26/10/2025
Es ist echt schlimm, was für eine Hetzkampagne hier losgetreten wird.
Social Media bereichert nicht nur das Leben sondern zerstört es immer häufiger.
Wir sind dankbar, dass es die TKE gibt!!!
Erneut in eigener Sache:
Wir möchten Stellung nehmen zu dem erneuten Artikel der Saarbrücker Zeitung mit einem Bezug zur TKE.
Hier wird der Anschein erweckt, dass ein Patient aufgrund der Hautverätzungen, die ihm im Rahmen einer Untersuchung in der Tierklinik zugefügt wurden, verstorben sei.
Zu der Ursache dieser Verletzungen der Patienten lesen Sie bitte die bereits erfolgte Stellungnahme im vorausgegangenen Post.
Aktuell behandeln wir gemeinsam als TKE-Team die betroffenen Patienten. Sie sind auf dem Weg der Besserung.
Wir möchten erneut unser ehrliches, tiefes Bedauern ob dieses Vorfalls äußern. Wir haben Maßnahmen ergriffen, die eine solche Verwechslung zukünftig ausschließen.
Zu dem aktuellen Artikel „Windhund William stirbt nach Behandlungsfehler in der Tierklinik Elversberg“ ist zu sagen, dass diese Aussage ausschließlich in der dargestellten zeitlichen Abfolge der Wahrheit entspricht. Erneut wird eine irreführende Überschrift gewählt, die sich ohne das Lesen des Artikels (der nur hinter einer Bezahlschranke zugänglich ist) nicht weiter relativieren lässt.
Wir möchten klarstellen, dass aktuell KEIN Tier AUFGRUND der Hautverletzungen gestorben ist.
Einer der 10 Patienten wurde wegen einer nicht gehfähigen Lähmung der Hintergliedmaße (vermutlich als Folge eines Bandscheibenvorfalls), zusätzlich eines Milztumors und zusätzlich einer mit Harnsteinen gefüllten Harnblase eingeschläfert. Dies geschah nach telefonischer Besprechung des Krankheitsbildes mit den Tierhaltern, die sich zum Zeitpunkt der Erkrankung ihres Hundes im Erholungsurlaub befanden. Von uns angebotene weitere Diagnostik oder eine stationäre Aufnahme wurden nicht gewünscht. Der Patient sollte nach dem Willen der Betreuer einer Einzeleinäscherung zugeführt werden.
Die Betreuung des Tieres wurde während der Abwesenheit der Tierhalter durch deren Familienmitglieder übernommen. Mit den betreuenden Personen wurden alle erforderlichen und möglichen Behandlungsoptionen besprochen.
Zu Beginn war uns bezüglich der Hautveränderungen selber nicht klar, wodurch die Verätzungen verursacht wurden, so dass in den ersten Stunden bis zur Aufklärung von uns auch nur Vermutungen angestellt werden konnten. Die betreuenden Familienmitglieder wurden sofort, nachdem uns die Ursache der Verätzungen klar war, umfassend informiert.
Leider hat die sich zur Zeit noch im Urlaub befindliche Familie nicht zuerst das Gespräch mit den behandelnden Tierärzten vor Ort gesucht, sondern es für besser befunden, ihre in der Ferne gebildete Meinung zuerst mit einer Journalistin zu teilen. Über die Gründe dieses Vorgehens können wir nur Mutmaßungen anstellen.
Die SZ Journalistin Katja Sponholz (https://share.google/7qsukPZH4BcvAnKxQ) hatte offenbar das Ziel, mit reisserischen Artikeln und irreführenden Überschriften das Interesse vieler Leser zu wecken. Auf Qualität legte sie erkennbar keinen Wert. Unsere Bitte, mit einem Artikel bis nach der Besprechung mit den Tierhaltern zu warten wurde erkennbar keine Folge geleistet.
Es stellt sich nach den letzten beiden Wochen die Frage, was die SZ mit einer solchen Berichterstattung bezweckt und ob hier eventuell persönliche Gründe hinter der Berichterstattung stehen. Hierzu wäre es schön, eine persönliche Stellungnahme des Chefredakteurs der SZ zu erhalten. Wir erwägen in diesem Zusammenhang eine Anzeige der SZ beim Deutschen Presserat.
Es ist ein Fehler passiert, den wir als Tierklinik offen kommuniziert haben. Wir übernehmen diesbezüglich die volle Verantwortung, auch hinsichtlich der weiterführenden Behandlung der betroffenen Patienten. Unsere Arbeitsabläufe wurden angepasst, um eine Wiederholbarkeit des Fehlers auszuschließen.
Die Folgen der journalistischen Hetze sind der pure Hass in zahlreichen Social-Media-Beiträgen.
Unsere Mitarbeitenden zu bedrohen und zu beschimpfen, wird allerdings nichts an dem Heilungsverlauf und der Gesamtsituation ändern.
Die Klinikleitung der TKE