12/01/2026
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Mehr Hund sein zu dürfen, wünsche ich so manchen Tier.
𝐄𝐬 𝐤𝐥𝐢𝐧𝐠𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐡𝐚𝐫𝐭, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐮𝐧𝐝
Er ist kein Partnerersatz, Seelsorger, Therapeut oder Krankenpfleger
– 𝒆𝒓 𝒊𝒔𝒕 𝒆𝒊𝒏 𝑯𝒖𝒏𝒅.
Nein, das soll nicht abwertend klingen.
𝐃𝐚𝐬 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐇𝐮𝐧𝐝𝐞𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐭 𝐛𝐞𝐧𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐬𝐰𝐞𝐫𝐭:
Leben im Hier und Jetzt, keine Social Media, kein Handy, kein Neid.
Kein Hetzen von Termin zu Termin, kein Zeitdruck.
Keine Geldsorgen, kein Arbeitsstress, keine Verpflichtungen.
Warum gönnen wir unseren Hunden nicht ihr „Hundedasein“?
Warum vermenschlichen wir sie?
Warum tun wir uns so schwer, ihre Bedürfnisse zu sehen?
Er will am Knochen knabbern, nicht am Hühnerbrustfilet lutschen.
Er will sich im Dreck wälzen, nicht nach Duftshampoo riechen.
Er will laufen bis die Zunge raushängt, nicht im Biergarten liegen.
Er will ein Loch buddeln, nicht mit einem Schnüffelteppich spielen.
Er will Hasenkacke fressen, keine Mentholstangen.
Er will in der Nähe des Menschen sein, aber nicht totgeliebt werden.
Er will gesehen, aber nicht kontrolliert werden.
Er will bei uns sein, aber nicht die Verantwortung übernehmen.
Er will Erfahrungen sammeln, nicht in Watte gepackt werden.
Er will Zeit mit uns verbringen, aber auch Luft zum Atmen haben.
Er will mit Artgenossen toben, balgen und raufen, keine teuren Halsbänder tragen.
Und obwohl meine Hunde Hunde sein dürfen, liegt „Fee“ jetzt trotzdem neben mir im Bett.
Denn das eine schließt das andere nicht aus 😊