Lokis New Life

Lokis New Life Alltag & Training mit Loki 🐕 HSH Mix aus 🇷🇴
Hundetrainerin📍HH

04/06/2026

Viele Hunde liegen strategisch.
Was wie Nähe aussieht, bedeutet oft: Zuständigkeit.
Gerade Hunde mit genetischer Veranlagung zum Wachen oder Hüten nehmen diesen Platz oft sehr ernst.

Worauf du achten kannst:
– Wer liegt wo und wer bewegt wen?
– Welche Reize liegen in seinem Blickfeld?
– Ist dein Hund in der Beobachterrolle – oder kann er entspannen?
– Nutzt du den Raum, um Verantwortung zu klären?

Oft verändert sich das Verhalten nicht nur durch klassisches Training - sondern vor allem auch durch das Geben von klaren Strukturen und Raumvorgaben.

Kennst du solche Momente auch?

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30/04/2026

…nur das es hier nicht um Essen geht 😉

Was aussieht wie ein lustiger Moment, ist ganz klare Kommunikation unter Hunden.
Der ältere Hund hat sich seinen Ball genommen, eine Ressource in seiner Wohnung. Nicht, weil er in diesem Moment Lust auf spielen hatte, sondern, um sich gegenüber dem jüngeren darzustellen, der gerne Konflikte über Ressourcen aufmacht. Der Schäferhund kaut seelenruhig auf dem Ball rum, schaut dabei immer wieder zum jüngeren und signalisiert damit: Das hier gehört mir. Und du? Du schaust zu.
Hunde stellen ihren Status über Ressourcen dar. Dafür braucht es nicht immer ein Knurren oder Bellen. In diesem Fall reicht zum Beispiel einfach nur ein Ball und ein Blick.

Hunde kommunizieren die ganze Zeit und es lohnt sich für uns Menschen, ihr Ausdrucksverhalten zu lernen und Kontexte zu betrachten.

Für Hundehalter bedeutet das auch zu hinterfragen: Welche Ressourcen sind meinem Hund wichtig? Und verwalte ich als Mensch Ressourcen aktiv genug - oder überlasse ich das häufig meinem Hund?





18/04/2026

…und das völlig in Ordnung ist ❤️🥰




02/04/2026

Ein Ausschnitt aus 2022. Loki war zu dem Zeitpunkt ca. ein 3/4 Jahr bei uns. Er kommt aus dem Ausland. Die Stadt war lange kein besonders einfacher Ort für ihn. Zu laut, zu viel, zu unberechenbar.

Was man im Video sieht, ist Desensibilisierung. Wir stehen mit Distanz am Rand eines Rummels. Lichter, Musik, schreiende Menschen, Fahrgeschäfte. Lokis Körpersprache zeigt Unbehagen bis hin zu Unsicherheit, jedoch keine Angst. Die Ohren sind abgeklappt, Rute unten getragen und eine niedrige Körperhaltung. Jedoch kein hecheln. Ich tue…nichts. Ich bin da. Ruhig. Ohne Erwartung. Ich unterstütze ihn.
Denn genau das ist der Punkt: Der Hund muss selbst erleben, dass nichts passiert. Immer wieder. In seinem Tempo. Zuerst mit ausreichend Distanz, dann immer näher. Bis sein Nervensystem aufhört, die Welt oder bestimmte Reize als Bedrohung zu sehen.
Ohne Zwang oder Bestechen. Sondern durch konsequentes, geduldiges Begleiten, ehrliche Freude und Lob und dem Bieten eines sicheren Hafens, damit er lernt, dass er unsere teils sehr laute Welt mit uns gemeinsam aushalten kann und wir ihn sicher durch diese führen werden.

Wie ist das bei euren Hunden? Gibt es etwas, womit er/sie unsicher ist (oder war)?

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22177

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