Maren Grote Hundetraining

Maren Grote Hundetraining Schnipsel-App, Video-Vorträge, Seminare. Ausgebildete Hundetrainerin, behördlich zertifiziert
Shop: https://marengrote.de/shopping/

Hundeschule von Maren Grote
Einzeltraining und Verhaltensberatung in Reinbek (bei Hamburg)
Hundefachwissen in Video-Vorträgen zum herunterladen (www.marengrote.de)
Weiterbildung für Hundetrainer*innen bei "KöterCoach" (www.kötercoach.de)
Seminare und Vorträge für Hundebesitzer*innen. AUFNAHMESTOP für Einzelberatung vor Ort! �
Leider kann ich erst ab Oktober 2022 neue Termine für Einzeltraining an

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Strafe und Gewalt sind unterschiedliche DingeUnd wir müssen uns wieder angewöhnen, dass auch in Bezug auf Hunde sauber z...
05/06/2026

Strafe und Gewalt sind unterschiedliche Dinge
Und wir müssen uns wieder angewöhnen, dass auch in Bezug auf Hunde sauber zu trennen.
Denn um Gewalt zu vermeiden, müssen wir uns intensiv damit auseinandersetzen, was das eigentlich ist und was es nicht ist. Wie man Grenzen setzen kann und nicht vermeiden muss, aus Angst etwas falsch zu machen. Gewalt und Strafe sind definierte Begriffe und keine Frage der Meinung oder persönlichen Einstellung.

OB man Strafe bewusst anwendet, ist eine Frage der Meinung.
WIE man sie anwenden müsste, um schadlos zu sein und zu einer Verbesserung der Umstände für Mensch und Hund zu führen ist etwas, was man klar beantworten kann. Wann und mit welcher Methode man sie anwendet, ist individuelle und bei jedem Hund anders.

Hier die Unterschiede in Kurzform:

Gewalt
ist ein körperlicher oder seelischer Übergriff, der in schädigender Absicht passiert. Körperliche, oder psychische Verletzungen werden dabei nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern das erwünschte Ziel. (Definition der WHO, Pädagogik und Psychologie)

Eine pädagogische Strafe
Ist eine gezielte, unangenehme Konsequenz auf ein spezielles Verhalten oder Sanktion für eine zuordenbare Tat. Eine Strafe ist begrenzt auf den akuten Zeitraum der Situation und kann damit klar in Zusammenhang gebracht, und durch anderes Verhalten zuverlässig vermieden werden. Sie hat einzig und allein die Absicht eine Veränderung in einem bestimmten und abgegrenzten Verhalten herzustellen und damit das Zusammenleben in der Beziehung, der Gruppe oder der gesamten Umwelt zu erleichtern und zu verbessern. Sie dient nicht der Vergeltung, sondern der Erziehung.

Gewalt KANN also lerntheoretisch auch zusätzlich als Strafe wirken, wenn ein Verhalten danach weniger gezeigt wird. Sie ist aber KEIN Synonym für eine Strafe, da diese auch gewaltfrei möglich ist. Gewaltfrei muss die Strafe ihre Funktion in dem Moment erfüllen und vom Hund klar abgrenzbar darauf zu beziehen sein. Und sie darf über diese Situation hinaus keinerlei Nachwirkungen und Auswirkungen haben.
Eine gewaltfreie Strafe muss dementsprechend
Folgende Kriterien zwingend erfüllen:

-Klar der Situation zuzuordnen
-Durch anderes Verhalten zuverlässig vermeidbar sein
-Keine Abwertung des Hundes als Person enthalten, sondern merkbar nur das Verhalten sanktionieren, nicht den Charakter oder die Fähigkeiten des Hundes
-Keinerlei andauernde Schädigungen (auch psychisch) hinterlassen
-Keine negativen Auswirkungen auf alle anderen Situationen haben, die nicht mit der bestraften Situation im Zusammenhang stehen
-Die Beziehung nicht belasten, sondern für mehr Gemeinsamkeit und besseres Verständnis sorgen (gegenseitig!)

Die größere Frage zu Strafen in der Hundeerziehung muss nach wie vor sein wie die Haltung, die Anwendung und die Beziehung zwischen Hund und Mensch sind.
Wir brauchen mehr fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema und weniger Umgangssprache und Polemik. Nur so können wir Gewalt an Hunden vermeiden und trotzdem für eine angemessene Erziehung mit klaren und fair kommunizierten Verboten sorgen.

Damit das etwas leichter wird kommt im August mein neues Buch raus: „Grenzen in der Hundeerziehung“. Ein Buch zu fairer Grenzsetzung, dem angemessenen Durchsetzen von Verboten und innerer Haltung.

Das Buch erscheint im Kosmos Verlag und kann hier (und in jedem Buchladen) vorbestellt werden:

https://www.amazon.de/Grenzen-Hundeerziehung-Theorie-Trainingsaufbau-Selbstreflexion/dp/3440185249/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=XKGB2SY4BYK1&dib=eyJ2IjoiMSJ9.lDJQiDNAfd7G_vSNSaGxIJQaUAWEj0IifdMgabo_UVpcZTl_sXplG3W-5cyUAoFJaD_jtnBwpSdn3-lFdpfRguXr4y-QwMqG9xsXPCbp5HeNGMEZEIb21_1oBwS6bFFAIxHPE79CxEzkvp7aXQanhjVJR8_wdjS2fI9VH22roEAKZu3FPY8pzekFQA0GxUXqF2T3TLDvYV4OkuMzc0HrPQoMBP3Iz6cmYopdatpQdbE.i7MC7EQXMWlnJKAKIkz4_cIny7v6r2iLC_wMa5U78AA&dib_tag=se&keywords=Maren+Grote&qid=1780667344&sprefix=maren+grote%2Caps%2C104&sr=8-1

04/06/2026

Faire Verbote in der Hundeerziehung, statt Augen zu und durch.
Kleine Sneak Peak für Dich.
Mein neues Buch dazu kommt im August diesen Jahres raus und heißt:
„Grenzen in der Hundeerziehung“.
In dieser Videoreihe stelle ich die Themen vor und lese ein paar Sätze daraus.

Dich interessiert das Thema?
Dann bestelle das Buch hier schon mal vor:

https://www.amazon.de/Grenzen-Hundeerziehung-Theorie-Trainingsaufbau-Selbstreflexion/dp/3440185249/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=14QS0EVGHJ0UB&dib=eyJ2IjoiMSJ9.lDJQiDNAfd7G_vSNSaGxIK95ka8IMOYz3jJnpYVZvUuRUNEvlq9DGsmttan2XG4hBSxl7YDBXq1b0j9Dj3Ss0q0fu7D3GIkA9KMG1i7z2acq8h90mGY9EfYwQ4yMvUyv.I2kkTXxmM6byEGtuswZCq75u9XaKRl-qDHJjCwoJX4Q&dib_tag=se&keywords=Maren+Grote+Buch&qid=1780387624&sprefix=maren+grote+b%C3%BCch%2Caps%2C124&sr=8-1

Wie man Verbote verständlich und angemessen durchsetzt, was bisher alles blockiert hat, dass der Hund sie nicht umsetzen konnte und warum die innere Haltung das Wichtigste ist (und wie Du sie erlangst!).
Strafen, Verbote und Grenzsetzungen sind ein brandheißes Thema in der Hundewelt und anstatt sich einfach irgendwie durchzuwurschteln sollten wir uns intensiv damit beschäftigen. Denn dann können wir nicht nur Gewalt und Leid vermeiden, sondern gleichzeitig auch hilfreich und selbstbewusst so erziehen, dass unsere Hunde nicht nur Freude haben, sondern auch uns und unserer Umwelt Freude machen.

03/06/2026

Team Fahrrad!
Das ist irgendwie wieder so ein Streitthema und ich verstehe nicht ganz warum. Radfahren mit Hund kann auch im Sommer super sein, solange man sein Gehirn benutzt und nicht nur die Pedale. Die allgemeine Ablehnung und Verurteilung dazu sind mir ehrlich gesagt ein bisschen fremd.

Auch ich habe diesen Nachbarn, der auf dem Radweg an der großen Straße lang fährt. Und wenn ich nicht wüsste, dass er diese Strecke nur einen Kilometer lang macht, um dann in den Wald zum See abzubiegen würde ich nur jemanden sehen, der in der Sommerhitze an der Straße entlangfährt. Der Hund ist das ganze Jahr über am Rad unterwegs und bestens im Training.
Ich kenne Hunde, die machen standartmäßig ihre zwanzig Kilometer und wenn sie im Sommer mal eine vier Kilometer Runde drehen, dann ist das für sie immer noch Urlaub, auch wenn es heiß ist.
Ich weiß nichts über die ganze Strecke, über den Fitnesstand des Hundes und darüber, wo er welche Pausen macht.

Und jetzt kommt es: ich muss es auch nicht wissen!

Es ist nämlich nicht ausschlaggebend was ich sehe wer wo fährt, es ist ausschlaggebend, ob der Hund überhitzt ist.
Und das sehe ich nicht an Formeln oder Vorstellungen, sondern das sehe ich konkret und direkt am Hund.
Natürlich hecheln Hunde am Rad. Das alleine sagt mir nichts.
Wenn ich wissen möchte, ob das hier grade ok ist oder nicht mehr, dann habe ich folgende Parameter:

-Ist die Zunge des Hundes beim Hecheln lang und flach, baumelt herunter?
Wunderbar! Dann ist er entspannt und reguliert nur seine Temperatur.

-Ist die Zunge schmal und wird vorne breit und rollt sich nach oben?
Blöd! Dann hat er Schwierigkeiten genug frische Luft zu bekommen.

-Hat der Hund klare Augen mit entspannten Augenliedern?
Hervorragend, das bedeutet, dass alles richtig ist.

-Hat der Hund glasige Augen, die ins Leere starren?
Schlecht! So sollten entspannte Augen nicht aussehen.

-Läuft der Hund mit entspannter Rute auf Halbmast und federnden Schritten?
Fein! Beim richten Tempo trabt der Hund entspannt und lässt sich ein bisschen hängen.

-Ist der Hund in Anspannung und starr, tippelt hektisch und benutzt mehr Muskeln als er bräuchte, um einfach zu laufen?
Kann ok sein, wenn es kurzfristig ist und eine Ablenkung gibt. Insgesamt sollte ein zufriedener Hund aber sehr locker und „schlabberig“ traben.

-Ist die Atemfrequenz des Hundes schneller als 150 Atemzüge pro Minute bei einem mittelgroßen Hund?
Hinschauen! Das ist kurzfristig ok, aber hier kann man die anderen Punkte nochmal beachten. Die Atemfrequenz in Ruhe liegt bei 10-30 Zügen je nach Körpergröße und „Chillfaktor“ des Hundes. Beim Laufen sind es schon mal 100 bis 300 Züge die Minute, wobei Letzteres wirklich für eine große Anstrengung sprechen.

-Atmet der Hund schnell, aber für seine Größe in einer normalen Frequenz?
Wunderbar! Das zeigt, dass alles ok ist.

Das sind nur die groben Richtwerte, aber wenn die alle stimmen und das Ganze ein rundes Bild gibt, dann hat man doch recht eindeutige Hinweise darüber, ob es noch ok ist mit dem Laufen.
Natürlich sind Rasse und Alter ebenfalls wichtige Punkte, aber manch ein alter Hund ist noch sehr fit und einige Fellarten isolieren auch gegen Hitze, auch wenn sie erstmal nicht so aussehen. Es bleibt also dabei, dass man sich den Hund situativ ansehen muss, um es zu bewerten und Pauschalurteile nicht funktionieren.

Übrigens, falls Ihr Euch mal gefragt habt, ob man wirklich mit dem Handrücken auf der Straße messen kann, ob der Asphalt zu heißt ist sei gesagt: nein!
Hundefüße und Handrücken sind etwa so unterschiedlich wie eine Kondomhülle und ein Treckerreifen.
Und auch unter Hunden gibt es extreme Unterschiede in der dicke der Hornhautsohlen. Das Alter und wie viel der Hund läuft, die Rasse und der übliche Untergrund, auf dem der Hund unterwegs ist, ergeben völlig verschiedene Ausgangslagen, so dass man nicht von einem Hund auf den anderen schließen kann.
Um zu sehen, was die Füße sagen, muss also jede*r die Pfoten seines Hundes hochheben, nachfühlen und sie mit denen anderer Hunde vergleichen, um zu wissen wie es aussieht.

Ich persönlich fahre mit meinen Hunden auch im Sommer Fahrrad, angepasst an das Wetter. Wenn es extrem heiß ist, habe ich selber gar keine Lust. Ansonsten lasse ich die Hunde das Tempo vorgeben und orientiere mich an ihnen. Ich wähle die Strecken so, dass wir im Schatten und auf dem Waldboden unterwegs sind. Ich plane, dass wir Pausen am Wasser machen können, in dem die Hunde trinken und auch baden können.
Und ich behalte sie gut im Blick und schau mir genau an wie sie aussehen und ob sie noch können und Spaß haben.

Wie haltet Ihr das mit Eurem Hund?
Mag er es im Sommer am Rad zu laufen?
Habt Ihr Rituale und Richtlinien, auf die Ihr persönlich achtet, wenn ihr los düst?

Schreibt es doch mal in die Kommentare!

MORGEN ABEND!  „Hundeerziehung im Haus“In diesem Webinar geht es um Regeln im Haus und Alltag.Erfahre, wie kleine Veränd...
01/06/2026

MORGEN ABEND!
„Hundeerziehung im Haus“

In diesem Webinar geht es um Regeln im Haus und Alltag.
Erfahre, wie kleine Veränderungen im Zusammenleben Großes bewirken können.

Wie manche Dinge im Haus Probleme draußen verstärken oder wie du durch gezielte Veränderungen im Wohnbereich das Training draußen unterstützt.

Hier geht es um Liegeplätze, Begrüßungen, Fütterung und den ganz normalen Alltag und seine Auswirkungen auf mögliche Problemsituationen.

Wie immer gibt es neben den Vorträgen viel Zeit für Fragen und Antworten.
Anerkannt von der Tierärztekammer als Weiterbildung!

Melde Dich jetzt an!:

https://marengrote.de/produkt/erziehung-im-haus-2-juni/

Dienstag, 2. Juni 2026
Jeweils 18-20 Uhr

Jo! Sieht super gemütlich aus hier! Habt einen entspannten Sonntag! 🙋‍♀️
31/05/2026

Jo! Sieht super gemütlich aus hier!
Habt einen entspannten Sonntag! 🙋‍♀️

29/05/2026

😵‍💫 na, wie sehr liebt Ihr dieses Geräusch?
Hunde die nach dem Ball kreischen und dabei eine Stimmlage erreichen, die mir im Ohr scheppert wie gekratzte Tafelkreise und hochgerollte Fußnägel. 😄
Das ist NICHT mein Sound!

Ich finde diese Extreme Enthemmung auch irgendwie unhöflich. Also den Menschen derart anzuschreien. Zumindest würde ich dann nicht werfen wollen und mich überhaupt nicht respektvoll behandelt fühlen. Wer andere Hunde so niemals behandeln würde soll das auch mit mir nicht machen. Ich würde einfach kopfschüttelnd gehen glaube ich.
Frei nach dem Motto „schrei mich nicht an, Ich bin nicht Deine Mutter!“
🫣😅

Und Ihr so?
Süß?
Ohrenbetäubend?
Unhöflich?

Oder alles zusammen?

28/05/2026

Träumende Hunde sind einfach so niedlich! 😊
Und sie träumen alle unterschiedlich, je nach Charakter. Schnipsel und Vanda laufen viel und Bellen. Beide wedeln manchmal im Schlaf. Schnipsel schmatz und schluckt auch oft, anscheinend träumt sie vom Fressen oder Trinken. Nanu! hat gekämpft und geknurrt. Und Hummel hat viel gefiept.
Was der Hund genau träumt wissen wir nicht. Manchmal wachen sie verwirrt auf und wirken, als müssten sie erst mal verstehen, dass es ein Traum war.

Träume helfen beim Sortieren von Erinnerungen und dem Einstufen und Verdauen von Emotionen. Was sie genau machen und können wissen wir nicht. Aber sie gehören dazu und sind treten in den flacheren Schlafphasen und der REM Phase auf. Deswegen träumen unsere Hunde auch so oft tagsüber, oder abends auf dem Sofa, wenn der Schlaf noch nicht so tief ist.
Das Gehirn arbeitet dabei sehr aktiv.

Wovon träumen Deine Hunde? Was glaubst Du?

Wenn Du mehr über Hunde erfahren möchtest und es magst täglich neue, kleine Inputs zu bekommen, dann hol Dir die Schnipsel App. Die gibt es in jedem App Store. Darin zeige und erkläre ich Mechanismen und Phänomene. Hundeverhalten und wie man Hunde zu zufriedenen und höflichen Freunden erzieht.

26/05/2026

Adresse

C/o Postflex #8619
Greven
48268

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

+4941049180052

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