04/06/2026
Finja und ich hatten unsere Probleme. Das Jagen war nur eines davon. Im Grunde war es ein Symptom für falsche Kommunikation.
Dieser Hund hat mich kurz nach ihrem Einzug vor 4,5 Jahren an meine Grenzen gebracht. Ich hatte das Gefühl, ich wusste NICHTS mehr. Ich war überfordert, unsicher und versuchte mich da raus zu retten, in dem ich mir immer mehr theoretisches Wissen über Hunde aneignete. Spoiler: Umso verwirrter war ich.
Als ich die Beratung von in Anspruch nahm, war es für mich zweitrangig auf meine Hunde zu schauen. Ich erkannte aber:
--> Ich verhielt mich Finja gegenüber genauso, wie meinen Mitmenschen:
Aus der Unsicherheit heraus war ich nicht klar. Ich hatte Angst, was falsch bzw. "noch schlimmer" zu machen und wählte immer erstmal den "freundlichen und netten" Weg, bevor ich direkt wurde.
Man kam miteinander aus... Aber das Vertrauen war gering.
Es hat sich zunächst unangenehm angefühlt, diese festgefahrene Struktur zu verlassen.
Als wir während der Beratung ein Video von Finja und mir angeschaut haben, fiel von Stephan die Gegenfrage: "Tut sie das, weil sie das wirklich will... oder, weil sie denkt, sie muss?" und das war mein absoluter Augenöffner, denn:
Haargenau das Gleiche sage ich seit Anbeginn meinen eigenen Kunden, ABER BEI MEINEM EIGENEN HUND HABE ICH ES NICHT GESEHEN!
Ab da warf ich die gesamte Theorie raus. Aus Podcasts, aus Büchern, aus meiner Follow-Liste.
Und kehrte zurück zum Ursprung. Raus aus den Zerdenken - rein ins Machen, Erfahren und Erleben.
Das ging sogar so weit, dass ich meine Arbeit in Frage gestellt habe während diesem Prozess der Ent•Wicklung.
Wir haben aufgeräumt.
Vertrauen geschaffen durch Klarheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Ruhe.
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Blicke von Außen + Kritik am eigenen Verhalten sind unumgänglich, wenn Veränderung stattfinden soll.
Ich hab das von bekommen und gebe sie gerne weiter ;)
Für eure Hunde. Für euch selbst!
https://www.stephanpeukert.de/
https://training-hundherum.de/