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fellows Hundeschule

30/10/2026

Guten Morgen mit Keyzer 🐾

Der 4 Monate junge Rüde ist noch auf der Suche nach einem neuen Zuhause 🏡

30/10/2026

🐕 Dein Hund findet draußen alles interessant – außer dich? 👀

Vielleicht lohnt es sich, das eigene Verhalten zu hinterfragen! Denn freiwillige Rückorientierung entsteht nicht durch ständiges Rufen oder Locken.

3 Tipps für mehr Orientierung! 👇

1️⃣ WERDE ZUM ERLEBNISPARTNER
Gemeinsames Erkunden, kleine Suchspiele oder Beschäftigungen machen dich zum interessanten Sozialpartner. Ohne Dauerbespaßung!

2️⃣ BELOHNE ABWECHSLUNGSREICH
Dein Hund schaut nach dir oder wartet freiwillig? Super! Belohne diese Momente mit:
❤️ Sozialer Interaktion
🐾 Spiel oder gemeinsamer Beschäftigung
🌿 Freigabe zum Schnüffeln
🦴 Leckerchen
🤲 Streicheln, wenn er es mag

Denn dein Hund entscheidet, was für ihn eine Belohnung ist!

3️⃣ SEI BERECHENBAR, ABER NICHT LANGWEILIG
Kündige Richtungswechsel an, baue gemeinsame Aktivitäten ein und lass deinem Hund Raum zum Erkunden.

☝️ WICHTIG: Rückorientierung bedeutet nicht ständigen Blickkontakt! Auch freiwilliges Warten und Tempoanpassung gehören dazu.

Ziel ist kein Hund, der an dir klebt, sondern einer, der sich gerne und zuverlässig an dir orientiert.

💬 Hand aufs Herz: Bist du ein spannender Sozialpartner oder manchmal nur das andere Ende der Leine? 😅

📌 Speichern für den nächsten Spaziergang!

29/10/2026

🐶 Schnüffeln ist für deinen Hund so viel mehr als nur ein bisschen Herumschnuppern! 👃🐾

Dein Hund bleibt an jedem zweiten Grashalm stehen und findet selbst den unscheinbarsten Baumstamm unglaublich spannend?

Was für uns manchmal wie Zeitverschwendung aussieht, erfüllt für unseren Hund wichtige Bedürfnisse.

Warum ist Schnüffeln eigentlich so wertvoll?

🧠 Mentale Beschäftigung
Beim Schnüffeln verarbeitet dein Hund zahlreiche Geruchsinformationen. Das fordert seine Aufmerksamkeit und kann ihn geistig auslasten.

🌿 Natürliches Bedürfnis
Über seine Nase erfährt dein Hund unglaublich viel über seine Umwelt. Schnüffeln gehört zu seinem natürlichen Verhalten und sollte im Alltag ausreichend Raum bekommen.

❤️ Entspannung
Ruhiges, selbstbestimmtes Schnüffeln kann helfen, Stress zu reduzieren und zur Ruhe zu kommen. Allerdings wirkt nicht jede Form der Nasenarbeit automatisch beruhigend.

🐾 Selbstbestimmung
Auch Hunde sollten eigene Entscheidungen treffen dürfen. Wo möchte ich schnüffeln? Welche Spur interessiert mich? Solche kleinen Freiheiten fördern das Wohlbefinden.

💪 Schonende Beschäftigung
Gerade für ältere oder körperlich eingeschränkte Hunde kann angepasste Nasenarbeit eine wertvolle Beschäftigung sein.

✨ Selbstvertrauen
Eigenständig gelöste Suchaufgaben schaffen Erfolgserlebnisse und können das Selbstvertrauen stärken.

Und was bedeutet das für euren Spaziergang?

Nicht jeder Spaziergang muss möglichst viele Kilometer umfassen. Manchmal sind 30 Minuten mit ausreichend Zeit zum Schnüffeln wertvoller als eine Stunde strammes Marschieren.

Also lass deinen Hund ruhig auch mal ausgiebig seine Nase einsetzen! 🐕

💬 Ist dein Hund eher der gemütliche Zeitungleser oder möchte er lieber zügig unterwegs sein?

📌 Speichere oder teile den Beitrag, wenn du findest, dass Schnüffeln beim Spaziergang nicht zu kurz kommen sollte!

29/10/2026

„Warum zeigt ihr denn nicht einfach, wie es richtig geht?“ 🤷‍♀️🐾

Genau diese Kritik gab es zu unserem letzten Reel über Leinenführigkeit. Angeblich fehlte die „Auflösung“.

Aber genau da liegt das Problem. 😉

Hundetraining ist keine Kochanleitung!

Warum zieht ein Hund an der Leine? Weil er aufgeregt, gestresst oder unsicher ist? Weil ihm Orientierung fehlt? Oder weil sich bestimmte Verhaltensweisen längst gefestigt haben?

Gleiches Verhalten bedeutet nicht automatisch gleiche Ursache. Und deshalb funktioniert auch nicht bei jedem Hund dieselbe Lösung.

Natürlich kann ich einem Hund eine bestimmte Technik für die Leinenführigkeit beibringen. Das bedeutet aber nicht, dass er sich dadurch automatisch im Alltag an seinem Menschen orientiert und nie wieder an der Leine zieht.

Dafür braucht es Grundlagen, die weit über eine einzelne Übung hinausgehen und im täglichen Zusammenleben entstehen.

Genau deshalb schauen wir uns im Training immer das Gesamtbild an: den Hund, seinen Menschen, den Alltag und die bisherigen Lernerfahrungen.

Nicht, weil wir Lösungen geheim halten wollen, sondern weil wir verantwortungsvoll arbeiten!

Social Media kann Übungen zeigen, Wissen vermitteln und Denkanstöße geben. Eine individuelle Einschätzung ersetzt das aber nicht.

Bevor ich ein Verhalten verändern möchte, muss ich verstehen, warum der Hund es überhaupt zeigt. Und manchmal liegt die Ursache ganz woanders, als man zunächst vermutet. ❤️

💬 Was meinst du? Muss jedes Trainingsreel eine fertige Lösung liefern?

28/10/2026
28/10/2026

🐾 3 typische Fehler beim Leinenführigkeitstraining!

Dein Hund zieht ständig an der Leine und trotz regelmäßigen Trainings verändert sich kaum etwas?

Vielleicht liegt es nicht daran, dass dein Hund nicht lernen möchte, sondern daran, wie ihr trainiert.

❌ Fehler 1: Du ziehst deinen Hund ständig zurück.

Sobald die Leine auf Spannung geht, ziehst du ihn zurück. Doch was lernt dein Hund dabei? Im Zweifel nur, dass auf Zug ein Gegenzug folgt. Wie er sich stattdessen verhalten soll, bleibt unklar.

❌ Fehler 2: Du kommentierst jedes Ziehen mit „Nein!“ oder „Hey!“

Ständige Ermahnungen erklären deinem Hund nicht, welches Verhalten du dir wünschst. Sinnvoller ist es, erwünschtes Verhalten gezielt aufzubauen, Orientierung zu fördern und verständliche Rückmeldungen zu geben.

❌ Fehler 3: Du erwartest zu schnell zu viel.

Auf dem ruhigen Parkplatz klappt alles wunderbar, aber in der Innenstadt zieht dein Hund wieder?

Hunde lernen situationsbezogen. Was unter wenig Ablenkung funktioniert, klappt nicht automatisch überall. Deshalb müssen Anforderungen schrittweise gesteigert werden.

🐾 So unterstützt du deinen Hund besser:

🌿 Beginne das Training in einer reizarmen Umgebung.

🐕 Berücksichtige seine individuellen und rassebedingten Bedürfnisse.

⭐ Verstärke gezielt eine lockere Leine, freiwillige Orientierung und angepasstes Tempo.

Und vergiss nicht:

Leinenführigkeit ist weit mehr als das Laufen an lockerer Leine. Auch Ansprechbarkeit, Erregungslage, Kommunikation und der Umgang mit Umweltreizen spielen eine wichtige Rolle.

Wer ausschließlich am Leinenziehen arbeitet, übersieht möglicherweise die eigentliche Ursache.

Denn nachhaltige Leinenführigkeit braucht einen sinnvollen Trainingsaufbau, klare Kommunikation und gegenseitige Orientierung.

💛 Speichere dir diesen Beitrag für euer nächstes Training und teile ihn mit Menschen, für die Leinenführigkeit ebenfalls noch eine Herausforderung ist!

27/10/2026

Gut gemeint ist nicht immer gut verknüpft! 🐾

Im Hundetraining kommt es nicht nur darauf an, DASS wir belohnen, sondern vor allem darauf, WANN und WAS unser Hund dabei tatsächlich lernt.

Dieses Beispiel mit der Bürste zeigt, wie schnell wir unbeabsichtigt etwas anderes verknüpfen können, als wir eigentlich möchten.

Bekommt der Hund sein Futter erst, wenn die möglicherweise unangenehme Bürste verschwindet, kann er lernen: Erst wenn die Bürste weg ist, passiert etwas Schönes.

Dabei möchten wir doch das Bürsten selbst positiv verknüpfen!

Deshalb machen wir es anders: Die Bürste ist am Körper, während gleichzeitig etwas Angenehmes passiert. Verschwindet die Bürste, endet auch die Futtergabe.

Aber positive Verknüpfung bedeutet nicht, dass der Hund alles über sich ergehen lassen muss!

Zeigt er Unbehagen, weicht aus oder möchte die Situation verlassen, respektieren wir das und passen unser Vorgehen an.

Noch ein kleiner Hinweis zu Potter: ❤️

Vielleicht fällt dir auf, dass er beim Bürsten zwischendurch zusammenzuckt. Das liegt nicht daran, dass er Bürsten grundsätzlich unangenehm findet. Potter hat momentan leider Beschwerden am Bewegungsapparat und reagiert deshalb auf manche Berührungen besonders sensibel.

Auch das gehört zu verantwortungsvollem Training: den Hund als Ganzes betrachten, körperliche Befindlichkeiten berücksichtigen und seine Grenzen respektieren.

Denn unser Ziel ist nicht, dass ein Hund etwas einfach nur aushält, sondern dass er sich dabei möglichst wohlfühlt und freiwillig kooperiert.

Entscheidend ist nicht, was wir glauben zu belohnen, sondern was unser Hund tatsächlich daraus lernt!

Lernverhalten

26/10/2026

🐶 Dein Hund kann minutenlang geduldig vor seinem Futter warten? Super! Aber bedeutet das auch, dass er eine gute Impulskontrolle und Frustrationstoleranz besitzt? Nicht unbedingt!

Was wir bei solchen Übungen hauptsächlich trainieren, ist der sogenannte Belohnungsaufschub.

Der Hund lernt: Wenn ich warte, bekomme ich nach der Freigabe meine Belohnung.

Doch wo liegt der Unterschied?

🐾 Impulskontrolle bedeutet, einen spontanen Handlungsimpuls hemmen zu können, beispielsweise nicht sofort einem Hasen hinterherzulaufen.

🐾 Frustrationstoleranz bedeutet, mit Enttäuschungen und unerfüllten Erwartungen umgehen zu können. Etwa dann, wenn der Hund nicht zu einem Artgenossen darf oder etwas überhaupt nicht bekommt.

🐾 Belohnungsaufschub bedeutet, auf etwas Erwünschtes zu warten, weil der Hund gelernt hat, dass er es anschließend bekommt.

Natürlich wird dabei auch ein Impuls kontrolliert. Das bedeutet aber nicht, dass der Hund diese Fähigkeit automatisch auf andere Alltagssituationen übertragen kann.

Und: Ruhiges Warten bedeutet nicht zwangsläufig innere Gelassenheit!

Sind solche Übungen deshalb sinnlos? Ganz im Gegenteil! Sie fördern das Abwarten, Freigabesignale und die Orientierung am Menschen.

💡 Aber Warten können und Frustration bewältigen können sind eben nicht dasselbe.

Entscheidend ist nicht nur, WAS dein Hund gelernt hat, sondern auch, WO und WANN er das Gelernte tatsächlich anwenden kann.

fellowsHundeschule

26/10/2026

🐾 Bringselverweisen – wenn Nasenarbeit zur Teamarbeit wird! 🐕❤️

Dein Hund liebt es, seine Nase einzusetzen? Er hat Spaß am Suchen, Apportieren und an gemeinsamen Herausforderungen?

Dann haben wir etwas richtig Spannendes für euch! 🤩

Ab dem 5. November startet unser neuer Workshop BRINGSELVERWEISEN!

Diese faszinierende Beschäftigungsform stammt ursprünglich aus der Rettungshundearbeit. Dort lernen Hunde, gefundene Personen mithilfe eines sogenannten Bringsels anzuzeigen und ihre Menschen anschließend gezielt zum Fundort zu führen.

Und genau dieses Prinzip machen wir uns auch für die Beschäftigung unserer Familienhunde zunutze!

Dabei geht es um viel mehr als nur ums Suchen und Apportieren.

🐾 Dein Hund darf seine hervorragende Nase einsetzen.

🐾 Er lernt, selbstständig Aufgaben zu lösen und Verantwortung innerhalb einer gemeinsamen Aufgabe zu übernehmen.

🐾 Ihr entwickelt eine ganz besondere Form der Kommunikation und Zusammenarbeit.

🐾 Konzentration, Ausdauer und die Freude am gemeinsamen Arbeiten werden gefördert.

Das Schöne daran? Wir bauen das Bringselverweisen ganz kleinschrittig auf, sodass dein Hund die einzelnen Aufgaben verstehen und mit Freude verknüpfen kann.

Im Video bekommst du einen kleinen Einblick in die allerersten Trainingsschritte. Und du wirst staunen, was sich daraus mit der Zeit alles entwickeln kann! 😍

Denn am Ende soll dein Hund nicht einfach nur etwas finden, sondern dir seinen Fund mitteilen und dich gezielt dorthin führen.

Neugierig geworden? Dann werde mit deinem Hund Teil unseres neuen Workshops!

📅 Start: Donnerstag, 5. November 2026

🕒 Immer donnerstags von 15:00 bis 16:00 Uhr

Egal, ob dein Hund bereits Erfahrung mit Nasenarbeit hat oder ihr gemeinsam etwas Neues ausprobieren möchtet: Wir begleiten euch Schritt für Schritt beim Einstieg in diese spannende Beschäftigungsform.

❤️ Schnüffeln, entdecken, anzeigen – und gemeinsam zum Ziel kommen!

Wir freuen uns auf euch und eure Spürnasen!

Anmeldung unter:
https://fellows-hundeschule.de/2026/02/07/bringselverweisen/

21/10/2026

KLARHEIT BEGINNT NICHT BEIM HUND. SIE BEGINNT BEI DIR! 🐾

„Geh auf Deine Decke!“
Ein Satz, den viele Hundehalter täglich verwenden.
Aber was genau bedeutet er eigentlich?
Soll Dein Hund einfach nur auf die Decke gehen? Soll er sich hinlegen? Soll er dort warten? Darf er seine Position verändern? Wann darf er wieder aufstehen?

Und vor allem: Möchtest Du, dass Dein Hund dort eine Aufgabe erfüllt, oder soll dieser Platz tatsächlich der Entspannung dienen?

Es klingt banal, aber genau hier beginnen häufig die ersten Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Wir erwarten ein bestimmtes Verhalten, ohne uns vorher ausreichend Gedanken darüber gemacht zu haben, wie dieses Verhalten eigentlich aussehen soll.

Unsere Hunde sollen sich dann an Regeln orientieren, die für sie möglicherweise überhaupt nicht nachvollziehbar sind.

Dabei ist Klarheit eine wichtige Voraussetzung für faire Kommunikation.
Und nein, Klarheit bedeutet nicht, dass Dein Hund ständig funktionieren muss.

Es bedeutet, dass er verstehen kann, wann Du etwas von ihm möchtest, was genau Du erwartest und wann er selbst entscheiden darf.
Gerade im Alltag sollten wir deshalb viel bewusster darauf achten, was wir unseren Hunden eigentlich vermitteln.

Denn manchmal liegt das Problem nicht darin, dass unser Hund uns nicht zuhört.
Sondern darin, dass wir selbst noch gar nicht so genau wissen, was wir ihm sagen möchten. 😉

💬 Jetzt bist Du dran:
Wie ist das bei Deinem Hund? Ist die Decke ein fest trainierter Platz, auf dem er auf Deine Freigabe wartet, oder ein Rückzugsort, den er selbstständig aufsuchen und verlassen darf?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Hundeführung AlltagMitHund

Adresse

Hagener Straße 139
Iserlohn
58642

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