17/04/2026
Geklauter Kommentar einer guten Züchterkollgin:
Ein sehr interessanter Artikel über Ausstellungen und Hundezucht von Eva-Maria Krämer
Sie schreibt unter anderen in dem Artikel:
Gerade in den letzten Jahren lernen wir täglich dazu. 100 Jahre geschlossene Zuchtbücher und damit Züchten in stetig schwindenden Genpools sind überholt. Die Zuchtvereine brauchen Hilfe. Dass sie mit Herzblut um ihre Rassen kämpfen ist ja in Ordnung, aber es muss auch klar sein, dass es so nicht weiter geht. Man muss Abschied nehmen von liebgewonnen Übertypisierungen und alte Zöpfe abschneiden. Einige Zuchtvereine haben die Zeichen der Zeit erkannt und leisten hervorragende Arbeit, andere boykottieren alles Neue… sind eher Zuchtverhinderungsvereine als an einer Ausweitung des Genpools interessiert. Diesen „Holzköpfen“ verdanken wir tatsächlich die derzeitige Situation in Deutschland.
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Leider gibt es von den genannten "Holzköpfen" mehr als man denkt in den "Chefetagen" der Hundezuchtvereine.
Neue Wege gehen - warum? Es lief doch bisher immer gut, gibt doch keine Probleme
Zeiten ändern sich, die Gesellschaft ändert sich, alles ändert sich - aber die Hundezucht darf sich nicht ändern?
Es sind die menschlichen Befindlichkeiten, die einer Änderung in der Hundezucht im Weg stehen. Kommt ein Vorschlag zur Änderung von einer - sagen wir mal so - falschen Person - wird es gleich als Angriff gewertet und man verschließt sich gleich für andere Gedankengänge.
Ist ist Schade das menschliche Befindlichkeiten mehr im Vordergrund stehen, als die Rasse.
Es sollte in den Zuchtvereinen genau anders herum sein, die RASSE sollte immer im Vordergrund stehen.
Überlegungen von Eva-Maria Krämer Ich bin von Kindesbeinen an in der Szene aktiv, mit eigenen Hunden, und für meine Publikationen bin weltweit gereist. Ich erinnere mich gerne an meine erste Spezialzuchtschau 1965 und meine erste Weltsiegerschau 1973 als Aussteller. Ich war erst am Wochenende auf...