31/01/2026
Vorhin hatte ich wieder eine meiner Lieblingshundebegnungen 🙄Ich jogge mit Indigo, die gerade aus der Standhitze draußen ist, in der Pampa. Kommt ein Mann mit einem jungen Weimaraner entgegen. Glücklicherweise hat er ihn wenigstens angeleint. Der Hund zerrt den Mann schon von Weitem quer über den schmalen Weg, sodass ich schon überlegt habe, wie ich an dem vorbei kommen soll, da alles voller Schnee am Wegrand war. Der Weimaraner fixiert und wird selbstverständlich NICHT an der abgewandten Seite geführt, weil Herrchen dazu auch gar nicht in der Lage gewesen wäre. Indigo läuft (ohne Leine) an meiner rechten (der abgewandten Seite) komplett desinteressiert. Da sagt der Mann: "Der tut mix, der versteht sich mit JEDEM Hund!" In dem Moment springt der Hund in die Leine, grollt tief und laut und knurrt und bellt und reißt dem Mann fast den Arm raus. Ich antworte: "Aber nicht mit meinem " und laufe weiter. Er erwidert:"Doch! Doch! Der versteht sich mit JEDEM Hund!" Und da sage ich: "GENAUSO sieht er aus....!" und laufe weiter. Den Schwall an Beleidigungen habe ich nicht mehr genau verstanden. Wie kann man das Verhalten des eigenen Hundes so dermaßen fehlinterpretieren??? Wie kann man das Verhalten des entgegenkommenden Hundes und Menschen so überhaupt nicht richtig einordnen???? Wenn der Hund Indigo ins Kreuz gesprungen wäre und sie hätte ihm berechtigterweise einen Anschiss verpasst, hätte er im "lustigsten" Fall noch gesagt: "Na, Ihr Hund braucht aber noch etwas Erziehung!" 👆🤣🤣 Genau darum steht auf meiner Homepage: "Wenn mein Rudel an einem leinenaggressiven Hund vorbei will und ich als Leittier bestimme, dass mein Hund darum Fuß gehen soll, dann hat dieser Befehl für den Hund Sinn und gibt ihm Sicherheit. Er läuft Fuß, weil er verstanden hat, dass es für ihn sicherer ist, nicht, weil er dafür ein Leckerli bekommen wird…"