01/09/2026
🐕 30 Jahre Deutsche Dogge – und immer wieder dieselben Diskussionen
Seit 30 Jahren begleitet mich eine Hunderasse, gegen die ich – zumindest was ihre Faszination betrifft – offensichtlich immun bin. 😄
Das fing schon in meiner Kindheit an. Die Deutsche Dogge Lady hat mich damals so geprägt, dass für mich schon früh feststand: Sobald ich groß bin und es irgendwie möglich ist, werde ich eine Deutsche Dogge haben.
Vor 30 Jahren war es dann soweit. Meine erste eigene Dogge, Ambra, zog bei mir ein.
Und bis heute muss ich immer wieder schmunzeln, wenn ich die Gespräche unter Doggenhaltern oder allgemein unter Hundehaltern höre:
„Ja, tolle Hunde … aber so krank.“
„Die haben doch ständig Probleme mit den Gelenken.“
„Die haben HD, ED und dies und jenes …“
Mittlerweile höre ich mir das manchmal ziemlich gelassen an, nicke und frage dann:
„Wie viele Deutsche Doggen kennen Sie denn persönlich?“
„Na ja … eine oder zwei. Der Nachbar hatte mal eine.“
Und dann kommt von mir:
„Aha. Ich habe seit 30 Jahren Deutsche Doggen.“
Großer Blick. 😄
„Und wie viele hatten Sie denn bisher?“
Tja. Da fängt das Thema für mich schon viel früher an.
Denn natürlich gibt es bei großen Hunden genetische Probleme. Natürlich gibt es Krankheiten und natürlich kann man Pech haben.
Aber Aufzucht und Haltung spielen eine gewaltige Rolle.
Und was einmal in der Aufzucht falsch gelaufen ist, lässt sich später eben nicht immer wieder reparieren.
Damit sind wir auch schon beim nächsten Dauerbrenner unter Hundehaltern:
Futter.
Kaum ein Thema kann unter Hundehaltern schneller kleine Glaubenskriege auslösen. 😂
Trockenfutter, Nassfutter, BARF, Inhaltsstoffe, Getreide, Protein … jeder weiß es besser und jeder hat seine Erfahrungen.
Aber woran machen wir eigentlich fest, ob ein Futter wirklich gut für unseren Hund ist?
Für manche beginnt die tägliche Qualitätskontrolle morgens beim Häufchen. 😉
Schön geformt, schöne Farbe – alles bestens!
Na ja … ganz so einfach ist es eben nicht.
Ein geformter Haufen zeigt zunächst einmal, dass der Darm mit diesem Futter zurechtkommt und es verarbeitet.
Aber sagt er tatsächlich aus, dass der Hund damit optimal versorgt ist?
Das ist für mich eine ganz andere Frage.
Und genau über solche Themen möchte ich hier künftig öfter sprechen: nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus 30 Jahren Erfahrung mit Deutschen Doggen und vielen anderen Hunden.
Denn vielleicht lohnt es sich manchmal, bei all den fertigen Meinungen einfach einmal genauer hinzuschauen.
🐾 Wie sind eure Erfahrungen mit großen Hunden – und woran macht ihr fest, ob es eurem Hund wirklich gut geht?