Teamcoaching Mensch - Hund

Teamcoaching Mensch - Hund Zert. Hundetrainer mit Prüfung §11 Tierschutzgesetz. Schwerpunkt Alltagstraining / Körpersprache

🐾 Lennard – wenn aus dem „Erzfeind“ plötzlich ein Gesprächspartner wirdHeute durfte ich Lennard kennenlernen – einen 6-j...
28/08/2026

🐾 Lennard – wenn aus dem „Erzfeind“ plötzlich ein Gesprächspartner wird

Heute durfte ich Lennard kennenlernen – einen 6-jährigen Rhodesian-Ridgeback-Rüden.

Seine Herausforderung: Hundebegegnungen.
Sein Ziel: wieder mehr positive innerartliche Kontakte und langfristig die Teilnahme an meinen SocialWalks.

Mein erster Eindruck: Lennard ist ein eher introvertierter Wächter. Er beobachtet genau, übernimmt Verantwortung und reagiert in bestimmten Situationen sehr deutlich.

Nach einer ausführlichen theoretischen Einführung in die Grundlagen und meine Trainingsphilosophie ging es direkt in die Praxis.

Wir starteten mit einem Stellvertreterkonflikt, bevor wir uns auf den Spaziergang machten.

Und dort wartete gleich die große Herausforderung:
Lennard traf auf einen seiner bisherigen „Erzfeinde“.

Die erste Reaktion kam – doch danach begannen wir, miteinander zu arbeiten.

Wir haben erklärt, was in Ordnung ist, wo Grenzen liegen und welche Alternativen Lennard hat.

Schritt für Schritt entstand Kommunikation.

Durch exploratives Lernen konnte Lennard selbst erfahren, dass eine Begegnung nicht zwangsläufig in einen Konflikt führen muss.

Und dann kam der Moment, der für mich besonders wichtig war:

👉 Wir gingen gemeinsam weiter.

Kein Kampf.
Kein Druck.
Keine reine Verhaltensunterdrückung.

Sondern Verständnis, Orientierung und die Möglichkeit, selbst eine neue Erfahrung zu machen.

Ein richtig schöner erster Schritt für Lennard. ❤️

Und damit ist er bereit für seinen ersten SocialWalk. 🐕‍🦺

Jetzt heißt es: Erfahrungen sammeln, Sicherheit aufbauen und Schritt für Schritt wieder mehr positive Hundekontakte ermöglichen.

Denn genau darum geht es für mich im Training:
Nicht nur Verhalten verändern – sondern Verständnis schaffen.

Lomi – wenn Arbeitswille keine Frage des „Ob“, sondern des „Wie“ istHeute durfte ich Lomi kennenlernen – eine 15 Wochen ...
28/08/2026

Lomi – wenn Arbeitswille keine Frage des „Ob“, sondern des „Wie“ ist

Heute durfte ich Lomi kennenlernen – eine 15 Wochen alte Mischlingshündin, die später als Hütehund in der Arbeit mit Schafen eingesetzt werden soll.

Schon bei der ersten Einschätzung ihres Charakters wurde schnell deutlich: Diese junge Hündin bringt ordentlich Arbeitswillen mit.
Sie zeigt keinerlei Angst vor den Schafen, ist neugierig, engagiert und möchte am liebsten sofort loslegen.

Genau darin liegt bei Lomi aktuell aber auch die Herausforderung.

👉 Ihr muss man das Arbeiten nicht beibringen. Man muss lernen, ihre Energie zu steuern.

Zu Beginn haben wir uns deshalb mit den theoretischen Grundlagen beschäftigt: Wie entsteht Erregung? Was passiert, wenn ein Hund immer weiter hochfährt? Und vor allem: Wie kann man einem so arbeitsfreudigen jungen Hund helfen, seine Energie zu regulieren und wieder zur Ruhe zu finden?

Danach ging es bereits in die ersten praktischen Übungen.

Lomi diskutiert dabei durchaus gerne. 😉 Sie hat ihren eigenen Kopf und möchte ihre Vorstellungen gerne mitteilen. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass sie sich führen und in die Ruhe begleiten lässt.

Und dann kam ein besonders schöner Moment:

Lomi schaffte es, vor den Schafen einzuschlafen. 💤🐑

Für einen so jungen Hund mit diesem Arbeitswillen ist das ein wichtiger Schritt.

Denn bei einem Hund wie Lomi geht es nicht darum, den Arbeitswillen zu bremsen oder „wegzutrainieren“. Im Gegenteil.

Die Aufgabe wird sein, aus ihrer Energie eine Stärke zu machen – und ihr gleichzeitig beizubringen, wann gearbeitet wird und wann Pause ist.

Ruhe ist keine Schwäche.
Ruhe ist eine Fähigkeit.

Und genau daran werden wir gemeinsam weiterarbeiten. ❤️🐾

Mila – wenn Energie, Unsicherheit und Wachsamkeit aufeinandertreffenHeute durfte ich Mila kennenlernen – eine 3,5-jährig...
26/08/2026

Mila – wenn Energie, Unsicherheit und Wachsamkeit aufeinandertreffen

Heute durfte ich Mila kennenlernen – eine 3,5-jährige -Hündin, die durch ihre Größe, ihre Energie und ihre Präsenz sofort beeindruckt.

Nach einem Vorfall mit einer anderen Hündin kam Jens auf mich zu: mein erster Eindruck: Mila war deutlich überstresst. Sie war laut, aufmerksam und sehr präsent, gleichzeitig aber auch unsicher und neugierig.

Mein erster Schritt war deshalb nicht, sofort „Verhalten abzustellen“, sondern zunächst Kontakt zu Mila aufzubauen. Währenddessen konnte ich ihren Charakter besser einschätzen und Jens erklären, was ich wahrnehme und wie mein theoretischer Ansatz dahinter aussieht.

Ich schätze Mila als eine extrovertierte Wächterin ein – sehr präsent, sensibel und durchaus bereit, Situationen auch einmal „auszudiskutieren“. Gleichzeitig steckt hinter ihrer Energie eine deutliche Unsicherheit und eine geringe Fähigkeit, in hoher Erregung selbst wieder herunterzufahren.

Genau hier haben wir angesetzt.

Mit den ersten Aufgaben konnte Jens Mila bereits sehr klar vermitteln, welches Verhalten er von ihr erwartet und welches Verhalten er nicht übernehmen möchte. Als Mila mich zunächst lautstark anbellte, blieb Jens ruhig und konsequent.

Und genau das war der entscheidende Punkt:

Keine Hektik. Kein Druck. Keine Eskalation.

Stattdessen eine ruhige, klare Energie.

Ich habe die Reizlage anschließend Schritt für Schritt erhöht. Jens blieb dabei ruhig und souverän – und Mila konnte sich zunehmend wieder entspannen.

Das Ziel ist dabei nicht, Mila „kleinzumachen“. Im Gegenteil.

Sie soll lernen, dass Jens die Verantwortung übernimmt und sie diese Verantwortung nicht selbst übernehmen muss.

Für das häusliche Zusammenleben gab es deshalb ebenfalls Hausaufgaben. Die Beziehung und die Strukturen im Alltag sollen neu sortiert werden, damit Jens Schritt für Schritt wieder die notwendige Kompetenz und Sicherheit bekommt, auch in stressigen Situationen Führung zu übernehmen.

Jetzt heißt es erst einmal:

Üben. Ruhe etablieren. Strukturen schaffen. Beziehung stärken.

Und dann geht es gemeinsam in den .

Dort werden wir das Erlernte unter kontrollierten Bedingungen in einer deutlich anspruchsvolleren Umgebung überprüfen und weiter festigen.

Mila bringt viel Energie mit. Viel Präsenz. Viel Persönlichkeit.

Jetzt geht es darum, ihr zu zeigen, dass sie diese Energie nicht ständig selbst kontrollieren muss.

Führung bedeutet nicht, stärker zu sein als der Hund.
Führung bedeutet, dem Hund Sicherheit zu geben, wenn die Welt für ihn gerade zu viel wird.

🐾
Teamcoaching Mensch-Hund – Stefan Werb
Bitte kürzen für Instagram

14/08/2026

Gemeinsame Erlebnisse die Beide, Hund und Mensch gleichermaßen glücklich machen sind so wichtig für die Beziehung.

Ruhe beginnt mit klarer Führung 🐾Am vergangenen Samstag war ich bei Carmen und ihrem Kleinpudel Lino im Training.Lino is...
25/05/2026

Ruhe beginnt mit klarer Führung 🐾

Am vergangenen Samstag war ich bei Carmen und ihrem Kleinpudel Lino im Training.
Lino ist ein zwei Jahre alter, kastrierter Rüde mit viel Persönlichkeit – aufmerksam, wachsam und nach vorne gehend, wenn es an der Haustür oder am Gartenzaun stressig wird. Gleichzeitig zeigte sich deutlich: Hinter dem Verhalten steckt keine „Dominanz“, sondern Unsicherheit.

Gerade Hunde, die laut reagieren und sich anschließend wieder zurückziehen oder den Blickkontakt zum Menschen suchen, brauchen vor allem eines: Orientierung und verlässliche Kommunikation.

Deshalb haben wir uns nicht nur das Verhalten an Tür und Zaun angesehen, sondern die Gesamtsituation betrachtet:
• Liegeplätze im Haus und Garten
• Alltag und gemeinsame Strukturen
• Körpersprache von Mensch und Hund
• die Beziehung zwischen Carmen und Lino

Unser Ziel war nicht, Verhalten einfach zu unterdrücken, sondern Lino Sicherheit zu geben und Carmen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie ihn in stressigen Situationen klar begleiten kann.

Bereits die ersten Übungen zeigten Wirkung:
An der Haustür konnte Lino sich bewusst zurücknehmen und auch am Gartenzaun bei einem vorbeilaufenden Hund deutlich ruhiger bleiben.

Für den Alltag gab es zusätzlich die Empfehlung, vorübergehend mit einer Hausleine zu arbeiten. Diese kann helfen, Situationen ruhig und klar zu begleiten, ohne hektisch oder körperlich einwirken zu müssen. Richtig eingesetzt unterstützt sie Struktur, Orientierung und eine faire Kommunikation im gemeinsamen Alltag.

Die Hausaufgabe bis zum nächsten Termin: mehr Struktur und klare Regeln im Alltag etablieren. Denn genau dadurch entsteht langfristig echte Freiheit für den Hund – weil er sich nicht mehr für jede Situation verantwortlich fühlen muss.

Beim nächsten Training schauen wir uns an, wie sich die neuen Routinen im Alltag entwickelt haben und steigern anschließend Schritt für Schritt die Anforderungen.

Ich freue mich auf die weitere Entwicklung von Carmen und Lino. 🐾

🐾 Einzelstunde mit Kathrin & Alonso 🐾Alonso, ein 8-jähriger blauer Weimaraner, zeigt in gewissen Situationen ein nach vo...
25/05/2026

🐾 Einzelstunde mit Kathrin & Alonso 🐾

Alonso, ein 8-jähriger blauer Weimaraner, zeigt in gewissen Situationen ein nach vorne gerichtetes Verhalten und setzt dabei seine Zähne gezielt zur Kommunikation ein — ohne tatsächlich zu beißen. Gleichzeitig steht für Kathrin eine große Veränderung an: Der neue Partner bringt ebenfalls eine Hündin mit eigener Thematik mit. Ziel ist ein gemeinsames, stabiles Zusammenleben aller Beteiligten in einem neuen Zuhause.

Bereits beim Empfang zeigte sich Alonso neugierig, interessiert und leicht distanzlos. Besonders wichtig: Er reagierte sofort auf klare Raumansprüche und verständliche Grenzen. Genau dort beginnt Führung — ruhig, fair und nachvollziehbar.

Im theoretischen Teil sprachen wir über:
• den Charakter und die Motivation hinter Alonsos Verhalten
• die Ursachen seines nach vorne gehenden Auftretens
• Grundlagen der Lerntheorie
• das Lern- und Kommunikationsverhalten von Hunden

Anschließend ging es direkt in die Praxis. Alonso bekam zunächst die Möglichkeit, selbst herauszufinden, welches Verhalten erwünscht ist. Genau dieses Verhalten wurde unmittelbar bestätigt und belohnt. Dadurch entstand ein klarer und fairer Lernrahmen, in dem der Hund aktiv mitarbeiten konnte, statt nur auf Korrekturen zu reagieren.

Mit diesen ersten Übungen gingen wir gemeinsam in die Siedlung und analysierten Hundebegegnungen, Körpersprache sowie das richtige Timing im Handling. Ziel dabei: Ruhe, Orientierung und klare Kommunikation statt dauernder Einwirkung.

Zum Abschluss besprachen wir wichtige Regeln für den Alltag und setzten diese direkt praktisch um. Struktur, Verlässlichkeit und Konsequenz werden nun die Grundlage für das zukünftige Zusammenleben bilden. Gerade in solchen Veränderungen zeigt sich, wie wichtig klare Abläufe und verständliche Grenzen für Hunde sind.

Die nächsten Schritte:
➡️ Einzeltraining mit der Hündin des Partners
➡️ Vorbereitung beider Hunde aufeinander
➡️ kontrollierte Zusammenführung aller Beteiligten

Ein spannender Weg mit viel Potenzial — wenn Menschen bereit sind, Verantwortung, Klarheit und Führung zu übernehmen. 🐕

17/05/2026

Ich werde oft gefragt, was denn diese SocialWalks eigentlich sind.
Und meine Antwort darauf lautet häufig:
„Das musst du selbst erleben.“

Pure Magie.

Denn genau das passiert dort — Erlebnisse, Entwicklungen und kleine Wunder, die man kaum in Worte fassen kann.

Aufgeregte, extrovertierte, laute und völlig überdrehte Hunde lernen hier, wieder zur Ruhe zu finden und entspannt mit anderen Hunden zu kommunizieren.
Unsichere oder gar ängstliche Hunde dürfen in ihrem eigenen Tempo wachsen und erfahren, dass Begegnungen nicht bedrohlich sein müssen.

Durch das bewusste Zulassen hündischer Kommunikation in einer kontrollierten Umgebung entstehen oft innerhalb kürzester Zeit Erfolge, die vorher kaum vorstellbar waren.
Hunde, die sich eben noch angebellt und angefletscht haben, stehen plötzlich ruhig nebeneinander und schnüffeln gemeinsam am selben Grasbüschel.

Die ängstliche Hündin mit eingezogener Rute, angelegten Ohren und vorsichtigem Blick beginnt plötzlich, Kontakt aufzunehmen — mit Mensch und Hund. Sie gewinnt Vertrauen, wird mutiger und wächst über sich hinaus. Ganz ohne Druck. Ganz in ihrem Tempo.
Und genau dabei verändert sich spürbar die Energie der Hunde — und mit ihr auch ihr Verhalten.

Doch nicht nur die Hunde werden entspannter.
Auch die Menschen lernen, ruhiger zu werden, Situationen anders wahrzunehmen und nicht sofort in Anspannung zu geraten. Allein dadurch wird bereits unglaublich viel Aufregung aus Begegnungen genommen.

Parallel dazu erkläre ich den Menschen, was körpersprachlich und kommunikativ zwischen den Hunden passiert.
Denn oft sehen wir nur Verhalten — aber nicht die feinen Signale dahinter.

Und genau hier beginnt häufig auch die größte Veränderung beim Menschen:
Er lernt, sich zunächst einmal zurückzunehmen und den Hunden Raum zu geben, selbst herauszufinden, wie eine Situation entspannt gelöst werden kann.

Die Voraussetzung für die Teilnahme an meinen SocialWalks ist eine Einzelstunde mit mir.
So kann ich Mensch und Hund kennenlernen, individuell einschätzen und die wichtigsten Grundlagen sowie den Ablauf erklären.

Und oft entsteht bereits dort der erste große Aha-Moment — weil Menschen ihren Hund plötzlich mit ganz anderen Augen sehen.

Möchtest du auch einmal die Magie eines SocialWalks erleben?
Dann melde dich gerne bei mir.

03/05/2026

Morgenrunde an der Hohen Wann: Pablo hat sich mal wieder selbst „parfümiert“. 💩🐶

Also ab in den Hundewaschpark Haßfurt – einschäumen, abduschen, föhnen. Alles wieder sauber. 🛁✨

Und kaum fertig… hat er sich natürlich direkt noch einmal ordentlich abgeschüttelt. 😂🐾

Adresse

Haßfurt
97437

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00
Sonntag 09:00 - 17:00

Telefon

+491711605811

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