12/08/2018
Hohe Berge und noch mehr (R)Adler
Heute wurde uns auf dem Rückweg ganz schön warm, denn es war deutlich sonniger als an den letzten beiden Tagen. Besonders an dem steilen Pfad hoch nach Thier kamen wir ins Schwitzen, denn hier war Laufen und nicht Reiten angesagt. Genau als wir aus dem Wald heraus auf den Kirchplatz traten, begannen die Glocken zu läuten - High Noon, wie unser Freund Lucky Luke sagen würde (siehe den Post zum Wanderritt 2017).
An unserer Pausenwiese vor der Milchtankstelle hatten wir den Pferden die Trensen ausgezogen, sie bewegten sich frei und entspannt von einem Grasbüschel zum anderen, wir hatten unsere Brote gegessen und schauten träumend in die Gegend, als Toms Schrei "ADLER!" die Idylle zerstörte. Alle schauten noch oben - und sahen nichts, aber die Gefahr näherte sich auf dem Weg, in Gestalt eines zackigen Mountainbikefahrers. Tom hatte das "R" verschluckt. Trotzdem konnten wir uns noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, und seitdem gab es für uns nur noch Adler und Adlerinnen.
Für den heutigen Ritt hatte Karlsson seine Reiterin ausgetauscht, denn Anna verbrachte ihren Tag mit Winnetou in Elspe, und Lynn übernahm das Pony mit der eingebauten Wanderreit-App. Wir fühlten uns dank Phönix' Adlerfeder sowieso wie die Indianer, und Karlsson war motiviert wie immer.
Inzwischen sind wir zu Hause angekommen, die Pferde sind versorgt und unser Gepäck, das Pferdefutter und Paddockmaterial im Auto verstaut. Ronja und ich sitzen auf der Ente mit unseren Gastgebern im Garten, lassen die Tage R***e passieren und freuen uns auf den nächsten Ritt hierher!