02/06/2026
Ein Gastbeitrag von Jörg Sommer
"EXPERTE" BEISSVORFALL
Nach fast einem Jahr ist der Beißvorfall mit unserem Rüden Ares endlich abgeschlossen. Das Wichtigste zuerst: Ares hat keine bleibenden körperlichen oder verhaltensbedingten Folgen davongetragen.
Nach dem Vorfall mussten einige Unsicherheiten aufgearbeitet werden, was durch gezieltes Training bei Senad Alic von SencoDogs erfolgreich gelungen ist. Heute ist er wieder der Hund, der er vor dem Vorfall war.
Viele haben mich in den vergangenen Monaten nach dem Stand der Angelegenheit gefragt. Nachdem der Fall nun abgeschlossen ist, möchte ich dazu ein kurzes Fazit ziehen.
Ares wurde in einer Familienhundeschule, also Hundeschule und Hundetagesstätte, in Langenfeld von einem Hund gebissen. Bereits unmittelbar nach dem Vorfall bestätigte die Leiterin der Huta-Einrichtung, dass eine Mitarbeiterin nicht fachgerecht gehandelt hatte.
Trotz dieser eindeutigen Ausgangslage entwickelte sich die Angelegenheit zu einem Verfahren, das uns fast ein Jahr lang beschäftigte. Aus unserer Sicht hat insbesondere der Umgang des Inhabers mit der Situation dazu beigetragen, dass die Regulierung unnötig erschwert und in die Länge gezogen wurde.
In dieser Zeit waren zahlreiche Gespräche, Schriftwechsel sowie Auseinandersetzungen mit Versicherungen, Behörden und Anwälten erforderlich.
Am Ende hat die gegnerische Versicherung sämtliche berechtigten Ansprüche vollständig ausgeglichen.
Damit ist die Angelegenheit für uns abgeschlossen. Bis heute bleibt für uns jedoch unverständlich, dass uns weder der verursachende Hund noch dessen Halter durch die Hundeschule bzw. HuTa nicht benannt werden möchte. Auch nach Abschluss des Verfahrens kennen wir die Identität des Hundes und seines Halters nicht.
Durch diesen Fall habe ich mich zwangsläufig mit Haftungsfragen, Beweissicherung, Dokumentation, Versicherungsregulierung und den Rechten von Tierhaltern beschäftigt.
Ich würde mich deshalb nicht als Experten bezeichnen, habe aber viele Erfahrungen gesammelt.
Deshalb mein Rat an alle Hundehalter: Dokumentiert Vorfälle sofort und lückenlos. Sichert Fotos, tierärztliche Unterlagen, Zeugenaussagen und Gesprächsnotizen. Verlasst euch nicht darauf, dass sich solche Angelegenheiten von allein regeln oder Beteiligte immer kooperativ handeln.
Da bereits mehrfach danach gefragt wurde: Ich werde hier keine Namen der beteiligten Einrichtung oder Personen nennen. Mir geht es nicht um eine öffentliche Diskussion, sondern darum, andere Hundehalter zu sensibilisieren.
Wer mehr über den Vorfall, die Abläufe und die Erfahrungen aus der anschließenden Regulierung erfahren möchte, kann mich gerne persönlich ansprechen.
Zum Schluss noch eine Empfehlung. Wer aus dem Raum Langenfeld eine wirklich gute Hundeschule sucht, sollte sich https://senco-dogs.de anschauen. Auch wenn die Anfahrt nicht für jeden kurz ist, haben wir dort fachlich und menschlich hervorragende Erfahrungen gemacht. Nach dem Vorfall wurde dort erfolgreich mit Ares gearbeitet und wir können die Hundeschule uneingeschränkt empfehlen.