07/11/2022
Der Besuch beim Tierarzt kann für Hunde mit Stress verbunden sein.
Ungewohnte Gerüche, unangenehme Vorerfahrungen, fremde Artgenossen - das alles kann unseren Hund an seine Belastungsgrenze bringen und enormen Stress bei ihm hervorrufen.
Für uns Hundebesitzer aber kein Grund zu verzweifeln, da es einige Tipps gibt, den Arztbesuch für unsere Hunde angenehmer zu gestalten.
1. Hunde sind sehr sensibel, wenn es um die Gefühle des Führers geht. Das bedeutet, wir als Hundeführer sollten immer Ruhe bewahren und lernen, in ungewohnten (Stress-)Situationen souverän zu agieren. Sollte der Hund Anzeichen von Stress zeigen, dann bloß nicht den Hund streicheln oder mitleidig anschauen. Wir Menschen vermenschlichen unsere Vierbeiner einfach. Der Hund versteht nicht, dass wir ihn mir den Streicheleinheiten beruhigen wollen, sondern interpretiert das Streicheln als Belohnung/Bestätigung für sein „Stress-Verhalten“.
2. Im Wartezimmer knubbeln sich die Hunde, Katzen, Hasen und noch viele weitere Vierbeiner, auf engem Raum. Geräusche und Gerüche sind zu vernehmen, die unser Vierbeiner so vielleicht noch nicht kennt und reagiert gestresst oder können ihn in Aggression versetzen. Diesen unnötigen umgebungsbedingten Stress können wir vermeiden, indem wir mit unseren Vierbeinern bis zur Untersuchung sondern entweder mit Hund vor der Praxis oder im Auto warten.
3. Mit den Untersuchungen zuhause spielerisch beginnen und hin und wieder in die Ohren zu schauen, Maul und Zähne zu kontrollieren und den Körper abzutasten. Sollte der Hund damit keine Probleme haben, kann ein Dritter die Untersuchung zuhause nachahmen. Denn beim Termin schaut schließlich auch der Arzt in den Fang.
Am wichtigsten ist jedoch das Vertrauen. Vertraut der Hund euch als Führer, so wird er auch ungewohnte Situationen mit Bravur meistern.