Zuerst hatte ich Hauskatze Maupi, die mir zugelaufen war, nach einigen Jahren bekam sie dann einen treuen Freund, in meiner Hündin Brenda. Maupi verstarb nach zwanzig Jahren und meine Brenda nach fünfzehn Jahren im Oktober 2003. In der kommenden Zeit, wenn ich nach Hause kam, niemand der an der Tür stand, um mich erwartungsvoll zu begrüßen. Auch das spielen und schmusen mit den Tieren fehlte sehr
. So beschloss ich, eine neue Katze anzuschaffen, und überlegte welche Rasse denn am besten zu mir passen würde. Ich begann mich im Internet umzuschauen und befragte auch meine Tierärztin. Sie war die ideale Katze für mich, mit ihrem anhänglichen und schmusebedürftigen Wesen, dem runden Kopf und Backen, das plüschartige Fell und den bernstein- bis kupferfarbigen Augen. Ich verliebte mich in eine schwarze BKH-Katze und suchte eine geeignete Züchterin, die keine Massenzucht betrieb. Nach einer langen Suche hatte ich endlich eine gefunden, ich fuhr hin um mir ein BKH-Katzenbaby auszusuchen. Es wurde meine Feli. Dort sah ich auch die blauen Kartäuserkatzen und verliebte mich sofort, so stand schnell fest, dass Feli eine Gespielin bekommen sollte, und zwar eine blaue Kartäuserkatze. Es gibt nichts schöneres für Katzen, wenn sie zu zweit in einer Familie leben dürfen. Im Dezember 2003 war es dann soweit, ich durfte meine Britischkurzhaar Katze Feli abholen. In der Wartezeit habe ich nach einem Züchter gesucht, der blaue Kartäuserbabys zu vergeben hatte. Ich wurde fündig und dort bekam ich meine Bruna, die ich im Februar 2004 abholte. Es war der absolute Glücksgriff, denn Bruna und Feli waren von Anfang an unzertrennlich. Da ich die kleinen BKH-Kartäuserbabys so lieb und knuffelig fand, beschloss ich, meine Mädchen auch einmal decken zu lassen, wobei ich von Bruna´s Züchterin sehr viel Unterstützung bekam und sie mich über alles Wissenswerte, was zu beachten war, aufklärte. Als es dann soweit war, ließ ich Bruna decken, sie bekam im Juni 2005 vier süße kleine Kartäuserkatzen Babys. Die Geburt und Aufzucht der Kleinen war für mich, eines der schönsten Erlebnisse die ich hatte. So stand schnell fest, dass ich in Zukunft weiter Züchten möchte und damit eine schöne Verantwortung übernehmen wollte. Von den Kleinen behielt ich meine Ayla. Jetzt machte ich mich auf die Suche nach einem eigenen Deckkater. Er sollte dem Standard der BHK - Kartäuserkatzen entsprechen, ich hatte Glück, mein Lino war ein wunderschöner, rede- und schmusebedürftiger Kater, der es schon bis zum Großen Europachampion geschafft hat. Seine Babys sind wunderschön, die auch sein Wesen und Aussehen, mit vererbt bekommen. Meine BKH - Kartäuserkatzen und Kitten sind vollwertige Familienmitglieder, und leben mit mir im Kreise der Familie. So wachsen meine BKH - Kartäuserbabys zu gesunden, typvollen kleinen Schmusebärchen heran. Ich möchte sie nicht mehr missen. Dieses Jahr "feiere" ich bereits mein 20 jähriges Jubiläum!