Man and Dog

Man and Dog Zusammenhänge verstehen. Für Menschen, die ihren Hund verstehen möchten.
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Hier findest du fundiertes Wissen rund um Hundegesundheit, Verhalten und ihre Zusammenhänge, wissenschaftlich fundiert, naturverbunden und undogmatisch.

Neuer Blogartikel 🐾Heute nehme ich Euch mit in meinen Praxisalltag.Ausgangspunkt war eigentlich nur ein Satz einer Hunde...
29/07/2026

Neuer Blogartikel 🐾

Heute nehme ich Euch mit in meinen Praxisalltag.

Ausgangspunkt war eigentlich nur ein Satz einer Hundehalterin:

"Das Präparat, das sonst immer geholfen hat, hilft diesmal nicht."

Genau solche Rückmeldungen bringen mich oft noch einmal dazu, einen Fall ganz in Ruhe zu betrachten, dennl Hunde erzählen ihre Geschichte häufig Stück für Stück.

In meinem neuen Blogbeitrag geht es deshalb um eine Frage, über die wir viel zu selten nachdenken:

Ist Durchfall wirklich immer ein Darmproblem?

Oder beginnt die Geschichte manchmal schon ein ganzes Stück früher?

Ich nehme Euch mit auf meinen Gedankengang und zeige, weshalb nicht jedes Präparat bei jeder Durchfallepisode automatisch die richtige Wahl ist und weshalb der Blick auf den gesamten Verdauungstrakt manchmal neue Zusammenhänge sichtbar macht.

📖 Den Link zum Blog findet Ihr wie immer in den Kommentaren bzw. in meiner Bio.

Heute kam ein unscheinbares Paket. 📦Und darin lag etwas, das ich fast zwei Jahre lang geschrieben, verworfen, überarbeit...
28/07/2026

Heute kam ein unscheinbares Paket. 📦

Und darin lag etwas, das ich fast zwei Jahre lang geschrieben, verworfen, überarbeitet, bezweifelt und wieder neu geschrieben habe.

Mein erstes Buch.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sich dieser Moment angefühlt hat.

Natürlich war ich sofort neugierig. Also aufgeschlagen. Gerochen. Geblättert. Gelesen.
..und nach wenigen Minuten musste ich lachen. 😄

Denn genau dafür gibt es Probeexemplare.

Die Seitenzahlen sitzen innen statt außen. 🙈

Ein kleiner Fehler, den ich am Bildschirm nie gesehen hätte, im gedruckten Buch dagegen sofort.

Perfekt unperfekt.

Genau deshalb liebe ich solche Prozesse.

Heute geht es also nicht darum, dass alles perfekt ist.

Heute geht es darum, dass aus einer Idee, die so lange nur in meinem Kopf existierte, plötzlich ein echtes Buch geworden ist. Eines, das man anfassen, durchblättern und lesen kann.

Ein paar kleine Korrekturen wird es noch geben.

Und dann darf „Die verborgenen Fäden“ am 15. Oktober 2026 seinen Weg in die Welt antreten.

Ich glaube, ich verschwinde jetzt erstmal für eine Weile…

…mit meinem eigenen Buch. ❤️📚

Ich musste heute über mich selbst lachen. 😄Ich sitze seit Tagen an meinem neuen Webinar zur Verhaltens-Aromatherapie und...
27/07/2026

Ich musste heute über mich selbst lachen. 😄

Ich sitze seit Tagen an meinem neuen Webinar zur Verhaltens-Aromatherapie und beschäftige mich intensiv mit den einzelnen Pflanzen. Douglasie, Myrte, Benzoe, Copaiba ... mit jeder einzelnen habe ich mich unglaublich gerne beschäftigt. Ich habe gelesen, recherchiert, beobachtet und versucht zu verstehen, was ihr Wesen ausmacht. Und dann kam die Rosengeranie.

Nicht, dass ich ihren Duft nicht mögen würde. Trotzdem bin ich mit ihr einfach nicht richtig warm geworden. Irgendetwas hat mich immer wieder ausgebremst. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr hatte ich sogar das Gefühl, dass sie mich ein bisschen triggert. Was mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht hat. Denn wenn man sich mit der Rosengeranie beschäftigt, begegnet einem immer wieder dieselbe Botschaft: Balance.

Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass genau darin der eigentliche Grund liegt. Die Rosengeranie ist keine Pflanze der Extreme. Sie polarisiert nicht. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund und erzählt keine große, dramatische Geschichte. Sie steht einfach da und scheint ganz gelassen zu sagen: „Komm wieder in deine Mitte.“

Vielleicht war genau das der Moment, in dem sie mich getriggert hat. Ich liebe Pflanzen, in die ich tief eintauchen kann. Douglasie, Weihrauch, Myrte oder Copaiba – Pflanzen mit Ecken und Kanten, mit spannenden Geschichten und Zusammenhängen, bei denen ich immer noch eine Ebene tiefer graben möchte. Und dann kommt die Rosengeranie daher und macht... einfach nicht mit. 😄

Sie fordert mich nicht auf, noch mehr zu verstehen. Nicht noch mehr Zusammenhänge zu suchen. Nicht noch eine Geschichte zu entdecken. Stattdessen erinnert sie mich daran, dass es manchmal gar nicht darum geht, noch tiefer zu gehen. Manchmal geht es einfach darum, wieder in die Balance zu kommen. Und ich glaube, genau das war für mich die unbequemste Botschaft überhaupt.
Ich habe danach noch eine weiter darüber nachgedacht und irgendwann fing ich an zu lachen. Nicht über die Rosengeranie. Sondern über mich. Denn eigentlich erzähle ich genau das seit Jahren meinen Kunden.

Nicht jeder Hund wählt den Duft, den wir für den "richtigen" halten.
Nicht jeder Duft, den ein Hund liebt, wäre auch mein persönlicher Favorit.

Und manchmal sind es gerade die Düfte, mit denen wir, Mensch oder Hund, zunächst nicht richtig warm werden, die uns am meisten zu sagen haben.

Ich finde auch darin liegt das Faszinierende an der Aromatherapie. Es geht eben nicht nur darum, ob ein Duft angenehm riecht oder welche Wirkung ihm in einem Buch zugeschrieben wird. Es geht um die Begegnung. Darum, was dieser Duft in diesem Moment in uns oder in unserem Hund auslöst.

Die Rosengeranie hat mir nichts Neues beigebracht. Sie hat mich einfach daran erinnert, dass ich selbst nicht immer frei davon bin, Pflanzen mit meinen eigenen Vorlieben, Erwartungen und Geschichten zu begegnen. Und genau darüber musste ich lachen. 😄

Ich glaube, genau das ist eine der schönsten Eigenschaften einer Pflanze. Sie erzählt uns manchmal genauso viel über uns selbst wie über sich.

Kennt ihr das auch?
Seid ihr schon einmal einem Duft begegnet, bei dem ihr spontan gedacht habt: „Och nö ... ausgerechnet der?“ 😄
Und hat sich das im Laufe der Zeit vielleicht sogar verändert?

Gedanken aus den Themenwelten · Teil 3Was wäre, wenn Verhalten erst dann wirklich verständlich wird, wenn wir den Organi...
27/07/2026

Gedanken aus den Themenwelten · Teil 3

Was wäre, wenn Verhalten erst dann wirklich verständlich wird, wenn wir den Organismus dahinter betrachten?

In den letzten Tagen habe ich einige Gedanken aus meinen neuen Themenwelten mit Dir geteilt.

Wenn Dich diese Gedanken neugierig gemacht haben, möchte ich Dich heute einladen, noch tiefer einzutauchen.

Als Newsletter-Leser erhältst Du exklusiven Zugang zum ersten Themenwelt-Beitrag:
„Hier liegt der größte Denkfehler im modernen Training.“
Außerdem wartet eine exklusive Leseprobe meines Buches „Die verborgenen Fäden“ auf Dich.

Wenn Dich Hundeverhalten, Gesundheit und die biologischen Zusammenhänge hinter Verhalten faszinieren, freue ich mich, wenn Du Teil meiner Gedankenwelt wirst.

💚 Wenn Du morgen dabei sein möchtest, melde Dich am besten heute noch für meinen Newsletter an. Den Link findest Du in den Kommentaren bzw. in meiner Bio.

Heute fällt mir das Warten schwer.Das Lektorat ist abgeschlossen.Die Korrektur ist abgeschlossen.Ich bin bei Book on Dem...
25/07/2026

Heute fällt mir das Warten schwer.

Das Lektorat ist abgeschlossen.
Die Korrektur ist abgeschlossen.
Ich bin bei Book on Demand angemeldet.

Und jetzt?

Jetzt heißt es auf das Probeexemplar warten.

Wer mich kennt, weiß: Geduld gehört nicht unbedingt zu meinen größten Stärken. 😄 Ich bin jemand, der lieber recherchiert, schreibt, plant oder neue Ideen entwickelt, als einfach nur abzuwarten.

Also mache ich genau das.

Während mein Buch seinen letzten Weg Richtung Druck geht, entstehen hier gerade die nächsten Webinar-Skripte und langsam nimmt auch die Jahresplanung für 2027 Gestalt an. Ideen gibt es mehr als genug, jetzt dürfen sie nach und nach ihren Platz finden.

Trotzdem ertappe ich mich mehrmals am Tag bei dem Gedanken: *Vielleicht ist das Probeexemplar ja schon unterwegs ...*

Vermutlich gehört genau dieses Warten einfach zum Schreibprozess dazu 😏😂

Und wenn ich das erste gedruckte Exemplar endlich in den Händen halte, werde ich wahrscheinlich für einen kurzen Moment vergessen haben, wie ungeduldig ich in den letzten Tagen war.

Bis dahin schreibe ich weiter. Denn Stillstand liegt mir einfach nicht. ❤️📖

Facebook hat mich heute an diesen Beitrag erinnert. Interessant ist gar nicht das Buch. Interessant ist, dass ich damals...
24/07/2026

Facebook hat mich heute an diesen Beitrag erinnert. Interessant ist gar nicht das Buch. Interessant ist, dass ich damals schon genau dieselbe Frage hatte wie heute: Was passiert eigentlich im Organismus wirklich? Rückblickend hat sich mein Wissen verändert – meine Neugier aber kein bisschen. 😁

Wenn einen ein Thema beschäftigt und man überall nur unbefriedigende Antworten findet werden eben die
schweren Geschütze aufgefahren 🤓

ATP Synthese, Energetik biochemischer Prozesse, Pyruvatstoffwechsel und Citratzyklus - ich bekomme meine Antwort schon noch 😁

Heute Morgen hatte ich einen dieser Momente, in denen plötzlich ein Puzzleteil an seinen Platz fällt.Vor einigen Monaten...
24/07/2026

Heute Morgen hatte ich einen dieser Momente, in denen plötzlich ein Puzzleteil an seinen Platz fällt.

Vor einigen Monaten habe ich einen Beitrag darüber geschrieben, wie es sich anfühlt, manchmal unsichtbar zu sein. Damals war ich überzeugt, dass ich einfach nicht genügend Menschen erreiche.

In den letzten Tagen habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wonach Hundehalter eigentlich suchen. Nicht danach, was wir Fachleute für wichtig halten.

Sondern nach den Fragen, die Menschen tatsächlich bei Google eingeben.
"Mein Hund hat Durchfall."
"Mein Hund kratzt sich."
"Welches Futter ist das richtige?"
"Warum bellt mein Hund?"

Während ich diese Fragen sortierte, musste ich plötzlich lächeln.

Denn mir wurde klar, dass ich in den letzten Jahren oft Antworten gegeben habe auf Fragen, die viele Menschen noch gar nicht stellen konnten.

Wenn jemand nach Durchfall sucht, sucht er verständlicherweise nach einer Lösung. Ich dagegen wollte erklären, warum Darm, Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel miteinander sprechen.

Wenn jemand nach Juckreiz sucht, möchte er wissen, was hilft. Mich interessiert zuerst, warum ein Organismus seine Toleranz verloren hat.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Ausgangspunkte.

Und plötzlich ergab mein alter Beitrag einen neuen Sinn.

Vielleicht war ich gar nicht unsichtbar.
Vielleicht war ich einfach schon bei der nächsten Frage.

Und das Schöne daran?

Diese Erkenntnis fühlt sich überhaupt nicht frustrierend an. Im Gegenteil. Sie nimmt Druck heraus.

Ich brauche gar nicht lauter zu werden. Ich brauche auch nicht mit großen Versprechen um Aufmerksamkeit zu kämpfen.

Ich darf einfach lernen, meine erste Frage früher zu stellen. Nicht die Frage, die mich interessiert. Sondern die, die genau dort beginnt, wo der andere gerade steht.
Denn von dort aus können wir gemeinsam weitergehen.
Frage für Frage.
Bis zu den Fragen hinter den Fragen.
Und genau dort beginnt für mich seit jeher die eigentliche Reise. 🤍

Denn genau das ist die Aufgabe einer Wissensdetektivin.
Nicht sofort die Lösung zu präsentieren.

Sondern zuerst die Frage zu finden, die den Fall überhaupt verständlich macht.

Gedanken aus den Themenwelten · Teil 2Vor zwanzig Jahren hätte ich die Frage wahrscheinlich ganz anders beantwortet.Ich ...
24/07/2026

Gedanken aus den Themenwelten · Teil 2

Vor zwanzig Jahren hätte ich die Frage wahrscheinlich ganz anders beantwortet.
Ich hätte erklärt, dass Hunde kontextbezogen lernen.

Und diese Erklärung ist bis heute nicht falsch.

Irgendwann habe ich jedoch gemerkt, dass sie viele Fragen unbeantwortet lässt.
Warum verarbeitet der eine Hund Stress innerhalb weniger Minuten, während ein anderer noch Stunden später unter Anspannung steht?

Warum verändert sich Verhalten manchmal, obwohl sich weder Training noch Beziehung verändert haben?

Diese Fragen haben mich nicht mehr losgelassen.

Aus ihnen entstand nach und nach die Idee zu meinem Buch „Die verborgenen Fäden“.

Es ist kein Buch gegen modernes Hundetraining.
Es ist ein Buch über den Organismus, aus dem Verhalten entsteht.

🌿 Falls Du den ersten Teil dieser kleinen Gedankenreise verpasst hast, findest Du ihn in meinem Profil. Am 28. Juli erscheint mein neuer Newsletter. Alle Abonnenten erhalten exklusiven Zugang zum vollständigen Themenwelt-Beitrag sowie zur ersten Leseprobe meines Buches „Die verborgenen Fäden“. Den Link zur Anmeldung findest Du in den Kommentaren bzw. in meiner Bio.

Histamin beim Hund, was passiert eigentlich zwischen Futternapf und Blut?Viele von uns denken: Histamin gelangt mit dem ...
22/07/2026

Histamin beim Hund, was passiert eigentlich zwischen Futternapf und Blut?

Viele von uns denken: Histamin gelangt mit dem Futter in den Darm, wird aufgenommen und wirkt dann im Körper.
Doch ganz so einfach ist es nicht.

Der Darm ist keine offene Tür. Er entscheidet bereits selbst mit, wie viel Histamin den Blutkreislauf überhaupt erreicht. Genau dieser Gedanke verändert den Blick auf das Thema Histamin grundlegend.
Im neuen Blogartikel schauen wir uns an, welche Rolle die Dünndarmschleimhaut und das Enzym DAO dabei spielen und warum der Histamingehalt eines Futters allein noch wenig darüber aussagt, wie ein Hund tatsächlich reagiert.

📖 Den Link zum Artikel findet Ihr wie immer in den Kommentaren bzw. in meiner Bio.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen und bin gespannt auf Eure Gedanken. 💚

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