An die Abwerbebemühungen diverser Personalvermittlungsfirmen hat man sich in der Branche inzwischen gewöhnen müssen, aber so ein dreistes Vorgehen wie in diesem Fall hat schon eine ganz neue Qualität. Es stellt sich die Frage, ob man sich auch als Tierbesitzer:in Sorgen machen muss über so ein Verhalten einer Praxiskette. Meiner Meinung nach durchaus, weil dadurch ja eine Art von „Firmenkultur“ zum Ausdruck kommt, die man auch als Kundin oder Kunde nicht unbedingt haben will.

Der Einzugsbereich der Anicura Plieningen reicht bis hierher nach Ulm. Ich habe aus meiner Praxis heraus mehr als einmal dorthin überwiesen. Auch als privater Tierbesitzer könnte es mir durchaus mal passieren, dass ich bei einem schweren Notfall mit einem meiner Tiere auf Plieningen angewiesen wäre. Unter diesem Gesichtspunkt fühle ich mich von diesem völlig hemmungslosen Egotrip von Rex nicht nur als Tierarzt, sondern auch als Privatmann ziemlich angefressen. Würde ich direkt in der Stuttgarter Gegend leben, wäre diese Verärgerung natürlich um so stärker.

Überdies ist das „Versprechen“ von Rex, dass man als Angestellte(r) der Firma keinen Notdienst versehen müsste, angesichts der Änderungen, die die Landestierärztekammern in ihren Notdienstordnungen durchgeführt haben oder gerade durchführen, in meinen Augen sowieso unseriös und mittelfristig unhaltbar. Diese Neuformulierungen stellen klar oder werden klarstellen, dass ALLE Tierärztinnen und Tierärzte, die in der ambulanten Versorgung von Tieren tätig sind, am Notdienst teilzunehmen haben, völlig egal, wer die Einrichtung, in der sie arbeiten, unternehmerisch kontrolliert. Über kurz oder lang werden also auch Rex-Angestellte Notdienst leisten müssen, und das ist gut so!

Bleiben Sie mir gewogen, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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An alle die ständig schimpfen ♥️ Ein Blogbeitrag von Kollege Rückert der es auf den Punkt bringt - zum selber lesen, zum...
20/12/2025

An alle die ständig schimpfen ♥️ Ein Blogbeitrag von Kollege Rückert der es auf den Punkt bringt - zum selber lesen, zum eigene Meinung bilden, zum hinterfragen… und für manche zum weiter jammern…. 🤷🏼‍♀️
Wir sind für unsere Praxis-Kunden auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren sowie Jahreswechsel und natürlich auch ab Neujahr da.
Fremdkunden wenden sich bitte an die von ihrem
Tierarzt genannte und mit ihm vereinbarte Praxisvertretung oder direkt an den tierärztlichen Notdienst!

Zur anstehenden Auswertung der Gebührenordnung: Es wird sicher nicht billiger!

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Die für 2026 anstehende Prüfung der vor drei Jahren in Kraft getretenen Neufassung der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) fängt an, in den sozialen Medien Wellen zu schlagen, siehe Screenshot. Sowohl viele Tierbesitzer:innen als auch Organisationen wie die Reiterliche Vereinigung FN oder Tierschutz-Orgas verbinden mit dieser Auswertung bzw. Überprüfung die Forderung, dass die tierärztlichen Gebühren wieder billiger werden müssten, wie es in diesem Zitat von der Facebook-Seite „Tierschutz“ zum Ausdruck kommt:

„Unsere Forderung: Wir rufen dazu auf, dass die 2026 anstehende Prüfung der GOT nicht rein wirtschaftlich, sondern mit Blick auf Tierwohl, soziale Auswirkungen und Versorgungssicherheit erfolgt — damit kein Tier aus finanziellen Gründen leiden muss.“

Gleich hier der Spoiler: Diese Forderungen bzw. Hoffnungen werden sich mit Sicherheit nicht erfüllen! Es ist völlig unerheblich, ob da in einzelnen Details irgendwie nachgebessert wird, das insgesamte Preisniveau wird so bleiben, wie es ist, bzw. weiter steigen. Die neue GOT bietet dafür so oder so mehr als genug Luft nach oben.

Ich verstehe ja durchaus diesen Wunsch, dass etwas, was sich in letzter Zeit deutlich verteuert hat, wieder billiger werden möge. Auch ich würde gern wieder billiger essen gehen oder einen kleinen KFZ-Kundendienst wieder für unter 1000 Euro bekommen, aber das ist angesichts der Gesamtsituation unrealistisch. Wir haben nun mal einen echt drastischen Fachkräftemangel, der alle personalintensiven Dienstleistungsbereiche erfasst hat und an dem sich mittelfristig nichts ändern lassen wird. Um qualifizierte Tiermedizinische Fachangestellte und Tierärzt:innen zu bekommen und dann auch zu halten, muss man inzwischen sehr schöne Gehälter bieten, und die Personalkosten sind nun mal DER Kostenfaktor schlechthin. Schon allein deswegen ist ein Wieder-Billiger-Werden absolut keine Option.

Und auch meine Inhaber-Kolleginnen und -Kollegen werden in diesen Zeiten, in denen auch für sie alles immer noch teurer wird, sicher keine Abstriche an ihrem persönlichen Einkommen hinnehmen, um die Gebühren wieder zu senken. Warum auch? Sie bieten Leistungen an, für die die Nachfrage das Angebot überschreitet und die – den Marktgesetzen zufolge – teuer bezahlt werden müssen. Wir kommen durch die Entwicklung in den letzten drei Jahren dem Ziel, dass durchschnittliche Praxisinhaber:innen endlich ein ihrer Ausbildung, ihrem Einsatz und ihrem unternehmerischen Risiko angemessenes Einkommen erzielen sollen, einen ordentlichen Schritt näher.

Nun kann man in den Diskussionen zu diesem Thema immer reihenweise zwei Arten von Kommentaren lesen: Erstens „Die Tierärzte und ihre Angestellten sollen natürlich auch was verdienen, aber…“. Mal ganz davon abgesehen, dass man nach einer weit verbreiteten Regel in so einer Satzkonstruktion alles, was vor dem „aber“ kommt, als unerheblich vom Tisch wischen kann, bemerkt man meist bei den weiteren Ausführungen der Kommentarverfasser:innen mit größtem Erstaunen, dass sich diese dann auch das Recht anmaßen, darüber zu bestimmen, welche Einkommen für Praxisinhaber:innen, für angestellte Tierärzt:innen und für Tiermedizinische Fachangestellte „angemessen“ sein sollen, was natürlich mehr als dreist ist.

Zweitens (und das ist der absolute Hit) steht da häufig „Ich kenne keinen Tierarzt, der schon vor der neuen GOT am Hungertuch nagen musste“. Dazu zwei Gedanken: ICH kenne deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen als Sie alle, und ich kenne sehr wohl welche, die vor der GOT-Novellierung vielleicht nicht direkt am Hungertuch genagt, aber doch viel zu wenig verdient haben, in einigen Fällen weniger als ihre eigenen Angestellten. Das tiermedizinische Prekariat ist gut versteckt, meist aufgrund einer Art Quersubventionierung durch ordentlich verdienende Lebensparter:innen. Ansonsten kann ich auf diesen inflationär gebrauchten Spruch nur wieder anführen: Tierärzt:innen üben einen heutzutage extrem nachgefragten Beruf aus. Nach Jahrzehnten, in denen es in Relation zur Nachfrage viel zu viele von uns gab, sind wir nun deutlich zu wenige. Angesichts dieser Tatsache ist natürlich nicht einsichtig, warum die Inhaberin / der Inhaber einer erfolgreichen Praxis mit (nur als Beispiel) acht Angestellten nicht in etwa das gleiche wie eine Oberärztin / ein Oberarzt in einer humanmedizinischen Klinik verdienen sollte.

Und was ist mit dem oben angeführten Gedanken, dass kein Tier aus finanziellen Gründen leiden soll? Ja, natürlich ist dieser Wunsch aller Ehren wert, aber das läuft halt nicht mehr – wie jahrzehntelang üblich – einzig und allein auf unsere Kosten! Es ist ja offensichtlich, dass es solche Fälle, in denen Tiere aus Geldmangel nicht ordentlich tiermedizinisch versorgt werden, auch vor der GOT-Novellierung immer schon gab und auch in Zukunft immer geben wird. Das war schon vor fast 100 Jahren ein Thema, wie man bei meinem berühmten Kollegen James Herriot nachlesen kann. Wollten wir das vermeiden, müssten wir tatsächlich völlig kostenlos behandeln, denn irgendwen gibt es immer, dem selbst die niedrigsten Gebühren noch zu hoch sind. Wir sind als Berufsstand einfach nicht verantwortlich dafür, ALLEN Menschen ohne Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation eine Hobbytierhaltung zu ermöglich, und wenn diese noch so viele positive Auswirkungen haben mag.

Wer sich um die (so klischeehafte wie realitätsferne!) arme Rentnerin mit ihrem vierbeinigen Freund so große Sorgen macht, wie immer unter Krokodilstränen beteuert wird, der soll halt handeln und helfen. Es spricht ja nichts gegen lokale oder überregionale Unterstützungsnetzwerke, in denen die Besserverdienenden den Ärmeren eine Tierhaltung ermöglichen. Auf gut Englisch: Put your money where your mouth is! Oder auf Schwäbisch: It bloß schwätza, macha! Nur zeigt nicht ständig mit dem Finger auf uns! Wir spielen dieses Spiel nach Jahrzehnten, in denen es Tierärzt:innen und ihren Angestellten echt unterirdisch ging und die Tierhalter:innen im internationalen Vergleich wahrlich paradiesische Zustände erlebt haben, einfach nicht mehr mit!

An dieser Stelle wird dann, meist in so einem passiv-aggressiven Unterton, extrem häufig ein drittes Argument vorgebracht: Es würden sich in Zukunft so wenige Leute Hobbytierhaltung leisten können, dass sich der tierärztliche Berufsstand mangels Kundschaft sozusagen selber abschaffen würde. Dazu sage ich: Warten wir doch einfach mal ganz gelassen ab! Die vorliegenden Daten aus Ländern mit extrem hohen Gebühren lassen die Feststellung zu, dass die tiermedizinischen Kosten offenbar keinen direkten Einfluss auf die Zahl der gehaltenen Haustiere haben. Davon abgesehen wäre eine gewisse und maßvolle Gesundschrumpfung der Haustierhaltung auch aus unserer Sicht durchaus keine schlechte Sache, damit die immer weiter abnehmende Zahl an Praxen und Kliniken wieder zum Tierbestand passt. Man muss es leider offen sagen: Spätestens seit der Pandemie haben reichlich viele Leute Tiere gehalten, die besser keine halten sollten.

Wie auch immer: Die jetzt anlaufende Evaluation der GOT-Novelle wird NICHT zu wieder sinkenden Behandlungskosten führen. Wer darauf hofft, macht sich was vor!

Bleiben Sie mir trotz solch unangenehmer Botschaften gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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24/11/2025

Erste Hilfe beim Hund - Schritt für Schritt

🐾 Herr Olsson erklärt: Selbstschutz - Maulkorb/Maulschlinge 🐾 (Teil 3)

24/11/2025

Erste Hilfe beim Hund - Schritt für Schritt

🐾 Herr Olsson erklärt: Selbstschutz
Maulkorb/Maulschlinge (Teil2)🐾

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Bergwaldstraße 18
Jagsthausen
74249

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Montag 10:00 - 12:00
15:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 12:00
15:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 12:00
15:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 12:00
15:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 12:00
15:00 - 18:00

Telefon

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