Barra Brawu

Barra Brawu Laut. Seit 1896

Juden auf dem Platz, Juden auf den RängenBuchvorstellung mit den Herausgebern Monty Ott & Ruben Gerczikow4. Juni 2026 – ...
28/05/2026

Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen

Buchvorstellung mit den Herausgebern Monty Ott & Ruben Gerczikow

4. Juni 2026 – 19 Uhr
Gaststätte Felsenblick,
Zum Saaleblick 11, Halle (Saale)

Fußball ist mehr als 90 Minuten. Das Stadion ist Brennglas der Gesellschaft, Bühne für Solidarität, aber auch Ort von Bedrohung. In ihrem Ende September 2025 veröffentlichten und von der Stiftung des SV Werder Bremen mitfinanzierten Sammelband haben Ruben Gerczikow und Monty Ott Geschichten von Jüdinnen, Juden und Menschen gesammelt, die sich gegen Antisemitismus und für eine Fankultur für alle stark machen – auf den Rängen und auf dem Platz. Die Beiträge erzählen vom Mut, von Solidarität und Ausgrenzung, etwa anhand der berührenden Aktionen in Bremen für Hersh Goldberg-Polin, die über Vereinsfarben hinweg für Anteilnahme sorgten. Mit Stimmen aus Deutschland und Israel entfalten sie ein differenziertes Panorama jüdischer Präsenz und jüdischer Perspektiven im Fußball.

Monty Ott und Ruben Gerczikow lesen zentrale Passagen und bieten anschließend Raum für Diskussion und Austausch. Eine Veranstaltung zwischen Buch und Fußball, Erinnerung und Gegenwart.

Monty Ott ist Politik- und Religionswissenschaftler sowie politischer Schriftsteller. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Antisemitismus, Erinnerungskultur, Intersektionalität und Queerness auseinander. Seit über einem Jahrzehnt ist er in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit aktiv.

Ruben Gerczikow ist Autor und Publizist. Er recherchiert zu antisemitischen Strukturen im analogen und digitalen Raum. Seine Veröffentlichungen behandeln die Themenfelder Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islamismus und jüdische Gegenwart. 2023 veröffentlichten beide den Reportageband „Wir lassen uns nicht unterkriegen“ – Junge jüdische Politik in Deutschland bei Hentrich & Hentrich. Ende des vergangenen Jahres erschien ihr Sammelband „Juden auf den Plätzen, Juden auf den Rängen“ im Verlag Die Werkstatt.

Eine Veranstaltung des Bündnis gegen Antisemitismus Halle und Barra Brawu in Kooperation mit dem AK gegen Antisemitismus im Stura Halle und der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt.

Besuche den Beitrag für mehr Info.

Wir haben eigentlich gar keine Lust, uns schon wieder mit der HFC-Fanszene zu beschäftigen. Genauso wie es Kinder gibt, ...
24/03/2025

Wir haben eigentlich gar keine Lust, uns schon wieder mit der HFC-Fanszene zu beschäftigen. Genauso wie es Kinder gibt, die sich so verhalten, als würden sie gehänselt werden wollen, macht es uns die Saalefront nicht so leicht, sie zu ignorieren.

Wir haben eigentlich gar keine Lust, uns schon wieder mit der HFC-Fanszene zu beschäftigen. Genauso wie es Kinder gibt, die sich so verhalten, als würden sie gehänselt werden wollen, macht es uns d…

24/03/2025

Besuche den Beitrag für mehr Info.

Wir sehen uns morgen im Stadion am Zoo. Heute waren wir noch mal beim Abschlusstraining des VfL Halle 96, um unsere Mann...
21/03/2025

Wir sehen uns morgen im Stadion am Zoo.

Heute waren wir noch mal beim Abschlusstraining des VfL Halle 96, um unsere Mannschaft auf dem Weg ins Finale anzufeuern.

Besuche den Beitrag für mehr Info.

19/02/2025

Wir wenden uns heute mit einem eindringlichen Appell an euch alle. Kommt am Sonntag bitte unbedingt eurer Bürgerpflicht nach: Besucht das erste Pflichtspiel des VfL im Jahr 2025 zuhause am Zoo!

Hass auf Wish bestelltWie sich die Saalefront eine Rivalität bastelt.
02/01/2025

Hass auf Wish bestellt
Wie sich die Saalefront eine Rivalität bastelt.

Wie sich die Saalefront eine Rivalität bastelt. Der Saisonrückblick von „Blickfang Ultra“ ist für viele deutsche Ultra-Gruppen das Forum, um sich als Gruppe in ein besonderes Licht zu rücken. Ein g…

„Im halleschen Derby wurde nicht eben viel Wert auf die Sicherheit die Fans den VfL gelegt – obwohl die zuvor deutlich g...
03/06/2024

„Im halleschen Derby wurde nicht eben viel Wert auf die Sicherheit die Fans den VfL gelegt – obwohl die zuvor deutlich gemacht hatten, an Auseinandersetzungen mit den berüchtigten Anhängern des Halleschen FC nicht interessiert zu sein.“

Ralf Fischer: Die Fans des VfL Halle 96 wollten keinen Ärger, den Anhängern des Halleschen FC war das egal

15/05/2024

Never mind the HFC!

Beim gestrigen Landespokal-Halbfinal-Spiel vom VfL Halle gegen den HFC zeigte sich mal wieder, dass der Verein schlichtweg ein Verein ist, der in Gänze ein Problem ist.

Dass ein paar Jungultras zum Gästeblock rannten, damit Kindern in unserer Kurve mies Angst einjagten und Fahnen von uns stahlen: geschenkt!

Dass es bei uns mehrere Verletzungen am Zaun beim Verteidigen der Banner gab,die zum Teil im Krankenhaus behandelt werden mussten: geschenkt!

Dass die Ultra-Szene vom HFC zur Spielankündigung etwas von altem Hass faselte, den man aufleben lassen wollte, während man sonst immer betont, dass wir nicht ernstzunehmen seien und keine Konkurrenz sind: geschenkt!

Dass die HFC-Ultras vor knapp zwei Jahren rumposaunten: „Wir wollen anderen Leuten vor die Fresse hauen & nicht feige in Leibchen Fahnen klauen!“ und man nun in Kooperation mit den Ordnern selbst feige Fahnen klaut: geschenkt!

Nicht geschenkt dagegen ist, dass der HFC als Veranstalter kein vernünftiges Sicherheitskonzept aufstellte. Dass es möglich war, dass die HFC-Fans das Tor zur Gegengeraden öffnen konnten, ohne dass auch nur ein Ordner in der Nähe war. Als dann schließlich fünf Bürschchen in aller Seelenruhe bis zum Gästeblock liefen, taten die anwesenden Ordner nicht einmal so, als wollten sie den Diebstahl verhindern. Zum Teil belächelten diese noch die Aktion. Ein Ordner half sogar noch und hielt die Wurfrollen, die über die Zaunfahnen hingen, beiseite, damit die Diebe besser an die Fetzen kommen konnten. Selbstverständlich kooperierten die Ordner mit den HFC-Fans. Bei diversen Spielen ist zu beobachten, dass sich Hools und Ordner per Umarmung begrüßen. Dass genau dann solche Ordner die HFC-Fans hofieren, wundert kaum. Dem Verein ist das selbstverständlich bewusst. Und er macht nun genau das, was man von ihm erwartet. Nämlich nichts.

Nun ist ja bekannt, dass wir keine Ultras sind und zum Fußball gehen, um entspannt Bier zu trinken. Auch wenn wir selbstredend uns und unsere Fahnen bei Angriffen verteidigen, haben wir keine Lust, uns für Verein, Stadt oder sonstwas zu prügeln. Dass der HFC - und die Kurve hat die Aktion der fünf Laufburschen mitgetragen - es nötig hat, sich an uns abzuarbeiten, lässt tief blicken.

An die HFC-Helden:
Viel Spaß mit unserer „Love Football - Hate Racism“-Fahne. Gebrauchen könnt ihr die aber ohnehin nicht.

Adresse

Geschwister-Scholl-Straße 24
Halle
06118

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Barra Brawu erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie