05/01/2026
Vor zwei Jahren bist du gegangen.
Und seitdem ist die Welt nicht mehr ganz dieselbe.
Ich weiß noch, wie sich „danach“ angefühlt hat:
als hätte jemand einen Teil von mir leise herausgenommen
und ich müsste weiter atmen, weiter funktionieren,
während in mir etwas ganz still schreit: Wo bist du?
Du fehlst mir nicht nur.
Du fehlst mir überall.
In der Stille.
In den Routinen.
In diesem Reflex, dich zu rufen und dann kommt mir wieder in den Kopf, dass du nicht mehr antworten kannst.
Du warst mein Seelenhund.
Nicht einfach ein Begleiter.
Und manchmal tut es so weh, dass ich kurz den Atem verliere, weil mein Herz dich noch immer sucht.
Weil ich dich noch immer in jedem Schritt mitdenke.
Weil ich dich so sehr geliebt habe, dass die Liebe keinen Schalter kennt, kein Ende, kein „jetzt ist es vorbei“.
Man sagt, Zeit macht es leichter.
Aber ehrlich?
Zeit macht nur, dass ich gelernt habe, den Schmerz zu tragen, ohne dass er mich jedes Mal zu Boden zwingt.
Er ist nicht weg.
Er ist nur anders geworden:
wie eine Narbe, die ich nicht verstecke, weil sie beweist, dass es dich gab.
Dass wir echt waren.
Dass du mein Herz verändert hast.
Ich vermisse dich so sehr.
Und ich wünschte, ich könnte dich noch einmal riechen,noch einmal deine Wärme spüren, noch einmal diesen Blick bekommen, der alles beruhigt.
Und du bist nicht weg.
Du lebst weiter in mir.
In allem, was ich geworden bin, seit ich dich kennenlernen durfte.
Für immer. 🐾🖤