27/07/2025
Da stand er nun…Und wir tief im Wasser, ohne Möglichkeit zur „Flucht“ 🫣 Ich tat, was ich konnte. Verbale Unterstützung, ein paar vorsichtige Schritte zu Akito – aber auch ich war unsicher, der Untergrund rutschig, das Wasser mittlerweile bis zu meinen Knien. Der Rüde kam trotzdem näher. Akito schnappte – blieb aber stehen. Kein Angriff, keine Eskalation. Nur ein klares „Stopp“.
Der Rüde verstand und wich zurück. Ich schlug ihm vor, zu McKenzie zu gehen – sie fing ihn gut auf.
Seine Halterin tauchte schließlich auch auf. Wollte ihn rufen – keine Chance. Ich schickte McKenzie zu ihr. Der Rüde folgte. Doch beim Versuch, ihn zu greifen (viel Stress, viel Aufregung), kam er zurück zu uns.
Ich sprach auch beruhigend mit ihr – ich wollte, dass sich alle wieder etwas sicherer fühlten.
Natürlich ist es nicht ideal, wenn ein Hund ohne Rückruf frei herumläuft – aber der Rüde war freundlich. Die Umstände waren einfach für alle Beteiligten herausfordernd.
Und dann… kam noch ein dritter Hund.
Akito: noch immer regungslos, knurrend. Umgeben vom Wasser.
Panik. Was, wenn jetzt einer zu nah kommt?
Doch es kam niemand zu ihm. Wir konnten uns dem Spielzeug zuwenden und schließlich aus dem Wasser gehen. Die Hunde – drei an der Zahl – warteten einfach. Akito war noch immer angespannt, aber: Er ging in Kontakt.
Er ließ sich beschnüffeln. Schnüffelte selbst.
Mutig, vorsichtig, aber offen.
Fazit?
Eine verdammt schwierige Situation – aber wir haben sie gemeistert.
Ohne Gebrüll. Ohne Eskalation. Ohne „Ausraster“.
Und wisst ihr, was das bringt?
➡️ Selbstvertrauen.
Ein echtes „Ich schaffe das – auch wenn’s schwer ist.“
Früher hätte ich vielleicht laut rumgebrüllt, den fremden Hund verscheuchen wollen. Aber was hätte ich damit gesagt?
„Hier ist Gefahr!“
„Andere Hunde = Bedrohung!“
Heute will ich ein Vorbild sein.
Soziales Lernen passiert genau da.
Akito schaut auf mich. Und ich will ihm zeigen:
„Ich bin da. Ich bleibe ruhig. Wir schaffen das.“
Ich weiß, wie schwer das ist.
Wie viel Kraft es kostet, die Fassung zu bewahren.
Aber: Es lohnt sich. Für unsere Hunde. Und für uns. 🤍
Hättet ihr diese Situation gemeistert?⬇️